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Veröffentlicht am 16.03.2017

Bestens informiert.

Reise Know-How Ligurien, Italienische Riviera, Cinque Terre
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Das Buch hat vorn und hinten je eine aufklappbare Seiten - so sind dort die Karten über das westliche bzw. östliche Ligurien untergebracht. (Bei meinem Bücherei-Exemplar war jemand so "schlau" und hat ...

Das Buch hat vorn und hinten je eine aufklappbare Seiten - so sind dort die Karten über das westliche bzw. östliche Ligurien untergebracht. (Bei meinem Bücherei-Exemplar war jemand so "schlau" und hat vorne auf der Karte mit Kugelschreiber etwas eingekreist... äh... ja... das muss ja nun wirklich nicht sein...) Die weiteren Kapitel sind farblich markiert - so fängt es mit Praktischen Reisetipps A-Z (orange) an, geht über Genua und sein Hinterland (grün) bis hin zum Atlas (dunkelblau). Diese Farben ziehen sich durch das ganze Buch durch - so dass man entsprechend der Farbe gleich zum jeweiligen Kapitel blättern kann. Für mich war von den sieben Kapiteln allerdings nur das Kapitel über Genua sowie das über die Riviera di Levante (hier dann der Abschnitt über die Cinque Terre) interessant, entsprechend habe ich mir weiter nichts großartig durchgelesen. Den Aufbau der einzelnen Kapitel finde ich recht gut. So gab es über Genua erst ein paar geschichtliche Hintergründe zu lesen, gleich einen Vermerk, welche römische Zahl die Genua-Karte trägt. Weiter wurden verschiedene Rundgänge erst kurz beschrieben, dann noch ausführlich hinsichtlich der auf den Rundgängen vorkommenden Sehenswürdigkeiten. Außerdem gibts speziell noch Tipps, wo man dann beispielsweise gut essen bzw. einen Kaffee trinken gehen kann. Anschließend gibt es noch Informatioinen über vorhandene Museen, Übernachtungsmöglichkeiten werden aufgeführt, Verkehrsverbindungen aufgeführt sowie Märkte bzw. die jeweiligen Wochentage sowie Uhrzeiten aufgeführt. Weiterhin werden noch Ausflüge, die man ab Genua ins Umland machen kann, genannt. Ebenso gliedert sich der Abschnitt über die Riviera di Levante - hier werden Teil über die Cinque Terre die verschiedenen Orte dort vorgestellt und man erhält ein paar Infos darüber (Ich habe über diesen Reiseführer mehr Infos darüber erhalten, also von unserer Reiseführerin...!).

Dieser Reiseführer hat uns viele Informationen gegeben, die wir von der Reiseleitung nicht erhalten haben. Da der Inhalt gut vermittelt wird, versteht man auch gleich, was gemeint ist - die Inhalte werden sehr gut erklärt und sind gut verständlich. Ich finde auch die Angabe der Essenstipps etc. gut - wahrgenommen haben wir hier dennoch keinen Tipp.

Es war sehr von Vorteil, dass Karten im Reiseführer waren, allerdings bin ich es leid, solch einen - doch schon recht dicken Reiseführer (mit ca. 4cm Breite) mit mir herum zu schleppen... entsprechend habe ich ihn dann im Bus gelassen. Die Nummerierung der Karten fand ich etwas komisch, so hat man dann doch eher gesucht. Genua war beispielsweise als Karte XIV angegeben - hier hat man lediglich gesehen, wo Genua liegt, hatte aber keine genaueren Straßennamen etc. Diese Karte befand sich dann weiter hinten im Reiseführer. Nun gut, ich muss es ja nicht verstehen, warum hier so durchnummeriert wurde...

Ich kann diesen Reiseführer absolut empfehlen - wir wurden sehr gut informiert, entsprechend vergebe ich hier 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 16.03.2017

Hamburg, meine Perle. :)

Reise Know-How CityTrip Hamburg
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praktisches Format für die Handtasche (ca. 8-10 cm breit, 18-20 cm hoch - geschätzt!) vorne ausklappbar mit Karte Neustadt-Altstadt-Speicherstadt hinten ausklappbar mit Übersichtskarte über die verschiedenen ...

praktisches Format für die Handtasche (ca. 8-10 cm breit, 18-20 cm hoch - geschätzt!) vorne ausklappbar mit Karte Neustadt-Altstadt-Speicherstadt hinten ausklappbar mit Übersichtskarte über die verschiedenen Stadtteile/Gebiete (Eimsbütte, Ottensen, Altona, Harvestehude etc.) - außerdem ist hier ein zusammengefalteter Stadtplan entnehmbar (mit einer Seite: Universitätsinstitute, Außenalster, Uhlenhorst über Klostertor, Hafencity bis hin zum Millerntorplatz; auf der Rückseite: ist eine kleine Übersichtskarte drauf, außerdem eine von Ovelgönne bis St. Pauli bzw. Altona Nord)

Wo ist denn nun die Mönckebergstaße? Wie komm ich zu den Landungsbrücken?

Alles ganz einfach, finde ich ja. Auf meiner Fahrt nach Hamburg habe ich mir diesen Reiseführer noch einmal durchgelesen, wobei schon vorher für mich fest stand, dass ich unbedingt zuerst zu den Landungsbrücken fahren möchte, weil die so ein "Ankommen" für mich in Hamburg bedeuten. Also habe ich direkt auch noch einmal den U-Bahn-Plan angeschaut, dieser ist auf ganz hinten im Buch angesiedelt, so dass man ihn auch unterwegs schnell findet, aufschlägt und Bescheid weiß. :) Dank des Reiseführers war auch gleich nochmal klar, dass ich mit der U3 fahren möchte, ja irgendwie ja muss. Zwar fahren die S1 und die S3 auch dorthin, aber eine andere Strecke, und die Strecke ab Rathaus ist bei der U3 oberirdisch, so dass man hier sämtliche Gebäude und direkt auch schon mal die Speicherstadt und dann auch den Hafen sieht.

Damit ich aber nicht zu sehr vom Reiseführer abkomme, gehts mal direkt damit weiter:
Der Aufbau des Buches gefällt mir sehr gut, so finde ich die Karten super, wie sie angebracht sind, man findet schnell, wohin man will bzw. muss. Einzig und allein die Angabe der Straßennamen gibts nicht (also rechts daneben als separates Register) wobei man dafür in Hamburg dann wohl auch eine richtig große Karte brauch... Und da ich wusste, wohin ich wollte, war mir das eher egal...

Zu Beginn wird gleich mal ein Beispiel gezeigt, wie man zwei Tage verbringen kann, außerdem folgt eine Auflistung der verschiedenen festen Veranstaltungstermine im Jahr, gegliedert nach Monaten. Außerdem gibt es einen kleinen Überblick über Hamburger Kuriositäten und Besonderheiten (z.B. dass das U-Bahn-Ticket auch für die Fähre gilt, da die Hafenfähren in das HVV-Netz integriert sind). Es folgt eine Aufzählung über verschiedene Tipps für Kauflustige, darauf eine für Genießer, hier wird beispielsweise ein bißel was über das Essen erzählt - ich sag nur Labskaus. (Hab ich übrigens noch nie gegessen...). Eine kleine Auflistung über die verschiedensten Lokale folgt - eingegliedert in Preiskategorien von € bis €€€.

Weiter gehts im Reiseführer mit Tipps rund um das Nachtleben, Kultur, Museen. Im darauffolgenden Kapitel das sich "Hamburg zum Träumen und Entspannen" nennt werden keine Hotels, sondern z.B. "Planten un Blomen" sowie ein Elbspaziergang vorgestellt.

Im Kapitel "Hamburg am Puls der Stadt" erfährt man einiges Geschichtliches über die Stadt selbst, außerdem gibts einen kleinen Sprachkurs sowie viele interessanten Informationen. "Hamburg entdecken" beschreibt sehr gut sehenswerte Gebäude etc. wie z.B. das Rathaus, die Speicherstadt sowie die Elbphilharmonie - und natürlich vieles weiteres mehr! Nebenbei findet man immer zu den genannten Örtlichkeiten mal tolle Restaurant- oder Café-Tipps in kleinen farbigen Kästchen, so dass man hier auch oft auch tolle Tipps trifft. Neben weiteren Infos zum Hafen in diesem Kapitel darf natürlich auch die Reeperbahn nicht fehlen, hier gibts dann u.a. auch einen Hinweis auf das St.Pauli-Museum sowie einen kleinen Einblick in den Star-Club.
Weiter geht es im "Hamburg entdecken"-Kapitel, allerdings nun etwas weiter raus, "außerhalb des Zentrums" nennt sich diese Unter-Kategorie dann, nach Blankenese, zum HSV-Stadion, sowie zum wunderbaren Friedhof nach Ohlsdorf. (Für mich bislang mit einer der sehenswertesten Friedhöfe Deutschlands, sogar der Bus fährt hindurch, weil er so groß ist.)

Es folgen noch "Praktische Reisetipps" - beispielsweise hinsichtlich des Hinkommens (für mich keine Frage, 3,5 Std. ICE-Fahrt sind einfach unschlagbar...), wo man Infoquellen in der Stadt findet (Touristinfo inkl. Adressen - perfekt) sowie eine Seite mit Buchtipps über Hamburg - aber: unterhaltende Literatur, keine weiteren Reiseführer, also z.B. "So was von durch" von Tino Hanekamp oder "Die Entdeckung der Currywurst" von Uwe Timm. Darüber hab ich mich sehr gefreut und meine Bücher-Merkliste gleich mal deutlich erweitert... :)

In diesem Kapitel findet man auch noch Tipps hinsichtlich Hotels etc., wobei das für mich jetzt diesmal nicht nötig war bzw. ich ansonsten auch eher über das Internet buchen würde, und dann ggf. nicht in einem Reiseführer erst lesen würde... aber gut, macht ja jeder anders. Es folgt noch ein alphabetisches Register sowie eine Liste der Karteneinträge, durchnummeriert.

Ich war mit diesem Reiseführer wirklich gut bedient, ich habe mir nochmal Anregungen geholt, habe keinen Besuch in der Touristinfo benötigt, mir gleich anch der Ankunft im Hauptbahnhof ein Tagesticket besorgt und bin los zur U-Bahn um zu den Landungsbrücken zu kommen. Für mich gibt es bislang keine übersichtlichere Stadt hinsichtlich U- und S-Bahn als Hamburg, wobei ich auch einen recht guten Orientierungssinn habe und nicht davor scheue, ggf. nachzufragen, wenn ich etwas suche und nicht finde. Mein Tag in Hamburg war richtig toll, dieser Reiseführer hat mir Sicherheit und noch ein paar tolle Infos gegeben, ich kann ihn entsprechend wirklich nur empfehlen und vergebe hier 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 06.03.2017

Wir sind doch noch nicht alt!

Weit weg ist anders
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Durch einen Kuraufenthalt lernen sich Edith Scholz, eine kratzbürstige Berlinerin und Christel Jacobi, eine Husumerin mit Vorliebe für Yoga und Handarbeiten, kennen. Die beiden 70jährigen verbindet eigentlich ...

Durch einen Kuraufenthalt lernen sich Edith Scholz, eine kratzbürstige Berlinerin und Christel Jacobi, eine Husumerin mit Vorliebe für Yoga und Handarbeiten, kennen. Die beiden 70jährigen verbindet eigentlich außer der Kur nichts wirklich – und doch kommt es, dass die beiden auf einmal unterwegs sind – ein Abenteuer quer durch Deutschland.

Da die Thematik des Buches mal etwas anderes war, als das was ich zuletzt gelesen habe, war ich wirklich gespannt auf das Buch. Direkt zu Beginn war es gleich auch recht spannend, so dass ich gut gestartet bin. Der Schreibstil gefällt mir wirklich gut, es lässt sich locker-leicht lesen, ist aber dennoch in gewisser Weise anspruchsvoll. Großartige Fremdwörter oder Fachbegriffe kommen nicht vor, der Satzbau ist angenehm vom Lesen her, nichts großartig verschachtelt oder so.

Die Geschichte nimmt dann deutlich an Fahrt auf, es ist dann mit der Zeit immer wieder interessant zu sehen wer was erzählt, denn die Erzählerperspektive wechselt zwischen den beiden Frauen ab – mit einem neuen „Abschnitt“, aber eben keinem neuen Kapitel. Das kann also einfach mal direkt auf der nächsten Seite gegenüber sein. Das war ein wenig ungewohnt, dennoch aber nicht schlimm. Die Story hat mir gut gefallen, ich fand es interessant zu sehen wie sich hier was wie verändert, man hat aber auch gemerkt wie die beiden Damen vom Charakter her sind, das fand ich sehr gut geschildert. Man konnte da regelrecht mitfühlen teilweise – und ahnte dann aber auch, was wer wie vielleicht nun sagt.

Es ist mal etwas anderes, finde ich, eine Geschichte über zwei rüstige Damen zu schreiben, die aber eben doch beide ihre ganz eigenen Angewohnheiten haben, was man dann im Zusammensein der Beiden auch immer wieder merkt. Mir hat die Geschichte gut gefallen, manchmal hatte ich mir noch ein bißchen mehr davon erwartet, vielleicht ein bißchen mehr Schwung. Die Geschichte hat zwar schon durchaus Tempo, aber ich finde da wäre noch ein bißchen mehr „gegangen“, ein bißchen mehr Spritzigkeit.

Dennoch wurde ich ansonsten gut und lustig unterhalten, eine interessante, emotionale Geschichte, bei der es durchaus den ein oder anderen Schmunzler gab. Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 01.03.2017

Geheimnisse, die es wohl in gewisser Weise auch immer bleiben werden.

Ich wollte nur, dass du noch weißt ...
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Emily Trunko hat einen tumblr-Blog namens „Dear my blank“ gegründet, auf dem sie anonyme Nachrichten, die niemals versendet werden sollten, veröffentlicht. Worte ans eigene Ich sind hier ebenso zu finden ...

Emily Trunko hat einen tumblr-Blog namens „Dear my blank“ gegründet, auf dem sie anonyme Nachrichten, die niemals versendet werden sollten, veröffentlicht. Worte ans eigene Ich sind hier ebenso zu finden wie herzzerreißende Liebesbriefe oder aber auch traurige Abschiedszeilen. Vielleicht überdenkt man nun noch einmal, ob man seinen Brief genau deshalb unbedingt verschicken sollte…

Oh ja, was war ich gespannt auf dieses Buch. Ich kannte den Blog bisher nicht, habe mich quasi blind darauf verlassen, dass mir das Buch gefallen würde. Nun ja… so ganz hat das dann nicht zugetroffen… Aber mal langsam.

Die optische Gestaltung dieses Buches ist der absolute Hammer, wie ich finde. Das gebundene Buch macht ordentlich was her, es ist wunderbar bunt – nicht nur das Cover, die Gestaltung hat mir wirklich gut gefallen, man hat sich hier wirklich super viel Mühe gegeben, die Schriftarten sind immer wieder andere, eine wirklich schöne Ansicht!

Eingeteilt ist das Buch in Kapitel wie eben Liebes Ich, Liebe Welt, Liebe, Familie, Verrat, Verlust sowie Danke. Hier findet man dann verschiedene Briefe, die jemand geschrieben hat, an den tumblr-Blog von Emily Trenko geschickt hat und dann dort veröffentlicht wurden – jedoch wohl nie an den eigentlichen Empfänger verschickt wurden. Die Briefe wurden aus dem Amerikanischen ins Deutsche übersetzt, sind inhaltlich wirklich gut verständlich. Von der Sprache her ist jeder Brief anders, aber dennoch absolut gut zu verstehen, man merkt jedoch natürlich, dass jeder Mensch Worte anders benutzt um sich damit auszudrücken, mitzuteilen. Hier hatte ich mir von den Briefen etwas mehr erhofft, klar kann man sich auch selbst Mut machen und sich so den Rücken stärken etc., aber irgendwie hatte ich mir da auch Briefe mit anderem Inhalt erwartet. Mir war das Buch insofern „zu emotional“, d.h. ich kann das Buch nicht am Stück lesen, weil jeder Brief ein bißchen Zeit und Aufmerksamkeit braucht – und es mir dann auch einfach zuviel wird. Es ist mir zuviel der Gefühlsduselei. Es mag manch einem helfen, sich solche Dinge von der Seele zu schreiben, damit der Kopf wieder frei ist, da bin ich mir sicher, aber ich bin dann eben so, dass ich all das nicht lesen muss.

Da man ja die jeweiligen Hintergründe nicht kennt, die dazu bewogen haben solch einen Brief zu schreiben, kann man hier unheimlich viel spekulieren. Dem ein oder anderen mag das gefallen, mir war da zuviel Luft nach oben. Ich habe mir hier scheinbar einfach eine ganz andere Art der Lektüre erwartet, vielleicht auch mal einen eher lustigeren Brief, aber den habe ich so für mich nicht entdecken können.

Die Gestaltung des Buches hat mir ja wirklich super gut gefallen, leider konnte mich das Buch ansonsten nicht so ganz überzeugen. Es gab da Briefe, die haben mir gut gefallen, es ist für mich aber kein Buch, das ich so direkt am Stück lesen kann, einfach weil es mir zu Gefühlsduselig ist, ich hatte mir da für mich etwas mehr erwartet.

Entsprechend kann ich nur 2 von 5 Sternen vergeben und bleibe hinsichtlich einer Empfehlung unentschlossen.

Veröffentlicht am 27.02.2017

Nein, Ommeldipomm ist kein abgefahrenes Sexritual.

Du bist viel schöner, wenn ich recht habe
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Für das Buch haben Johannes Hayers und Mia L. Meier ganz normale Paare nach ihren besten Beziehungstipps gefragt. Wie man den Partner dazu bringt, den Müll runter zu bringen, Nachts nicht noch zum Essen ...

Für das Buch haben Johannes Hayers und Mia L. Meier ganz normale Paare nach ihren besten Beziehungstipps gefragt. Wie man den Partner dazu bringt, den Müll runter zu bringen, Nachts nicht noch zum Essen an den Kühlschrank zu gehen, immer alles besser wissen zu wollen. Diese kurzen Anekdoten sind hier dann jeweils dargestellt – mit Angabe der Vornamen der Paare und des Alters.

Hach, was habe ich mich aufs Lesen dieses Buches gefreut. Denn allein der Titel und die Covergestaltung haben mich schon sehr angesprochen. Und auch inhaltlich sollte es so bleiben, denn das Buch hat mir wirklich gut gefallen, mich gut unterhalten, mir manchen Denkanstoß gegeben, wenngleich solche Beziehungstricks natürlich nicht alles sind im Leben – bzw. ich sowas eigentlich nicht unbedingt selbst anwenden möchte.

Vom Schreibstil her gefällt mir das Buch gut, so sind die vorgestellten Tricks in vier Kategorien eingeteilt, die da lauten: „Innere und äußere Werte“, „Recht und Ordnung“, „Allein ist man weniger zusammen“ und „Kommunikation ist alles… oder nichts“. In den verschiedenen Kapiteln findet man dann zuerst eine kurze thematische Überschrift über die folgende Anekdote (z.B. „Frauen hinterhergucken“), anschließend eine kurze Schilderung des Falls, dann die „Lösung“ („Der Trick: Darauf gepfiffen, Von Caroline, 34, für ihren Freund Tobias, 36“) – sowie die Schilderung. Gelegentlich noch mit einem Nachtrag, wie sich das Ganze dann weiter entwickelt hat oder auch mit ein paar Infos drum herum.

Vom Lesen her war es wirklich angenehm zu lesen, keine großartigen Fremdwörter oder Fachbegriffe, wirklich unterhaltsam, manche geschilderten Fälle kommen einem vielleicht auch bekannt vor, andere wiederum gar nicht. Die Lösungsansätze sind oftmals wirklich kurios, teilweise einfach auch genial simpel und meistens sehr unterhaltsam – wenn man davon liest. Wenn man selbst in der Rolle des „zu Belehrenden“ ist, ist es vielleicht anders, wobei ich denke, dass man im Nachhinein, wenn man weiß, dass es ein Trick war, auch mit schmunzelt.

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, man sollte es nicht zu ernst nehmen, sondern vielleicht lediglich mal als Anregung sehen, wenn einem am Partner etwas nervt – und dann aber im Endeffekt darüber reden. Oder vielleicht doch einen Trick anwenden… Ich wurde hier wirklich gut unterhalten, das Buch ist eine amüsante, locker-leichte Unterhaltung, in die man jederzeit mal reinlesen kann. Am Stück lesen ist nicht nötig, da es sich ja immer wieder um neue kurze Fälle handelt. Von mir gibt es hier für diese kuriose Lektüre mit interessanten Denkanstößen 5 von 5 Sternen sowie eine absolute Leseempfehlung.