schöne Fortsetzung
Eifelfrauen: Der Ruf der NachtigallIm zweiten Band über die Eifelfrauen geht es vor allem um die beiden Töchter Mia und Klara. Die eine findet ihre Berufung schnell in der klassischen Musik und wird am Ende eine gefeierte Sängerin an der ...
Im zweiten Band über die Eifelfrauen geht es vor allem um die beiden Töchter Mia und Klara. Die eine findet ihre Berufung schnell in der klassischen Musik und wird am Ende eine gefeierte Sängerin an der Oper, die andere sucht in der Tabakfabrik ihrer Familie nach Erfüllung und lernt dabei auch den Mann fürs Leben kennen. Alle Familienmitglieder haben noch jahrelang mit den Folgen des Krieges zu kämpfen aber man spürt, dass es langsam aber stetig voran geht. Mit Deutschland, mit dem Frieden, mit den Frauen. Es herrscht so ein schöner Gleichklang, eine Harmonie in der Geschichte. Das hat mir schon im ersten Band gut gefallen. Die Eifel ist hier nicht mehr der alleinige Hauptschauplatz sondern auch die Welt der Bühne. Die Autorin streut viele Liedtexte ein, um dem Leser durch den Klang der Worte auch ein wenig die Klangwelt der Musik näher zu bringen.
Der Reifeprozess der Frauen und die Entwicklung der Familiengeschichte sind nachvollziehbar und winden sich wie ein Band durch die Geschichte. Liebe, Familie, Musik und Heimat sind die starken Elemente des Buches, die dem Leser ein warmes und heimeliges Lesegefühl bereiten. Schön, dass wir diese Familiengeschichte so erzählt bekommen haben.:)