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Veröffentlicht am 03.07.2026

Ein Stück Italien für die eigene Küche – unkompliziert, lecker und voller Genuss

Pasta, Pizza, Passione
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Wer die italienische Küche liebt und die beliebtesten Klassiker selbst zubereiten möchte, wird mit Pasta, Pizza, Passione viel Freude haben. Das Kochbuch hat mich vom ersten Durchblättern an überzeugt, ...

Wer die italienische Küche liebt und die beliebtesten Klassiker selbst zubereiten möchte, wird mit Pasta, Pizza, Passione viel Freude haben. Das Kochbuch hat mich vom ersten Durchblättern an überzeugt, weil es genau die richtige Mischung aus bekannten Lieblingsgerichten und einigen etwas ausgefalleneren Rezepten bietet. Von herzhaften Klassikern wie Carbonara bis hin zu süßen Desserts wie Panna Cotta oder Tiramisu ist für jeden Geschmack etwas dabei.



Besonders gut gefällt mir, dass die Rezepte übersichtlich aufgebaut sind und mit schönen, appetitanregenden Fotos ergänzt werden. Die Zutatenlisten bleiben angenehm überschaubar und verzichten größtenteils auf schwer erhältliche oder komplizierte Zutaten. Dadurch bekommt man direkt Lust, die Gerichte nachzukochen, ohne erst lange einkaufen zu müssen.



Ich habe bereits einige Rezepte ausprobiert. Die Panna Cotta ist auf Anhieb gelungen und die Mengenangaben haben perfekt gepasst. Das Ergebnis war cremig, lecker und kam auch bei meiner Familie sehr gut an. Genau so wünsche ich mir ein Kochbuch – verständliche Anleitungen, die zuverlässig funktionieren.



Ein weiteres Highlight sind die ausführlichen Schritt-für-Schritt-Erklärungen zur selbst gemachten Pasta. Jeder Arbeitsschritt wird verständlich beschrieben und zusätzlich mit Bildern begleitet. Gerade Kochanfänger oder alle, die sich bisher nicht an frische Pasta herangetraut haben, werden dadurch sicher an die Hand genommen. Man merkt, dass das Buch nicht nur Rezepte sammelt, sondern wirklich vermitteln möchte, wie italienische Küche gelingt.



Auch das Format gefällt mir gut. Das Buch ist nicht übermäßig dick und dadurch angenehm handlich. Man findet sich schnell zurecht und kann es problemlos neben den Herd legen. Trotz seines kompakten Umfangs bietet es eine schöne Auswahl an Rezepten, sodass sowohl Anfänger als auch Hobbyköche viele Anregungen finden.



Mein Fazit: Dieses Kochbuch bringt italienisches Lebensgefühl in die heimische Küche. Die Rezepte sind leicht verständlich, alltagstauglich und machen Lust aufs Nachkochen. Die Kombination aus klassischen Gerichten, einigen neuen Ideen, gelungenen Bildern und den ausführlichen Anleitungen – besonders für selbst gemachte Pasta – macht das Buch für mich zu einer klaren Empfehlung. Ich bin rundum zufrieden und werde sicher noch viele weitere Rezepte daraus ausprobieren.

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Veröffentlicht am 03.07.2026

Zwischen Schatten und Intrigen im Tokio der Nachkriegszeit

Tokyo Lily. Auf der Jagd nach Hirohitos Gold
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Tokyo Lily – Auf der Jagd nach Hirohitos Gold“ ist ein anspruchsvoller Spionage-Thriller, der in der faszinierenden und zugleich undurchsichtigen Welt des Tokios der 1950er Jahre spielt. Im Zentrum steht ...

Tokyo Lily – Auf der Jagd nach Hirohitos Gold“ ist ein anspruchsvoller Spionage-Thriller, der in der faszinierenden und zugleich undurchsichtigen Welt des Tokios der 1950er Jahre spielt. Im Zentrum steht eine Geschichte voller Geheimnisse, Machtspiele und verborgener Interessen, die sich rund um einen wertvollen Kriegerhelm und eine verschollene Kriegsbeute entfaltet.



Die Grundidee des Romans ist stark und bietet viel Potenzial. Besonders interessant ist die Verflechtung von Geheimdiensten, kriminellen Strukturen und historischen Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs. Diese Ebenen greifen immer wieder ineinander und zeigen, wie komplex und moralisch fragwürdig die Machtverhältnisse in dieser Zeit gewesen sein könnten. Gerade diese inhaltliche Tiefe sorgt für Spannung und regt zum Nachdenken an.



Die Handlung selbst ist sehr dicht erzählt und arbeitet mit vielen Figuren, Wendungen und parallelen Strängen. Dadurch entsteht zwar ein hohes Maß an Spannung, gleichzeitig wirkt die Geschichte aber stellenweise auch überladen. Nicht immer ist sofort klar, wie alles zusammenhängt, was den Lesefluss gelegentlich erschwert. Hier hätte eine etwas stärkere Fokussierung gutgetan.



Im Mittelpunkt steht Mirabell, die im Laufe der Handlung immer tiefer in eine Welt aus Intrigen und Gefahr hineingezogen wird. Sie wirkt dabei häufig eher getrieben als aktiv gestaltend, was ihre Figur interessant, aber auch etwas distanziert erscheinen lässt. Ihre persönliche Entwicklung bleibt hinter der komplexen Handlung etwas zurück.



Das Tokio-Setting bietet eine dichte Atmosphäre zwischen Tradition und Nachkriegsrealität, auch wenn die Stadt selbst manchmal hinter der Vielzahl an Ereignissen zurücktritt. Dennoch gelingt es dem Roman immer wieder, ein Gefühl von Unsicherheit und Geheimnis zu erzeugen.



Insgesamt ist „Tokyo Lily – Auf der Jagd nach Hirohitos Gold“ ein spannender und ambitionierter Thriller mit einer starken Grundidee und vielen interessanten Ansätzen. Die komplexe Struktur fordert jedoch Aufmerksamkeit und Geduld.

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Veröffentlicht am 23.06.2026

Zwischen Lügen, Macht und dunklen Familiengeheimnissen – ein Krimi voller Wendungen

Eisfeld - Fleisch und Blut
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Mit Eisfeld – Fleisch und Blut ist mir der Einstieg in eine Reihe gelungen, obwohl es bereits der dritte Band ist. Vorkenntnisse waren für mich nicht notwendig, denn die Geschichte funktioniert hervorragend ...

Mit Eisfeld – Fleisch und Blut ist mir der Einstieg in eine Reihe gelungen, obwohl es bereits der dritte Band ist. Vorkenntnisse waren für mich nicht notwendig, denn die Geschichte funktioniert hervorragend als eigenständiger Kriminalroman. Besonders die Ermittlerin Kommissarin Eisfeld war mir sofort sympathisch. Sie wirkt authentisch, engagiert und bringt genau die richtige Mischung aus Hartnäckigkeit und Menschlichkeit mit.



Schon der Einstieg sorgt für große Spannung: Eine Frau erwacht ohne Erinnerungen und muss sich darauf verlassen, was andere ihr über ihr Leben erzählen. Doch schnell kommen Zweifel auf, und die Frage, wem überhaupt zu trauen ist, zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung. Die mysteriösen Ereignisse überschlagen sich, als sie gemeinsam mit einer Krankenschwester die Flucht ergreift. Bereits hier entsteht eine Atmosphäre, die eher an einen Thriller als an einen klassischen Krimi erinnert.



Nach einem Zeitsprung nimmt der Fall noch mehr Fahrt auf. Ein Mord erschüttert ein Familienunternehmen, in dem es um weit mehr geht als nur wirtschaftliche Interessen. Macht, Traditionen und unterschiedliche Vorstellungen über die Zukunft des Betriebs sorgen für zahlreiche Konflikte und mögliche Motive. Dabei gelingt es dem Autor hervorragend, mehrere Verdächtige ins Spiel zu bringen und immer wieder neue Zweifel zu säen.



Besonders gefallen hat mir, dass die Handlung ständig neue Rätsel aufwirft. Eine verschwundene Sporttasche voller Geld, eine tatverdächtige Person, die selbst nicht auffindbar ist, und zahlreiche Ungereimtheiten halten die Spannung durchgehend hoch. Immer wenn ich glaubte, einen Zusammenhang erkannt zu haben, brachte eine neue Enthüllung alles wieder ins Wanken.



Der Schreibstil ist angenehm flüssig und sorgt dafür, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Berlin und Brandenburg bilden dabei eine passende Kulisse für die düstere Geschichte. Die Atmosphäre ist dicht, teilweise beklemmend und erzeugt immer wieder echtes Gänsehautgefühl. Besonders die Verknüpfung aus aktuellen Konflikten, familiären Verstrickungen und lange verborgenen Geheimnissen macht den Reiz dieses Romans aus.



Bis zum Schluss bleibt offen, wer tatsächlich hinter den Ereignissen steckt. Die Auflösung ist spannend konstruiert und zeigt, wie tief manche Wahrheiten verborgen liegen können. Für mich war Eisfeld – Fleisch und Blut ein packender Krimi mit deutlichen Thriller-Elementen, starken Figuren und einer Handlung, die mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. Nach diesem gelungenen Einstieg werde ich die Reihe definitiv weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 19.06.2026

Zwischen Brotdose und Bauchgefühl – warum Essen mehr ist als nur satt werden

Wie Kinder essen
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Der Ratgeber Wie Kinder essen – Kindliches Essverhalten verstehen, Prägungen reflektieren und Familie entspannen hat bei mir viele persönliche Gedanken ausgelöst, weil er ein Thema aufgreift, das oft unterschätzt ...

Der Ratgeber Wie Kinder essen – Kindliches Essverhalten verstehen, Prägungen reflektieren und Familie entspannen hat bei mir viele persönliche Gedanken ausgelöst, weil er ein Thema aufgreift, das oft unterschätzt wird und gleichzeitig unglaublich alltagsnah ist. Wie Kinder essen beschäftigt sich nicht nur mit Ernährung, sondern vor allem mit Prägungen, Emotionen und dem oft sehr unterschiedlichen Umgang mit Essen in Familien.

Besonders angesprochen hat mich, dass das Buch sehr verständlich aufgebaut ist. Die Inhalte sind kompakt erklärt, ergänzt durch Infoboxen und kleine Piktogramme, die die wichtigsten Punkte auf einen Blick zusammenfassen. Dadurch wirkt alles nicht überladen, sondern eher wie ein ruhiger Leitfaden, den man auch zwischendurch gut lesen und direkt im Alltag anwenden kann. Gerade wenn man selbst Kinder hat oder sich mit dem eigenen Essverhalten auseinandersetzt, hilft diese Struktur sehr.

Viele Fallbeispiele aus dem Alltag machen die Themen greifbar. Situationen, die vermutlich viele kennen: Kinder, die nicht essen wollen, Eltern, die sich Sorgen machen, oder das Gefühl, ständig zwischen Druck und Gelassenheit zu schwanken. Genau diese Beispiele sorgen dafür, dass man sich nicht allein fühlt, sondern erkennt, wie unterschiedlich Familien mit dem Thema umgehen.

Beim Lesen musste ich auch viel über meine eigene Kindheit nachdenken. Essen war damals oft kein „Thema“, sondern eher etwas, das funktionieren musste. Wenn man nicht aufgegessen hat, wurde teilweise auch Druck aufgebaut oder man wurde sogar zum Essen gedrängt. Heute sieht man vieles anders, und genau dieser Perspektivwechsel wird im Buch gut angestoßen: Was früher normal war, wird heute hinterfragt – ohne zu verurteilen, sondern mit dem Ziel, bewusster damit umzugehen.

Was mir besonders gefällt, ist die ruhige, nicht belehrende Art des Buches. Es will nicht perfekt machen, sondern verständlich begleiten. Man wird nicht mit Regeln überhäuft, sondern bekommt Denkanstöße, die helfen können, das eigene Familienleben entspannter zu gestalten. Gleichzeitig bleibt genug Raum für unterschiedliche Meinungen und Lebensrealitäten – es gibt nicht den einen richtigen Weg.

Insgesamt ist es ein sehr alltagsnaher und reflektierender Ratgeber, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch dazu einlädt, die eigene Haltung zu Essen und Erziehung zu hinterfragen. Gerade durch die Mischung aus einfachen Erklärungen, echten Beispielen und einer beruhigenden Tonalität wirkt das Buch nicht nur informativ, sondern auch entlastend.

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Veröffentlicht am 16.06.2026

Zwischen Manege und Wirklichkeit – ein eindrucksvoller Zirkusroman

Wir waren Artisten
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Der Roman Wir waren Artisten von Evelyn Scala- Schreiber hat mich in eine Welt geführt, die gleichzeitig faszinierend und erschreckend real wirkt: das Leben im Zirkus.



Am Anfang brauchte ich etwas Zeit, ...

Der Roman Wir waren Artisten von Evelyn Scala- Schreiber hat mich in eine Welt geführt, die gleichzeitig faszinierend und erschreckend real wirkt: das Leben im Zirkus.



Am Anfang brauchte ich etwas Zeit, um in die Geschichte hineinzufinden. Doch je länger ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Handlung beschäftigt. Besonders spannend fand ich, wie stark der Kontrast zwischen der romantischen Vorstellung vom Zirkus und der harten Realität dargestellt wird.



Im Mittelpunkt steht Berta, die viele Entscheidungen aus dem Gefühl heraus trifft und ihrem eigenen Weg folgt, auch wenn dieser oft mit Unsicherheit verbunden ist. Sie wirkte auf mich manchmal impulsiv und nicht immer vorausplanend, gleichzeitig aber auch sehr menschlich und echt. Ihre Entwicklung ist geprägt von Liebe, Verlusten und schwierigen Lebensumständen.



Auch die Nebenfiguren haben mir gut gefallen. Besonders Julia wirkt als Gegenpol sehr bodenständig und vernünftig, wodurch die Entscheidungen von Berta oft noch stärker hinterfragt werden. Baptiste hingegen ist loyal und liebevoll, aber teilweise auch naiv, was die Schwierigkeiten des Zirkuslebens betrifft.



Sehr beeindruckt hat mich die Darstellung des Zirkusalltags. Hinter der scheinbaren Glitzerwelt steckt viel Armut, harte Arbeit und Unsicherheit. Die Menschen leben ständig unterwegs, ohne wirkliches Sicherheitsnetz. Krankheit, Verletzungen oder finanzielle Probleme können das ganze Leben sofort verändern. Genau diese Realität macht die Geschichte so eindrücklich.



Das Buch zeigt außerdem sehr deutlich, dass der Zirkus eine eigene Welt mit eigenen Regeln ist. Viele Entscheidungen wirken von außen schwer nachvollziehbar, ergeben innerhalb dieser Lebensweise aber Sinn. Gerade das hat mich zum Nachdenken gebracht, besonders im Hinblick auf Familie, Verantwortung und persönliche Freiheit.



Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar. Die Autorin schafft es, die Atmosphäre der Zeit und des Lebens im Zirkus sehr lebendig darzustellen. Trotz vieler tragischer Ereignisse bleibt die Geschichte fesselnd und emotional bewegend.



Insgesamt hat mich Wir waren Artisten sehr berührt. Es ist kein idealisierter Zirkusroman, sondern eine ehrliche Darstellung eines harten Lebens zwischen Freiheit und Verlust. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat mich die Geschichte immer mehr gepackt.



Fazit: Ein intensiver, emotionaler Roman mit starken Figuren und einer besonderen Atmosphäre.

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