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Veröffentlicht am 19.03.2026

Wo ist Walter?

Ninas Monster. Falsch geliefert
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Nina
wünscht sich sehnlichst ein Monster. Es soll sie beschützen und in
der Schule verteidigen, damit sie nicht immer wieder geärgert wird.
Als sie einen Prospekt von einem Monster-Versand ins Gesicht ...

Nina
wünscht sich sehnlichst ein Monster. Es soll sie beschützen und in
der Schule verteidigen, damit sie nicht immer wieder geärgert wird.
Als sie einen Prospekt von einem Monster-Versand ins Gesicht geweht
bekommt, steht relativ schnell fest, dass sie gerne Walter hätte.
Leider ist er relativ teuer. Und ihre Wohnung auch sehr klein. Also
muss Nina sich da was überlegen…

Die
Geschichte klang für mich sehr spannend und unterhaltsam, so dass
ich auf die Umsetzung wirklich gespannt war.

Der
Schreibstil gefällt mir gut, es ist spannend, durchaus fantasievoll
und unterhaltsam geschrieben. Die Länge der Kapitel hat mir gut
gefallen, sie sind nicht zu lang und nicht zu kurz. Genau
richtig.

Die
Geschichte ist wirklich sehr fantasievoll und amüsant überlegt,
aber in Teilen fand ich es schon traurig. Natürlich ist es eine
Menge Geld, das Nina da aufbringen soll für das Monster. Für mich
wird es im Buch aber auch sehr oft erwähnt, dass die Familie trotz
der vielen Arbeit kein Geld übrig hat. Ich finde sowas für
Kinderbücher ein bisschen schade, wenn es natürlich auch für viele
Realität ist.

Auch
der Mobbing-Hintergrund, der gar nicht so genau ausgeführt wird, ist
irgendwie krass. Ich hab mir hier ein bisschen schwer damit getan,
weil dazu näher wenig erläutert wird. Den grundsätzlichen Gedanken
dahinter kann ich verstehen, vor allem hat es mir echt gut gefallen,
als dann Mimi als unterstützendes Monster für Nina da war.

Die
Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei acht Jahren, was wohl
auch gut passt. Ob man es dann schon selbst liest oder sich vorlesen
lässt, kann man dann immer noch selbst entscheiden.

Die
grundsätzliche Idee hinter dem Buch finde ich gut, was mir sehr gut
gefallen haben, sind auch die entsprechenden Zeichnungen, die immer
mal wieder auftauchen. Inhaltlich ist es gut verständlich und schön
fantasievoll, genauso auch spannend und lustig. Mich hat’s jetzt
nicht ganz überzeugt, dennoch wurde ich gut unterhalten.

Von
mir gibt es hier 3 von 5 Sternen, hinsichtlich einer Empfehlung bin
ich unentschlossen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.03.2026

Hilf Flammi und Iggy.

Die Bibliothek der unendlichen Abenteuer (Band 1) - Das gestohlene Drachenei
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Ignatius von Donnerwetter, kurz Iggy genannt, braucht zusammen mit einem Drachen ziemlich dringend Hilfe. Denn Schurko und Roxi haben einer Drachenmama ihr geliebtes Ei gestohlen. Zusammen mit Iggy soll ...

Ignatius von Donnerwetter, kurz Iggy genannt, braucht zusammen mit einem Drachen ziemlich dringend Hilfe. Denn Schurko und Roxi haben einer Drachenmama ihr geliebtes Ei gestohlen. Zusammen mit Iggy soll man nun also helfen, dass der kleine Drache wieder zu seiner Familie kommt.

Dieses tolle Mitmachbuch hat uns sehr überrascht, allerdings im absolut positiven Sinne. Es war für uns eine wunderbare Unterhaltung, ein großer Mitmach-Spaß.

Allein das Cover des Buches kommt schon bildgewaltig daher, was gleichzeitig sehr neugierig auf das Buch macht. Im Buch geht es mit diesen wunderbaren Bildern weiter, diese passen absolut grandios zu den jeweiligen Szenen. Wunderbar gelungen ist auch, dass quasi in kleinen Bilderrahmen immer links vom Text verschiedene Protagonisten des Buches abgebildet sind, die dann eben gerade etwas sagen oder tun. So ist es quasi auch ein bisschen wie ein Comicstil. Definitiv sehr abwechslungsreich.

Die Geschichte ist wirklich spannend geschrieben. Man möchte das Buch fast nicht aus der Hand legen, weil man Iggy bzw. dem Drachen ja helfen möchte. Die Anweisungen sind klar und verständlich und wunderbar umsetzbar. Bisher hatten wir quasi eher immer Mitmachbücher für jüngere Kinder, bei diesem Buch liegt die Altersempfehlung nun bei acht Jahren. Wir haben das Buch gemeinsam mit dem fünfjährigen Kind gelesen und es kam wunderbar an. Wahrscheinlich kommt es aber auch immer darauf an, wie interessant die Thematik für das Kind ist.

Grundsätzlich ist das Buch wahrscheinlich zum Selbst lesen für Kinder gedacht, wir haben es vorgelesen und hatten unheimlich viel Freude gemeinsam. Kann man also machen wie man mag. Für achtjährige Kinder kann der Schreibstil zum Lesen schon gut passen.

Für uns war es wirklich ein grandioses Buch, dass uns viele spannende Momente, kuriose Situationen und lustige Szenen beschert hat. Wir haben uns sehr gefreut, dass wir Iggy und Mitstreiter kennenlernen durften.

Von uns gibt’s hier 5 von 5 Sternen und eine absolute Empfehlung.

  • Einzelne Kategorien
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2026

Hase Hollywood, der Gastwirt.

Hase Hollywood und das Geheimnis des Drachenlandes
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Hase
Hollywood betreibt zusammen mit seinen Freunden ein kleines Gasthaus.
Dieses befindet sich am Ende der Welt in einer einsamen Bucht.
Zufällig kommt dort ein gefürchteter und gesuchter Pirat vorbei,
der ...

Hase
Hollywood betreibt zusammen mit seinen Freunden ein kleines Gasthaus.
Dieses befindet sich am Ende der Welt in einer einsamen Bucht.
Zufällig kommt dort ein gefürchteter und gesuchter Pirat vorbei,
der seinen Seesack dort unter dem Tisch liegen lässt. Nun sind die
Freunde natürlich neugierig, was sich darin befindet…

Dieser
Abenteuerroman, der auch ein Stück weit im Comicstil geschrieben
ist, kommt als mächtiges Buch daher, nämlich großformatig mit über
200 Seiten. Allein das Titelbild macht schon unheimlich neugierig auf
die Geschichte.

Der
Schreibstil des Buches gefällt mir unheimlich gut, es ist
verständlich, unterhaltsam und sehr spannend geschrieben. Hin und
wieder gibt es zusätzliche Erläuterungen, die man dann unterhalb
oder oberhalb des Textes findet. Außerdem sind die einzelnen Kapitel
mit wunderschönen Zeichnungen versehen. So hat man direkt eine
Vorstellung, wie manches aussieht.

Außerdem
sind die Seitenzahlen je Kapitel mit einem Symbol daneben markiert,
was mir ebenso gut gefällt. Auch empfinde ich die Länge der Kapitel
als sehr angenehm, nie zu lange, aber auch nicht gleich zu Ende.

Die
Geschichte ist wirklich spannend und unterhaltsam, die Figuren in der
Geschichte sind fantasievoll, aber nicht überdreht. Besonders gut
gefallen hat mir dabei auch, dass alle am Anfang erst mal kurz
vorgestellt werden.

Die
Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei 4 bis 9 Jahren, was jeder
selbst so ein bisschen entscheiden muss. Durch den
Piraten-Hintergrund ist es ja vielleicht schon ein bisschen gruselig
für manche, mit vier Jahren hätte ich es jetzt noch nicht
vorgelesen. Tatsächlich kann ich mir auch gut vorstellen, dass es
für Kinder, die dann selbst lesen, unheimlich toll ist.

Von
uns gibt’s für dieses spannende, unterhaltsame, fantasievolle und
wunderbar bebilderte Buch 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2026

Darüber hinwegkommen.

Es war nicht anders möglich
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Martina ist eine junge Frau, deren Vater erst verstorben ist. Sie kannte ihn wohl kaum. Im Berliner Nachtleben, viel mehr in verschiedensten Kneipen, versucht sie, darüber hinwegzukommen bzw. damit klarzukommen.

Der ...

Martina ist eine junge Frau, deren Vater erst verstorben ist. Sie kannte ihn wohl kaum. Im Berliner Nachtleben, viel mehr in verschiedensten Kneipen, versucht sie, darüber hinwegzukommen bzw. damit klarzukommen.

Der Einstieg ins Buch klang für mich sehr vielversprechend, so dass ich sehr gespannt darauf war. Tatsächlich hat mich dann das weitere Buch leider nicht so begeistern können wie der Beginn.

Das Buch startet mit einer genialen Playlist, die mir wirklich gut gefallen hat. Verschiedenste Lieder, die durchaus Kult sind, die ich definitiv gerne anhören mag und natürlich kenne. Auch der erste Start ins Buch war dank eines für mich amüsanten Satzes gut.

Der Schreibstil ist interessant, weil man erst mal überhaupt nicht einzuordnen weiß, was wie genau geschehen ist. Es gibt nie so richtig klare Ansagen über die Protagonistin, was es mir erschwert hat, mit ihr warm zu werden.

Die Worte sind gut gewählt, auch die manchmal angebrachten witzigen Szenen. Dennoch ist es eigentlich irgendwie ein Trauerspiel, wie das Leben von Martina abläuft.

Mit dieser Lektüre habe ich mir unheimlich schwergetan, teilweise hat mir die Leichtigkeit, die man mit der Playlist vorn im Buch erhalten hat, sehr gefehlt. Für mich ist vieles recht kryptisch geschrieben, ich mag hier lieber auch mal klare Ansagen.

Leider hat mich das Buch nicht wirklich überzeugen können, ich hatte mir hier doch eine etwas interessantere, unterhaltsame Lektüre vorgestellt. Natürlich darf es auch dramatisch bzw. traurig sein, was man liest, aber hier war vieles für mich undurchsichtig.

Von mir gibt es hier 2 von 5 Sternen und leider keine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Über erste Male reden hilft.

Zum ersten Mal
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In diesem Buch schreiben Gesina Demes und Annika Prigge über die verschiedensten ersten Male, die man eben erlebt, wenn man erwachsen wird, wenn man zur Frau wird. Beide zusammen machen den Podcast „End ...

In diesem Buch schreiben Gesina Demes und Annika Prigge über die verschiedensten ersten Male, die man eben erlebt, wenn man erwachsen wird, wenn man zur Frau wird. Beide zusammen machen den Podcast „End Zwanni“.

Beim Hineinlesen ins Buch hatte mich der Beginn des Buches direkt gepackt, der Schreibstil ist für mich unheimlich unterhaltsam und nachvollziehbar. Insofern war ich sehr gespannt, was ich alles hier für mich bekomme, an was ich teilhaben darf.

Das Buch ist in verschiedene Kapitel eingeteilt, wo es eben um den Körper, die Zukunft oder auch die Liebe geht. Und in sämtlichen Angelegenheiten ist es so, dass beide aus verschiedenen Altersperspektiven erzählen, wie sie es eben damals erlebt haben, wie sie manches heute erleben. Das gibt interessante Einblicke und zeigt auch ein bisschen den Werdegang der beiden auf.

Mir hat es gut gefallen, wie auch erläutert wird, dass man nicht jeden Weg direkt zielführend zu Ende gehen muss, sondern dass auch andere Wege ans Ziel führen können. Egal ob das nun beruflich so ist oder im privaten Leben. Inhaltlich war es für mich wirklich interessant zu lesen, wenn gleich ich natürlich merke, dass ich ein paar Jahre älter bin als beide, einfach eine andere Generation, zumindest in gewissen Ansichten. (Oder auch Worten, etc.)

Für mich war es eine unterhaltsame und schöne Lektüre, die das Thema Freundschaft auch immer wieder aufgreift. Ich wurde gut unterhalten, habe spannend Einblicke bekommen.

Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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