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Veröffentlicht am 13.06.2023

Eine besondere Geschichte

Jakob und der Berg der vergessenen Dinge
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Jakob und sein Papa Ed leben in einem Haus auf Rädern. Sie sind frei und ungebunden. Doch das gefällt ihren Mitmenschen so gar nicht. Überall werden sie verscheucht. Auf ihrer Suche nach einer neuen Bleibe ...

Jakob und sein Papa Ed leben in einem Haus auf Rädern. Sie sind frei und ungebunden. Doch das gefällt ihren Mitmenschen so gar nicht. Überall werden sie verscheucht. Auf ihrer Suche nach einer neuen Bleibe finden sie einen Platz mit einem Berg voller weggeworfener und defekter Gegenstände. Jakob nennt ihn den Plunderberg. Als Jakob dort eine Boxer-Statue aus Gold findet, wird sein Vater Ed verhaftet und Jakob ist nun auf sich allein gestellt. Doch er findet echte Freunde und erfindet viele interessante Sachen aus den Gegenständen vom Plunderberg, die die Freunde in ihrem kleinen Laden verkaufen. Und außerdem versucht Jakob mit Hilfe seiner neuen Freunde die Unschuld seines Vaters zu beweisen und ihn aus dem Gefängnis zu holen.

Das Cover des Buches hat uns direkt angesprochen, und gefällt uns genau so gut wie die zahlreichen Illustrationen im Buch. Toll sind auch die kuriose Bauanleitungen von Jakobs Erfindungen, die immer wieder am Seitenrand wie Skizzen zu finden sind.

Der Schreibstil ist flüssig und altersgerecht gehalten. Die Geschichte ist einfühlsam, spannend und unterhaltsam. Es kommt keine Langeweile auf. Das Buch eignet sich sowohl zum Selbstlesen als auch zum Vorlesen.

Die Geschichte zeigt schön, dass es egal ist, aus welcher sozialen Schicht man stammt. Das sollte einen nicht daran hindern, Freundschaften zu knüpfen. Außerdem lernt man, das Anderssein nicht schlimm ist und man mit Mut und der Hilfe von echten Freunden viel erreichen kann.

Etwas kritisch sehe ich als Mama aber den Punkt, dass Straftaten wie Einbruch und Diebstahl etwas verharmlost werden. Da sollte man ggf. mit dem Kind nach dem Lesen drüber sprechen.

Meine Tochter und ich hatten sehr viel Spaß beim Lesen und können das Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen. 

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Veröffentlicht am 01.06.2023

Ein magischer Sommer

Ein Sommer voller Wunder
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Marty lebt alleine mit seiner Mutter in schwierigen Verhältnissen. Das Haus ist überfüllt mit allerlei Sachen, die Mutter kann sich von nichts trennen und traut sich nicht das Haus zu verlassen. In der ...

Marty lebt alleine mit seiner Mutter in schwierigen Verhältnissen. Das Haus ist überfüllt mit allerlei Sachen, die Mutter kann sich von nichts trennen und traut sich nicht das Haus zu verlassen. In der Schule wird Marty deswegen gehänselt und ist eher ein Außenseiter. Zuflucht und Geborgenheit findet Marty bei seinem Großvater im Schrebergarten. Dieser schenkt ihm zum Geburtstag einen Samenkorn, von dem er aber die Pflanzenart nicht verrät. Die neu gefundene Freundschaft zur gehörlosen Gracie und die Pflege des Samenkorns lenkt die beiden von ihren Problemen ab und verändern ihr Leben. Gemeinsam erleben die drei ein großes und magisches Abenteuer. 

Die Geschichte ist einfühlsam geschrieben. Der Schreibstil ist fließend und altersgerecht. Auch die Schrift ist größer und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Handlung ist gut aufgebaut, verständlich, spannend und nachvollziehbar. Die Charaktere werden gut beschrieben. Mir hat der Großvater mit seiner lieben, aber auch lustigen Art besonders gut gefallen. 
Die Autorin greift in der Geschichte die schwierigen Themen Gehörlosigkeit, Messi-Syndrom und Trennung der Eltern auf, und baut sie geschickt ein. Sie schafft es zudem die Geschichte nicht belehrend wirken zu lassen. Besonders der Leitsatz des Großvaters gefällt mir sehr gut: Glaub an deine Träume!

Die Covergestaltung gefällt mir gut. Mit den Illustrationen bin ich nicht ganz zufrieden. Mir gefallen die Zeichnungen der Personen nicht so gut. 

Eine schöne Geschichte über Träume, Mut und Freundschaft, die groß und klein verzaubert. 

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Veröffentlicht am 08.05.2023

Auch Magie muss erlernt werden

Sparkling – Maries zauberhafte Welt
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Marie wird von ihrem Stiefvater Luuk im Umgang mit der bunten Magie unterrichtet. Doch dies ist nicht so einfach wie gedacht. Denn die Magieströme lassen sich nicht so leicht greifen und beherrschen. Besonders, ...

Marie wird von ihrem Stiefvater Luuk im Umgang mit der bunten Magie unterrichtet. Doch dies ist nicht so einfach wie gedacht. Denn die Magieströme lassen sich nicht so leicht greifen und beherrschen. Besonders, wenn die eigenen Gedanken ständig abschweifen und man eher an leckere Pancakes oder Muffins denken muss. Als Luuk dann plötzlich spurlos verschwindet, und Marie einen kleinen Zwerg durch einen ihrer Magiepatzer zum Leben erweckt, benötigt sie die Hilfe vom Nachbarsjungen Philipp und Gestaltwandler Alfred.

Das Cover des Buches ist farbenfroh gestaltet und zeigt die Hauptfigur Marie. Zum englischen Titel fehlt mir aber dieses Funkeln auf dem Cover. Die Illustrationen am Kapitelanfang sind nett, mehr aber auch nicht. 

Der Schreibstil ist altersgerecht, gut verständlich und leicht lesbar. Es fehlt mir persönlich aber irgendwie etwas mehr Spannung. An manchen Stellen kam mir die Handlung sehr langatmig vor. Erst zum Schluss nimmt sie mehr an Fahrt auf. 

Die beiden Hauptfiguren, Marie und der Malmagjunge Philipp ergänzen sich gut. Malmag ist in diesem Buch die Bezeichnung für nicht magische Menschen.  Der Gestaltwandler Alfred hat mir auch sehr gut gefallen.

Die Grundidee des Buches hat mir sehr gut gefallen, auch wenn einem Vieles irgendwie bekannt vor kommt. Bei mir ist leider der Zauber nicht so recht übergesprungen, ich konnte die Sparkles nicht so richtig fühlen. Die Handlung hat für meinen Geschmack noch Luft nach oben. Aber ich gehöre auch nicht mehr zur angegebenen Zielgruppe. Für diese ist das Buch eine nette Geschichte über Magie, Geheimnisse, Freundschaft und Abenteuer. Daher bekommt das Buch von mir gut gemeinte 3,5 von 5 Sternen. 

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Veröffentlicht am 27.04.2023

Wünsch dir was

Der Wunschling – Wünsche schmecken nach Brausepulver
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Theo ist neu in der Stadt und der erste Schultag an der neuen Schule steht bevor, was ihm ein klein wenig Angst bereitet und ihn nicht einschlafen lässt. Da taucht ein kleiner Wunschling bei ihm auf, der ...

Theo ist neu in der Stadt und der erste Schultag an der neuen Schule steht bevor, was ihm ein klein wenig Angst bereitet und ihn nicht einschlafen lässt. Da taucht ein kleiner Wunschling bei ihm auf, der die Wünsche der Kinder erschnüffeln und erfüllen kann. Die besonderen Wünsche schmecken nach Brausepulver, und die mag der Wunschling besonders gern. 
Die beiden testen die Wünsche, doch Theo ist damit etwas überordert und muss feststellen, dass das Leben auch mit einem Wunschling nicht unbedingt einfacher ist. 

Das Cover mit Theo und dem Wunschling im Vordergrund gefällt uns sehr gut, denn es ist wunderschön gestaltet und sprach uns sofort an. Auch die Illustrationen im Buch sind sehr liebevoll und passend gestaltet. Besonders den Wunschling, der als kleines pelziges Wesen mit Strubbelhaaren, Maulwurfsnase und Fledermausohren beschrieben und dargestellt wird, haben wir sofort ins Herz geschlossen.

Der Schreibstil ist recht einfach gehalten. Die Schrift ist schön groß, und die Kapitel haben eine angenehme Länge, so das Erstleser gut damit zurecht kommen.
Es geht ums Wünschen und wie sich das Erfüllen der Wünsche auswirken kann. Außerdem spielen die Themen Neuanfang und Freundschaft eine große Rolle.
Das Leserätsel am Schluss ist ein schöner Bonus und hat meiner Tochter sehr gut gefallen.

Insgesamt ist "Der Wunschling" ein schönes Buch für Erstleser oder auch zum Vorlesen, das aber ein bisschen mehr Spannung vertragen könnte.

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Veröffentlicht am 26.04.2023

Im Reich der Meerjungfrauen

Zauberhafte Meerjungfrauen
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In diesem schönen großformatigem Bilderbuch werden für uns bisher unbekannte Märchen über Meerjungfrauen aus verschiedenen Ländern der Welt erzählt. Die Märchen zeigen dem Leser, dass es viele verschiedene ...

In diesem schönen großformatigem Bilderbuch werden für uns bisher unbekannte Märchen über Meerjungfrauen aus verschiedenen Ländern der Welt erzählt. Die Märchen zeigen dem Leser, dass es viele verschiedene Namen für Meerjungfrauen gibt und dass es diese in den unterschiedlichsten Kulturen und über den Erdball verteilt gibt.

Das Cover ist ein richtiger Blickfang uns sehr schön gestaltet. Die Farbwahl, besonders die zarten Pastellfarben gefallen uns sehr gut. Auch alle Illustrationen im Buch, manche über die komplette Seite, manche etwas kleiner, sind wunderschön und mit viel Liebe gestaltet. Es macht viel Spaß, sich auch nur die Zeichnungen anzuschauen und zum Träumen angeregt zu werden.

Die Geschichten sind alle sehr verschieden. Es gibt traurige, bittersüße, spannende und einige haben eine überraschende Wendung. Nicht alle Märchen haben mir gefallen, aber das ist ja Geschmackssache. Vielleicht hätte man als erste Geschichte etwas Fröhlicheres für den Einstieg wählen sollen. Insgesamt denke ich auch, dass dieses Buch eher für "ältere" Leser geeignet ist, anstatt als Vorlesebuch für ganz junge Kinder.

Mir hat das Buch recht gut gefallen und ich fühlte mich wie in einer anderen Welt.

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