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Veröffentlicht am 15.06.2026

Düsterer und leicht abgedrehter Krimi aus dem Frankfurt der 90er Jahre

Beutemacher
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Mit diesem Buch legt der Autor Rolf Silber einen düsteren und leicht abgedrehten Kriminalroman vor, der im Frankfurt des Jahres 1997 angesiedelt ist. Dabei handelt es sich um die überarbeitete Neuausgabe ...

Mit diesem Buch legt der Autor Rolf Silber einen düsteren und leicht abgedrehten Kriminalroman vor, der im Frankfurt des Jahres 1997 angesiedelt ist. Dabei handelt es sich um die überarbeitete Neuausgabe eines Buches, das bereits 1998 im Eichborn Verlag erschienen ist.

Mike schlägt sich eher schlecht als recht durchs Leben und arbeitet als Fahrer für ein Catering-Unternehmen. Als ihm die junge Nika über den Weg läuft, nimmt sein Leben plötzlich eine unverhoffte Wendung. Nika ist auf der Flucht vor dem Beutemacher Rex und sucht dringend einen Unterschlupf. Und so bringt Mike sie in dem heruntergekommenen Haus im Frankfurter Bahnhofsviertel unter, in dem er selbst und eine äußerst schräge Truppe hausen. Ale Rex seine Beute aufspürt, muss aus den Bewohnern aber schnell eine schlagkräftige Gemeinschaft werden, um die Gefahr abzuwenden.

Mit einem packenden Schreibstil, einigen überraschenden Wendungen und jeder Menge schwarzem Humor treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und liefert am Ende eine absolut schlüssige Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Das der Autor viele Jahren lang als Drehbuchautor und Regisseur für diverse Fernsehformate tätig war, merkt man den bildhaften Beschreibungen, die das Kopfkino beim Lesen auf Hochtouren laufen lassen, jederzeit an. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen, die immer wieder für Überraschungen gut sind. Und auch wenn das Buch dem Anspruch „Tarantino meets Monty Python“, der sich auf dem Buchrücken findet, vielleicht nicht ganz gerecht wird, bietet es unter dem Strich doch gute und spannende Unterhaltung.

Wer auf eine gut aufeinander abgestimmte Mischung aus Spannung und schwarzem Humor steht, wird hier gut bedient und unterhalten.

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Veröffentlicht am 15.06.2026

Neun abwechslungsreiche Hochzeitskrimis aus Wien

Wiener Wedding Killer
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In dieser Anthologie versammeln die Autorin Franziska Waltz und die beiden Autoren Claus Schönhofer und Norbert Peter insgesamt 9 abwechslungsreiche Hochzeitskrimis, die allesamt in Wien angesiedelt sind ...

In dieser Anthologie versammeln die Autorin Franziska Waltz und die beiden Autoren Claus Schönhofer und Norbert Peter insgesamt 9 abwechslungsreiche Hochzeitskrimis, die allesamt in Wien angesiedelt sind und mich gut und spannend unterhalten konnten.

Verbindendes Element der Geschichten ist neben dem Grundthema Hochzeit ein lockerer Schreibstil, der immer mit einem gewissen Augenzwinkern versehen ist, dabei aber die nötige Spannung nicht außeracht lässt. So entsteht schnell der bekannte Wiener Charme, der die Geschichten trägt und viel zum hohen Unterhaltungswert des Buches beiträgt. Und auch wenn in den Beiträgen fröhlich gemordet wird, geht es insgesamt eher gemütlich und nicht allzu blutig zu. Mir persönlich haben die drei Beiträge von Franziska Waltz ein klein wenig besser gefallen, die Geschichten ihrer beiden Kollegen haben aber durchaus auch ihren ganz eigenen Reiz und bieten ebenfalls spannende Unterhaltung.

So bietet das Buch eine nahezu perfekte Mischung für den Krimi-Spaß zwischendurch. Dabei sollte jeder Liebhaber von Kurz-Krimis den einen oder anderen Beitrag ganz nach seinem Geschmack finden.

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Veröffentlicht am 09.06.2026

Packende und ziemlich blutige Horrorkomödie

Akuma
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Mit diesem Buch legt die Autorin Nicole Siemer einen Horrorroman mit reichlich und bisweilen auch recht schwarzem Humor vor. Dabei handelt es sich um die Neuausgabe eines Buches, dass bereits 2020 bzw. ...

Mit diesem Buch legt die Autorin Nicole Siemer einen Horrorroman mit reichlich und bisweilen auch recht schwarzem Humor vor. Dabei handelt es sich um die Neuausgabe eines Buches, dass bereits 2020 bzw. 2021 unter dem Titel „Akuma“ erschienen ist. Und die Angabe auf dem Cover, dass man dieses Buch erst ab 16 Jahren lesen sollte, hat durchaus seine Berechtigung.

Die Autorin Kjara hat seit Jahren einen eher ungewöhnlichen Untermieter, denn in ihrem Kopf lebt der Dämon Akuma, der sich durch einen fragwürdigen Humor und dem Hang zu kreativen Problemlösungen auszeichnet. Sie ist den Pakt mit dem Dämon bereits als Kind eingegangen, um ihre Eltern und sich selbst aus einer äußerst brenzlichen Situation zu befreien, die Folgen hat sie seinerzeit aber noch nicht überblickt. Als sie sich nun in Erik verliebt, wird die ganze Angelegenheit noch einmal deutlich komplizierter. Und so kommt es zu irrwitzigen Verwicklungen mit einer ganzen Reihe von Todesfällen.

Mit einem packenden Schreibstil, überraschenden Wendungen und einem zuweilen ziemlich bissigen und schwarzen Humor treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und erzeugt dabei schnell eine ungemeine Sogwirkung, die dafür sorgt, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. Konsequent steuert sie das wilde Treiben auf einen fulminanten Showdown zu, der die Geschichte zu einem drastischen Ende bringt, bei dem aber keine wesentlichen Fragen offenbleiben. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Grundsätzlich handelt es sich hier um eine in sich abgeschlossene Geschichte, allerdings lässt sich die Autorin am Ende doch eine kleine Hintertür für eine mögliche Fortsetzung offen.

Wer auf blutige und wendungsreiche Horror-Roman mit schwarzem Humor steht, wird hier bestens bedient und spannend unterhalten.



Diese Rezension bezieht sich auf die Neuausgabe des Buches, die 2026 unter dem Titel "Ich, mein Dämon und ein paar Tote" im Empire-Verlag erschienen ist.

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Veröffentlicht am 09.06.2026

Packende und ziemlich blutige Horrorkomödie

Akuma
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Mit diesem Buch legt die Autorin Nicole Siemer einen Horrorroman mit reichlich und bisweilen auch recht schwarzem Humor vor. Dabei handelt es sich um die Neuausgabe eines Buches, dass bereits 2020 bzw. ...

Mit diesem Buch legt die Autorin Nicole Siemer einen Horrorroman mit reichlich und bisweilen auch recht schwarzem Humor vor. Dabei handelt es sich um die Neuausgabe eines Buches, dass bereits 2020 bzw. 2021 unter dem Titel „Akuma“ erschienen ist. Und die Angabe auf dem Cover, dass man dieses Buch erst ab 16 Jahren lesen sollte, hat durchaus seine Berechtigung.

Die Autorin Kjara hat seit Jahren einen eher ungewöhnlichen Untermieter, denn in ihrem Kopf lebt der Dämon Akuma, der sich durch einen fragwürdigen Humor und dem Hang zu kreativen Problemlösungen auszeichnet. Sie ist den Pakt mit dem Dämon bereits als Kind eingegangen, um ihre Eltern und sich selbst aus einer äußerst brenzlichen Situation zu befreien, die Folgen hat sie seinerzeit aber noch nicht überblickt. Als sie sich nun in Erik verliebt, wird die ganze Angelegenheit noch einmal deutlich komplizierter. Und so kommt es zu irrwitzigen Verwicklungen mit einer ganzen Reihe von Todesfällen.

Mit einem packenden Schreibstil, überraschenden Wendungen und einem zuweilen ziemlich bissigen und schwarzen Humor treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und erzeugt dabei schnell eine ungemeine Sogwirkung, die dafür sorgt, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. Konsequent steuert sie das wilde Treiben auf einen fulminanten Showdown zu, der die Geschichte zu einem drastischen Ende bringt, bei dem aber keine wesentlichen Fragen offenbleiben. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Grundsätzlich handelt es sich hier um eine in sich abgeschlossene Geschichte, allerdings lässt sich die Autorin am Ende doch eine kleine Hintertür für eine mögliche Fortsetzung offen.

Wer auf blutige und wendungsreiche Horror-Roman mit schwarzem Humor steht, wird hier bestens bedient und spannend unterhalten.



Diese Rezension bezieht sich auf die Neuausgabe des Buches, die 2026 unter dem Titel "Ich, mein Dämon und ein paar Tote" im Empire-Verlag erschienen ist.

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Veröffentlicht am 08.06.2026

Spannender und atmosphärisch dichter Krimi aus Berlin und Umgebung

Eisfeld - Fleisch und Blut
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Mit diesem Buch legt der Autor Steffen Weinert den dritten Band seiner Krimi-Reihe rund um die charismatische Ermittlerin Mara Eisfeld vom LKA Berlin vor und konnte mich dabei erneut auf ganzer Linie überzeugen ...

Mit diesem Buch legt der Autor Steffen Weinert den dritten Band seiner Krimi-Reihe rund um die charismatische Ermittlerin Mara Eisfeld vom LKA Berlin vor und konnte mich dabei erneut auf ganzer Linie überzeugen und begeistern.

Man braucht hier grundsätzlich keine Vorkenntnisse aus den ersten beiden Bänden, um das Buch lesen und nachvollziehen zu können. Alle hierfür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere eingestreute Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen zu können, empfiehlt es sich aber doch, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Mara Eisfeld hatte sich eigentlich trotz Rufbereitschaft auf ein ruhiges Weihnachtsfest mit ihrem Noch-Ehemann Matti, dem gemeinsamen Sohn Sami und ihrem Vater gefreut, doch dann kommt doch der befürchtete Anruf. Magnus Haub, Sohn der einflussreichen Fleischerei-Unternehmerin Heidemarie Haub, wurde tot in seinem luxuriösen Penthouse aufgefunden und liegt dort offenbar schon seit einigen Tagen ? Warum wurde er innerhalb seiner Familie bislang nicht vermisst ? Erste Spuren führen zur Tierschutzaktivistin Lena von Bülow, die bereits einige Aktionen gegen den Haub-Konzern durchgeführt hat. Doch scheinbar ist die junge Frau seit einigen Tagen spurlos verschwunden. Ist sie untergetaucht oder ebenfalls dem Mörder zum Opfer gefallen ?

Mit einem packenden Schreibstil treibt der Autor seine gut aufgebaute und atmosphärisch dichte Geschichte voran und baut dabei schnell Spannung auf, die auch bis zum Schluss hält. Am Ende des Spannungsbogens wartet dann ein krachender Showdown mit einer überzeugenden Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Das der Autor an der Filmakademie Baden-Württemberg studiert hat und bislang vor allem als Regisseur tätig war, merkt man den bildhaften Beschreibungen, die das Kopfkino beim Lesen auf Hochtouren laufen lassen, jederzeit an. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Die fein dosierten Ausflüge in das turbulente Privatleben von Mara Eisfeld sorgen zum einen immer wieder für eine gewisse Auflockerung, werden diesmal aber auch geschickt in die Krimihandlung eingebunden. Im Gegensatz zum ersten Band liegt der Fokus auch diesmal wieder wesentlich stärker auf dem Ermittler-Team. Die daraus entstehenden größeren Freiräume wissen Mara und ihre Kollegen sehr gut zu nutzen.

Wer auf packende Kriminalromane mit charismatischen und gut aufeinander abgestimmten Ermittlern steht, wird hier erneut sehr gut bedient und spannend unterhalten.

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