Profilbild von ejtnaj

ejtnaj

Lesejury Star
offline

ejtnaj ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit ejtnaj über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2023

Wie eine Insel alles verändern kann

Mit dir allein
0

Cleo glaubt nicht mehr daran die große Liebe zu finden. Mach wurde sein Herz gebroche3n. Beide haben sich entschlossen alleine zu sein und kommen aus diesem Grund auf eine kleine abgeschiedene Insel an ...

Cleo glaubt nicht mehr daran die große Liebe zu finden. Mach wurde sein Herz gebroche3n. Beide haben sich entschlossen alleine zu sein und kommen aus diesem Grund auf eine kleine abgeschiedene Insel an der Küste Irlands an.
Mit dem Allein sein allerdings wird es schwer, denn die Hütte wurde an sie beide vermietet.
Tagsüber gehen sie sich aus dem Weg und jeder macht was er möchte, In der Nacht aber erzählen sie sich von ihrer Sehnsucht und ihrem Schmerz. Macks Worte gehen Cleo ans Herz und auch dadurch entwickelt sie Gefühle sie sie bisher nie zugelassen hatte und trifft einen gewagten Plan nur ob sich Mack auch darauf einlassen wird ist Cleo nicht klar.

Bei diesem Roman hatte mich der Klappentext neugierig gemacht, aber auch das Cover empfand ich als sehr ansprechend und ich habe mich darauf gefreut das Buch zu lesen.
Spätestens jetzt nach der Lektüre des Romans frage ich mich wieso ich noch keinen Roman der Autorin gelesen habe was nun aber nachgeholt wird.
Cleo ist von der Liebe enttäuscht und vielleicht auch etwas frustriert da sie bis jetzt noch nicht den Partner fürs Leben gefunden hat, um zu sich selbst zu finden reist sie auf diese kleine Insel im Meer. Darauf sich die Hütte zu teilen die sie gemietet hat was Cleo einfach nicht vorbereitet.
Mack wurde das Herz gebrochen und um Abstand von der ganzen Sache zu bekommen hat er beschlossen auf die Insel seiner Ahnen zu reisen um seine Wurzeln zu Suchen, nur hat Mack garantiert nicht mit Cleo gerechnet die ihn aus seinem Rhythmus bringt.
Der Einstieg ins Buch ist mir sehr leicht gefallen, mir kam es so vor als wäre ich richtig in die Geschichte eingetaucht und ich würde alles direkt miterleben.
Den Erzählstil den die Autorin gewählt hat empfand ich als sehr angenehm und auch die Wechsel zwischen den Handlungssträngen von Cleo und Mack empfand ich als sehr gut gelungen, so hat man auch die Gedanken und Gefühle beider Figuren mitbekommen und es wurde eine völlig runde Geschichte für mich.
Am Anfang hatte ich etwas Probleme dem Handlungsverlauf zu folgen, was aber mehr an Cleos Beweggründen lag, als ich für mich persönlich alles sortiert hatte kam ich sehr gut mit und habe auch alle Entscheidungen die getroffen wurden sehr gut nachvollziehen können.
Auch der Spannungsbogen war bis zum Schluss immer schön straff gespannt, so kam es nie zu Längen und mit vielem was passiert ist hätte ich so wirklich nie gerechnet aber es war alles gut so wie es gekommen ist.
Für mich persönlich waren alle Handlungsorte des Buches sehr anschaulich beschrieben, egal ob es die Insel was oder die Großstadt ich konnte mir alles anhand der Beschreibungen vor meinem inneren Auge entstehen lassen.
Die verschiedenen Figuren des Romans waren mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben so konnte ich mir alle während des Lesens sehr gut vorstellen.
Cleo konnte ich zu Beginn noch nicht so richtig einschätzen, aber ich habe sie recht schnell in mein Leserherz geschlossen gehabt. Mack war mir von Anfang an sehr sympathisch und auch der Rest der Truppe war einfach nur zum liebhaben.
Mich persönlich hat dieser Roman mit auf eine Reise genommen wo ich nicht wusste wo sie enden wird, aber die Lesestunden haben mir große Freude bereitet und deshalb vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne für diesen schönen und wirklich lesenswerten Roman.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2023

Das Waldfriede trotzt dem Krieg

Sturmtage
0

Helene ist im Jahr 1939 als Assistenzärztin im Krankenhaus Waldfriede als der Krieg ausbricht. Je stärker die Nazis werden umso unwohler fühlt sie sich und auch mit dem Chefchirurgen einem NSDAP-Mitglied ...

Helene ist im Jahr 1939 als Assistenzärztin im Krankenhaus Waldfriede als der Krieg ausbricht. Je stärker die Nazis werden umso unwohler fühlt sie sich und auch mit dem Chefchirurgen einem NSDAP-Mitglied legt sie ich immer wieder an und muss lernen ihre Meinung für sich zu behalten.
Bei ihren Spaziergängen im Krankenhaus Park lernt sie den Gärtner Timo kennen und verliebt sich in ihn.
Als Timo dann einberufen wird hofft Helene das alles schnell vorbei sein wird und Timo wieder nach Hause kommt. Aber auch ein anderer Mann weckt Gefühlte in ihr, doch sie hat keine Zeit diesen nachzugehen da der Krieg viel von ihr abverlangt.
Dann kommen die Bomben über Berlin auch dem Waldfriede immer näher.

Auf die Fortsetzung der Waldfriede Saga hatte ich mich richtig gefreut und doch war ich etwas skeptisch da es um den 2. Weltkrieg geht und ich vor dieser Zeit größten Respekt habe auch durch das was meinem Oma darüber erzählt hat.
Man erlebt hier ab 1939 mit wie das Waldfriede unter dem Krieg und den Anfeindungen wenn man es so nennen möchte zu leiden hat und wie die Anstaltsfamilie versucht alles so gut wie möglich zu überstehen.
Das ist jetzt nur grob zusammengefasst um was es gehen wird, denn die Geschichte ist viel komplexer und hat mir als Leserin auch so einiges abverlangt auch wenn ich wusste wie es wohl sein wird.
Der Einstieg ins Buch ist mir richtig leicht gefallen und ich war richtig schnell in die Geschichte eingetaucht, so konnte ich das Buch einfach nur schwer aus der Hand legen.
Wie immer wurde einiges aus der Sicht von Schwester Hanna und Professor Conradi erzählt die man ja schon seit dem ersten Teil kennt. Hier wird aber aber Hauptteil aus der Sicht der Ärztin Helene Jacobs erzählt die hier auch die Hauptrolle spielt wenn man es so nennen möchte.
Vieles war hier erzählt wird hat die Autorin Frau Bomann der Chronik des Krankenhauses Waldfriede entnommen, anderes ist wie auch manche Figuren fiktiv aber ich finde die Mischung ist wirklich sehr gut gelungen.
Dem Handlungsverlauf konnte ich sehr gut folgen und auch das was passiert ist ist genauso wie auch die Entscheidungen die getroffen wurden waren für mich immer sehr gut nachvollziehbar und verständlich gerade auch zu dieser besonderen Zeit.
Für mich war der Spannungsbogen immer sehr straff gespannt und es gab wirklich keine Längen so das es ein richtiger Genuss war das Buch zu lesen.
Ich muss ja gestehen, dass ich das Klinikum Waldfriede schon während des ersten Teils im Internet suchen musste um mir ein besseres Bild darüber zu machen und weil ich neugierig auf das Haus war. Die Beschreibungen der Handlungsorte waren aber immer sehr anschaulich das man sich alles gut vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte.
Alle Figuren des Romans waren mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, so ist es mir sehr leicht gefallen mir alles während des Lesens vorzustellen.
Manche Figuren waren mir sympathischer als andere aber das ist ganz normal und die vielen die mir sympathisch waren habe ich auch tief in mein Leserherz geschlossen beim Lesen.
Obwohl dieser Teil den dunkelsten Teil der deutschen Geschichte erzählt hat, hat es der Roman geschafft mich vollkommen in seinen Bann zu ziehen und ich habe schöne Lesestunden mit dem Buch verbracht.
Wenn ich daran denke, dass der nächste Teil schon der letzte Teil der Reihe ist bin ich schon etwas traurig und doch freue ich mich darauf ihn zu lesen.
Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.01.2023

Ein Fall wird neu aufgerollt

Der Tote von Wiltshire - Lockyer & Broad ermitteln
0

Vierzehn Jahre nachdem Hedi Lambert wegen Mordes verurteilt wurde meldet sie sich bei Inspector Lockyer telefonisch um ihn auf etwas hinzuweisen.
Matt Lockyer hat zuerst gar nicht gewusst wie ihm geschieht ...

Vierzehn Jahre nachdem Hedi Lambert wegen Mordes verurteilt wurde meldet sie sich bei Inspector Lockyer telefonisch um ihn auf etwas hinzuweisen.
Matt Lockyer hat zuerst gar nicht gewusst wie ihm geschieht und wird doch direkt wieder in den Fall von 2005 zurück katapultiert.
Zusammen mit seiner Kollegin Constable Gemma Broad nimmt er sich nochmal die alte Akte vor und rollen den Fall nochmals von vorne auf. Sie stoßen allerdings auf eine Mauer des Schweigens und doch merken sie schnell das etwas nicht stimmt nur sie können es nicht so richtig fassen was es ist und merken auch erst nicht wie verzwickt der ganze Fall eigentlich ist.

Da ich die Romane von Katherine Webb wirklich sehr gerne lese wollte ich auch ihren ersten Kriminalroman lesen auch wenn ich nur selten einen Krimi lese.
Hier geht es um Inspector Matt Lockyer der noch nicht lange in der Abteilung für Cold Cases arbeitet als er den Anruf von Hedi Lambert erzählt die ihn auf etwas in ihrem alten Fall aufmerksam macht.
Matt geht daraufhin mit seiner Kollegin Gemma nochmal die alten Akten durch und ihnen gelingt es auch die Erlaubnis zu erneuten Ermittlung zu erhalten.
Dabei werden sie bei den erneut vernommenen nicht gerade mit offenen Armen empfangen, ihnen gelingt es aber immer mehr Licht ins Dunkel zu bringen und dabei merken sie wie alles immer größere Kreise zieht bis sie den Fall lösen können.
Mir ist der Einstieg ins Buch ehrlicherweise nicht sehr leicht gefallen und es hat auch recht lange gedauert bis ich richtig drin war. Natürlich hat sich so auch meine Lesezeit verlängert was ich aber nicht ganz so schlimm fand.
Der Roman war vollständig aus der Sicht von Matt erzählt, dabei war er aber nie zu einseitig da auch die anderen Figuren zu Wort kamen und es so für mich runder wurde.
Der Handlungsverlauf war sehr gut aufgebaut und doch ist es mir etwas schwer gefallen ihm zu folgen, die Entscheidungen die getroffen wurden konnte ich aber sehr gut nachvollziehen auch wenn ich nicht immer einer Meinung war oder einfach anders reagiert hätte.
Für mich war der Spannungsbogen immer schön straff gespannt, ich wusste nie was als nächstes passieren ward und auch den oder die Täter hätte ich irgendwie nicht erwartet.
Die verschiedenen Figuren des Romans waren alle sehr anschaulich beschrieben so konnte ich mir alle während des Lesens sehr gut vorstellen.
Matt ist Polizist aus voller Überzeugung und doch hat auch ihn ein Schicksalsschlag schwer getroffen und darüber ist er bis heute noch nicht hinweg. Von seiner Art her war er mir auch wirklich sympathisch und ja ich denke er ist ein guter Polizist.
Ich muss gestehen, dass ich etwas Probleme hatte mir die Handlungsorte richtig vorzustellen was weniger an den Ortsbeschreibungen lag sondern einfach daran das ich noch nie in England war und ich mich einfach nicht auskenne dort um es mir richtig bildlich vorzustellen.
Auch wenn ich wirklich sehr lange gebraucht habe um das Buch zu lesen hat mir der Krimi wirklich sehr gut gefallen und deshalb vergebe ich auch sehr gerne alle fünf Sterne und freue mich auf weitere Fälle mit diesem Ermittlerteam.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.01.2023

Lillian findet die Liebe

Die Wallflowers - Lillian & Marcus
0

Lillian Bowman ist Amerikanerin und somit völlig anders als die englischen Adligen. Auf Wunsch ihrer Eltern soll sie aber einen Adligen heiraten, doch mit ihrer Art eckt sie immer wieder an.
Marcus Westcliff ...

Lillian Bowman ist Amerikanerin und somit völlig anders als die englischen Adligen. Auf Wunsch ihrer Eltern soll sie aber einen Adligen heiraten, doch mit ihrer Art eckt sie immer wieder an.
Marcus Westcliff ist bekannt einem die kalte Schulter zu zeigen und wirklich jeden herablassen zu behandeln.
Lillian und Marcus geraten oft aneinander und doch fühlen sie sich irgendwie zueinander hingezogen, aber keiner möchte seine Gefühle dem anderen zeigen und so geht es sehr turbulent zwischen ihnen zu.

Schon den ersten Teil der Wallflowers habe ich sehr gerne gelesen und so war ich gespannt wie sich die Geschichte von Lillian & Marcus entwickeln wird.
Mir war klar, dass es viel hin und her geben wird bis sich beide ihre Gefühle eingestehen wobei das Happy End ja schon von vorneherein feststeht.
Es ist auch nicht unbedingt der klassische Regency Roman so wie man sie in letzter Zeit im Handel bekommt, irgendwie ist er anders was mir wirklich sehr gut gefällt.
Der Einstieg ins Buch ist mir recht leicht gefallen und ich war auch sehr schnell in die Geschichte eingetaucht und konnte so das Buch nur schwer aus der Hand legen.
Den Erzählstil den Frau Kleypas gewählt hat empfand ich als sehr angenehm. Dadurch das die Handlung durch die zwei Handlungsstränge von Lillian und Marcus erzählt wurde hatte man alle Gedanken und Gefühle von Beiden mitbekommen und so ergab alles für mich ein völlig rundes Bild als Leserin.
Lillian stammt aus New York und ihr Vater hat sich sein Vermögen selbst erarbeitet was in beiden Welten nicht gerne gesehen wird. Ihre Mutter hat sich in den Kopf gesetzt sie und ihre Schwester Daisy in England im Adel zu verheiraten. Nur haben die Adeligen Englands nicht auf die Bowmans gewartet uns so sitzen die Schwestern mit Evie und Annabelle als Mauerblümchen an der Seite und schauen dem Trubel zu.
Marcus ist wohl der begehrteste Junggeselle Englands und ja keine der Damen scheint im die Richtige zu sein um sie zu Heiraten, aber als er auf Lillian trifft ist er von ihrer Art fasziniert auch wenn er versucht sich gegen die Gefühle für sie zu wehren. Doch die Anziehung ist irgendwann größer und er kann sich nicht mehr gegen seine Gefühle stellen nur ob dies seiner Mutter gefällt steht auf einem anderen Blatt.
Man konnte wirklich immer sehr leicht dem Handlungsverlauf folgen und auch die Entscheidungen die getroffen wurden waten sehr gut nachvollziehbar.
Der Spannungsbogen war immer schön straff gespannt so konnte man nie Wissen wie alles weitergehen wird und was noch alles passieren wird bis es zum Happy End kommen wird.
Für mich persönlich waren alle Figuren des Romans mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, so kann man sie sich alle während des Lesens sehr gut vorstellen.
Lillan empfand ich als sehr sympathisch und auch Marcus hatte ich in mein Leserherz geschlossen.
Man trifft auch die anderen Mauerblümchen wieder und erfährt wie es Annabelle geht.
Auch die Handlungsorte konnte man sich anhand der Ortsbeschreibungen sehr gut vor meinem inneren Auge entstehen lassen auch wenn ich noch nie in England oder gar auf einem englischen Landsitz war.
Mir hat dieser 2. Teil der Reihe sehr gut gefallen und nun freue ich mich auf Evies Geschichte, die bestimmt wieder sehr unterhaltsam und kurzweilig wird.
Für das Buch vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2023

Die Sicht von Prinz Harry

Reserve
1

Prinz Harry ist wohl einer der Menschen wo man nicht so recht weiß was man von ihm halten soll oder wie man ihn einschätzen soll.
Als es in der Presse die Mitteilung gab es wird ein Buch geben das sein ...

Prinz Harry ist wohl einer der Menschen wo man nicht so recht weiß was man von ihm halten soll oder wie man ihn einschätzen soll.
Als es in der Presse die Mitteilung gab es wird ein Buch geben das sein bisheriges Leben aus seiner Sicht erzählen wird war ich ehrlicherweise skeptisch, da man durch die Medien ja einiges mitbekommen hat ob man wollte oder nicht.
Da ich aber einfach seine Sicht auf die Dinge erfahren wollte habe ich mir das Buch bestellt und habe es auch direkt am 10.1.23 zu lesen begonnen.
Der Erzählstil war wirklich gewöhnungsbedürftig und hat mich immer wieder extrem im Lesefluss behindert.
Mir war klar, mit dem was man aus der Presse kennt wird es wenig zu tun haben und so war es eben auch.
Der Tod der Mutter oder des Vaters ist für jedes Kind in diesem Alter ein einschneidendes Erlebnis nicht nur für Prinz Harry, aber ich hatte wirklich den Anschein nur er leidet so schwer darunter. Ja, sein Vater hätte vielleicht anders auf die Kinder eingehen können nur wurde er eben „Royal“ erzogen und da zeigt man seine Gefühle nicht offen auch ist es eine Generationenfrage und zu Zeiten Charles war die Erziehung allgemein noch anders.
Das Verhältnis zu William ist nicht so wie in der Presse dargestellt, das kann ich mir ehrlicherweise sogar gut vorstellen aber das was er beschrieben hat hat nichts mir dem Thronfolger und dem Erzsatz zu tun, es sind die ganz normalen Rivalitäten bei Geschwistern beschrieben die eben bis ins Erwachsenenalter weitergehen.
Die Zeit beim Militär und auch im Krieg hat er für mich so beschrieben als wäre es ein Ausflug und was mich persönlich etwas gestört hat, ist dass er den Krieg nie in Frage gestellt hat sondern alles als richtig angesehen hat.
Seine Experimente mit den Drogen empfand ich als etwas verstörend, anstatt in Therapie zu gehen und sich helfen zu lassen hat er sich lieber selbst geholfen das ist nie der richtige Weg.
An allem was ihm Negatives passiert ist ist die Presse Schuld und andere Angehörige der Familie die mit der Presse kollaboriert haben sollen wenn man ihm Glauben schenken darf. Ob auch er vielleicht Fehler gemacht hat wird mit keinem Satz von seiner Seite überlegt jedenfalls habe ich es so empfunden.
Die Zeit mit Meghan wird auf das genaueste durchgenommen, auch hier habe ich so meine Zweifel ob wirklich alles so war wie er es erzählt hat.
Im Epilog geht er dann noch auf den Tod der Queen ein und ich weiß nicht ob ich das so glauben soll oder ob es doch anders war, was wohl stimmt ist das Meghan nicht mit sollte und es da zu Diskussionen kam.
Da ich mir eine Meinung bilden wollte habe ich das Buch zum Ende gelesen, allerdings habe ich wirklich sehr viele Pausen machen müssen denn einiges musste ich erst Sacken lassen da es sehr verwirrend erzählt war, da ich alles erfahren wollte bevor ich schreibe wie ich es empfunden habe.
Für mich persönlich ist er immer noch der kleine Jungen der immer noch nicht verstanden hat das seine Mutter nicht mehr zurück kommt und irgendwie dafür auch Mitleid haben möchte und einen Schuldigen benötigt am besten die Presse. Auch mit seiner Rolle als Zweitgeborener kommt er nicht klar und ich habe irgendwie das Gefühl das Geld der Royals würde er gerne nehmen aber bitte ohne Gegenleistung.
Man kann gespannt sein wann ein Buch seiner Frau erscheinen wird, denn von irgendwas müssen sie ja Leben.
Nach längerer Überlegungszeit habe ich mich entschlossen drei Sterne zu vergeben, denn mich konnte das Erzählte nicht überzeugen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere