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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.09.2024

Das Attentat.

Deine größte Angst
3

Der Autor und Kriminalhauptkommissar bringt es genau auf den Punkt! Schonungslos offen reißt er seine Leser mitten ins Geschehen, in den Abgrund der menschlicher Psyche und lässt sie kaum Luft holen.
Jede ...

Der Autor und Kriminalhauptkommissar bringt es genau auf den Punkt! Schonungslos offen reißt er seine Leser mitten ins Geschehen, in den Abgrund der menschlicher Psyche und lässt sie kaum Luft holen.
Jede Menge emotionaler Momente, verstörend, erschreckend und manchmal auch freundschaftlich, reihen sich hier aneinander. Beim Lesen hat man das Gefühl daneben zu sitzen und alles hautnah mitzuerleben, was sehr spannend ist, aber auch angsteinflößend.

Die Figuren haben alle ihre individuellen Charaktere, was sie so authentisch macht. Hagedorn ist mir neben seinen Kollegen sehr sympathisch. Gerade auch wegen seiner Aktionen, Handlungsweise und Aussagen.
Der Täter, dessen Privatleben man in einigen Kapitel verfolgen kann, wurde sehr gut beschrieben und gibt ihm ein reales Gesicht. Er wird glaubhaft dargestellt und ist eine Zeitlang gut versteckt, bis er sich zu erkennen gibt.

Das war mein erstes Buch aus dieser Thriller-Reihe, das aber sofort mein Interesse an den ersten drei Teilen geweckt hat!
Von mir gibt es glatte 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 16.09.2024

Die Geschichte der Verdingkinder

Bis wir unsere Stimme finden
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Ich habe schon verschiedene Bücher der Autorin gelesen und bin jedes Mal vom Inhalt der Geschichten überrascht, wie auch begeistert.

"Bis wir unsere Stimmen finden" erzählt über ein dunkles Kapitel der ...

Ich habe schon verschiedene Bücher der Autorin gelesen und bin jedes Mal vom Inhalt der Geschichten überrascht, wie auch begeistert.

"Bis wir unsere Stimmen finden" erzählt über ein dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte, welches mir bisher unbekannt war. Das macht die Romane von Astrid Töpfner aus, sie führt ihre Leser mit ihren historischen Büchern in vergangene, bewegte Zeiten, an verschiedene Orte und lässt ein Stück Zeitgeschichte wieder aufleben.

Ein aufwühlender Roman über die sogenannten Verdingkinder in der Schweiz, der die Aufmerksamkeit weckt und auf das Schicksal dieser Kinder eingeht. Sie wurden in Pflegefamilien untergebracht, meist auf Bauernhöfen als günstige Arbeitskräfte eingesetzt und oft wie Sklaven oder Leibeigene behandelt, die für Zwangsarbeit ohne Lohn und Taschengeld arbeiten mussten.

Fanny und Jakob spiegeln in dieser fiktiven Geschichte wider, was den Kindern widerfahren ist und welche Auswirkungen es auf ihr weiteres Leben hatte. Authentisch wirkende Figuren, die perfekt in Szene gesetzt wurden.

Unbedingt lesen!

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Veröffentlicht am 07.09.2024

neue Heimat

Als wir Schwäne waren
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Der Autor legt hier keinen Unterhaltungsroman im herkömmlichen Sinne vor.
Es ist eher eine Art Biografie, Erfahrungen, Erinnerungen, an eine Kindheit und Jugendjahre.

Als Iraner ist der Junge mit seinen ...

Der Autor legt hier keinen Unterhaltungsroman im herkömmlichen Sinne vor.
Es ist eher eine Art Biografie, Erfahrungen, Erinnerungen, an eine Kindheit und Jugendjahre.

Als Iraner ist der Junge mit seinen Eltern nach Deutschland gekommen und muss hier seinen Platz finden, ein neues Zuhause. Aber das ist nicht einfach, denn hier gelten andere Regeln, andere Werte, Ausländer sind nicht überall willkommen.

Schonungslos ehrlich und offen schildert er seine Erlebnisse, spiegelt so auch ein Bild der Gesellschaft wieder. Zeigt dem Leser was es bedeutet fremd zu sein, falsche Gefühle zu entwickeln und sich gegen die Gesellschaft zu wehren.

Das Buch ist relativ kurz, aber sehr intensiv. Interessant, aufrüttelnd und auch anklagend.
Wie fühlt es sich an fremd zu sein in der neuen Heimat?
Am Ende der Geschichte hat man ein Gefühl davon.

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Veröffentlicht am 05.08.2024

Band zwei der Trilogie

Dunkler Abgrund
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Skandinavische Thriller haben immer das gewisse Etwas und nachdem ich "Tiefer Fjord" gelesen habe, war ich gespannt auf das neue Buch der Autorin. Immerhin handelt es sich hier um den zweiten Band der ...


Skandinavische Thriller haben immer das gewisse Etwas und nachdem ich "Tiefer Fjord" gelesen habe, war ich gespannt auf das neue Buch der Autorin. Immerhin handelt es sich hier um den zweiten Band der "Clara-Trilogie".

Dazu passt auch wieder das großartige Cover in den gleichen Farben wie der Vorgänger.

Welches Geheimnis verbirgt die neue Justizministerin Norwegens? Ist sie wirklich eine Mörderin? Wie brisant ist es, dass ihre Kinder deswegen entführt werden?

Schon die Buchbeschreibung wirft einige Fragen auf und lässt die Neugier wachsen. Wer steckt hinter all dem?

Die Spannung ist hier immer präsent und dank der wechselnden Perspektiven bekommt man verschiedene Einblicke ins Geschehen. Die Verbindung zu den Ereignissen aus dem ersten Teil wird hier aufgegriffen, was das Bild von Clara deutlicher macht. Das Ende habe ich so nicht vorhergesehen.

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Veröffentlicht am 05.08.2024

die Suche nach Grace

In den Farben des Dunkels
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Das ist mein drittes Buch von Whitaker.
Er versteht es wie kein Zweiter, aus seinen Geschichten kleine Meisterwerke zu kreieren.
Es ist jedes Mal ein intensives Leseerlebnis.

Seine Art zu erzählen nimmt ...

Das ist mein drittes Buch von Whitaker.
Er versteht es wie kein Zweiter, aus seinen Geschichten kleine Meisterwerke zu kreieren.
Es ist jedes Mal ein intensives Leseerlebnis.

Seine Art zu erzählen nimmt mich jedes Mal sofort mit, lässt mich tief ins Geschehen eintauchen und eine Bindung zu seinen Figuren aufbauen.

Die Geschichte von Patch und Saint ist ergreifend, dramatisch, beängstigend.
Aber sie ist auch voller Hoffnung und schöner Momente.
Die perfekte Mischung, die beim Lesen viele Emotionen hervorruft.

Die jahrzehntelange Suche nach Grace, wechselt nicht nur die Orte und Landschaften. Sie wechselt auch immer wieder das Tempo, die Spannungsmomente und verändert das Leben der von Patch und Saint.

Immer wieder habe ich mich gefragt, wie real ist dieses Mädchen, existiert es überhaupt?
Am Ende führen alle Wege zusammen...

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