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Veröffentlicht am 16.05.2022

Spannende Einführung in das Leben von Missionaren

Treue und Hingabe - Hörbuch
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Das Hörbuch „Treue und Hingabe“ erzählt die Geschichten von neun Missionaren und einer Missionarin, die zwischen 1686 und 1970 lebten. Darunter sind bekannte Größen wie Gladys Aylward, Eric Lidell und ...

Das Hörbuch „Treue und Hingabe“ erzählt die Geschichten von neun Missionaren und einer Missionarin, die zwischen 1686 und 1970 lebten. Darunter sind bekannte Größen wie Gladys Aylward, Eric Lidell und William Carey, aber auch eher unbekannte wie der Grönlandmissionar Hans Egede oder Johannes Meyer, der auf Guyana wirkte.

Den Autorinnen und Autoren ist es gelungen, in den kurz gehaltenen Biografien die wesentlichen Stationen der Lebensgeschichten festzuhalten und sie mit Spannung zu erzählen. Daher eignet sich „Treue und Hingabe“ hervorragend, um in das Thema „Mission“ einzusteigen oder sich einen kurzen Überblick über die vorgestellten Missionare zu verschaffen.

Es liefert auch wertvolle Einblicke in die historische Pionierarbeit, die viele von ihnen leisteten. Die meisten von ihnen waren – oft aus der Not heraus – auch Bibelübersetzer und Sprachforscher, da die Menschen, zu denen sie sich gesandt fühlten, teilweise noch gar keine Schriftsprache entwickelt hatten, geschweige denn biblische Texte kannten.

Der Sprecher Daniel Kopp liest das Hörbuch professionell vor, sodass man ihm gut zuhören kann. An manchen Stellen hätte ich mir musikalische Einblendungen gewünscht, das ist aber sicherlich Geschmackssache.

Ich kann „Treue und Hingabe“ jedem empfehlen, der sich für das Thema „Mission“ interessiert und gern authentische (historische) Lebensberichte hört. Der Altersempfehlung kann ich leider nicht ganz folgen: Ich würde das Hörbuch nicht ab 9, sondern frühestens ab 12 Jahren empfehlen, da es in manchen Berichten schon „ziemlich zur Sache geht“ und gewalttätige Auseinandersetzungen sowie erlittenes Leid nicht auf Kinderniveau beschrieben werden. Für Teenager, Jugendliche und Erwachsene ist es jedoch sehr gut geeignet.

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Veröffentlicht am 16.05.2022

Ansprechende Neuauflage > wertvoll für alle Missionsinteressierten

Treue und Hingabe
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„Treue und Hingabe“ erzählt die Geschichten von neun Missionaren und einer Missionarin, die zwischen 1686 und 1970 lebten. Darunter sind bekannte Größen wie Gladys Aylward, Eric Lidell und William Carey, ...

„Treue und Hingabe“ erzählt die Geschichten von neun Missionaren und einer Missionarin, die zwischen 1686 und 1970 lebten. Darunter sind bekannte Größen wie Gladys Aylward, Eric Lidell und William Carey, aber auch eher unbekannte wie der Grönlandmissionar Hans Egede oder Johannes Meyer, der auf Guyana wirkte.

Den Autorinnen und Autoren ist es gelungen, in den kurz gehaltenen Biografien die wesentlichen Stationen der Lebensgeschichten festzuhalten und sie mit Spannung zu erzählen. Daher eignet sich „Treue und Hingabe“ hervorragend, um in das Thema „Mission“ einzusteigen oder sich einen kurzen Überblick über die vorgestellten Missionare zu verschaffen.

Es liefert auch wertvolle Einblicke in die historische Pionierarbeit, die viele von ihnen leisteten. Die meisten von ihnen waren – oft aus der Not heraus – auch Bibelübersetzer und Sprachforscher, da die Menschen, zu denen sie sich gesandt fühlten, teilweise noch gar keine Schriftsprache entwickelt hatten, geschweige denn biblische Texte kannten.

Das Buch liegt in der zweiten Auflage vor und wurde um eine farbige Innengestaltung erweitert. Das hat dem äußeren Erscheinungsbild sehr gut getan und wirkt ansprechend. Die Fotos lockern den Text auf und vermitteln einen Eindruck der damaligen Gegebenheiten.

Ich kann „Treue und Hingabe“ jedem empfehlen, der sich für das Thema „Mission“ interessiert und gern authentische (historische) Lebensberichte liest – egal, ob jugendlich oder bereits erwachsen.

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Veröffentlicht am 08.05.2022

Andachten für einen Glauben mit Tiefgang - keine einfachen Antworten, aber viel Gottvertrauen

Ich lasse dich nicht, es sei denn, du segnest mich
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Dieses Andachtsbuch „für Frauen mit geistlichem Kämpferherz“ ist ein Geschenk. Ein Geschenk für alle, die ehrlich zu sich und Gott sind (oder werden wollen). Für alle, die mit Zweifeln und Enttäuschungen ...

Dieses Andachtsbuch „für Frauen mit geistlichem Kämpferherz“ ist ein Geschenk. Ein Geschenk für alle, die ehrlich zu sich und Gott sind (oder werden wollen). Für alle, die mit Zweifeln und Enttäuschungen ringen. Für alle, die durch tiefe Täler gegangen sind – oder gerade gehen.

Denn Désirée Wiktorski ist selbst durch tiefe Täler von Depression und Erschöpfung gegangen. Eindrücklich schildert sie, wie ihr dabei ihr Glaube nicht immer eine Hilfe war, aber sie doch ihren Gott nicht loslassen konnte und wollte … und schließlich aus dem Tal wieder herausfand.

Die 44 Andachten sind Themenbereichen wie „Dehnübungen für den Glauben“, „Höllisch heiße Eisen“ oder „Du und Gott – never change a winning team!“ zugeordnet. Eingestreut sind immer wieder kurze oder längere Gedichte der Autorin. Sie hat eine schöne Sprache, die auf der Höhe der Zeit ist, und ist inhaltlich immer um Ausgewogenheit bemüht. Man findet in den Andachten viel „sowohl – als auch“ und „einerseits – andererseits“. Mit einigen „heißen Eisen“ hat sie lange persönlich gerungen – und das spürt man diesem Buch ab.

„Ich lasse dich nicht …“ ist im Werden entstanden und über Jahre gereift. Sie und ich sind etwa gleich alt. Viele Lektionen, die sie gelernt hat, kamen mir bekannt vor. Die modernen Beispiele aus dem Leben und die hübsche Gestaltung haben mich sehr angesprochen. Die schönen Zeichnungen von Tamara Friede machen das Buch zu einem Hingucker und etwas Besonderem. Jede Andacht enthält außerdem auch Impulse zum Weiterdenken oder Übungen zum Ausprobieren.

Mir hat das Buch sehr viel gebracht. Ich habe es in kleinen Häppchen gelesen, meist in meiner Stillen Zeit oder in meiner Mittagspause. Manche Andachten haben mich betroffen gemacht, da ich persönlich nicht zu Depressionen neige. Aber ich habe trotzdem fast immer etwas daraus ziehen können und wertvolle Impulse für mein Leben mit Gott erhalten.

„Ich lasse dich nicht …“ kann ich daher wirklich jeder Frau empfehlen, die sich nach einer tieferen Beziehung zu Gott sehnt. Es ist geerdet ist in einer engen Beziehung zu Jesus, die durchs Feuer gegangen ist, und gegründet auf einer umfassenden Bibelkenntnis.

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Veröffentlicht am 24.04.2022

Auch Teil 3 überzeugt - bitte mehr davon!

Käpten Sturm - Der Schatz der Nebelberge
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Endlich!
Teil 3 der Käpten-Sturm-Reihe ist da! Ich lese die Bücher meinem Grundschuljungen vor (der bald 8 wird) und muss sagen, dass ich nach wie vor begeistert von ihnen bin.

Das Prinzip ist immer dasselbe: ...

Endlich!
Teil 3 der Käpten-Sturm-Reihe ist da! Ich lese die Bücher meinem Grundschuljungen vor (der bald 8 wird) und muss sagen, dass ich nach wie vor begeistert von ihnen bin.

Das Prinzip ist immer dasselbe: Ein Teil der Geschichte spielt im Heute und bildet die Rahmenhandlung. Die beiden Geschwister Anne und Lenny sind mit ihren Eltern nach Mecklenburg-Vorpommern in ein altes Schmugglerhaus gezogen und entdecken dort immer wieder neue Logbücher von Käpten Wilbert Boynen Sturm, der „zur Zeit der Seefahrer und Piraten“ lebte. Jedes Logbuch enthält ein in sich abgeschlossenes Abenteuer und die einzelnen Kapitel wechseln mit denen, die im Heute spielen. In Band 3 geht es – wie der Titel schon sagt – um den „Schatz der Nebelberge“ (der natürlich am Ende gefunden wird).

Doch auch die Rahmenhandlung hat es in sich. Während es der achtjährigen Anne leichtfällt, in ihrem neuen Umfeld Freunde zu finden, hat ihr elfjähriger Bruder Lenny es immer wieder mit Mobbing zu tun. Wie gut, dass Opa Abraham ihm dabei zur Seite steht …

Band 3 der Serie ist so spannend wie die ersten beiden Teile, enthält aber auch wieder klare Bezüge zum Glauben an Gott und Mut machende Lösungen für ganz alltägliche Dinge wie Einsamkeit und den Umgang mit (schlechten) Geheimnissen.

Ich kann „Der Schatz der Nebelberge“ wärmstens empfehlen, wie auch die ganze Serie. Wir werden ihr auf jeden Fall treu bleiben.

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Veröffentlicht am 31.03.2022

Alles neu!

180° - Wende zum Leben
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Es gibt viele Bücher mit Lebensberichten. Darunter auch viele von Menschen, die auf dramatische Weise Jesus Christus gefunden haben. „180° – Wende zum Leben“ sticht in dieser Kategorie gleich mehrfach ...

Es gibt viele Bücher mit Lebensberichten. Darunter auch viele von Menschen, die auf dramatische Weise Jesus Christus gefunden haben. „180° – Wende zum Leben“ sticht in dieser Kategorie gleich mehrfach heraus und ist eines der besten Bücher dieser Art, die ich je gelesen habe.

Was mich überzeugt hat:

a) das ansprechende Design. Das Cover ist modern gestaltet, die Neonfarbe weckt Aufmerksamkeit, ohne zu aufdringlich zu sein. Das Buch ist schmal, liegt aber gut in der Hand. Außerdem ist ein besonderer Clou eingebaut: Der Name ist quasi Programm, da nicht nur das Cover, sondern auch die letzte Seite „auf dem Kopf“ steht.

b) die gut durchdachte Aufteilung der Geschichten. Im Wechsel werden persönliche Lebensberichte von Menschen zwischen 20 und 45 erzählt, sowie Biografien biblischer Personen. Höchst spannend fand ich die Bezüge zwischen den Geschichten und biblischen Kurzbiografien, aber auch die Bezüge der Lebensberichte untereinander. Zweimal kommen Paare zu Wort, wobei jede Frau und jeder Mann jeweils die eigene Geschichte erzählt. Man erhält so tiefere Einblicke in das Gesamtbild, was mich sehr fasziniert hat. Der Aufbau ist bei allen Berichten gleich: Erst wird über die Vergangenheit berichtet, dann über „die Wende“ und wie es danach weiterging.

c) die Lebenszeugnisse selbst. Was die Männer und Frauen aus ihrem Leben schildern, ist in vielen Fällen hart und tragisch. Umso erstaunlicher ist es, wie sie Gott begegnet sind und was dies bei ihnen bewirkt und bewegt hat. Es wird auch in jedem Beitrag deutlich, dass der Weg mit Jesus eine Entwicklung ist, hin zu mehr Heilung und Stabilität.

Teilweise hätte ich mir weniger reißerische Überschriften gewünscht und manchmal war in den Lebensbeschreibungen nicht alles für mich sofort nachvollziehbar. Dennoch kann ich „180°“ aus den genannten Gründen sehr empfehlen, insbesondere zum Weitergeben an Menschen, die durch Lebenskrisen gehen. Sie werden hier Hoffnung und eine klare Einladung zu einem Leben mit dem Gott finden, der alles neu machen kann.

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