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Veröffentlicht am 26.06.2026

Wundervolles, spannendes Buch mit atemberaubenden Bildern

National Geographic Kids - Abenteuer einer Wildtierärztin
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Was für ein großartiges Buch! In "Abenteuer einer Wildtierärztin" begleiten wir Dr. Gabby Wild bei ihrer täglichen Arbeit. Gabby wird immer gerufen, wenn Wildtiere verletzt oder krank sind. Sie weltweit ...

Was für ein großartiges Buch! In "Abenteuer einer Wildtierärztin" begleiten wir Dr. Gabby Wild bei ihrer täglichen Arbeit. Gabby wird immer gerufen, wenn Wildtiere verletzt oder krank sind. Sie weltweit zu begleiten, verspricht Abenteuer zu erleben, als auch geballtes Wissen über die Tiere, ihren Lebensraum und vieles mehr zu erhalten.

Das Buch hat mir und meinen Töchtern unglaublich gut gefallen. Es ist sehr hochwertig verarbeitet und kunstvoll bebildert. Strukturiert nach Kontinenten lernen wir über 80 Wildtiere, ihren Lebensraum, ihr Sozialleben, ihre Ernährung und die Gefahren kennen, denen sie ausgesetzt sind.

Gabby informiert uns bei jedem Tier über wissenswerte Fakten und die jeweiligen Besonderheiten des Tiers. Außerdem berichtet sie über ihre Arbeit als Wildtierärztin und bspw. auch wie sie Wildtiere rettet. Hierbei haben wir so viele spannende Einblicke in das Zusammenspiel zwischen Wildtieren und Menschen sowie der Natur erhalten und viel hinzugelernt. Es gibt darüber hiaus auch ein Tiermedizin-Glossar, Empfehlungen, was man selbst tun kann, um Wildtiere zu schützen und Informationen, wie man Tierärztin werden kann.

Das Besondere neben den Fakten in dem Buch ist, dass es wunderschön und reichhaltig bebildert ist. Durch die bezaubernden Fotos kommen wir den Tieren ganz nah und können sie in ihrem natürlichen Lebensraum bewundern. Die Geschichten, die Gabby erzählt, sind zudem so unglaublich spannend und herzerwärmend. Meine Töchter haben in dem Buch stundenlang gelesen und sich die tollen Bilder angeschaut. Wir haben das Buch sehr geliebt und können es allen kleinen und großen Wildtierliebhabern wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 25.06.2026

Eine phantasievoll erzählte, anspruchsvolle Reise

Alice im Land der Ideen
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Im Buch "Alice im Land der Ideen" erleben wir die Reise von Alice, einem Mädchen mit Weltschmerz, das Antworten auf ihre großen Fragen zu Naturschutz, Menschlichkeit, Krieg etc. sucht. Sie landet hierbei ...

Im Buch "Alice im Land der Ideen" erleben wir die Reise von Alice, einem Mädchen mit Weltschmerz, das Antworten auf ihre großen Fragen zu Naturschutz, Menschlichkeit, Krieg etc. sucht. Sie landet hierbei im Land der Ideen und unternimmt eine atemberaubende Reise, die sie zu führenden Gelehrten bringt. Die Reise beginnt bei Sokrates im alten Griechenland und führt über die Antike, Indien, die Weltreligionen auf vielen Stationen bis hin zur Revolution und der Neuzeit. Alice erlebt hautnah das Leben und Wirken der Gelehrten, Weisen, Denker und Naturwissenschaftler mit.

Ich persönlich fand das Buch sehr anspruchsvoll und habe mehrere Tage zum Lesen benötigt, da ich viele Pausen zum Nachdenken brauchte. Auch empfehle ich, das Buch sehr aufmerksam zu lesen, damit in der phantasievollen Geschichte um Alice und ihren süßen und lebendigen Gefährten die Hauptbotschaften nicht verloren gehen.

Der Inhalt ist spannend und interessant erzählt und enthält viel Wissen über die Philosophen, Denker, Weisen und ihre Lehren. Eingebettet ist dieses Wissen in eine lebendige, anschauliche und atmosphärische Erzählung, die phantasievoll an Alice im Wunderland angelehnt ist.

Der Schreibstil ist flüssig und enthält überraschend viel wörtliche Rede. Besonders gut gefallen haben mir die vielen bildhaften Darstellungen des Lebens der Philosophen, Weisen, Denker etc. Man war oft mitten im Geschehen dabei und daher war dieses Buch auch eine Welt- und Zeitreise, bei der wir nicht nur das Land der Ideen, sondern auch die Welt und die verschiedenen Epochen beginnend ab dem alten Griechenland kennenlernen durften.

Fazit: Ein ausgesprochen anspruchsvoller und interessanter Read für Menschen, die sich für Philosophie, verschiedene Lehren und Gelehrten und ihren Einfluss auf die menschliche Entwiclung und ihr Denken verpackt in eine phantasievolle Geschichte begeistern können.

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Veröffentlicht am 16.06.2026

Wunderbarer Roman über Schwesternliebe und die Welt des russischen Balletts

Maja & Natascha
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In "Maja und Natascha" wird die Geschichte der Zwillingsschwestern Maja und Natascha erzählt, die 1941 in Leningrad zu Welt kamen und in der Welt des russischen Balletts aufwuchsen. Die Story wird nach ...

In "Maja und Natascha" wird die Geschichte der Zwillingsschwestern Maja und Natascha erzählt, die 1941 in Leningrad zu Welt kamen und in der Welt des russischen Balletts aufwuchsen. Die Story wird nach dem Prolog 1941 in drei Teilen erzählt: 1958 in Leningrad, 1962 in NYC und 1969 in Moskau. Es werden hierbei politische und historische Ereignisse gekonnt mit der Fiktion der Autorin über das Leben zweier Schwestern verwebt.

Mir persönlich hat der Roman sehr gut gefallen. Der Erzählstil der Autorin ist eindringlich und hat mich von Beginn an begeistert. Ich finde in ihr steckt ein hervorragendes Erzähltalent. Leise und einnehmend wird die Geschichte der Zwillingsschwestern, die sowohl äußerlich als auch charakterlich sehr verschieden aber doch unzertrennlich sind und die ein feines Band verbindet, nach und nach wie eine Lotusblüte entblättert. Ich fand den Roman sehr interessant und spannend und bin durch die langen Kapitel richtiggehend in die historischen Ereignisse und die Welt des Balletts abgetaucht. Das Buch ist gleichzeitig spannend aber auch entspannend zu lesen. Man erfährt so unglaublich viel über das Leben zur damaligen Zeit in Russland und NYC und fiebert gleichzeitig mit den Zwillingsschwestern und ihren Karriereambitionen mit.

Ich habe selbst jahrelang Ballett getanzt und konnte die authentische Darstellung der Liebe zum Ballett, des Ehrgeizes und des harten körperlichen Trainings so sehr fühlen. Trotz der harten Entbehrungen der damaligen Zeit ist das Buch motivierend und anspornend, seine Träume zu verwirklichen und dabei das Leben zu genießen sowie das Beste daraus zu machen.

Ein ganz tolles, berührendes Buch, das mich positiv überrascht hat. Ich spreche eine ganz große Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 15.06.2026

Wunderbar witzige und erfrischende Romcom

How to Catch a (Fake) Cowboy
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"How to catch a (fake) cowboy" ist eine wirklich humorvolle und spritzige RomCom. Riley, die unbedingt den Job als Journalistin bei dem New Yorker Fashionmagazin "The Edit" haben möchte, trifft auf Nate, ...

"How to catch a (fake) cowboy" ist eine wirklich humorvolle und spritzige RomCom. Riley, die unbedingt den Job als Journalistin bei dem New Yorker Fashionmagazin "The Edit" haben möchte, trifft auf Nate, der zwar keine Ahnung vom Cowboy-Sein hat, aber alles dafür tut, um wie einer zu wirken. Zwischen ihnen gibt es witzige Wortgefechte, eine knisternde Anziehung und jede Menge Geheimnisse.

Mir persönlich hat die Romcom super gut gefallen. Der Schreibstil ist schön spritzig und modern. Eine witzige Szene jagt die nächste, so dass es wirklich viel zu Lachen gibt und man manchmal kaum zum Luft holen kommt. Ja, es gibt auch viele Klischees, einiges wird überzogen dargestellt und manchmal hatte ich das Gefühl, in einer amerikanischen Sitcom, bei der Teufel trägt Prada, in Toy Story oder Hannah Montana zu sein, aber hey, die Geschichte ist einfach so lustig und genial erzählt, dass man sich nur so wegschmeissen kann.

Riley und Nate sind sehr sympathisch und auch alle anderen Charaktere in NYC und Sundown Ridge sind vielfältig und genial ausgearbeitet. Der Small Town Charme in Sundown Ridge wurde großartig herausgearbeitet und überzeugt nicht zuletzt wegen der schrägen Einwohner und den eigensinnigen Tieren.

Wer eine tiefsinnige Liebesgeschichte voller tiefgehender Themen sucht, wird hier nicht fündig werden. Wer aber eine wunderbare RomCom und ein phantastisches, witziges Lesevergnügen für den Sommer sucht, der sollte sich auf sein Pferd schwingen und schleunigst nach Sundown Ridge galoppieren. Ich habe dieses coole Lesevergnügen wirklich geliebt, kann es wärmstens empfehlen und hoffe so sehr auf eine Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 13.06.2026

Sehr interessanter Roman über familiäre Beziehungen

Die Scheinheiligen
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Der Roman "Die Scheinheiligen" ist ein scharfsinnig erzählter, vielschichtiger und tiefgründiger Roman über die Eltern-Kind Beziehung. Sophia verbringt 2010 gemeinsam mit ihrem Vater einen vierwöchigen ...

Der Roman "Die Scheinheiligen" ist ein scharfsinnig erzählter, vielschichtiger und tiefgründiger Roman über die Eltern-Kind Beziehung. Sophia verbringt 2010 gemeinsam mit ihrem Vater einen vierwöchigen Urlaub auf Sizilien. Die Eltern sind getrennt, der Vater erfolgreicher Autor und die damals 17-jährige Sophia muss im Urlaub seinen Roman als Assistentin niederschreiben. Im Jahr 2020 während der Pandemie lädt Sophia ihren Vater ein, ihr erstes Theaterstück in London, Covent Garden, auf der Bühne zu sehen, während sie auf der Dachterrasse des Theaters im Restaurant mit ihrer Mutter den Nachmittag verbringt und gespannt auf die Reaktion ihres Vaters wartet. Der Vater ist sehr überrascht, dass das Theaterstück von ihm (und seinen weiblichen Eroberungen) im Sizilienurlaub handelt. Während des Stücks und danach entladen sich viele über Jahrzehnte verdrängte Emotionen zwischen Sophia, ihrem Vater und ihrer Mutter wie ein lange brodelnder Vulkan.

Ich finde das Buch sehr spannend. Der Schreibstil der Autorin ist eindringlich, manchmal brutal ehrlich und teilweise wirklich mitreißend. Die Beschreibung des Theaters und des Sizilienurlaubs sind wunderbar bildhaft und atmosphärisch. Die Autorin springt zwischen den einzelnen Zeitebenen 2010 und 2020 und diversen Perspektiven hin und her. Wir haben als Leser die Gelegenheit, tief in die Gedanken und Gefühle des Vaters, der sich während des Theaterstücks gekränkt und bloßgestellt fühlt, sich aber auch selbst reflektiert, einzutauchen. Auch Sophia, die sich immer noch nach Liebe und Anerkennung ihrer Eltern seht, ihnen aber auch brutal den Spiegel vorhält, lernen wir tiefgehend kennen. Auch die Sichtweise der Mutter, die frustriert ist, so viele gute Jahre mit dem Vater verschwendet zu haben und es als Alleinerziehende nicht leicht hatte, ist sehr interessant dargestellt. Familiäre Bande werden scharfsinnug beobachtet und hervorragend seziert, sodass man sich als Leser gut identifizieren kann.

Das Ganze ist wie ein Theaterstück in vier Teile aufgebaut und sehr interessant sowie spannend erzählt. Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch feine Gesellschaftskritik übt und soviele Themen beinhaltet. Die Themen reichen von der Pandemie und ihre Empfehlungen zur Distanz, über die Revolution der 70er Jahre, die Probleme der Millennials, dem harten Los alleinerziehender Mütter bis hin zu nazisstischen, selbstverliebten Vätern und einer unglücklichen Ehe. Es geht auch um Selbstreflexion, die eigene Wahrnehmung und die Wahrnehmung der Kinder und unterdrückte Emotionen, die sich Bahn brechen, benannt, gefühlt, gelebt und kommuniziert werden möchten. Außerdem geht es auch um Liebe und Verzeihung.

Fazit: Ein eindringliches, vielschichtiges, tiefgründiges und scharfsinnig beobachtetes Werk voller leiser Zwischentöne, das einen zum Nachdenken anregt und noch lange nachhallt.

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