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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.03.2025

Was will man mehr....

Neues Glück auf dem kleinen Bücherschiff
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Ich habe die beiden vorherigen Bände leider nicht gelesen, was aber nicht schlimm war. Dennoch werde ich sie mir unbedingt besorgen, weil mich das Lesen des dritten Bandes so begeistert hat.

Ein Buch, ...

Ich habe die beiden vorherigen Bände leider nicht gelesen, was aber nicht schlimm war. Dennoch werde ich sie mir unbedingt besorgen, weil mich das Lesen des dritten Bandes so begeistert hat.

Ein Buch, das mit jeder Menge Liebe, Empathie und Freude geschrieben ist, was in jedem Wort, auf jeder Seite spürbar ist. Das Bücherschiff ist ganz schnell meine Buchhandlung geworden. Dort habe ich meinen Lieblingsplatz gefunden: Bücher, Wasser, nette Menschen, was will man mehr.

Lilly, eine Weltenbummlerin, kommt nach Hamburg, um ihre kränkliche Großtante zu unterstützen. Diese zeigt Lilly ihre Lieblingsbuchhandlung, eingerichtet auf einem alten Schiff, geführt von drei Freunden. Sehr schnell ist Lilly mitten in einer herzlichen Gruppe und wird sogar Aushilfsverkäuferin. Doch, das Leben hält nicht nur Freude bereit, es ist manchmal auch unheimlich kompliziert.

Dieses Buch empfehle ich sehr gern. Es ist kurzweilig und wunderbar, kurzum: super zu lesen.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Vergangene Zeiten

Internationale Zone
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Spannend, aber etwas langatmig hat mich das Buch zeitweilig nicht mitgenommen. Zudem habe ich zwischendurch den Überblick verloren, was der Lesefreude nicht gerade entgegengekommen ist.

Der Autor nimmt ...

Spannend, aber etwas langatmig hat mich das Buch zeitweilig nicht mitgenommen. Zudem habe ich zwischendurch den Überblick verloren, was der Lesefreude nicht gerade entgegengekommen ist.

Der Autor nimmt den Leser mit auf eine Reise in das Wien der Nachkriegszeit. Interessant und direkt beschreibt er die Aufteilung der Bezirke unter den Besatzungsmächten. Der Schwarzmarkt blüht, Spionage, Kriminalität und Korruption sind an der Tagesordnung. Diejenigen die sich auf diese Machenschaften einlassen, leben gefährlich. Da jeder Besatzer zudem auch eigene Interessen verfolgte, musste man sehr aufpassen, nicht in deren Blickfeld zu geraten, da mit unlauteren Mitteln Menschen verschleppt und wenn es schlimm kam, auch zu Tode gebracht wurden.

Ein Buch, das sicherlich lesenswert ist und Aufschluss über eine schwere Zeit gibt.

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Erschütternd

Das letzte Aufgebot
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Zunächst möchte ich sagen, dass Moritz Seibert ein wunderbares Buch zu einem wichtigen Thema gelungen ist. Es lässt sich gut lesen, ist spannend, emotional und gibt Einblick in die Beeinflussbarkeit nicht ...

Zunächst möchte ich sagen, dass Moritz Seibert ein wunderbares Buch zu einem wichtigen Thema gelungen ist. Es lässt sich gut lesen, ist spannend, emotional und gibt Einblick in die Beeinflussbarkeit nicht nur von jungen Erwachsenen.

In dem Dorf Steinbach lebt Jakob, 15 Jahre alt, ein Leben mit seinen Freunden und Maria, die er sehr liebt und die ein Geheimnis in sich trägt, fernab vom Krieg. Diesen hat er nur wahrgenommen, weil sein Vater an der Front kämpfen muss. Plötzlich jedoch sollen aus der Hitlerjugend sehr junge Männer rekrutiert werden. Voller Enthusiasmus machen diese sich auf den Weg. Sehr schnell wird das Vorhaben zum Alptraum…

Ein so wichtiges Buch, dass ich sehr gerne empfehle. Es ist auch heute aktuell und wird hoffentlich einige Augen öffnen.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Suche nach Ruhe

Hier draußen
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So ganz hat mich das Buch leider nicht gefangen genommen. Die Geschichte ist stellenweise etwas langatmig und schleppend erzählt. Die Autorin nimmt uns mit in ein schleswig-holsteinisches Dorf, in dem ...

So ganz hat mich das Buch leider nicht gefangen genommen. Die Geschichte ist stellenweise etwas langatmig und schleppend erzählt. Die Autorin nimmt uns mit in ein schleswig-holsteinisches Dorf, in dem Mythen aus der Vergangenheit eine große Rolle spielen. Egal ob man sie glaubt oder nicht, man wird zwangsläufig in den Bann gezogen.

Ingo und Lara stammen aus Hamburg und suchen im beschaulichen Landleben Ruhe von der Großstadt. Ingo pendelt zur Arbeit nach Hamburg. Zunehmend fällt ihm die Fahrerei schwer. Auf einer dieser Heimfahrten ist Ingo zu schnell und fährt eine weiße Hirschkuh an. Er unterrichtet den zuständigen Jäger, der ihn zwingt, gemeinsam mit ihm das weiße Tier zu erschießen. Uwe, der Jäger, erzählt Ingo, was es mit der weißen Hirschkuh auf sich hat.

Ein Buch, dass über das Landleben und die Dorfbewohner erzählt.

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Veröffentlicht am 24.02.2025

Der Fluch

Die Brücke von London
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Was ist dem Autor für ein wunderbarer historischer Roman gelungen. Mit viel Gefühl und jede Menge Empathie beschreibt er zum einen das Leben zu Beginn des 13. Jahrhunderts. Frauen, die sich mit Heilkunde ...

Was ist dem Autor für ein wunderbarer historischer Roman gelungen. Mit viel Gefühl und jede Menge Empathie beschreibt er zum einen das Leben zu Beginn des 13. Jahrhunderts. Frauen, die sich mit Heilkunde beschäftigten und zudem auch noch magische Kräfte besaßen, waren sehr schnell als Hexen verschrien. Estrid und ihre Schwester Sibilla gehörten dazu. Ihr schweres Leben wurde von jeder Menge Hass, Willkür und Vorurteilen begleitet.

Weiter geht es in dem Buch mit der verwitweten Juliana Hamley, die Mitte des 18. Jahrhunderts einen Tuchladen auf der London Bridge besaß. Vielfältige finanzielle als auch persönliche Schwierigkeiten machten ihr das Leben schwer. Im Verlauf wird klar, was die beiden Zeitspannen miteinander zu tun haben.

Dieses beeindruckende Buch begeistert von der ersten bis zur letzten Seite, ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Es entführt den Leser in vergangene Zeiten, die nicht immer rosig waren. Ich empfehle das Buch sehr gern.

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