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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2021

Ich bin absolut begeistert!

Pandemonium
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Lena war brav, angepasst und hat keine Fragen gestellt. Doch nachdem sie Alex getroffen hat, ist ihr bewusst geworden, wie verkehrt diese Welt ist, in der Liebe als Krankheit gilt. Doch kurz nachdem sie ...

Lena war brav, angepasst und hat keine Fragen gestellt. Doch nachdem sie Alex getroffen hat, ist ihr bewusst geworden, wie verkehrt diese Welt ist, in der Liebe als Krankheit gilt. Doch kurz nachdem sie das begriffen hat, steht sie nun plötzlich in der Wildnis, alleine und ohne den Jungen, der ihr gezeigt hat, dass Liebe was Schönes ist. Doch Lena will nicht so schnell aufgeben und schließt sich dem Widerstand an, denn sie hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, Alex oder vielleicht sogar ihre Mutter irgendwann wieder zu finden..

Die Geschichte ist aufgeteilt in verschiedene Szenen, die im Jetzt und im Damals spielen. Das „Damals“ stellt die Zeit direkt nach Lenas Flucht dar und erzählt, wie sie in der Wildnis überlebt hat. Das „Jetzt“ ist das neue Leben von Lena, das sie in einer großen Stadt unter falschem Namen führt, um dem Widerstand helfen zu können. Die Geschichte wechselt immer zwischen den beiden Zeiten und ist daher unglaublich spannend. Lena, die anfangs noch so schüchtern und auch naiv wirkte, hat sich unglaublich entwickelt und ist zu einer starken Frau mit eigenen Überzeugungen geworden, was mir unglaublich gut gefallen hat. Tatsächlich hat mir dieser zweite Teil noch viel besser gefallen als der Erst und ich kann es kaum erwarten, den Abschlussband zu lesen.
Von mir eine klare Leseempfehlung für dieses Buchreihe!

Veröffentlicht am 31.07.2021

Liebe es!

Delirium
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Lena lebt in einer Welt, in der die Liebe etwas Schlechtes und Verwerfliches - eine Krankheit - ist. Deswegen werden alle an ihrem 18. Geburtstag geheilt und empfinden danach weniger. Lena steht kurz vor ...

Lena lebt in einer Welt, in der die Liebe etwas Schlechtes und Verwerfliches - eine Krankheit - ist. Deswegen werden alle an ihrem 18. Geburtstag geheilt und empfinden danach weniger. Lena steht kurz vor dem Eingriff und freut sich schon darauf, endlich geheilt zu sein und ein Leben in geregelten Bahnen zu führen. Doch dann trifft sie auf Alex und plötzlich steht ihr Leben Kopf - können diese wunderschönen Gefühle wirklich schlecht sein?

Allein den Grundgedanke der Geschichte finde ich total spannend: die Liebe führt zu viel Kummer und Tränen; Emotionen machen angreifbar und impulsiv - wäre die Menschheit ohne Liebe also besser dran? Die Gesellschaft in „Delirium“ ist genau dieser Meinung und unterdrückt eigenständiges Denken und jegliche Form von Zuneigung und Liebe. Lena, die anfangs schon fast zu naiv und brav wirkt, erlebt in dieser Welt die erste Verliebtheit und wird dadurch zu einem stärkeren, mutigeren und selbstbewussterem Mensch. Ich finde diese Verwandlung wahnsinnig interessant und mochte Lena mit jeder Seite mehr. Sie wurde im Laufe des Buches auch mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und dadurch kommt zusätzliche Spannung auf. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, auch wenn es mir an manchen Stellen schon fast etwas zu schnell ging, aber alles in allem eine große Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 31.07.2021

Wohlfühlbuch

New Horizons
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Nachdem Annie 5 Monate im Koma liegt, fällt ihr der Alltag nicht mehr so leicht. Ihr Ex-Freund hat eine neue Freundin, ihrem Beruf kann sie noch nicht wieder nachgehen und dann ist da auch noch ihre Mutter, ...

Nachdem Annie 5 Monate im Koma liegt, fällt ihr der Alltag nicht mehr so leicht. Ihr Ex-Freund hat eine neue Freundin, ihrem Beruf kann sie noch nicht wieder nachgehen und dann ist da auch noch ihre Mutter, die sich nach Jahren plötzlich gemeldet hat. Als der scheinbar oberflächliche und arrogante Schauspieler Cole auf der Bildfläche auftaucht, ist er wirklich das Letzte, was Annie gebrauchen kann. Doch als es um die Organisation des gemeinsamen Krippenspiels geht, können sich die Beiden dann nicht mehr aus dem Weg gehen..

Ich liebe die Green-Valley Bücher, weil sie für mich einfach eine absolute Wohlfühlreihe ist und auch diese Buch reiht sich gut in diese Kategorie ein. Auch in Green Valley läuft natürlich nicht immer alles so harmonisch und toll, aber die ganze Grundstimmung hat einfach was Gemütliches. Die Geschichte ist nur aus Annies Sicht geschrieben und sie ist eine tolle Protagonistin. Obwohl sie einen schweren Unfall hatte, versucht sie sich wieder zurück ins Leben zu kämpfen, sie ist gutherzig und hilfsbereit und will eigentlich Niemandem was Böses. Einzig am Schluss regt mich ihr Verhalten ein wenig auf, fast so, als wolle sie nicht glücklich werden. In Summe trotzdem Mal wieder ein gutes Buch, das seinen Platz in meinem Regal definitiv verdient hat und Vorfreude auf den fünften Band macht!

Veröffentlicht am 31.07.2021

Sehr empfehlenswert!

Es wird Zeit – Das Tagebuch zum Klagen, Lachen, Klügerwerden
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„Alltag ist Leben. Und ich finde, dass man deutlich mehr Aufmerksamkeit und Mühe investieren sollte, den Alltag zu schätzen, als ihm zu entfliehen.“ Obwohl das Tagebuch ja eigentlich eher was ist, um sich ...

„Alltag ist Leben. Und ich finde, dass man deutlich mehr Aufmerksamkeit und Mühe investieren sollte, den Alltag zu schätzen, als ihm zu entfliehen.“ Obwohl das Tagebuch ja eigentlich eher was ist, um sich selbst besser kennenzulernen und selbst hineinzuschreiben, regt es mit solch kurzen Zitaten immer wieder zum Nachdenken an. Neben den Zitaten ist das Buch gefüllt mit wunderschönen Zeichnungen und längeren Texten, die das Ganze sehr auflockern.
Wer eh schon gerne Tagebuch schreibt oder es gerne mal versuchen würde, der liegt mit diesem kleinen Schmuckstück sicher nicht falsch.

Veröffentlicht am 31.07.2021

Überraschend gut!

Es wird Zeit
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Judith steht kurz vor ihrem fünfzigsten Geburtstag, als der Tod ihrer Mutter sie zurück in ihr Heimatdorf und zu der Frage leitet, was das Leben ausmacht und was es in ihrem Alter noch zu bieten hat, wenn ...

Judith steht kurz vor ihrem fünfzigsten Geburtstag, als der Tod ihrer Mutter sie zurück in ihr Heimatdorf und zu der Frage leitet, was das Leben ausmacht und was es in ihrem Alter noch zu bieten hat, wenn die Kinder aus dem Haus sind, die Ehe schon lange nicht mehr aufregend ist (oder es noch nie war) und man mit sich selbst nichts anzufangen weiß.

Obwohl die Protagonisten an einem ganz anderen Punkt in ihrem Leben steht, als ich es mit meinen 24 Jahren tue, war mir das Lesen trotzdem die reinste Freude. Das Buch ist geschmückt von trockenem Humor und Judiths Sicht auf die Dinge war einfach immer wieder amüsant. Trotzdem haben auch viele ihrer Aussagen zum Nachdenken angeregt - darüber was man aus sich und seinem Leben machen will und wie man es selbst schafft, mit 50 nicht so unzufrieden auf sein Leben zurück zu blicken wie Judith.
Ein Buch, das zum Brüllen komisch ist und trotzdem einen bitteren Beigeschmack hinterlässt und um die große Jugendliebe, das Älterwerden, Junghalten, neue Freundschaften und alte Bekanntschaften geht.