Verbotene Gefühle
Feeling NothingAnn-Kathrin Karschnick nimmt uns in ihrem Buch Feeling Nothing mit zur Physiotherapeutin Robin, die mit Alexithymie einer eher seltenen thematisierenden Geführsblindheit lebt, welche für ein Jahr bei den ...
Ann-Kathrin Karschnick nimmt uns in ihrem Buch Feeling Nothing mit zur Physiotherapeutin Robin, die mit Alexithymie einer eher seltenen thematisierenden Geführsblindheit lebt, welche für ein Jahr bei den Michigan Wolverines arbeiten wird.
Ich fand es erfrischend, das Robin so offen und selbstbewusst ist. Ihre direkte Art mit anderen Menschen umzugehen, ist wie ich finde eher selten und unüblich für Romance.
Von Alexithymie beieinflusst kann sie ihre Gefühle oder die von anderen nicht richtig wahrnehmen oder einordnen. Dadurch entstehen spannende Dynamiken, besonders was Romantik betrifft.
Auch Tyler bringt seine eigenen Geschichte mit und ist von Anfang an sympatisch.
Ich fand besonders gelungen die vielen Situationen, der beiden in dennen sie versuchen sich zu verstehen, trotz ihrer unterschiedlichen Perspektiven.
Ein Zusammenspiel von aufrichtigem Interesse, emotionaler unsicherheit und Rücksichtnahme, brachte einiges an tiefe in die Geschichte.
An manchen Stellen kam mir das Gefühl, dass Verhaltensweisen und Konflikte sehr plötzlich kamen aber auch nicht nachvollziehbar waren, ja sogar regelrecht erzwungen wirkten.
In diesem Buch ist der American Football Apekt sehr deutlich präsent, so das man es auch ohne vorwissen über diesen Sport lesen kannn.
Insgesamt ist Feeling Nothing eine abwechslungsreiche aber auch berührende Sport Romance, welche ein eher seltenes Thema in den Mittelpunkt bringt.
Trotz seiner schwächen bei der Handlung bietet esein interessantes Leseerlebnis.