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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2017

Spannender Fall für Eve Dallas

Mörderische Hingabe
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Ein Chauffeur und ein Call- Girl werden ermordet. Was beide verbindet? Die ungewöhnliche Mordwaffe. Und beide sind im Bereich Luxusgüter tätig gewesen. Eve Dalls beginnt einen Wettlauf gegen den Killer, ...

Ein Chauffeur und ein Call- Girl werden ermordet. Was beide verbindet? Die ungewöhnliche Mordwaffe. Und beide sind im Bereich Luxusgüter tätig gewesen. Eve Dalls beginnt einen Wettlauf gegen den Killer, denn der wird bald wieder zuschlagen, sieht er das Morden doch nur als Spiel.

Positiv fand ich, dass wieder mehr privat über Eve und die anderen Charaktere erzählt wurde. Die Party zum Abschluss hätte aber auch geschildert werden dürfen. Ich kann einfach nicht genug von den Personen bekommen.
Der Fall ist spannend und hat mich gut unterhalten. Die Indiziensuche ist gelungen geschildert.

Negativ fiel mir in diesem Buch nur auf, dass die Sprache von Eve Dallas anders war. Zunächst dachte ich, dass vielleicht die Übersetzerin gewechselt hat. Dem war aber nicht so. Eve Dallas verwendet dauernd Sprchwörter falsch, was sie meiner Meinung nach dümmlich erscheinen lässt. Da ich den Vorgänger direkt davor gelesen habe, ist mir die geänderte Sprache und Art besonders deutlich aufgefallen. Deswegen ziehe ich einen Stern ab!

Veröffentlicht am 11.01.2017

Schwächer als die Vorgänger

Sündiges Spiel
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Bart wird bei einem Computerspiel ermordet. Doch wie kam der Mörder in die Wohnung? Wer kommt in Frage? Seine Freunde und Partner, die sich als seine Familie bezeichnen?
Eve kennt sich wenig mit Computerspielen ...

Bart wird bei einem Computerspiel ermordet. Doch wie kam der Mörder in die Wohnung? Wer kommt in Frage? Seine Freunde und Partner, die sich als seine Familie bezeichnen?
Eve kennt sich wenig mit Computerspielen und deren Welt aus. Doch ihr stehen wie immer Peabody, Roarke und die elektronischen Ermittler zur Seite. Und so findet sie sich langsam in die Welt der Spieler ein.

Für mich eines der schwächeren Teile der Reihe. Erstens weiß der Leser gleich zu Beginn wie der Mord abgelaufen ist. Da die Handlung in der Zukunft spielt, ist es für den Leser auch nicht schwer sich vorzustellen wie es abgelaufen sein kann. Die handelnden Personen leben in der Zukunft und haben dann damit mehr Probleme.
Normalerweise weiß ich bis kurz vor Schluss nicht, wer der Täter ist. Diesmal wusste ich es schon sehr früh. Dadurch wurde mir die Spannung genommen.

Fazit: Zu wenig Spannung, zu wenig persönliche Entwicklung der bekannten Akteure, deshalb nur 2 Sterne. Alle Vorgänger haben bei mir 4 bis 5 Sterne bekommen.

Veröffentlicht am 11.01.2017

Hat mich wenig berührt

Tauben fliegen auf
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Ildiko lebt als Flüchtling mit ihren Eltern in der Schweiz. Als Jugos sind sie dort nicht gern gesehen und bekommen auch mit, dass es Abstimmung für oder gegen Ausländer in der Schweiz gibt. Und in ihrer ...

Ildiko lebt als Flüchtling mit ihren Eltern in der Schweiz. Als Jugos sind sie dort nicht gern gesehen und bekommen auch mit, dass es Abstimmung für oder gegen Ausländer in der Schweiz gibt. Und in ihrer ehemaligen Heimat sind sie auch nicht richtig zu Hause. Dort sind sie die reichen, abgehobenen Verwandten aus der Schweiz. Ildiko fühlt sich nirgends richtig wohl und zu Hause. Ihre Familie lebt zuerst vom Bügeln von Wäsche und danach betrieben sie ein Cafe. Die Töchter müssen immer mithelfen.

Aktuell ist dieses Hörbuch auf jeden Fall. Das Thema Heimat wird hier deutlich aus der Sicht von Geflüchteten angesprochen. Ildiko fühlt sich heimatlos. Auch schon in den 80ern gab es die gleichen Probleme, die es heute gibt mit der Integration.
Gut fand ich, dass die Autorin das Hörbuch selbst gelesen hat. Leider hat mich die Geschichte erst ganz zum Schluss berührt. Dazwischen fehlte mir das Gefühl in der Erzählung. Mir hätte auch besser gefallen, wenn bei den einzelnen Kapiteln die Zeit dazu genannt worden wäre um dem Hörer einen roten Faden zu geben. So musste man immer erst rätseln, wo und wann es jetzt weiter geht.

Fazit: Leider hat mich die Geschichte nicht berührt, deswegen nur 2 Sterne.

Veröffentlicht am 09.01.2017

Witziger Roman für jüngere Leser

Plötzlich Zombie - So ein Mist!
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Der Held dieses Buches ist im wahren Leben gar kein Held. Nathan ist in der Schule Mittelmaß. Nirgends ist er der beste, größte, kleinste. Als er wieder einen schrecklichen Schultag hinter sich hat, lässt ...

Der Held dieses Buches ist im wahren Leben gar kein Held. Nathan ist in der Schule Mittelmaß. Nirgends ist er der beste, größte, kleinste. Als er wieder einen schrecklichen Schultag hinter sich hat, lässt er sich zu einem Experiment überreden. Doch alles läuft schief und plötzlich wird er langsam zum Zombie. Er und seine Freunde versuchen die Verwandlung aufzuhalten.

Das Buch würde ich für das Alter ab 10 Jahren empfehlen. Es ist unterhaltsam und der Leser fiebert mit Nathan mit. Mir hat besonders gut gefallen, dass das Buch nicht zu offen endet. Und die Zeichnungen im Buch sind schön. Ich habe es sehr schnell gelesen und fand es spannend, auch wenn ich eher nicht zur Zielgruppe gehöre.

Fazit: Ein Buch für Kinder ab 10 Jahren, dass auch Außenseitern Mut macht und lustig ist. Positiv fand ich, dass man auch nur diesen Band lesen kann und trotzdem eine runde Geschichte bekommt.

Veröffentlicht am 05.01.2017

Zu wenig Gefühl

Das Lied der Sturmvögel
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Lisa ist Journalistin bei einer Moderedaktion. Als ihre beste Freundin stirbt, benötigt sie Abstand und fliegt auf Madeira. Dort lernt sie Hermigo kennen. Er ist blind und malt seine Erinnerungen. Sein ...

Lisa ist Journalistin bei einer Moderedaktion. Als ihre beste Freundin stirbt, benötigt sie Abstand und fliegt auf Madeira. Dort lernt sie Hermigo kennen. Er ist blind und malt seine Erinnerungen. Sein Schicksal beschäftigt sie und sie beginnt nachzuforschen. Ein Freund Hermigos bringt ihr gleichzeitig die Natur Madeiras näher und hilft ihr bei den Nachforschungen.

Leider hat mir der Schreibstil der Autorin nicht gefallen. Mir fehlte das Gefühl und die richtigen Stimmungen in den Gesprächen. Beispielsweise erzählt Hermigo etwas und sagt einen recht belanglosen Satz, Lisa ist davon aber tief berührt. Häufiger wurden übertriebene Verben verwendet, die nicht nötig gewesen wären.

Die Landschaftsbeschreibungen von Madeira haben mir aber gut gefallen. Und auch Lisa und ihre Entwicklung fand ich spannend zu verfolgen, auch wenn das Ende schon recht bald absehbar ist. Für diese beiden positiven Punkte 2 Sterne. Ansonsten hat mich der Schreibstil zu sehr gestört.