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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2017

Solange es keine Erdbeermilch ist…

Taste of Love - Geheimzutat Liebe
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Andrew führt in Boston erfolgreich sein eigenes Restaurant schon in jungen Jahren. Der Vater hätte es gerne gesehen, dass er auch Anwalt wird, jedoch hat Andrew, genannt Drew, sich fürs Kochen entschieden. ...

Andrew führt in Boston erfolgreich sein eigenes Restaurant schon in jungen Jahren. Der Vater hätte es gerne gesehen, dass er auch Anwalt wird, jedoch hat Andrew, genannt Drew, sich fürs Kochen entschieden. Als er sich eine Auszeit nimmt landet er durch einen Autounfall bei Brooke, die ein kleines Restaurant ihres Vaters weiterführt und hier mit Leidenschaft kocht, jedoch einiges an ihrem Restaurant „Crab Inn“ mal renovieren müsste. Drew gefällt Brooke sehr, doch das will sie sich wohl nicht eingestehen…

Ich bin ja bei Büchern durchaus offen was die verschiedenen Genres angeht, habe natürlich meine Favoriten, wechsle da aber immer gerne mal durch. Entsprechend war ich gespannt was mich bei „Geheimzutat Liebe“ erwartet. Die Aufmachung gefällt mir schon mal sehr gut, das Cover ist super ansprechend, ich mag es, wenn man merkt, dass man sich wirklich Mühe gemacht hat, hier ist ja wohl eine Schieferplatte die Grundlage gewesen, auf die man dann z.B. mit roten Pfefferkörnern „Liebe“ gelegt hat, etwas Salz darauf gestreut hat, verschiedene Küchenutensilien und Zutaten aufgemalt hat, einen Kochlöffel aus Holz mit roten Pfefferkörnern abgebildet hat. Das finde ich echt schön gemacht.



Die Geschichte an sich klang interessant, unterhaltsam und vielversprechend. Bei der Umsetzung bin ich ein wenig enttäuscht, muss ich ganz ehrlich sagen. Ich habe mir vielleicht einfach mehr erwartet. Aber mal langsam.



Sprachlich gefällt mir das Buch gut, locker-leicht geschrieben, gut verständlich, kein komplizierter Satzbau, wirklich super zu lesen. Würde ich so in die Kategorie „Frauenliteratur“ eintakten, auch inhaltlich. (Wer meint, dass „Frauenliteratur“ abwertend gemeint ist – keinesfalls! Aber ich glaube nicht, dass das ein Buch für Männer wäre.) Durch die angenehme Sprache lässt sich das Buch wirklich gut und flott lesen, jedoch hatte ich das Gefühl, dass man den Inhalt auch einfach auf weniger Seiten widergeben könnte, mir kam es so in die Länge gezogen vor. Ich habe lieber ein Buch mit toll geschriebenen 221 Seiten als 380 Seiten bei denen ich kurz davor bin mit dem Lesen aufzuhören.



Beim Lesen hatte ich leider öfter das Gefühl, dass ich die weitere Geschichte bzw. den Verlauf schon „kenne“, immer wieder eine Ahnung wie es weiter gehen könnte, was sich durchaus auch bestätigt hat. Das finde ich schade, ich werde beim Lesen immer wieder gerne überrascht.



Generell wurde ich beim Lesen also wenig überrascht, dafür wird man durchaus gut unterhalten, es gibt immer wieder mal emotionale Momente, lustige und skurrile Szenen, also durch die Bank weg abwechslungsreich. Ich lese gerne übers Kochen, koche selbst auch gerne und probiere immer wieder neue Rezepte aus, entsprechend hätte ich hier gerne noch mehr darüber erfahren, vielleicht zwischendurch das ein oder andere Rezept „mitgeteilt“ bekommen (ginge ja z.B. über die Ansage von Brooke an Drew – „du musst zwei Karotten klein schneiden, …“ ). Das hätte mich noch sehr begeistert…



Ansonsten bin ich ein wenig zwiegespalten, ich hätte mir hier eine Lektüre gewünscht, die sich nicht so sehr in die Länge zieht und dann nicht so vorhersehbar ist. Entsprechend vergebe ich hier 2 von 5 Sternen und bleibe hinsichtlich einer Empfehlung unentschlossen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
  • Gefühle
  • Stil
Veröffentlicht am 09.01.2017

Glitzergürtel sind genau das Richtige für ein Rockkonzert.

Die Wilde Mathilde
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Mathilde ist gerade mal sechs Jahre alt, aber gelegentlich auch eben mal sehr wild, weshalb ihr Papa sie „Wilde Mathilde“ nennt. Sie liebt ihren Mutmach-Glitzergürtel, ihren Hula-Hoop-Reifen und Quatschopern, ...

Mathilde ist gerade mal sechs Jahre alt, aber gelegentlich auch eben mal sehr wild, weshalb ihr Papa sie „Wilde Mathilde“ nennt. Sie liebt ihren Mutmach-Glitzergürtel, ihren Hula-Hoop-Reifen und Quatschopern, die ihr immer mal wieder ganz spontan einfallen. Zusammen mit ihrem abenteuerlustigen Papa unternimmt sie die verschiedensten Ausflüge, so gehen sie gemeinsam schwimmen und sogar auf ein Rockkonzert. Und langweilig wird es dabei nie.

Allein die optische Gestaltung eines Buches finde ich oftmals so ansprechend, dass ich gar nicht großartig den Klappentext durchlese. Hier habe ich ihn schnell überflogen, empfand das Buch für ziemlich ausleihwürdig – und zack, war es ein Vorlesebuch zuhause.

Die Geschichte der wilden Mathilde ist wirklich schön geschrieben, eine tolle, kindgerechte Sprache, die doch auch vielleicht nicht ganz einfach ist, aber super zu verstehen. Keine primitive Sprache, sondern einfach toll geschrieben, mir hat das echt gut gefallen. Auch die Art und Weise wie hier die Ausflüge geschildert sind, fanden wir toll, denn das wird wirklich schön beschrieben und langweilig ist es dabei nie. Mathilde erlebt so viele schöne Dinge mit ihrem Papa, das gefiel uns wirklich gut. Vielleicht auch deshalb, weil hier mal quasi nie die Rede von der Mutter ist, auch keine Erläuterung, wieso sie nicht in der Geschichte vorhanden ist, sondern es ist einfach so. Für unsere Familiensituation war das absolut in Ordnung und auch mal gut, dass hier dadurch vielleicht eine Papa-Kind-Stärkung statt findet, dass dem Kind so durch das Buch auch vorgelebt wird, dass es wichtig ist, auch mit dem Papa mal Unternehmungen zu machen, die Zeit mit dem Papa zu genießen. Weil ein Papa nämlich auch wichtig ist.

Lediglich bei einer Geschichte kommt zum Ausdruck, dass keine Mama dabei ist, nämlich als es ins Schwimmbad geht und Mathilde alleine in die Damenumkleide geht, wo alle anderen Kinder ja ihre Mama dabei haben. Das fanden wir jetzt nicht so gut bzw. schön an der Geschichte, aber hier muss ja dann jeder selbst wissen wie er das handhabt. (Denn Mathilde wird da dann wohl traurig, etc. ggf. hätte der Papa sie ja auch einfach mit in die Sammelumkleide nehmen können oder so – ich finde das nicht verwerflich bei Kindern…) Denn ansonsten hat uns das Buch ja wirklich gut gefallen, ein schönes Vorlesebuch, tolle Geschichten, durchaus kreativ und nicht langweilig, auf keinen Fall allerdings zu überdreht oder so. Altersmäßig ist das Buch durchaus für Kinder ab ca. fünf Jahren geeignet. In gewisser Weise sind diese Geschichten auch manchmal Mut-Mach-Geschichten, Kinder können so sehen, dass man manche Dinge vielleicht einfach mal ausprobieren muss um darüber zu urteilen, etc. Die Aussage „Ich bin fantastico!“ zieht sich so durchs Buch – und kann ja so auch zu einem Leitbild für die Kinder werden – oder eben einem kleinen Mantra.

Den Geschichten wurde hier mehr als gespannt gelauscht, oftmals kam der Vorlesewunsch danach ganz spontan – so muss es meiner Ansicht nach auch sein. Entsprechend freuen wir uns, wenn es hier noch ein weiteres Buch gibt. Von uns gibt es eine Empfehlung und 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 05.01.2017

Tiefkühlfisch hat keine Falten.

Radiergummitage
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Maja, Schauspielerin am Theater, wird 35 Jahre alt. Und sie mag die Zahl 35 überhaupt nicht leiden. Jedoch kann sie es ja nicht verhindern, dass sie älter wird. Also setzt sie sich kurzerhand Missionen ...

Maja, Schauspielerin am Theater, wird 35 Jahre alt. Und sie mag die Zahl 35 überhaupt nicht leiden. Jedoch kann sie es ja nicht verhindern, dass sie älter wird. Also setzt sie sich kurzerhand Missionen für das neue Lebensjahr die sie bewältigen muss - bzw. erhält mysteriöse Briefe, in der ihr weitere Aufgaben gestellt werden. So muss sie z.B. als Mann ausgehen, etwas säen oder auch stricken...

Ja, ich war wirklich sehr auf dieses Buch gespannt, denn "Fremdkörper" hatte mir damals wirklich gut gefallen, mich tief bewegt.
Von daher war ich auf den Roman sehr gespannt und hatte dementsprechend vielleicht auch sehr hoch angesetzte Erwartungen an das Buch... Generell klang die Geschichte sehr interessant, wie ich finde. Jedoch hat mich das Buch nicht so ganz gepackt wie "Fremdkörper", vom Lesestil her hat es mir gut gefallen, es war recht gut zu lesen, wenngleich die Autorin manchmal in einen sehr poetischen, weisen Schreibstil verfällt. Dem ein oder anderen mag das sehr gut gefallen, ich lese sowas durchaus auch mal gerne, aber bei diesem Buch hat mir das eben einfach nicht so gut gefallen. Es hat das Buch für mich ein bißchen in die Länge gezogen, wo ich doch lieber wissen wollte, wie es hinsichtlich der Missionen weitergeht, ob diese erfüllt werden und wenn ja dann wie genau...

Generell war die Sicht von Maja mal interessant, manche Dinge kann ich einfach absolut unterschreiben bzw. fühle ich ähnlich, eben z.B. wie beim Single-dasein. Besonders treffen fand ich den Satz "Ich bin nicht unglücklich allein. Ich bin es nur ungern." Das kann ich so für mich durchaus unterschreiben, wenngleich Maja einfach auch noch andere Ansichten hat als ich. Ich fand auch ein klein wenig, dass Alkohol im Buch irgendwie zur Selbstverständlichkeit wird, also vielmehr das tägliche Trinken mit Kollegen, wobei das im Buch dann nochmal in eine andere Richtung aufgegriffen wird, was ich eigentlich nicht so empfunden habe. (Ich möchte da nichts vorweg nehmen! Jedoch finde ich auch, dass Maja immer wieder gerne was alkoholisches trinkt - für meinen Geschmack eben auch einfach zu oft... - aber vielleicht bin ich da einfach spießig...)

Die Geschichte an sich war zwischendurch dann eben durch die poetischen Worte, die ich eben so empfunden habe, etwas in die Länge gezogen und nicht mehr ganz so spannend, wobei es dann wieder besser wird. Das Buch hat mich vor allem zum Schluss hin sehr berührt, wieso wird man beim Lesen merken, ich möchte hier nichts verraten.

Alles in allem bin ich ein bißchen zwiegespalten. Ich hatte eben einfach doch hohe Anforderungen an das Buch, eine zu hoch gesetzte Erwartungshaltung vielleicht. Zu '''empfehlen''' ist das Buch sicherlich, ich schwanke zwischen '''3 und 4 von fünf möglichen Sternen''' - und würde mich auf '''4 Sterne''' festlegen als Wertung.

Miriam Pielhau ist für mich weiterhin eine absolut tolle Frau, sollte sie noch ein weiteres Buch schreiben, dann werde ich auch das lesen. :) (Leider geht das nicht mehr. :( )

Veröffentlicht am 05.01.2017

Ein "Kochbuch" oder so. Mit ganzen zwei Rezepten...

Quatschen mit Soße
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Mona hat ein kleines Café, in dem sie Kochbücher verkauft. Nachdem sich in ihrem Privatleben einiges ändert hat sie mehr Freizeit und wird so von einer Kundin auf die Idee eines Kochsalons gebracht. So ...

Mona hat ein kleines Café, in dem sie Kochbücher verkauft. Nachdem sich in ihrem Privatleben einiges ändert hat sie mehr Freizeit und wird so von einer Kundin auf die Idee eines Kochsalons gebracht. So treffen sich nun Montags immer fünf Frauen, die gemeinsam kochen und dinieren, über das Leben sinnieren und sich austauschen.

Ja, ich hatte mich hier auf eine locker, leichte Frauenlektüre gefreut und genau diese wurde mir auch beschert. Der Anreiz, dass im Buch etwas über den Kochsalon geschildert ist und so eventuell auch Rezepte im Buch zu finden, war zusätzlich da. Und da wurde ich leider enttäuscht. Im Buch findet man ganze zwei Rezepte. Eines zu Beginn und eines eher zum Schluss hin. Vom jeweils gekochten Essen findet man jedoch immer wieder sehr angenehm zu lesende Beschreibungen, bei denen einem das Wasser im Munde zusammenläuft... Entsprechend war ich hier doch ein wenig enttäuscht, muss ich ganz ehrlich sagen.

Vom Schreibstil her hat mir das Buch gut gefallen, keine großartig komplizierte Schreibweise, keine extrem verschachtelten Sätze, alles gut nachvollziehbar, gut und schnell zu lesen. Leichte Kost, wie ich finde. Wenngleich es inhaltlich doch emotional ist und durchaus berühren kann, je nachdem wie man eben eingestellt ist.

Die Geschichte an sich ist durchaus realistisch, hat mitunter aber auch etwas vom ZDF-Sonntagsfilm a la Rosamunde Pilcher. Die Irrungen und Wirrungen der Liebe eben...
Wohingegen ich es gut und interessant fand, dass die Charaktere der einzelnen Damen im Buch unterschiedlicher nicht sein könnten. So trifft das Kinder-erziehende-Heimchen, das auf äußerste Sauberkeit bedacht ist auf die alte orientalisch-verwurzelte Dame ebenso wie auf die für Wochenend-Selbstfindungsseminare-empfängliche Frau. Und irgendwie hat man auch immer das Gefühl, es soll einem etwas mit auf den Weg gegeben werden, so werden hier durchaus Tipps gegeben (habe ich zumindest so empfunden), wie man sich bei Dates bzw. vor und danach verhalten soll. Manchmal kam das auch ein bißchen klug-scheißerisch herüber...

Alles in allem wurde ich bei dem Buch gut unterhalten, es gab amüsante Szenen, emotionale Momente, spannende Kapitel, da war also wirklich einiges dabei. Gewünscht hätte ich mir einfach noch mehr Rezepte zu den geschilderten Essensvariationen, hier bin ich wirklich etwas enttäuscht. Von daher ziehe ich hier einen Stern ab, vergebe also 4 von 5 Sternen und spreche eine Empfehlung aus.

Veröffentlicht am 05.01.2017

Es gibt 37 Arten von Kopfschmerzen...

Passagier 23
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Martin Schwartz, von Beruf Polizeipsychologe, hat vor einigen Jahren seine Frau und den gemeinsamen Sohn auf einer Kreuzfahrt verloren. Seine Frau soll dabei erst den Sohn ins offene Meer geworfen haben, ...

Martin Schwartz, von Beruf Polizeipsychologe, hat vor einigen Jahren seine Frau und den gemeinsamen Sohn auf einer Kreuzfahrt verloren. Seine Frau soll dabei erst den Sohn ins offene Meer geworfen haben, anschließend hinterher gesprungen sein. Damit kommt er nur schwer klar und vertieft sich extrem in seine Arbeit als verdeckter Ermittler. Als er dann plötzlich einen Anruf einer alten Dame erhält, eine vermeintliche Thrillerautorin, die ihm näheres über das, was damals seiner Familie zugestossen ist, mitteilen möchte. Eigentlich wollte er nie wieder auch nur einen Fuß auf ein Schiff setzen...

Ich hatte schon einiges von "Passagier 23" gehört und hab mich nun auch wirklich drauf gefreut es auch lesen zu können. :) Generell mag ich die Art und Weise wie Sebastian Fitzek schreibt, er hat eine wunderbare Wortwahl, schreibt nicht verkompliziert, aber durchaus gewieft, wie ich finde. Die Sprache ist nicht hochtrabend, manchmal durchaus vielleicht ein Sprachgebrauch, den ich ihm persönlich nicht zutraue (weil eben sehr schlicht bis hin zu vulgär...), meist aber umgangssprachlich - und ziemlich gut nachvollziehbar und verständlich. Ich habe inzwischen ja schon einige Bücher von ihm gelesen, von daher kann ich wirklich sagen, dass ich das mag.

Die Geschichte an sich ist wirklich spannend, vielleicht nicht unbedingt so direkt aus dem Leben gegriffen wie es bei anderen Krimis oder Thrillern der Fall ist, aber das muss ja auch nicht sein. Er erklärt im Anschluss an das Buch auch noch einiges über das "Passagier 23"-Phänomen (ich möchte da selbst nicht näher drauf eingehen, damit ich dem Leser nicht vorweg nehme!) und Kreuzfahrten generell, was ich sehr gelungen finde. Hätte es diese Infos im Danke-Kapitel zum Schluss nicht gegeben, so hätte ich selbst im Internet noch einmal nachgelesen. (Finde ich sehr nett und sympathisch, dass er diese Infos bringt!)

Das Buch liest sich wirklich gut und ist richtig spannend, so dass ich es innerhalb von gut drei Tagen gelesen hatte, wirklich mal gute zwei Stunden am Stück ins Buch vertieft war und mich absolut nicht ablenken lassen habe. Zum Schluss hin wird es im Buch meiner Ansicht nach etwas abstrus, ich finde, dass die Phantasie da mit Sebastian Fitzek ein wenig durchgegangen ist, dennoch ist alles wirklich äußerst durchdacht - bis ins kleinste Detail. Das macht es immer wieder sehr lesenswert!

Auch die optische Gestaltung des Buches finde ich wirklich gelungen, der abnehmbare Buchumschlag bietet durch ein Bullauge quasi den Blick aufs tosende Meer, außerdem ist ein Lesezeichen im ähnlichen Stil sowie ein Lesebändchen generell im Buch enthalten.

Wer gerne spannende Bücher liest, dem kann ich dieses Buch wirklich nur empfehlen. Es geht mal nicht so blutrünstig zu wie beispielsweise im "Augenjäger", ist aber dennoch ein sehr spannendes und fesselndes Buch, das toll geschrieben ist. Einen Stern ziehe ich ab, da das Buch zum Schluss hin für mich etwas abstrus wirkt... entsprechend vergebe ich hier 4 von 5 Sternen.