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Veröffentlicht am 28.04.2020

Verzieren solltest du die Eier! Nicht verzehren!

Frohe Ostern!
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Mit diesem Buch bringt Miguel Fernandez die lustigsten Cartoons und auch ein paar Gedichte rund um das Thema Ostern zusammen. Gute Unterhaltung garantiert, hier werden die Lachmuskeln trainiert!

Ab und ...

Mit diesem Buch bringt Miguel Fernandez die lustigsten Cartoons und auch ein paar Gedichte rund um das Thema Ostern zusammen. Gute Unterhaltung garantiert, hier werden die Lachmuskeln trainiert!

Ab und an darf es ja auch mal eine Lektüre der anderen Art sein – so war das bei mir dieses wunderbare Buch mit Cartoons. Cartoons „lese“ ich selten am Stück, ich freue mich immer wieder darüber, wenn sie mir unverhofft über den Weg laufen. Hier muss ich aber sagen, dass ich das Buch fast am Stück verschlungen habe. Dennoch wird es garantiert nicht langweilig.

In den unterschiedlichen Cartoons nimmt Fernandez die verschiedensten Osterbräuche aufs Korn, bezieht sich aber auch auf das christliche Osterfest. Hier gibt es den ein oder anderen Cartoon, der schon ein bißchen „böse“ ist, aber Satire darf das. Generell findet man auch immer mal wieder Gedichte im Buch, beginnend bei Joachim Ringelnatz und dem Frühling, endend beim Eierlikör von Klara Fusel.

Die Cartoons kommen – wie üblich – mit wenig bis gar keinem Text aus, da sich die Zeichnungen quasi selbst erklären. Meiner Ansicht nach sind diese Cartoons eher für ältere Kinder (ab ca. 12 Jahren) bzw. generell halt Erwachsene gemacht, ich denke, dass hier jeder drüber schmunzeln kann. Praktischerweise kann man dieses Buch jedes Jahr an Ostern wieder aus der Osterkiste (äh, -nest natürlich) holen, da es zu dieser Zeit ja immer wieder aktuell ist. (Und vom Vorjahr der Witz meist vergessen ist.) Die Zeichnungen sind meist recht bunt und absolut verständlich gezeichnet, ich kann mir nicht vorstellen, dass man hier Schwierigkeiten hat zu erkennen, worum es geht.

Für mich war es eine sehr unterhaltsame, lustige Lektüre, die ich ziemlich schnell gelesen habe, keineswegs als langweilig empfunden habe. Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine absolute Empfehlung.

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Veröffentlicht am 25.04.2020

Der Teufel hat eben auch Gefühle…

Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben
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Der Teufel ist unglücklich, denn er merkt, dass es doch noch etwas anderes geben muss, als das ordnungsgemäße Quälen der verdammten Seelen, wozu er von Gott verdonnert wurde. Bei ihm fiel er in Ungnade, ...

Der Teufel ist unglücklich, denn er merkt, dass es doch noch etwas anderes geben muss, als das ordnungsgemäße Quälen der verdammten Seelen, wozu er von Gott verdonnert wurde. Bei ihm fiel er in Ungnade, als er versuchte einen himmlischen Betriebsrat zu gründen. Nun bekommt Mephy (wie der Teufel sich gerne nennen lässt, von Mephisto) Sonderurlaub um in irdischen Gefilden eine schöne Sterbliche zu finden…

Da ich schon mindestens ein weiteres Buch von Sebastian Niedlich gelesen hatte, wusste ich was mich hier hinsichtlich des Schreibstils erwartet. Dieser hat mir wieder gut gefallen, eine locker-lustige und doch sehr durchdachte und gewitzte Art und Weise ist es, wie der Autor hier schreibt. Mir hat das sehr gut gefallen, auch die vielen amüsanten Be- und Umschreibungen für die Hölle und den Teufel.

Die Geschichte ist wirklich sehr unterhaltsam, lustig und kurios. Mephy ist auf einer turbulenten Reise, die natürlich nicht unbedingt einfach für ihn ist, denn er ist ja der Teufel. Und so bedient sich der Autor natürlich an verschiedensten Klischees und „Wahrheiten“, die man so über den Teufel kennt. Dies so zu lesen hat mir sehr gut gefallen und mich gut unterhalten.

Auch wurde die Geschichte nie langweilig, denn es passieren immer wieder neue lustige Begebenheiten, Spannung ist absolut garantiert. Zusätzlich fand ich die gewieften Umschreibungen des Autors immer wieder echt gut, außerdem auch verschiedenste Überlegungen in der Geschichte. Hier möchte ich aber gar nicht zuviel vorwegnehmen. Lustig sind auch die immer wieder zu Kapitelbeginn auftauchenden kleinen gemalten Teufel.

Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen, ich wurde sehr gut unterhalten, es war eine sehr lustige wie spannende und absolut kuriose Geschichte. Entsprechend kann ich „Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben“ nur empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 24.04.2020

Ja mei, die Tante Poldi ermittelt halt.

Tante Poldi und die sizilianischen Löwen
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Eigentlich will Tante Poldi doch nur den schönen Meerblick genießen und ihre Ruhe haben, als sie von München nach Sizilien zieht, kurz nach ihrem 60. Geburtstag. Doch dann kommt alles anders, denn Valentino ...

Eigentlich will Tante Poldi doch nur den schönen Meerblick genießen und ihre Ruhe haben, als sie von München nach Sizilien zieht, kurz nach ihrem 60. Geburtstag. Doch dann kommt alles anders, denn Valentino verschwindet. Valentino hatte ihr öfter mal im Haus und Garten geholfen, entsprechend macht sich Tante Poldi nun Sorgen, wo er abgeblieben ist. Da ihre sämtlichen Nachfragen nichts wirklich ergeben, ermittelt sie auf eigene Faust…

Hörbücher höre ich immer wieder gerne auf längeren Autofahrten, so ist dies bei diesem Hörbuch auch wieder gewesen. Die gefahrene Zeit vergeht dann wie im Flug und so ganz nebenbei wird man noch wunderbar unterhalten, was auch hier definitiv der Fall war.

Gesprochen wird die Geschichte rund um Tante Poldi und ihre Erlebnisse von Philipp Moog, der für mich eine sehr angenehme und sympathische Stimme hat. Er hat einen leichten bayrischen Akzent mit in der Stimme, was für mich hier sehr passend war. Vom Sprechen her war alles für mich gut verständlich – und auch unterhaltsam, denn er tut mehr als nur zu sprechen, was ich als sehr amüsant empfunden habe.

Die Erlebnisse von Tante Poldi sind sehr spannend und unterhaltsam geschildert, was mir richtig gut gefallen hat. Erzählt wird dies hier in 415 Minuten, was sechs CDs entspricht. Man ist also schon eine gute Weile mit Hören beschäftigt. Dabei ist es wirklich so, dass man gut unterhalten wird, es quasi nie langweilig wird, da immer wieder neue Ermittlungen und Ansätze einfließen. Bei den Personen war es für mich so, dass es mir gelegentlich ein bisschen viel war, was vielleicht auch noch an den italienischen Namen lag. Dennoch ist die Geschichte absolut gut und toll durchdacht, so dass man bis zum Schluß miträtseln kann. Die Ermittlungen von Tante Poldi bzw. deren Ergebnisse sind also nicht vorhersehbar. Auch gibt es eine gewisse Prise „Amore“, die die gesamte Geschichte noch abwechslungsreicher gemacht hat.

Mir hat diese Geschichte rund um Tante Poldi und ihre Nachforschungen wirklich gut gefallen. Bisher kannte ich noch keine Geschichten von ihr bzw. von Mario Giordano, insofern bin ich sehr positiv überrascht worden – und absolut gut unterhalten worden. Es war spannend, unterhaltsam, lustig wie emotional. Die gewisse bayrische bzw. Münchner Note habe ich als angenehm empfunden, ich mag sowas ganz gerne in Romanen bzw. Hörbüchern. Auch Philipp Moog hat mir als Sprecher sehr gut gefallen, er bringt die Geschichte wirklich toll rüber, erzählt sie sehr unterhaltsam, spannend, lustig – einfach gekonnt! Dass ich mir mit den Personen etwas schwergetan habe, laste ich der Geschichte nicht an, da habe ich schon weitaus andere Geschichten mit noch mehr verwickelten Personen gehört/gelesen.

Insofern gibt es von mir hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung

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Veröffentlicht am 20.04.2020

Hansestadt Hamburg.

Hamburg MM-City Reiseführer Michael Müller Verlag
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Mit dem Michael Müller Verlag Reiseführer für Hamburg kann man die tolle Hansestadt wunderbar entdecken. Zusätzlich zum inkludierten Stadtplan gibt es eine kostenlose Web-App und natürlich viele wunderbare ...

Mit dem Michael Müller Verlag Reiseführer für Hamburg kann man die tolle Hansestadt wunderbar entdecken. Zusätzlich zum inkludierten Stadtplan gibt es eine kostenlose Web-App und natürlich viele wunderbare Tipps rund um die Stadt im hohen Norden Deutschlands.

Reiseführer finde ich immer wieder sehr hilfreich – so bekommt man auf diese Weise doch noch den ein oder anderen Tipp mit auf den Weg. Entsprechend habe ich mich mit diesem Reiseführer auf ein paar Tage in Hamburg vorbereitet.

Aufgebaut ist der Reiseführer so, dass man ihn vorne und hinten aufklappen kann, vorn hat man dann eine Übersichtskarte von Hamburg mit den verschiedenen Stadtteilen, hinten einen entnehmbaren Stadtplan sowie das Netz des ÖPNV abgedruckt.

Eingeteilt in verschiedene Touren bietet er zehn verschiedene an, angefangen vom Hafen über St. Pauli, die Altstadt, über das Elbufer bis hin zum Grindelviertel ist so sicher für jeden Besucher der Hansestadt etwas dabei. Außerdem gibt es noch Tipps für Ausflüge, die dann doch etwas weiter draußen liegen, beispielsweise der Tierpark Hagenbeck oder auch der Ohlsdorfer Friedhof.

Die einzelnen Touren sind immer wieder wunderbar bebildert und mit zahlreichen Informationen gespickt, natürlich mit einer Karte, außerdem beispielweise Angaben über die dortigen Museen (samt Angabe von Adresse, Homepage, Nahverkehrsanbindung). Natürlich dürfen auch praktische Informationen nicht fehlen – beispielsweise wo man unterwegs etwas leckeres zu Essen bekommt, auch diese Angaben findet man im jeweiligen Kapitel.

Auch allgemeine Hinweise (Übernachtungsmöglichkeiten, Wetter) findet man im Reiseführer – ganz hinten, nach der Stadtgeschichte.

Für mich war dies ein sehr hilfreicher Stadtführer, der zwar aufgrund seiner immensen Seitenanzahl (an die 300 Seiten fast!) nicht unbedingt immer unterwegs dabei sein muss, inhaltlich aber wirklich sehr informativ ist. Gut gefallen hat mir die Einteilung in die verschiedenen Touren, so dass man je nach Interesse ein Stadtteil durchaus näher anschauen kann, ein anderes hingegen vielleicht nicht – je nach eigener Lust und Laune eben. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen für einen wunderbaren und informativen Reiseführer über Hamburg.

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Veröffentlicht am 19.04.2020

Friedhöfe sind Orte voller Sehnsucht.

Die Liebesbriefe von Montmartre
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Der Schriftsteller Julien Azoulay hat seine Frau Hélène verloren, sie starb mit gerade einmal 33 Jahren. So muss er sich nun allein um seinen kleinen Sohn Artur kümmern. Seine Frau hat ihm allerdings einen ...

Der Schriftsteller Julien Azoulay hat seine Frau Hélène verloren, sie starb mit gerade einmal 33 Jahren. So muss er sich nun allein um seinen kleinen Sohn Artur kümmern. Seine Frau hat ihm allerdings einen letzten Wunsch mit auf den Weg gegeben, sie möchte 33 Briefe von ihm erhalten. Diesem Wunsch kommt er nach und so deponiert er diese nach und nach in einem Geheimfach in ihrem Grab auf dem Friedhof von Montmartre. Doch dann sind diese Briefe auf einmal verschwunden und es liegen andere Sachen im Geheimfach…

Lustigerweise hatte ich vor kurzem mal ein Hörbuch angehört, das auch von Nicolas Barreau war. Dabei handelte es sich um „Menu d’amour“, was mir leider nicht so ganz gefallen hat, ich dann auch abgebrochen habe. Umso gespannter war ich aber auf seinen Schreibstil bzw. die Umsetzung der Geschichte, zumal ich vor einiger Zeit auch auf dem Friedhof war. (Da hatte ich das mit dem Buch gar nicht auf dem Schirm.)

Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, grundsätzlich alles soweit gut verständlich, manchmal ein bißchen umständlich, ein bisschen zu langatmig, wie ich finde. Inhaltlich ist es eine traurige Liebesgeschichte, die auch doch einen Hoffnungsschimmer noch vermitteln soll. Teilweise ging mir das aber ein bisschen zu sehr unter. Grundsätzlich zerfließt der Schriftsteller im Buch immer wieder im Selbstmitleid, gleichzeitig ist das Buch aber auch sehr schnulzig-schmalzig geschrieben.

Die Idee hinter den 33 Briefen, die an die Verstorbene zu schreiben sind, habe ich grundsätzlich als gute Idee für eine Geschichte empfunden. Auch die Schilderungen des Friedhofs von Montmartre waren meiner Ansicht nach passend und treffend, ein interessanter Ort, an dem u.a. Heinrich Heine begraben liegt. Für mich war es aber leider so, dass mich dies nicht gänzlich überzeugt hat. Auch haben mich die immer wiederkehrenden Ankündigungen im Buch a la „Doch es kam alles anders“ (mal grob zusammengefasst) etwas gestört – denn die Dinge kommen im Leben so oft anders als geplant… dass dies dann immer noch so angekündigt wurde, hat mich mit der Zeit etwas genervt.

Für mich war es eine nette Lektüre, ein kleiner Ausflug nach Paris, eine grundsätzlich interessante Geschichte, die mir aber ein bisschen zu schmalzig umgesetzt wurde. Spannenderweise gibt es für das Buch des französischen Autors (?) keinen Titel in französischer Sprache, was für mich zusätzlich Fragen aufwirft. Das aber nur am Rande.

Von mir gibt es hier 3 von 5 Sternen, hinsichtlich einer Empfehlung bleibe ich unentschlossen.

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