Verständnis ist wichtig, aber nicht alles.
Endgegner Großeltern?Sobald man Kinder hat, kann sich das Verhältnis zu den eigenen Eltern ändern. Denn die Ansichten hinsichtlich Erziehung und Umgang sind vielleicht doch ganz anders, als unsere Eltern ihre Erziehung geprägt ...
Sobald man Kinder hat, kann sich das Verhältnis zu den eigenen Eltern ändern. Denn die Ansichten hinsichtlich Erziehung und Umgang sind vielleicht doch ganz anders, als unsere Eltern ihre Erziehung geprägt hat. Dieses Buch kann Hilfestellung leisten, für einen angenehmen Umgang miteinander.
Tatsächlich finde ich, dass der Buchtitel erst mal krass wirkt, die Untertitel entschärfen es dann wieder etwas. Dennoch ist auch der Cover durch die Farbgebung durchaus einprägsam.
Inhaltlich ist das Buch gut nachvollziehbar und verständlich, der Schreibstil ist angenehm. Da auch immer wieder Beispiele aufgeführt werden, ist es gut zu verstehen, welche Situationen konkret gemeint sind. Auch die Einteilung in Kapitel finde ich logisch und gut gelöst. So bietet auch jedes Kapitel immer wieder Seiten, damit man hier selbst reflektieren kann, was die eigenen Punkte in dieser Hinsicht sind. Oder was man sich eben von den Großeltern wünscht.
Der Ansatz des Buches hat mir gut gefallen, auch die verschiedenen Kapitel, hier kann man sich also seine eigene Thematik noch speziell heraussuchen. Inhaltlich hat’s für mich ein bisschen gefehlt, weil wir noch ein paar konkretere Punkte gefehlt haben. Es ist oft vom Verständnis für die andere Generation die Rede, weil diese ja teilweise auch noch vom Krieg beziehungsweise dem Danach geprägt waren etc. Das kann ich soweit auch gut nachvollziehen, aber nur über die Verständnisschiene geht’s für mich einfach nicht.
Ich bin ein bisschen hin und hergerissen, vergebe hier 3 von 5 Sternen. Hinsichtlich einer Empfehlung bin ich unentschlossen.