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Veröffentlicht am 01.06.2025

Süße Fake-Dating-Romance

The Fake Out – Sie will ihr Leben in den Griff bekommen ... aber ist er die Lösung?
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Mae kümmert sich um ihre kranke Mutter und um ihre jüngere, etwas rebellische Schwester, arbeitet hart und muss nun darum kämpfen, dass ihrer geliebten Bibliothek nicht die finanziellen Mittel gekürzt ...

Mae kümmert sich um ihre kranke Mutter und um ihre jüngere, etwas rebellische Schwester, arbeitet hart und muss nun darum kämpfen, dass ihrer geliebten Bibliothek nicht die finanziellen Mittel gekürzt werden. Damit trägt sie viel Verantwortung und hat auch alle Hände voll zu tun. Chris ist eine unerwartete Ablenkung und sein Angebot könnte ihr ziemlich aus der Patsche helfen, aber für Mae ist es nicht leicht, um Hilfe zu bitten oder sie anzunehmen.

Chris hingegen kann sehr gut um Hilfe bitten und bietet sie gleichzeitig auch gerne an. Nach ein paar negativen Schlagzeilen braucht er wieder positive Aufmerksamkeit und bietet Mae einen Deal an: Eine falsche Verlobung soll all ihre Probleme lösen. Man sieht Chris eigentlich nicht als Sportler und trotz seines Ruhms ist sein Aufenthalt in der Kleinstadt eher ereignislos. Aber er bringt mehr Freude in Maes Leben und ist ihr die Stütze, die sie meint, nicht zu brauchen.

Das Buch ist eine süße romantische Komödie, aber die Geschichte hat auch etwas mehr zu bieten und konnte mich insgesamt gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 31.05.2025

Nette Romantasy und eine Menge ungenutztes Potenzial

Faebound
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Colonel Yeeran vertraut auf die Prophezeiung ihrer Schwester Lettle und trifft bei einem Einsatz eine folgenschwere Entscheidung, der zu ihrer Verbannung führt. Lettle und Kommandant Rayan folgen Yeeran ...

Colonel Yeeran vertraut auf die Prophezeiung ihrer Schwester Lettle und trifft bei einem Einsatz eine folgenschwere Entscheidung, der zu ihrer Verbannung führt. Lettle und Kommandant Rayan folgen Yeeran ins Exil und treffen dabei auf Fae, von denen sie dachten, dass diese längst ausgestorben seien.

Lettle ging mir schon ziemlich auf die Nerven und ich war schon überrascht, als sie erwähnt hat, sie sei achtundzwanzig Jahre alt, weil sie sich so trotzig und unreif verhält. Bei Yeeran ging es mir ähnlich, ich hatte das Gefühl, das Alter wurde gewählt, damit es zu ihrer Verantwortung als Colonel passt und vielleicht auch zu ihren Beziehungen. Ansonsten fand ich, dass beide Charaktere ihren Erfahrungen nicht gerecht wurden. Ich fand es interessant, wie die Prophezeiungen entstehen, aber ich fand es schade, dass es mehr darum geht, wie sehr sie Teil von Lettles Identität sind und dann jammert sie eigentlich nur herum, weil die Dinge nicht so laufen, wie sie möchte. Sie hat mich auch etwas genervt, weil sie so viel Aufmerksamkeit braucht und sauer auf ihre Schwester ist, weil sie nie selbst an erster Stelle steht, da Yeeran sich zu sehr dem Krieg verschrieben hat.

Yeeran fand ich schon deutlich sympathischer, aber als so junge Colonel, die auch schon einiges erlebt hat, hätte ich auch mehr von ihr erwartet. Sie sollte eigentlich mehr taktisches Geschick vorweisen können, aber ihre Pläne sind eher oberflächlich und anspruchslos. Dass sie sich von ihren Gefühlen leiten lässt, ist ja in Ordnung, aber etwas mehr Grips hätte ihr auch nicht geschadet. Ich hatte auch etwas Mitleid mit ihr, weil sie sich so sehr um ihre erwachsene Schwester sorgen muss, die ihr meistens ein Klotz am Bein ist.

Die magische Welt fand ich schon interessant und ich finde, sie hätte auch noch viel mehr Potenzial gehabt, daher bin ich auch gespannt, wie es in der Fortsetzung weitergehen wird. Hier hatte ich das Gefühl, dass es eine lange Einführung ist, in der die magische Geschichte dieser Welt erklärt wird, die verschiedenen Völker und wichtige Charaktere werden vorgestellt und dann geht es hauptsächlich um die Beziehungen zwischen ihnen. Daher läuft es hier auch darauf hinaus, dass der Fokus hauptsächlich auf den Liebesgeschichten liegt, aber es gibt auch sonst einige interessante Enthüllungen und Entwicklungen. Ein paar davon waren mir aber zu viel des Guten und es gab auch einige vorhersehbare Zufälle, die mir nicht besonders gut gefallen haben.

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Veröffentlicht am 15.05.2025

Stabilität vs. Initimität, Liebe vs. Karriere

Body Check
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Hayden wünscht sich eine stabile Beziehung, aber sie braucht auch körperliche Intimität und beschließt daher, sich auf einen One-Night-Stand einzulassen. Doch nach der Nacht will Brody seine Traumfrau ...

Hayden wünscht sich eine stabile Beziehung, aber sie braucht auch körperliche Intimität und beschließt daher, sich auf einen One-Night-Stand einzulassen. Doch nach der Nacht will Brody seine Traumfrau nicht einfach so aufgeben.

Hayden hat schon eine Art Beziehung mit Doug, mit dem sie viele Interessen teilt und der theoretisch genau ihren Anforderungen entspricht, aber sie spürt keine Leidenschaft und da er sich Zeit lassen will, bevor sie miteinander schlafen, fehlt Hayden einfach etwas und sie hofft, dass ein One-Night-Stand ihr Bedürfnis nach Intimität stillen kann, ohne ihren Traum von Stabilität aufgeben zu müssen. Ich fand ihre Einstellung zu Doug schon seltsam und eigentlich war er nur eine weit entfernte Ausrede, wenn es darum ging, Brodys vermeintliche Schwächen aufzuzeigen, und manchmal hatte Hayden auch ein schlechtes Gewissen, aber das war es auch schon.

Für Eishockeyspieler Brody ist es fast Liebe auf den ersten Blick und er wünscht sich von Anfang an, mehr Zeit mit Hayden verbringen zu können. Da sie zufällig die Tochter vom Teameigner ist, begegnen sie sich wieder, aber das macht die Sache gleichzeitig auch ein bisschen komplizierter. Da das Team gerade im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit ist und dadurch viel auf dem Spiel steht, muss Brody schauen, wo seine Prioritäten liegen.

Spannung gibt es durch die Skandale um das Team und durch Haydens komplizierte Beziehung zu ihrem Vater, der seit Jahren mehr Zeit in seine Karriere gesteckt hatte und dabei seine Tochter vernachlässigte. So ist in den Leben der Protagonisten auch mehr los als nur ihre Liebesgeschichte und es gibt viele Faktoren, die sie berücksichtigen müssen und auch jede Menge Gefühle. Insgesamt hat mir das Buch schon gefallen und konnte mich gut unterhalten, obwohl mich zum Beispiel die Sache mit Doug schon eher gestört hat.

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Spannendes neues Abenteuer in bekannter Fantasywelt

Heir
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Die Geschichte spielt zwanzig Jahre nach den Ereignissen aus der “An Amber in the Ashes”-Reihe um Elias und Laia. Hier geht es zwar auch um neue Charaktere und Konflikte, aber ich würde schon empfehlen, ...

Die Geschichte spielt zwanzig Jahre nach den Ereignissen aus der “An Amber in the Ashes”-Reihe um Elias und Laia. Hier geht es zwar auch um neue Charaktere und Konflikte, aber ich würde schon empfehlen, die Reihe vorher zu lesen, weil man dadurch viel mehr versteht und auch, weil es ein wirklich schönes und spannendes Abenteuer ist, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

Quil ist der Kronprinz des Imperiums und damit die Verbindung zu bereits bekannten Charakteren, schon dadurch hat mich seine Perspektive sehr interessiert. Er wurde sein Leben lang darauf vorbereitet, eines Tages die Führung zu übernehmen, aber das ist eine Rolle, in der er sich eigentlich nicht wirklich sehen kann. Als das Imperium aber in Gefahr ist, muss er schwierige Entscheidungen treffen und Stärke beweisen, um diejenigen zu beschützen, die ihm am Herzen liegen.

Sirsha wird beauftragt, einen mysteriösen Mörder ausfindig zu machen, doch die Jagd nach ihm zwingt sie dazu, ihre Vergangenheit zu konfrontieren, vor der sie fliehen musste. Seitdem war sie auf sich allein gestellt und ist es auch gar nicht mehr gewohnt, mit anderen zusammen zu arbeiten, aber nun ist sie gezwungen, sich wieder auf andere Menschen zu verlassen und ihr Herz wieder zu öffnen.

Dann ist da noch Aiz, die aus dem weiter entfernten Reich Kegar stammt und weiß, wie es ist zu hungern. In ihrer Heimat müssen Waisen und Priester wegen machtgieriger Tyrannen leiden und Aiz will Gerechtigkeit und bekommt eine Chance, etwas zu unternehmen. Sie kämpft für diejenigen, die sich nicht selbst verteidigen können und hat gute Absichten, aber sie ist auch oft bereit, sich dafür die Hände schmutzig zu machen und trifft deswegen auch mal etwas fragwürdige Entscheidungen. Ich konnte ihre Motivation schon gut verstehen, aber ihre Taten haben sie mir nicht immer sympathisch gemacht.

Ich fand es schön, wieder in eine bekannte Welt einzutauchen, die hier so viel größer geworden ist und um neue Kulturen und Geschichten erweitert wird. Durch die verschiedenen Perspektiven bekommt man schon einiges mit, aber es gibt auch einige Ereignisse, über die ich gerne noch mehr erfahren hätte. Insgesamt ist es durch die komplexen Charaktere, durch Magie, Machtkämpfe und die drohende Gefahr schon durchgehend spannend. Am Ende gibt es auch noch einige offene Fragen und ich hoffe, dass die Fortsetzung nicht zu lange auf sich warten lässt!

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Veröffentlicht am 12.05.2025

Viel Action, ein bisschen Magie und langsam wachsendes Vertrauen

The Wind Weaver (Wind Weaver 1)
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Rhya ist ein Halbling und deswegen zum Tode verurteilt, doch als der mysteriöse General Scythe eintrifft, erkennt er, dass Rhya kein gewöhnlicher Halbling ist. Er entführt sie in die Nordlande und Rhya ...

Rhya ist ein Halbling und deswegen zum Tode verurteilt, doch als der mysteriöse General Scythe eintrifft, erkennt er, dass Rhya kein gewöhnlicher Halbling ist. Er entführt sie in die Nordlande und Rhya entdeckt, dass die Menschen, Fae und die Magie außerhalb ihrer Heimat ganz anders sind.

Zunächst ist Scythe eben Rhyas neuer Entführer, der sie etwas weniger grob und tatsächlich sogar ein bisschen menschlich behandelt, aber sein komisches Verhalten ist auch nicht sehr vertrauenerweckend. Da fand ich es gut, dass Rhya noch viel hinterfragt, wachsam bleibt und ihre eigenen Entscheidungen trifft, die ich meistens gut nachvollziehen konnte.

Mit Scythe wurde ich nicht so richtig warm, habe mich aber im Laufe des Buches an ihn gewöhnt. Er könnte ganz anders mit Rhya umgehen und ehrlicher sein, aber er ist verschlossen und reagiert dann auch blöd auf Rhyas Handlungen, wenn sie mit den gegebenen Informationen ihre Entscheidungen trifft. Ich hatte bei ihm einfach das Gefühl, dass er nur so ist, damit er besonders mysteriös und anziehend wirkt, aber ich fand ihn dadurch eher anstrengend. Da gab es andere Charaktere, die ich interessanter fand und bei denen ich hoffe, dass sie in den Fortsetzungen mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Die Magie der Verbliebenen sowie die Fae, Halblinge und deren Machtkämpfe fand ich schon spannend, aber es könnte auch gern noch etwas mehr sein. Es gibt hier auch jede Menge Action, aber im Mittelteil zieht sich die Handlung auch ein bisschen. Ich fand es schade, dass hier besonders in der zweiten Hälfte die meiste Spannung auch nur durch Action kommt, obwohl ich fand, dass die magische Welt so viel mehr zu bieten hätte. Gerne mehr Intrigen, Machtkämpfe und große Ereignisse!

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