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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.09.2024

Solider Thriller

Stalker – Er will dein Leben.
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Eric Sanders hat es geschafft! Als Schauspieler im Münchner Tatort hat er viele Menschen begeistert, was ihm auch einen Anstieg seiner Social-Media-Follower beschert hat. Er freut sich über die vielen ...

Eric Sanders hat es geschafft! Als Schauspieler im Münchner Tatort hat er viele Menschen begeistert, was ihm auch einen Anstieg seiner Social-Media-Follower beschert hat. Er freut sich über die vielen positiven Reaktionen und bedankt sich regelmäßig bei seinen Followern. Doch plötzlich schreibt jemand in seinem Namen unangenehme Nachrichten an seine Fans. Die Reaktionen sind entsprechend negativ, und Eric versucht, die Situation zu klären. Aber es wird noch schlimmer: Der Fremde gibt sich als Eric Sanders aus, erstellt eine gefälschte Seite, und schließlich erhält Eric eine beunruhigende Nachricht mit den Worten „Gestehe den Mord, oder alle, die du liebst, werden sterben“.

Insgesamt fand ich das Buch wieder sehr solide und typisch für Arno Strobel. Zu Beginn war die Geschichte unglaublich spannend, und ich wurde regelrecht mitgerissen. Leider konnte ich zum Ende hin ahnen, wie sich die Handlung entwickeln würde, und das Finale hat mir persönlich nicht gefallen – es kam mir zu abrupt, und ich hätte mir einen ausführlicheren Abschluss gewünscht.

Der Schreibstil von Arno Strobel war wie gewohnt großartig. Er versteht es, Spannung aufzubauen, und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Allerdings muss ich sagen, dass dies in meinen Augen nicht sein bestes Buch war.

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Das war leider nichts

Long Road
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Der Titel „Long Road“ ist hier definitiv Programm, denn wir begleiten die Brüder Ruben und Cole, die in einem gestohlenen Auto unterwegs sind, sowie Trina, die sie mehr oder weniger aus einer brenzligen ...

Der Titel „Long Road“ ist hier definitiv Programm, denn wir begleiten die Brüder Ruben und Cole, die in einem gestohlenen Auto unterwegs sind, sowie Trina, die sie mehr oder weniger aus einer brenzligen Situation in einer Kneipe gerettet haben. Mit an Bord ist auch ein kleines Kapuzineräffchen. Doch so "long" wie der Titel, so langatmig empfand ich leider auch die Geschichte – sie zog sich wie Kaugummi, weil einfach nichts passiert.

Das ist wirklich schade, denn der Klappentext klang vielversprechend und das wunderschöne Cover ließ mich auf eine spannende Handlung hoffen. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. In meinen Augen fehlte es sowohl an einem klaren Anfang als auch an einem befriedigenden Ende, und ich blieb am Ende ratlos zurück, was die Geschichte eigentlich aussagen wollte. Als Thriller würde ich „Long Road“ nicht bezeichnen – für mich war es eher ein Action-Roman, der vielleicht als Film besser funktioniert hätte, als über so viele Stunden gelesen zu werden.

Leider keine Empfehlung von meiner Seite.

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Veröffentlicht am 16.09.2024

Kein Krimi für mich

Verbrannte Gnade
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Das Cover von „Verbrannte Gnade“ ist definitiv ein Blickfang und hat mich sofort neugierig gemacht. Auch der Klappentext versprach eine interessante und ungewöhnliche Geschichte. Leider konnte das Buch ...

Das Cover von „Verbrannte Gnade“ ist definitiv ein Blickfang und hat mich sofort neugierig gemacht. Auch der Klappentext versprach eine interessante und ungewöhnliche Geschichte. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht wirklich erfüllen.

"Verbrannte Gnade" von Margot Douaihy ist der Auftakt einer Krimi-Reihe um Schwester Holiday, die alles andere als eine typische Nonne ist: Tätowiert, queer, heimliche Raucherin und mit einem Goldzahn – sie ist wirklich eine außergewöhnliche Figur. Die Handlung beginnt dramatisch, als Holiday den Tod des Hausmeisters in einem brennenden Schulgebäude miterlebt und beschließt, die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen, da sie die Arbeit der Polizei als unzureichend empfindet.

So vielversprechend die Geschichte auch klang, leider hat sie mich nicht richtig gepackt. Ich konnte bis zum Schluss keine echte Verbindung zu den Charakteren aufbauen, auch Schwester Holiday blieb mir eher unsympathisch. Manche Szenen wirkten auf mich merkwürdig und teilweise fehl am Platz. Am Ende war mir auch nicht klar, was die Autorin mit der Geschichte sagen wollte – vielleicht war da ein humoristischer Unterton, der mir entgangen ist?

Insgesamt war das Buch nicht ganz mein Fall, und ich denke nicht, dass ich die Fortsetzung lesen werde.

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Veröffentlicht am 15.09.2024

Für Zwischendurch okay

Der Fremde im Haus
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„Der Fremde im Haus” war mein erstes Buch von Mike Chick. Sowohl das Cover als auch der Klappentext haben bei mir große Erwartungen geweckt und auf eine spannende Geschichte hoffen lassen. Leider konnte ...

„Der Fremde im Haus” war mein erstes Buch von Mike Chick. Sowohl das Cover als auch der Klappentext haben bei mir große Erwartungen geweckt und auf eine spannende Geschichte hoffen lassen. Leider konnte das Buch mich am Ende nicht vollständig überzeugen. Aber worum geht es?

Als Lorenz Hahn nach einem langen Tag als Taxifahrer spät abends nach Hause kommt, erwartet ihn der Albtraum: Ein maskierter Mann hat seine Frau, seine Tochter und seinen Sohn gefesselt und geknebelt. Der Fremde gibt Lorenz eine grausame Aufgabe: Er muss innerhalb von 24 Stunden herausfinden, wer sich unter der Maske verbirgt, sonst wird seine Familie nicht überleben. Doch Lorenz hat vor zwei Jahren einen schweren Unfall erlitten, bei dem er sein Gedächtnis verloren hat. Deshalb kann er sich kaum an die Zeit davor erinnern und hat keine Ahnung, warum jemand es auf seine Familie abgesehen haben könnte. Nun bleiben ihm 24 Stunden, um sich zu erinnern. Wird er es schaffen, oder wird er seine Familie für immer verlieren?

Der Klappentext klang für mich nach dem perfekten Thriller. Eine spannende 24-Stunden-Jagd nach Erinnerungen, bei der man mit Lorenz mitfiebert und die Seiten nur so dahinfliegen. Das habe ich zumindest erwartet. Leider gab es einige Schwächen, die mir das Leseerlebnis getrübt haben. Zum einen fand ich den Hauptcharakter Lorenz sehr unsympathisch. Seine Handlungen erschienen mir oft merkwürdig und ich konnte mich bis zum Ende nicht wirklich in ihn hineinversetzen, was es mir schwer gemacht hat, mit ihm mitzufiebern. Auch der Schreibstil war nicht ganz nach meinem Geschmack. Der Autor versuchte zwar, Spannung zu erzeugen, aber das wirkte auf mich oft übertrieben und unnötig, weil viele Dinge ohnehin klar waren und nicht noch mehrfach betont werden mussten.

Das Buch zog sich für mich an manchen Stellen sehr in die Länge, und ich denke, einige Passagen hätten gut gekürzt werden können. Auch das Ende hat mich nicht wirklich überzeugt. Wahrscheinlich hatte ich einfach zu hohe Erwartungen und wurde deshalb etwas enttäuscht. Die Grundidee der Geschichte fand ich jedoch sehr spannend, und wäre der Protagonist sympathischer gewesen, hätte mir das Buch wahrscheinlich viel besser gefallen. Natürlich wollte ich auch unbedingt wissen, wer der Maskierte ist und warum er es ausgerechnet auf Lorenz' Familie abgesehen hat.

Insgesamt war es für mich kein herausragender Thriller, aber für zwischendurch ganz okay. Einige Szenen sind sehr brutal beschrieben, was zartbesaitete Leser vielleicht wissen sollten, bevor sie zum Buch greifen.

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Veröffentlicht am 28.08.2024

Verliebt in einen Serial Killer

Love Letters to a Serial Killer
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„Love Letters to a Serial Killer” hat mich schon wegen des Titels und des schönen Covers sofort angesprochen. In der Geschichte taucht Hannah in ein Internetforum ein, in dem die Mitglieder den Mörder ...

„Love Letters to a Serial Killer” hat mich schon wegen des Titels und des schönen Covers sofort angesprochen. In der Geschichte taucht Hannah in ein Internetforum ein, in dem die Mitglieder den Mörder von vier Frauen finden wollen. Schon bald wird ein Mann namens William verhaftet. Zuerst möchte Hannah ihm all ihre Wut in Briefen an den Kopf werfen, aber sie ist schnell so fasziniert von ihm, dass sie an den Prozesstagen zum Gericht fährt, nur um ihm nahe zu sein. Ihre Obsession wird immer stärker, und damit bringt sie sich in immer größere Gefahren.

Ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen und es hat mir wirklich gut gefallen. Da alles aus Hannas Sicht erzählt wird, kann man sich sehr gut in sie und ihre Gefühle hineinversetzen. Was ich allerdings ein bisschen schade fand, war, dass ich mir weder von Hannah noch von den anderen Charakteren ein wirklich klares Bild machen konnte. Hannah wirkte auf mich sehr naiv, aber ich denke, das war von der Autorin auch so gewollt. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass ihr Erscheinungsbild und das der anderen Figuren detaillierter beschrieben worden wären, damit man sie sich besser vorstellen kann.

Das zentrale Thema des Buches ist die Faszination und das Verlieben in einen Täter. Ich habe schon einige Dokumentationen gesehen, in denen sich vor allem Frauen in Täter verlieben, ihnen Briefe schreiben und sie sogar im Gefängnis besuchen. In diesem Buch ist es ähnlich, aber Hannah ist noch ein Stück abgedrehter – das merkt man spätestens beim Lesen des Buches.

Wichtig zu wissen ist, dass es sich um einen Roman und nicht um einen Thriller handelt. Richtig spannend fand ich das Buch zwar nicht, aber der leicht zu lesende Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich es trotzdem nicht aus der Hand legen wollte. Es gab zwar einige langatmige Stellen, aber das hat mich nicht wirklich gestört.

Warum mir dieses Buch so gut gefallen hat, kann ich gar nicht genau sagen. Ich glaube, es ist nicht für jedermann etwas. Manche Leser haben es als „Dark Romance” bezeichnet, aber das würde ich so nicht unterschreiben. Es ist ein schwer zu beschreibendes Buch, und wer den Klappentext spannend findet, sollte sich am besten selbst ein Urteil bilden.

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