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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2026

Tante Pferda düngt die Rosen.

Chaos auf vier Hufen
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Opa Joppe nimmt die Schimmelstute Gerade nun überall mit hin, da sie seiner Ansicht nach sonst einsam ist. Denn vor einiger Zeit ist Anneliese, sein anderes Pferd gestorben. Enkelin Romy findet das gar ...

Opa Joppe nimmt die Schimmelstute Gerade nun überall mit hin, da sie seiner Ansicht nach sonst einsam ist. Denn vor einiger Zeit ist Anneliese, sein anderes Pferd gestorben. Enkelin Romy findet das gar nicht gut, tatsächlich hat sie aber auch ein bisschen Angst vor dem großen Tier, was sie aber nicht gerne zugeben mag. Ihre beste Freundin Ida hingegen ist ein absolutes Pferdemädchen, das Herz von Romy schlägt mehr für Fußball, sie möchte unbedingt bei ihrer Lieblingsmannschaft mitspielen. Kann Romy ihre Angst gegenüber Tante Pferda, wie das Pferd von allen nun genannt wird, verlieren?

Bisher haben wir tatsächlich wenige Geschichten mit Pferden gelesen, vielleicht auch, weil es nicht unbedingt mein wichtigstes Thema ist. Diese Geschichte klang für mich sehr unterhaltsam und hat wohl einen schönen Hintergrund, sie ist inspiriert von einer wahren Geschichte.

Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen, es liest sich angenehm und unterhaltsam. Man kommt gut in die Geschichte hinein und wird direkt toll unterhalten. Die Kapitel haben schon eine gewisse Länge, so dass angenehme Vorlesezeit angesagt ist.

Die Bilder im Buch – und das Cover allein schon – finde ich wirklich toll und passend. Lebhaft und wirklich ausdrucksstark sind die gezeichneten Protagonist:innen dargestellt, was ich als sehr passend empfinde. Die verschiedenen Szenen im Buch werden so wunderbar untermalt. Schön finde ich auch die Idee, dass jeweils neben den Seitenzahlen noch Hufeisen zu sehen sind.

Für uns war die Geschichte spannend und unterhaltsam, gut gefällt mir die Tatsache, dass ein Mädchen auch mal gerne Fußball spielt. Das bietet doch definitiv Abwechslung und sorgt dafür, dass dem typischen Pferdemädchen-Klischee etwas die Luft herausgenommen wird. Finde ich super.

Die Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei sechs bis acht Jahre, was für mich passend ist. Meiner Ansicht nach kann man es mit acht Jahren vielleicht schon gut selbst lesen, vorher tendiere ich noch zum Vorlesen, was ja auch wunderbar ist.

Von uns gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 11.06.2026

Eine Reise zu den Ahnen.

Lara, Viktor und der Zauberbaum – Zu allen Zeiten Abenteuer
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Alle ihre Freunde verreisen in den Sommerferien, doch die Eltern von Lara und Viktor können sich das nicht leisten und haben auch keine Zeit dafür. So sollen die Kinder vier Wochen bei Onkel Ludwig machen, ...

Alle ihre Freunde verreisen in den Sommerferien, doch die Eltern von Lara und Viktor können sich das nicht leisten und haben auch keine Zeit dafür. So sollen die Kinder vier Wochen bei Onkel Ludwig machen, der in einer Villa wohnt. Als Ahnenforscher ist er tätig und eigentlich der Großonkel der beiden. Im Garten entdecken Viktor und Lara dann
einen Baum, der mit den Namen der Ahnen versehen ist. Auf einmal katapultiert sie dieser in die Vergangenheit, wo sie spannende Abenteuer erleben.

Die Geschichte des Buches klang für mich sehr unterhaltsam und durchaus spannend, insofern war ich auf den Stil und den Fortgang sehr gespannt.

Der Schreibstil gefällt mir gut, es liest sich angenehm und durchaus unterhaltsam. Für Kinder, die schon flüssig lesen, kann es schon eine Lektüre sein, längere Kapitel könnten aber ggf. für Frust sorgen. Wobei die Kapitel recht unterschiedlich lang sind.

Die Szenen haben tolle Bilder erhalten, die mir wirklich sehr gut gefallen. Der Stil der Illustratorin sagt mir sehr zu. Man kann alles klar und deutlich erkennen, es beschreibt die Szenen wirklich gut und auch zusätzlich.

Die Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei sechs Jahren, was ich so auch sehe. Manche Szenen sind doch schon etwas kurios und dafür sollte Verständnis da sein.

Mir hat die Geschichte gut gefallen, eine phantasievolle und spannende Erzählung. Als etwas komisch habe ich dieses „Kinder werden für vier Wochen beim unbekannten Großonkel abgestellt“ empfunden, das kann bei Kindern vielleicht einen Beigeschmack hinterlassen. Da sollte man dazu ggf. etwas erklären. Dennoch trübt es die Freude
beim Lesen nicht.

Von mir gibts hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 11.06.2026

Beeindruckende Insekten.

Insekten und ihre Superkräfte
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Mit diesem Buch kann man 22 unterschiedliche Insekten mit ihren unglaublichen Fähigkeiten entdecken. Tatsächlich zählen Insekten grundsätzlicher mit zu den kleinen Lebewesen im Tierreich, haben aber durchaus ...

Mit diesem Buch kann man 22 unterschiedliche Insekten mit ihren unglaublichen Fähigkeiten entdecken. Tatsächlich zählen Insekten grundsätzlicher mit zu den kleinen Lebewesen im Tierreich, haben aber durchaus echte Superkräfte. Der Bombardierkäfer beispielsweise
kann einen kräftigen Strahl heiße Flüssigkeit zur Verteidigung verspritzen. Und der Monarchfalter ist super beweglich, er legt 4000 km zwischen Kanada und den mexikanischen Wäldern zurück.

Ich bin immer wieder fasziniert, welche tollen Sachbücher es inzwischen für Kinder gibt. Dieses Buch ist wieder ganz großes Kino, man erfährt unheimlich viel, außerdem ist die Aufmachung wirklich wunderschön.

Im Buch werden 22 verschiedene Insekten aufgezeigt, deren Vorstellung immer wieder ähnlich aufgebaut ist vom Konzept her. So ist je eine Doppelseite für das Insekt vorgesehen, auf der linken Seite stehen die Fakten, rechts daneben findet man Bilder und entsprechende
Informationen als Symbole, was dieses Insekt ausmacht.

Man erfährt auch den wissenschaftlichen Namen, sowie die Eingliederung der verschiedenen Insekten. Ebenso erfährt man etwas über die Größe, die Farbe, die Lebenserwartung sowie die Nahrung und Fortpflanzung. Besonders hervorgehoben und ausführlich formuliert
sind die besonderen Fähigkeiten, eben die verschiedenen Superkräfte.

Die Illustrationen im Buch sind wirklich wunderbar, man kann sich anhand dieser super vorstellen, wie diese Tiere aussehen. Der Körperbau ist wunderbar dargestellt. Auch die farbige Hervorhebung der verschiedenen Superkräfte gefällt mir unheimlich gut.

Dieses Buch ist wirklich beeindruckend. Man erfährt unheimlich spannende Details über die verschiedenen Insekten und vor allem deren Superkräfte. Die Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei acht Jahren, was in meinen Augen sehr passend ist. Natürlich kann man es
gemeinsam auch schon vorher ansehen und lesen, wenn eben das Interesse da ist.

Von mir gibt’s hier 5 von 5 Sternen und eine absolute Empfehlung.

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Veröffentlicht am 08.06.2026

Wenn Polizeihunde nach Dienstschluss ermitteln

Kommissar Pfote ermittelt (Band 1) - Schnüffler mit Schnauze
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In dieser neuen Kinder Comicreihe ermitteln die Polizei Hunde als Privatdetektive nach Feierabend weiter. So wird auf einmal Rosie von Herrn Jasper nur noch auf dem Arm herumgetragen. Das ist doch komisch, ...

In dieser neuen Kinder Comicreihe ermitteln die Polizei Hunde als Privatdetektive nach Feierabend weiter. So wird auf einmal Rosie von Herrn Jasper nur noch auf dem Arm herumgetragen. Das ist doch komisch, finden Pepper, Lulu, Charlie und Haras und wollen gemeinsam herausfinden, was hier los ist.

Dass es inzwischen solche tollen Comics für Kinder gibt, finde ich wirklich sehr gelungen. Auf die genaue Umsetzung war ich gespannt.

Die Geschichte kommt mit wunderbaren Bildern daher, es ist also nicht unbedingt ein Comic im kleinen Stil, sondern hat pro Doppelseite ein Bild, auf dem man dann die verschiedenen Sprechblasen und Szenenbeschreibungen lesen kann.

Die Bilder sind wirklich toll und farbenfroh, man kann hier verschiedene Details entdecken. Die Zeichnungen finde ich sehr gelungen, man kann alles wunderbar erkennen.

Die Geschichte ist wirklich sehr spannend und gut überlegt, hat mir sehr gut gefallen. Da es ein Comic ist, ist es natürlich eher schwierig, die Geschichte mal zu unterbrechen, wenn man aber will, dann kann man das Lesen auch unterbrechen.

Die Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei sieben Jahren, was ich so unterschreiben kann. Ich denke, dann kann man es gemeinsam gut lesen, außerdem auch immer wieder noch vorlesen.

Mir gefällt diese neue Comicreihe unheimlich gut, sie ist sehr unterhaltsam, gut verständlich und es macht Spaß diese zu lesen. Die Darstellungsart ist vielleicht auch für Lesemuffel überzeugend, so dass öfter zum Buch gegriffen wird.

Von mir gibt’s hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 08.06.2026

Ein Picknick mit lustigen Pannen.

Das perfekte nicht ganz perfekte Picknick
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Ein spontanes Familienpicknick verläuft nicht so, wie es eigentlich geplant war. Die Eltern sind mit Max, Mia und Marcel mit dem Fahrrad unterwegs, außerdem ist der Hund dabei. Als Papa unbedingt angeln ...

Ein spontanes Familienpicknick verläuft nicht so, wie es eigentlich geplant war. Die Eltern sind mit Max, Mia und Marcel mit dem Fahrrad unterwegs, außerdem ist der Hund dabei. Als Papa unbedingt angeln möchte, macht sich der Hund über die Leckereien her. Auch gibt es weitere kleine Missgeschicke, die aber aufzeigen, dass es für alle dennoch ein perfekter schöner Tag war.

Bilderbücher und Geschichten, die aufzeigen, dass nicht alles immer ganz perfekt laufen muss, um aber eigentlich doch perfekt und schön zu sein, finde ich echt gelungen. Denn Perfektion sollen Kinder oft schon im Alltag lernen und dieses Buch zeigt, wie auch dieser Ausflug trotz mancher Panne gelungen ist. Wie eben unperfekt bzw. anders als geplant doch auch super ist.

Die Zeichnungen im Buch sind relativ klassische Zeichnungen, zumindest empfinde ich dies so. Zeichnungen, wie man sie schon vor vielleicht 30 Jahren gemacht hat, wie man Menschen und Dinge eben auch malt. Im Vergleich zu anderen Illustrationen momentan wirken sie vielleicht ein bisschen klassisch. Was absolut positiv auffällt, sind die einzelnen Seiten, welche eine angenehme Papierqualität haben.

Die Idee, die hinter der Geschichte steckt, gefällt mir gut. Auch vom Text her ist es so, dass sich dieser in Grenzen hält, aber genau erklärt, was hier los ist. Grundsätzlich finde ich es für Kinder gut verständlich, bei der Aussage, dass das Familienfahrrad „gestoßen werden muss“ als es den Berg hinauf geht, habe ich mich kurz gewundert. Aber scheinbar ist dies im Sprachgebrauch der Schweiz so üblich. Wir würden halt sagen, es muss geschoben werden.

Eine Sache, die mir etwas negativ auffällt, ist, dass beim Fahrradfahren kein Helm getragen wird. Ja, darf im Buch auch so dargestellt werden, für eine Vorbildfunktion finde ich’s nicht ganz optimal. (Für uns gibt’s da keine Diskussion, wer Fahrrad fährt, der trägt einen Helm. Lieber Hirn geschützt, als Hirn auf der Straße.)

Die Altersempfehlung hier liegt bei 6 bis 7 Jahren, was ich gut passend finde. Man kann es durchaus auch schon mit fünf Jahren vorlesen.

Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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