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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.12.2024

Gute Unterhaltung

Die steinerne Schlange
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Das Autorenehepaar Iny Lorentz erzählt hier eine Geschichte, die von einer heldenhaften, weiblichen Figur getragen wird. Das Buch versetzt den Leser ins 3. Jahrhundert zu den Römern, die ihr Reich vergrößern ...




Das Autorenehepaar Iny Lorentz erzählt hier eine Geschichte, die von einer heldenhaften, weiblichen Figur getragen wird. Das Buch versetzt den Leser ins 3. Jahrhundert zu den Römern, die ihr Reich vergrößern und Germanengebiete unterwerfen wollen. Doch da haben sie nicht mit Gerhild gerechnet, die alles daran setzt, für die Freiheit der Germanen zu kämpfen.

Auch in „Die steinernde Schlange“ ist die Rahmenhandlung mit den Darstellungen über die Lebensweise der Römer im Gegensatz zu den Germanen das Highlight des Romans. Denn leider fehlt es den Figuren auch hier wieder am Detailreichtum und die Hauptfigur agiert zu sehr im Stil einer Superwoman. Das ist im Verlauf ermüdend zu lesen und wirkt auch unrealistisch. Der Erzählstil ist dabei jedoch gewohnt einnehmend und weiß somit den Leser am Hörbuch zu halten. Allerdings ist die Sprache ab und an zu modern ausgefallen, was den Gesamteindruck leider schmälert. Wer jedoch darüber hinweghören kann, bekommt auch mit diesem Buch wieder gute Unterhaltung geboten.


Veröffentlicht am 11.12.2024

Bietet entspannende Hörstunden

Der weiße Stern
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Die Auswanderer-Saga geht nach „Das goldene Ufer“ hier nun in die zweite Runde. Walther und Gisela sind in Amerika angekommen und siedeln in der mexikanischen Provinz und bewirtschaften ihre kleine ...




Die Auswanderer-Saga geht nach „Das goldene Ufer“ hier nun in die zweite Runde. Walther und Gisela sind in Amerika angekommen und siedeln in der mexikanischen Provinz und bewirtschaften ihre kleine Farm. Aber auch fern der Heimat ist das Leben der beiden nicht ungetrübt und friedlich. Mit Indianern und einem alten Widersacher müssen sie sich auseinandersetzten, die ihnen ihr einfaches Leben nicht leicht machen.

Wie schon in Teil 1 ist der historische Hintergrund ausführlich und gut recherchiert in die Handlung eingebracht. Bei den Figuren kann man aber auch diesmal wieder keine richtige Weiterentwicklung ausmachen, entweder sie sind Gut oder Böse, hier hätte ich mehr Facettenreichtum gewünscht. Das trübt ein wenig den Lesespaß, denn die Handlung ist durchaus unterhaltsam und man fiebert an so mancher Stelle mit Walther und Gisela mit. Der Schreib- und Erzählstil ist gewohnt einnehmend und gefällig und sorgt somit auch für einige entspannende Hörstunden.


Veröffentlicht am 11.12.2024

Solider Serienstart

Das goldene Ufer
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In diesem ersten Teil der Auswanderer-Saga werden dem Leser die heranwachsenden Hauptfiguren Walther und Gisela nähergebracht. Ihre Leben sollen sich nach der Schlacht bei Waterloo 1815 grundlegend ...




In diesem ersten Teil der Auswanderer-Saga werden dem Leser die heranwachsenden Hauptfiguren Walther und Gisela nähergebracht. Ihre Leben sollen sich nach der Schlacht bei Waterloo 1815 grundlegend ändern. Herausgerissen aus ihren Familien und einem Neubeginn in vollkommen unbekanntem Umfeld, haben die beiden mit allerlei Widrigkeiten zu kämpfen, die sie aber näher zusammenrücken lassen. Aber auch das gefällt nicht jedem.

Wie stets bei HistoRomanen von Iny Lorentz ist die Historie, die den Rahmen vorgibt, der Pluspunkt der Geschichte. Die Beschreibungen der damaligen Lebensbedingungen und gesellschaftlichen Strukturen geben der Handlung das entscheidende Etwas. Denn die auftretenden Figuren sind wieder entweder Gut oder Böse, sprich sie haben keine Tiefe, keine Ecken und Kanten. Das ist schade, denn gerade „das Dazwischen“ macht ja auch die Handlung spannender.

Alles in allem ist dieser erste Band ein solider Serienstart der zu unterhalten vermag und damit wieder entspannende Lesestunden bietet.


Veröffentlicht am 11.12.2024

Kurzweilige Unterhaltung

Feuertochter
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Einen ungewohnten Handlungsschauplatz bietet Iny Lorentz dem Leser diesmal an. Die Geschichte ist im irischen Königreich Uladh (Ulster) im 16. Jh. angesiedelt und erzählt von einer der größten Rebellionen ...




Einen ungewohnten Handlungsschauplatz bietet Iny Lorentz dem Leser diesmal an. Die Geschichte ist im irischen Königreich Uladh (Ulster) im 16. Jh. angesiedelt und erzählt von einer der größten Rebellionen der Einheimischen gegen ihre englischen Besatzer. Im Mittelpunkt stehen hier zwei Frauen, Ciara, die Schwester des Clanchefs und Saraid, die Cousine der beiden. Beide sind vielschichtig gezeichnet, wohingegen die männlichen Figuren im Verhältnis zu ihnen eher blass wirken. Doch das finde ich passend, tragen die Figuren Ciara und Saraid doch die Geschichte.

Im typischen Iny Lorentz Stil, sprich eingängig und leicht lesbar, verstecken sich in diesem historischen Roman Themen wie Rebellion, Macht, Gewalt und Liebe und garantieren mitreißende Hörstunden.


Veröffentlicht am 11.12.2024

Unterhaltsamer HistoRoman

Die Ketzerbraut
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Kurzgefasst könnte man „Die Ketzerbraut“ als bewegende Liebesgeschichte zu Zeiten der Reformation umschreiben.

Auch dieser Roman aus der Feder des Autorenehepaars Iny Lorentz ist wieder ein Schmöker ...



Kurzgefasst könnte man „Die Ketzerbraut“ als bewegende Liebesgeschichte zu Zeiten der Reformation umschreiben.

Auch dieser Roman aus der Feder des Autorenehepaars Iny Lorentz ist wieder ein Schmöker nach altbewährtem Schema. In einen historischen Kontext, hier die Zeit der Räuberbanden im 16. Jh. eingebettet, lebt die Handlung von Intrigen, Geheimnissen, Verrat, Gefahr und Liebe. Die Hauptfigur, die Bürgerstochter Genoveva, genannt Veva, muss sich ihren Weg gegen viele Widerstände bis zum HappyEnd bahnen.

Die Geschichte ist eingängig und mit einigen geschickt gesetzten Wendungen mitreißend erzählt. Allerdings sind die einzelnen Charaktere in Gut und Böse gegliedert und bedienen somit auch jedes mögliche Klischee. Wer das akzeptieren kann der bekommt hier eine durchaus spannende Geschichte, die ein uneingeschränktes Hörvergnügen bietet.