Cover-Bild Du musst gar nichts
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Verlag Parkstraße
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Lebenshilfe, Persönlichkeitsentwicklung und praktische Tipps
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 122
  • Ersterscheinung: 08.12.2025
  • ISBN: 9783941556409
Martin Brunner

Du musst gar nichts

Für alle, die nicht mehr mitmachen wollen
Die Welt ist voller Ratschläge. Sei produktiv. Sei achtsam. Sei authentisch. Verlass deine Komfortzone. Arbeite an dir. Finde dein Warum. Der Druck kommt von allen Seiten – und irgendwann glaubt man, dass man tatsächlich all das muss.
Dieses Buch sagt: Nein.
In 54 kurzen Kapiteln zerlegt Martin Brunner die Glaubenssätze der Selbstoptimierungskultur. Ohne Zynismus, ohne erhobenen Zeigefinger – aber mit der Klarheit, die entsteht, wenn jemand aufhört, den Lärm für Wahrheit zu halten.
Kein Ratgeber, der verbessern will. Keine Schritte zu einem besseren Ich. Keine Morgenroutine, kein Vision-Board, keine Challenge. Nur Erlaubnisse, die sich niemand erteilen muss außer sich selbst.
Für alle, die nicht mehr mitmachen wollen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.01.2026

Kein Ratgeber, eine Betrachtung

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Oh Gott, ein Sachbuch. Das ist überhaupt nicht mein Genre. Aber ich hab mich wohl um ein Exemplar beworben (und habe nicht mal was Nettes geschrieben) und wurde dann ausgewählt. Cooler Move des Verlags ...

Oh Gott, ein Sachbuch. Das ist überhaupt nicht mein Genre. Aber ich hab mich wohl um ein Exemplar beworben (und habe nicht mal was Nettes geschrieben) und wurde dann ausgewählt. Cooler Move des Verlags übrigens.

Das Buch ist schon mal angenehm dünn und die Kapitel sind so eingeteilt, dass auf der linken Seiten nur das Thema steht und die Ausführung auf der rechten Seite. So gesehen hat das Buch nur 61 Seiten. Aber die haben es in sich. Man ertappt sich beim Lesen, wie man ständig mit dem Kopf nickt, ob der wirklich schlüssigen Betrachtungen. Aber wer dieses Buch als Ratgeber ansieht, hat es nicht verstanden. Wer meint, er muss sich nach dem Lesen plötzlich an irgendwelche Dinge im Buch halten, hat es nicht verstanden. Man muss nichts davon umsetzen. Denn wenn man dies selbst bisher nicht so praktiziert hat, dann sollte und will dieses Buch auch nichts daran ändern. Denn Veränderung muss man von sich aus wollen. Wenn man nichts ändern will, auch okay. Deshalb tu ich mich schwer damit, wenn ich lese, dieses Buch sei ein Gamechanger. Also mal Hand aufs Herz. Man liest das Buch, ist vielleicht voll euphorisiert, wacht am nächsten Tag auf und ich behaupte, bei 99,99999999 % geht alles so weiter wie immer. Wie gesagt, völlig in Ordnung. Und Martin Brunner macht das in seinem Buch auch deutlich. Das ist keine Anleitung für irgendwas. Auch keine Inspiration. Vieles ist wahr für manche Menschen und für andere Menschen ist das wieder völliger Blödsinn. Man kann was für sich rausziehen, wenn man möchte oder halt nicht.

Ich fand "Du musst gar nichts" großartig, obwohl es für mich null Mehrwert hat. Klingt für Menschen, die dieses Buch nicht gelesen haben, wie ein Widerspruch, ist aber keiner.

Muss man dieses Sachbuch lesen? Nein. Sollte man dieses Sachbuch lesen? Nein. Hätte mir was gefehlt, wenn ich es nicht gelesen hätte? Nein. Kann ich dieses Buch jedem empfehlen? Absolut. Denn für einen kurzen Augenblick denkt man sich in einigen Kapiteln, ja, so wäre ich auch gerne. Bin ich aber nicht. Und damit kann ich wunderbar leben. Und Martin Brunner sicherlich auch.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Auf den Punkt gebracht

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Der Autor bringt seine Gedanken zu den einzelnen Selbstoptimierungserwartungen, welche die Gesellschaft oder auch man selbst an sich stellt, jeweils auf einer Seite auf den Punkt. Man merkt, dass jedes ...

Der Autor bringt seine Gedanken zu den einzelnen Selbstoptimierungserwartungen, welche die Gesellschaft oder auch man selbst an sich stellt, jeweils auf einer Seite auf den Punkt. Man merkt, dass jedes Wort sorgfältig gewählt wurde und für mich sind sie sehr treffend. Das Buch behandelt Erwartungen aus allen relevanten Lebensbereichen, beispielsweise keine Zeit zu verschwenden, produktiv zu sein, Ordnung zu halten, sich gesund zu ernähren oder Kinder zu bekommen. Dadurch fühlt sich jeder Leser angesprochen, egal, in welcher Situation er sich gerade befindet. Dieses Buch kann uns auf Dauer begleiten, nicht nur während und kurz nach der Lektüre, denn es ist lebenslang relevant. Es erinnert uns daran, nicht so hart mit uns selbst ins Gericht zu gehen. Der Leser wird immer wieder dazu animiert, seine eigenen Einstellungen zu hinterfragen.

Das Buch bringt mich wirklich zum Nachdenken. Viele Stellen habe ich mir markiert, um sie nachwirken zu lassen und darauf zurückzukommen. Auch wenn es sich schnell lesen lässt, habe ich mir bewusst Zeit gelassen, um ihm den nötigen Raum zu geben, denn hinter jeder Seite, hinter jedem Satz steckt viel mehr.
Ich werde das Buch an meine Familie, Freunde und Arbeitskollegen weiterempfehlen und verschenken, da ich davon überzeugt bin, dass sich jeder in den Worten des Autors wiederfinden kann. Der Großteil von uns (wenn nicht gar alle) macht sich selbst einen zu großen Druck und erwartet Dinge von sich, die nicht leistbar sind. Dieses Mangeldenken hat definitiv auch gesellschaftliche Ursachen, allerdings können wir alle hin und wieder eine Erinnerung daran gebrauchen, dass wir nicht so viel leisten müssen, wie wir oft glauben. Unser Leben ist zu wertvoll, um gestresst hindurch zu hetzen und ständig nach Mehr und Besser zu streben.

In unserem vollen Alltag nehmen wir uns zu selten die Zeit, um innezuhalten und zu reflektieren. Darüber nachzudenken, ob unsere Herangehensweise an die Dinge, an das Leben, wirklich mit unseren Werten übereinstimmt. Vielleicht haben wir auch zu wenig gute Beispiele um uns herum, um zu erkennen, dass es auch anders geht. Dass wir uns nicht am Selbstoptimierungswettbewerb beteiligen müssen, wenn wir das nicht aus uns selbst heraus wollen.

Mein Fazit: Ich glaube, dieses Buch können wir alle gebrauchen und wir sollten uns die Worte von Martin Brunner wirklich zu Herzen nehmen – wenn wir das wollen.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Großartiges Plädoyer für ein freies, entspanntes Leben in dem man nichts muss

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Das Buch „Du musst gar nichts“ von Martin Brunner hat mich absolut begeistert. In 55 Kapiteln hält uns der Autor gnadenlos den Spiegel vor und zeigt uns, warum die Menschen in der heutigen Zeit sich immer ...

Das Buch „Du musst gar nichts“ von Martin Brunner hat mich absolut begeistert. In 55 Kapiteln hält uns der Autor gnadenlos den Spiegel vor und zeigt uns, warum die Menschen in der heutigen Zeit sich immer mehr von sich selbst entfernen sowie im Stress und erschöpft sind. Er zeigt uns, dass man leben darf wie man will, ohne Druck, Stress, ohne sich selbst optimieren zu müssen und vor allem ohne allen anderen ständig beweisen zu müssen, dass man sein Leben im Griff hat und es richtig macht. Und das ohne sich für irgendetwas bei irgendwem rechtfertigen zu müssen.

Für mich ist das Buch ein absoluter Gamechanger. Es ist so wunderbar ehrlich, ungeschönt und doch dem Leser immer wertschätzend gegenüber geschrieben. Beim Lesen ist mir erstmal gewusst geworden, wie laut und schnelllebig diese Welt ist, wieviel sie fordert, an einem zerrt und mit wie vielen Erwartungen ich bisher konfrontiert wurde. Wenn man in diese Welt schaut, hat das Gefühl, dass alles optimiert werden muss, die Gedanken, die Gefühle, die Morgenroutine, das Aussehen, die Blutwerte, die Selbstliebe, die Beziehung etc. Das ist so unglaublich anstrengend und ich habe oft das Gefühl, dass ich gar nicht mehr weiß, was und wer ich eigentlich bin und was wirklich richtig und wichtig ist für mich. Vor allem erhält man durch den Optimierungswahn immer das Gefühl, nie gut genug zu sein und nie fertig zu werden. Anstatt das Leben zu genießen und akzeptieren was ist, gibt es immer etwas zu tun. Ganze Industrien, Influencer, Podcasts, Coaches etc. leben davon, aber brauchen wir das wirklich und macht es uns wirklich glücklich oder rennen wir von einem Selbstoptimierungsprojekt zu nächsten?

Mir sind beim Lesen wirklich die Tränen gekommen, da ich endlich erkannt habe, dass alles ok ist, wie es ist und ich nichts muss. Natürlich habe ich Ziele aber es ist meine Entscheidung und ich mache es, weil ich will, nicht weil irgendjemand etwas vorgibt oder verlangt. Das ist ein großer Unterschied, denn nicht die Handlung zählt, sondern ob sie frei gewählt wurde. Ein ganz großartiges Buch, das ich wirklich Jedem wärmstens empfehlen kann. Für ein Leben, dass sich freier, ehrlicher und selbstbestimmter anfühlt.

Fazit: Ganz großartiges Buch. Für mich ein Gamechanger und ein absolutes Lesehighlight. Gegen den Lärm dieser schnelllebigen Welt. Für ein entspannteres Leben, das sich mehr nach MIR anfühlt. Denn es ist schließlich mein Leben.

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Du musst gar nichts

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In Du musst gar nichts hält Martin Brunner unserer Zeit einen ehrlichen, wohltuend unbequemen Spiegel vor. Dieses Buch ist keine weitere Anleitung zur Selbstoptimierung, kein „Wenn du nur willst, schaffst ...

In Du musst gar nichts hält Martin Brunner unserer Zeit einen ehrlichen, wohltuend unbequemen Spiegel vor. Dieses Buch ist keine weitere Anleitung zur Selbstoptimierung, kein „Wenn du nur willst, schaffst du alles“-Mantra, sondern eine notwendige Gegenbewegung zu genau diesem Denken. Brunner schreibt klar, ruhig und gleichzeitig tiefgründig über den Druck, der heute von allen Seiten auf uns einwirkt – durch Gesellschaft, soziale Medien, Freundeskreise und sogar durch gut gemeinte Ratschläge.

Zentral ist die befreiende Erkenntnis: Ich muss nicht meditieren. Ich muss nicht glücklich sein. Ich muss nicht ständig an mir arbeiten. Sätze wie diese wirken zunächst provokant, fast falsch – und genau darin liegt ihre Kraft. Sie sagen Dinge, die einem viel zu selten offen ausgesprochen werden. Dinge, die man vielleicht fühlt, sich aber kaum traut zu denken, weil man sonst als undankbar, negativ oder „nicht reflektiert genug“ gilt.

Brunner beschreibt eindrücklich, wie Achtsamkeit, Selbstliebe und persönliche Weiterentwicklung zu neuen Leistungsnormen geworden sind. Wer nicht meditiert, sich optimiert oder positiv denkt, gilt schnell als problematisch. Das Buch zeigt, wie diese Dauerforderung verunsichert, entfremdet und erschöpft – und wie befreiend es sein kann, aus diesem Kreislauf auszusteigen.

Besonders stark ist die leise, aber konsequente Haltung des Autors: Es geht nicht darum, Achtsamkeit oder Entwicklung zu verteufeln, sondern darum, sie nicht zur Pflicht zu machen. Freiheit entsteht dort, wo wir aufhören, uns permanent erklären, rechtfertigen oder verbessern zu müssen.

Du musst gar nichts ist kein lautes Buch, sondern ein ehrliches. Es schenkt Raum zum Durchatmen und erinnert daran, dass unser Wert nicht davon abhängt, wie bewusst, glücklich oder optimiert wir sind. Eine wohltuende, notwendige Lektüre für alle, die müde sind vom ständigen Müssen – und den Mut haben, einfach mal zu sein.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Du darfst Zeit verschwenden.

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Dieses Buch zeigt einem auf, dass man nichts muss, eben nicht ständig mithalten, nicht produktiv sein, nicht dankbar, authentisch, etc. Es erläutert die Dinge, wie sie sind – nicht mehr, nicht weniger. ...

Dieses Buch zeigt einem auf, dass man nichts muss, eben nicht ständig mithalten, nicht produktiv sein, nicht dankbar, authentisch, etc. Es erläutert die Dinge, wie sie sind – nicht mehr, nicht weniger.

Den Ansatz des Buches finde ich durchaus interessant, besonders motivierend finde ich zusätzlich, dass es mit knapp 122 Seiten auskommt – und somit ein recht dünnes Buch ist. Sympathisch, denn man muss nicht immer alles enorm ausformuliert haben.

Auf der linken Seite (der Doppelseiten) findet man jeweils sehr groß die Behauptung/den Anspruch abgedruckt, auf der rechten Seite ist dann erläutert, warum man genau diesem Anspruch nicht entsprechen muss, nicht gerecht werden muss. Inhaltlich ist es gut verständlich und auch von der Formulierung her sehr klar. Dennoch ein Buch, das nicht ohne Anspruch daherkommt. Die Erläuterungen sind gut nachvollziehbar und man merkt beim Lesen durchaus, wie man ins zustimmende Nicken kommt.

Ja, die Ansätze im Buch haben mir gut gefallen, sie sind wunderbar verständlich und gut erklärt. Dennoch ist es für mich ein Buch, das man lesen kann, aber eben auch nicht muss. So wie man inhaltlich eben auch die verschiedenen Ansprüche ablehnend argumentiert.

Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung, wenn man es eben lesen mag.

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