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Veröffentlicht am 10.08.2017

Das Familiengeheimnis der Familie Röwer

Bodden-Tod
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Das Cover des Buches ist absolut gelungen. Es ist einfach wunderschön. Der Sonnenuntergang an der Ostsee ist einfach unvergleichbar. Man sollte hier noch erwähnen, das die Bilder der Cover von der Autorin ...

Das Cover des Buches ist absolut gelungen. Es ist einfach wunderschön. Der Sonnenuntergang an der Ostsee ist einfach unvergleichbar. Man sollte hier noch erwähnen, das die Bilder der Cover von der Autorin selbst stammen, damit fängt das Highlight bereits an.

Zum Inhalt: Die Autorin Greta, nimmt einen Job auf Fischlandan. Sie soll für den blinden Matthias Röwer die Biographie seines Großvaters, dem berühmten Maler Carl Röwer erstellen.
Obwohl die Bedingungen schon sehr merkwürdig sind, nimmt sie den Job an und reist nach Fischland. Schon gleich zu Anfang ihrer Recherchen stößt sie auf einige Ungereimheiten. Als dann nach einem Unwetter eine Leiche gefunden wird, gräbt Greta immer tiefer in die Familiengeschichte und die Geheimnisse der Bewohner und gerät dabei sebst in Gefahr.

Meine Meinung: Ein absolut fesselndes Buch, mit einem wunderschönen Cover und einem Fall der an der wunderschönen Küste Fischlands spielt. Corinna Kastner ist es gelungen mit sehr detailierter und bildlicher Darstellung der Landschaft, das man sich sofort mitten der Geschichte befindet und man das Gefühl hat man befindet sich selber auf Fischland. Während des Lesens hat man zeitweise das Gefühl man hört den Wind und die Wellen.
Ich konnte das Buch vom ersten Moment an nicht mehr aus der Hand legen. Greta war mir vom ersten Moment an sehr symphatisch und ich habe regelrecht mit ihr mitgelitten. Matthias Röwer war mir anfangs weniger symphatisch, dafür dessen Freund Mark, doch das hat sich im Laufe des Buches geändert.
Besonders gelungen ist es der Autorin den Spannungsbogen bis zum Schluß aufrechtzuerhalten und mich als Leser immer wieder auf die falsche Fährte zu führen. Erst ziemlich am Ende wußte ich wer der wirkliche Täter ist. Und auch das Familiengeheimnis hält einen bis zum Schluß in Atem.

Mein Fazit: Meine absolute Leseempfehlung. Eines meiner Buchhighlights 2017 !!!!

Veröffentlicht am 02.08.2017

Toller Schreibstil, Geschichte naja

Sieh mich an
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Das Cover ist schonmal ein Eyecatscher. Der Fuchs, der einen anschaut, echt tolle Idee.

Inhalt: Katharina, die mit ihrem Mann eine Wochenendbeziehung führt, ist mit ihrem gesamten Leben ziemlich unzufrieden. ...

Das Cover ist schonmal ein Eyecatscher. Der Fuchs, der einen anschaut, echt tolle Idee.

Inhalt: Katharina, die mit ihrem Mann eine Wochenendbeziehung führt, ist mit ihrem gesamten Leben ziemlich unzufrieden. Ihre Tochter leidet an ADHS und tyranisiert Lehrer, Freunde und Familie. Kurz und gut Katharina ist überfordert, fühlt sich von ihrem Ehemann immer wieder im Stich gelassen. Und dann entdeckt sie auch noch einen Knoten in der Brust, der ihren schlimmsten Alptraum wahr werden lässt. Doch bevor sie sich für weitere Untersuchungen entscheidet, lässt sie ein Teil ihres Lebens Revue passieren.

Meine Meinung: Bei diesem Buch bin ich echt etwas zwiegespalten. Ich hatte im Großen und Ganzen etwas anderes erwartet. Allerdings hat mir der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen und ich konnte das Buch relativ zügig lesen.
Katharina war mir schon ziemlich am Anfang ziemlich suspekt, so wirklich konnte ich mich nicht mit ihr anfreunden. Auf der einen Seite vertraut sie ihrem Ehemann nicht mehr und fühlt sich mehr und mehr im Stich gelassen, auf der anderen Seite trennt sie sich nicht von ihm. Auch das Umgehen mit ihrer vermuteten Krankheit kann ich nicht so wirklich nachvollziehen. Statt einen Arzt aufzusuchen, macht sie sich Listen, was sie noch machen möchte, was sie noch lesen möchte (Die Schatzinsel etc.), was sie Verbrennen möchte etc. Also völlig sinnlose Dinge. Allerdings denke ich, das Katharina auch durch die Totgeburt ihres dritten Kindes psychisch sehr angeschlagen ist und diesen Verlust nie verdaut hat.
Leider muß ich echt sagen, das ich doch sehr angenervt war, aber vielleicht auch weil ich ein etwas anderes Buch erwartet hatte.

Mein Fazit: War leider nicht meins, aber dank des echt flüssigen Schreibstils habe ich das Buch doch zu Ende gelesen.

Veröffentlicht am 17.07.2017

Gruseliges Wochenende auf Zodiac Island

Murder Park
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Das düstere Cover hat mich sofort angesprochen. Es ist absolut passend zum Titel und auch zum Inhalt des Buches. Einfach klasse.

Inhalt: Nach 20 Jahren soll auf Zodiac Island ein Freizeitpark wiedereröffnet ...

Das düstere Cover hat mich sofort angesprochen. Es ist absolut passend zum Titel und auch zum Inhalt des Buches. Einfach klasse.

Inhalt: Nach 20 Jahren soll auf Zodiac Island ein Freizeitpark wiedereröffnet werden. Allerdings unter neuem Namen und mit neuer Thematik. Ein sogenannter Murder Park. In erster Linie soll sich hier alles um den Serientäter Jeff Bohner drehen, der vor über zwanzig Jahren dort drei junge Frauen getötet hat. Rupert Levin hat dazu bereits sehr viel gesammelt. Vor der Eröffnung möchte er mit 11 weiteren Personen drei Tage auf der Insel verbringen, um auszutesten, wie sein Modell ankommt. Bei der Auswahl der Personen wird er von Beth und dem Psychologen Sheldon unterstützt. Alle Personen, die ausgewählt werden, haben eine Verbindung zum ehemaligen Vergnügungspark. Unter ihnen ist Paul Greenblatt, dessen Mutter das letzte Opfer von Jeff Bohner war. Was sich nach einem lustigen Wochenendtrip anhört, wird ganz schnell zum bitteren Ernst und keiner kann dem anderen mehr vertrauen.

Meine Meinung: Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Die Idee und auch die Umsetzung ist dem Autor wirklich sehr gut gelungen. Besonders gefallen hat mir der ständige Wechsel zwischen den Auswahlgesprächen des Psychiaters und den Geschehnissen auf der Insel. Gerade die Inteviews mit den einzelnen Teilnehmern finde ich äußerst interessant, denn so erfährt man von den einzelnen Personen auch die Verbindung zum ursprünglichen Vergnügungspark.
Die Geschehnisse auf der Insel sind sehr realistisch und gruselig geschildert. Man hat förmlich das Gefühl sich mit auf der Insel zu befinden. Man fiebert, leidet und fühlt gerade mit Paul mit, dessen schreckliches Kindheitserlebnis ihn erneut einzuholen scheint.
Auch als Leser ist man wieder verunsichert, wer hier der Täter ist. Die Auflösung könnte überraschender nicht sein.

Mein Fazit: Ein absolut gelungenes Werk von Jonas Winner, das allerdings nichts für zartbesaitete ist.

Veröffentlicht am 30.06.2017

Dühnforts schwerste Entscheidung

Sieh nichts Böses (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 8)
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Das Cover des Buches ist typisch für Inge Löhnig und ihre Dühnfort Reihe. Gelungen und ansprechend und für jeden Dühnfort Fan unübersehbar.

Inhalt: Während Kommissar Dühnfort und Gina gerade ihre Flitterwochen ...

Das Cover des Buches ist typisch für Inge Löhnig und ihre Dühnfort Reihe. Gelungen und ansprechend und für jeden Dühnfort Fan unübersehbar.

Inhalt: Während Kommissar Dühnfort und Gina gerade ihre Flitterwochen und die Beerdigung von George (Lebensgefährte von Dühnforts Mutter) hinter sich haben und sich auf ihr erstes Kind freuen, wird während einer Prüfung für Polizeihunde die Leiche einer jungen Frau gefunden. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, denn die Eltern der Toten blockieren auf ihre Weise. Während sich Dühnfort und sein Team scheinbar in einer Sackgasse befinden, ereilt ihn ein weiterer Schicksalsschlag, denn er und Gina müssen die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen. Und dann wird eine weitere Leiche gefunden.

Meine Meinung: Wie nicht anders zu erwarten ist auch Dühnforts 8. Fall absolut fesselnd und spannend. Inge Löhnig gelingt es immer wieder mich zu begeistern. Gelungen ist ihre klare Struktur, die nachvollziehbaren Handlungsstränge, die Ermittlungswege und das Privatleben der einzelnen Personen. Man leidet und fiebert in vielen Abschnitten mit Tino und Gina mit und gerade bei ihrer schwierigen Entscheidung möchte man sie manchmal einfach nur in den Arm nehmen.
Auch in diesem Band hat die Autorin die einzelnen Themen sehr gut recherchiert und ausgearbeitet. Gerade das Thema „Down Syndrom“ hat sie sehr gefühlvoll und mitfühlend in die Geschichte einfließen lassen.
In so manchen Situationen habe ich Tino sehr bewundert, gerade bei den Besuchen bei Veronikas Eltern die sich in keinster Weise am Tod ihrer Tochter zu stören scheinen, bleibt er äußerlich cool, obwohl ihm das ganze schwer an die Nieren geht.

Mein Fazit: Wieder ein absolutes Meisterwerk von Inge Löhnig, das ich bedingungslos empfehlen kann.

Veröffentlicht am 30.06.2017

Kein wirklicher Krimi

Dem Kroisleitner sein Vater
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Das Cover des Buches ist zwar ansprechend gestaltet, allerdings deutet es mehr auf einen Heimatroman hin und nicht auf einen Krimi.

Inhalt: Der 104 jährige Alois Kroisleitner wird am Toten Mann tot aufgefunden. ...

Das Cover des Buches ist zwar ansprechend gestaltet, allerdings deutet es mehr auf einen Heimatroman hin und nicht auf einen Krimi.

Inhalt: Der 104 jährige Alois Kroisleitner wird am Toten Mann tot aufgefunden. Eigentlich nichts ungewöhnliches bei einem 104-jährigen, doch alles sieht nach Mord aus. Während der Ermittlungen kommen viele Geheimnisse ans Licht, die auch Geschehnisse der Weltkriege aufs Trapez bringen und außerdem einen Fluch der vor ewigen Zeiten ausgesprochen wurde und an den noch immer viele in St. Margrethen denken.

Meine Meinung: Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Ich habe mich regelrecht durch die Seiten geqäult. Der Schreibstil des Autors ist zwar sehr flüssig und abwechslungsreich, doch leider ist die ganze Geschichte zu verworren und langatmig. Da hilft auch der tolle Schreibstil des Autors nichts. Alles wirkt irgendwie zusammengewürfelt und ziemlich unstukturiert. Da mehrere Handlungsstränge parallel laufen verliert man sehr schnell den Überblick und auch über die einzelnen Personen erfährt man so sehr wenig und kann sich nicht in sie rein versetzen und ihre Handlungen nachvollziehen.
Auch als Krimi kann ich dieses Buch nicht wirklich einstufen, dafür wurde dem eigentlichen Fall und den Ermittlungen zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet.
Bei diesem Buch trifft leider zu „weniger ist manchmal mehr“. Man hätte sich, da als Krimi angegeben, mehr auf den Fall konzentrieren sollen und verschiedene andere Abläufe in einem anderen Roman ( z.B. Drama) unterbringen können.

Mein Fazit: Sorry aber leider zu verworren und langatmig.