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Veröffentlicht am 13.01.2026

Packender Kriminalroman aus Lübbecke und Umgebung

Tatort Barre-Land | Weserfluch
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Mit diesem Kriminalroman setzt die Autorin Meike Messal die Reihe „Tatort Barre-Land“, die in Zusammenarbeit mit der Privatbrauerei Ernst Barre entsteht, fort und steuert den sechsten Band zu dieser Reihe ...

Mit diesem Kriminalroman setzt die Autorin Meike Messal die Reihe „Tatort Barre-Land“, die in Zusammenarbeit mit der Privatbrauerei Ernst Barre entsteht, fort und steuert den sechsten Band zu dieser Reihe bei. Die ersten fünf Bände stammen aus der Feder von Alexander Hoffmann. Vorkenntnisse aus diesen Bänden benötigt man hier allerdings nicht.

Bei ihrem Debüt fügt Meike Messal dem bewährten Ermittlerteam aus dem Privatdetektiv Friedrich Wesendonk und Hauptkommissar Muthesius mit der Brauereiangestellten Karolin Brauer ein neues Mitglied hinzu, dass hier einen gelungenen Einstand feiert und sich durchaus für weitere Auftritte empfiehlt.

Als Karolin Brauer im Hof der Privatbrauerei Barre die seltsam drapierte Leiche einer Kollegin findet, ist der Schock zunächst groß. Während Hauptkommissar Muthesius die Ermittlungen aufnimmt und sich dabei wie immer auf die Unterstützung seines Freundes Friedrich Wesendonk verlassen kann, soll sich Karolin auf Bitten ihres Chefs im Kollegenkreis umhören. Sie ahnt nicht, in welche Gefahr sie sich bei ihren Nachforschungen bringt.

Mit einem packenden Schreibstil und reichlich Lokalkolorit aus Lübbecke und Umgebung treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und lässt sie schließlich in einen fulminanten Showdown münden, der neben reichlich Spannung auch noch eine schlüssige Auflösung liefert, bei der keine wesentlichen Fragen offenbleiben. Dabei erzählt sie die Geschichte aus den immer wieder wechselnden Perspektiven der drei Ermittler und sorgt so für ein hohes Erzähltempo. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Mit ihren bildhaften Beschreibungen fängt die Autorin das Ambiente rund um die Brauerei sehr gut ein und lockert mit wohl dosierten Ausflügen in das Privatleben der Ermittler die eher düstere Grundstimmung immer wieder gekonnt auf.

Wer auf spannende Kriminalromane mit viel Lokalkolorit steht, wird hier bestens bedient und unterhalten.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Packender und atmosphärisch dichter Kriminalroman aus dem Ammerland

LUFTBLASEN
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Mit diesem Buch legt der Autor Klaus E. Spieldenner einen spannenden Kriminalroman vor, der im Ammerland angesiedelt ist und mich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte.

Die Angabe auf dem ...

Mit diesem Buch legt der Autor Klaus E. Spieldenner einen spannenden Kriminalroman vor, der im Ammerland angesiedelt ist und mich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte.

Die Angabe auf dem Cover, dass es sich hier um Kommissarin Sandra Holz 1. Fall handelt, mutet auf den ersten Blick etwas seltsam an, da bereits 11 Kriminalromane mit der Ermittlerin erschienen sind, die größtenteils in Hamburg spielen. Doch dieses Buch ist zeitlich vor diesen Büchern angesiedelt, so dass es sich formal tatsächlich um den ersten Fall der sympathischen Ermittlerin handelt, für den dann auch keine Vorkenntnisse aus den bisherigen Büchern erforderlich sind.

In den letzten Kriegstagen verschwinden die Insignien der Karls-Universität in Prag und landen zusammen mit weiteren Wertgegenständen in einem Versteck auf dem Gelände des Seefliegerhorstes Zwischenahn. Jahrzehnte später entdeckt der Chirurg Dr. Walter Hehmann im Nachlass seines Vaters, der für die Mission der Nazis verantwortlich war, Hinweise auf diesen verborgenen Schatz. Da seine Privatklinik gerade in eine finanzielle Schieflage geraten ist, könnte er diese Finanzspritze gut gebrauchen. Doch bei seiner Suche kommt er skrupellosen Zigarettenschmugglern und dem Schweizer Investor Napoleon Sütterli, der auf dem Gelände ein Millionenprojekt plant, in die Quere. Kurz darauf ruft ein mysteriöser Segelunfall Kommissarin Sandra Holz aus Oldenburg auf den Plan.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Dass Sandra Holz hier erst ziemlich spät ins Geschehen eingreift, tut der Spannung keinen Abbruch. Bis dahin hat der Autor bereits ein ziemlich dichtes und unübersichtliches Geflecht gegenseitiger Interessen und Abhängigkeiten geschaffen, durch das sich die Kommissarin nun hindurchkämpfen muss, bevor wir am Ende eine überzeugende Auflösung erhalten, bei der keine wesentlichen Fragen offenbleiben.

Wer auf spannende und atmosphärisch dichte Kriminalromane steht, wird hier sehr gut bedient und spannend unterhalten. Meine erste Begegnung mit Sandra Holz wird mit Sicherheit nicht meine letzte bleiben.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Abgedrehte Horrorsatire mit expliziten Sex- und Gewaltszenen

Feuchte Monster
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Mit diesem Buch legt der Autor Matthias Krause eine ziemlich abgedrehte Horror-Satire mit expliziten Gewalt- und Sexszenen vor. Für Zartbesaitete ist dieses Buch daher eher weniger geeignet.

Auch wenn ...

Mit diesem Buch legt der Autor Matthias Krause eine ziemlich abgedrehte Horror-Satire mit expliziten Gewalt- und Sexszenen vor. Für Zartbesaitete ist dieses Buch daher eher weniger geeignet.

Auch wenn hier mehrmals Bezug auf das Buch „Feuchte Beute“ genommen wird und zudem auch einige Protagonisten aus diesem Buch hier mitwirken, braucht man für das Verständnis keine Vorkenntnisse. Allerdings wird man dann vielleicht nicht jede der zahlreichen Anspielungen nachvollziehen können, die der Autor in die Geschichte einbaut. Dazu zählt unter anderem, dass hier sein Alter Ego Frank J. Freibrodt, der zudem als Autor von „Feuchte Beute“ aufgeführt ist, als einer der Hauptprotagonisten mitwirkt und auch Matthias Krause selbst an einigen Stellen zumindest namentlich auftaucht.

Der egozentrische und ziemlich erfolglose Autor Frank J. Freibrodt braucht dringend eine gutbetuchte Gönnerin, da ihm ein übler Kredithai im Nacken sitzt. Bei einem mehrtägigen Speeddatingevent hofft er fündig zu werden. Dort finden sich neben hoffnungsvollen Singles aber auch Fetischisten, parasitäre Monster und der Sensitivity Reader Mortimer Wissmann ein, an dem Franks letzte Buchveröffentlichung kläglich gescheitert ist. Mortimer ist inzwischen von der klebrigen Brut eines riesigen Meerwurms aus dem Bermuda-Dreieck befallen und hat mit seinem roten Füller einen blutigen Rachefeldzug gestartet. Und auch Frank steht auf seiner Liste.

Mit einem lockeren Schreibstil, viel Einfallsreichtum und einer ordentlichen Prise schwarzem Humor, der auch schon mal ziemlich derbe ausfallen kann, entwirft der Autor eine bunte Welt voller unerwarteter Wendungen, gelungener Anspielungen und abgedrehter Momente mit reichlich Situationskomik, durch die er seine gut gezeichneten und durchaus vielschichtig angelegten Protagonisten stolpern lässt. Auch wenn es zwischendurch schon ziemlich wild zugeht und es dadurch ab und an etwas unübersichtlich wird, fügt sich schlussendlich alles wunderbar zusammen und es ergibt sich ein schlüssiges Gesamtbild, bei dem keine wesentlichen Fragen offenbleiben.

Wer Spaß an abgedrehten Horrorromanen findet und auch keine Probleme mit derbem Humor und Beschreibungen, die sich hart an der Ekelgrenze entlanghangeln, hat, wird hier insgesamt gut bedient und unterhalten.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Mehr als gelungener Auftakt einer neuen Trilogie aus dem Totenbändiger-Serienkosmos

London Underground
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Mit diesem Buch, dem ersten Band einer Trilogie, schlägt die Autorin Nadine Erdmann ein neues Kapitel in ihrer Totenbändiger-Saga auf, in der zwischen 2019 und 2022 insgesamt 24 Bände zunächst einzeln ...

Mit diesem Buch, dem ersten Band einer Trilogie, schlägt die Autorin Nadine Erdmann ein neues Kapitel in ihrer Totenbändiger-Saga auf, in der zwischen 2019 und 2022 insgesamt 24 Bände zunächst einzeln als E-Book erschienen sind und diese anschließend auch in einigen Sammelbänden zusammengefasst wurden. Die neue Trilogie ist nun 13 Jahre nach dem Ende dieser ersten Reihe angesiedelt.

Man kann das Buch grundsätzlich auch ohne Vorkenntnisse aus den bisherigen Bänden der Saga lesen und verstehen. Alle dafür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Ein Personenregister am Ende des Buches hilft zudem, die Erinnerungen wieder aufzufrischen und sich in den doch recht komplexen Familienstrukturen der Familie Hunt zurechtzufinden. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen und nachvollziehen zu können, empfiehlt es sich zudem schon, die erste Reihe bereits zu kennen.

13 Jahre sind vergangen, seit die Familie Hunt und ihre Mitstreiter den Machenschaften ihres Erzfeindes Cornelius Carlton ein Ende gesetzt und die Umsetzung seines perfiden Planes verhindert haben. Doch die Gefahr durch Geister und andere Kreaturen ist noch lange nicht gebannt. Zudem befindet sich London nun in einem weiteren Unheiligen Jahr, in dem diese Gefahr besonders groß ist. So sind Gabriel Hunt und seine Spuk Squad im Dauereinsatz, um die Sicherheit in der Stadt zu gewährleisten, Unterstützt wird er dabei von seinem Mann Matt und seinen Ghost Reapers. Leo und Toby, die Söhne von Gabriel und Matt, wissen zudem seit ein paar Jahren, dass sie, wie einst ihr Onkel Cam, einen Geminus in sich tragen und müssen nun mit diesem Wissen und seinen Konsequenzen umgehen. Und das fällt den beiden Teenagern nicht unbedingt leicht.

Nadine Erdmann gelingt es mit ihrem packenden Schreibstil mühelos an den Charme der alten Geschichten anzuknüpfen So hatte ich von Beginn an das Gefühl, meine letzte Begegnung mit den Hunts läge nicht knapp 4 Jahre, sondern erste wenige Tage zurück. Auch dieses Buch besticht durch eine atmosphärisch dichte Geschichte und ein hohes Erzähltempo. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen, die größtenteils bereits aus der ersten Reihe bekannt sind und in der Zwischenzeit ein wenig älter und vielleicht auch etwas reifer geworden sind. Die Neuzugänge fügen sich zudem perfekt in das sehr gut aufeinander abgestimmte Ensemble ein und bereichern es sogar noch. So liefert auch dieses Buch die bewährte Mischung aus Spannung und innigen Momenten zwischen den Protagonisten, die reichlich Herzwärme verströmen.

Wer auf einen spannenden Genre-Mix aus Fantasy, Horror und Dystopie steht, wird hier bestens bedient und unterhalten. Die Messlatte für die weiteren Bände der Trilogie liegt gleich mächtig hoch.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Kleiner, aber feiner Mystery-Thriller aus den schottischen Highlands

Der verlorene Flugplatz
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Mit diesem Buch legt der Autor Emanuel Müller den ersten Band seiner Northern-Drift-Reihe vor, die in den schottischen Highlands angesiedelt ist und neben spannenden Abenteuern aus der Welt der Fliegerei ...

Mit diesem Buch legt der Autor Emanuel Müller den ersten Band seiner Northern-Drift-Reihe vor, die in den schottischen Highlands angesiedelt ist und neben spannenden Abenteuern aus der Welt der Fliegerei auch noch eine ordentliche Portion Mystery beinhaltet.

Die Pilotin Mae Holloway und ihr Co-Pilot Julius »Jules« Calder fliegen für Northern Drift, eine kleine Frachtfluglinie mit zweifelhafter Vergangenheit. Bei ihrem neuesten Auftrag sollen sie eine versiegelte und ziemlich mysteriöse Holzkiste zu einem Flugplatz bringen, der auf keiner Karte verzeichnet ist. Wenn sie auch nur geahnt hätten, was sie an ihrem Ziel erwartet, hätten sie die Kiste aber wohl direkt nach dem Start aus der Maschine geworfen.

Mit einem packenden Schreibstil treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran. Auf knapp 140 Seiten lässt er sich auch keine Zeit für große Vorreden, sondern kommt ziemlich schnell zur Sache. Die beiden Hauptprotagonisten sind insgesamt gut gezeichnet und vielschichtig angelegt, die Informationen zu ihnen beschränken sich aber zunächst auf ihren beruflichen Werdegang, ihr Privatleben und ihre Vergangenheit bleiben dagegen noch im Dunkeln. Und alle weiteren Nebenfiguren kommen über die Funktion als Stichwortgeber kaum heraus. Der hohe Unterhaltungswert des Auftaktbandes wird dadurch zwar nur wenig beeinträchtigt, lässt aber durchaus noch Luft nach oben.

Wer eine spannende Mischung aus Abenteuer und Mystery sucht, wird hier gut bedient und unterhalten. Und am Ende gibt es sogar schon einen kleinen Ausblick auf den nächsten Auftrag, die ebenfalls reichlich Spannung verspricht.

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