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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2024

schöne Geschichte

Das Licht in den Birken
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Ich bin ein großer Fan von Romy Fölck. Vor allem von ihrer aktuellen Krimireihe um die Ermittlern Frida. Aber im letzten Jahr hat Frau Fölck begonnen, sich ein zweites Standbein mit Romanen zu schaffen. ...

Ich bin ein großer Fan von Romy Fölck. Vor allem von ihrer aktuellen Krimireihe um die Ermittlern Frida. Aber im letzten Jahr hat Frau Fölck begonnen, sich ein zweites Standbein mit Romanen zu schaffen. Das Licht der Birken ist das zweite Buch ganz ohne Mord und Todschlag.

Es spielt in der Lüneburger Heide und wie immer in Fölcks Büchern ist die Natur ein wichtiges Stilmittel. Die Heldin kehrt in die Heimat zurück und sucht mit Mitte 50 nochmal einen Neuanfang. Damit hatte mich die Autorin, da mir ähnliches passiert ist.

Die Gefühle der Darsteller entwickeln sich nachvollziehbar, die Dialoge sind realistisch und man möchte nur allzu oft dabei sein, wenn das Licht in den Birken scheint. Ich habe mich wohlgefühlt in der Geschichte auch wenn die Spannung sehr verhalten für mich war und das letzte Fitzelchen zu 5 Sternen gefehlt hat. Ich mag, wie Romy Fölck schreibt.

Veröffentlicht am 04.06.2024

macht Lust auf Band zwei

Kleopatras Grab
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Constantin Schreiber und ein Ägyptenkrimi? Eine christliche Kommissarin und ihr moslemischer Kollege ermitteln? Auf dem Cover eine Pyramide und Kleopatra im Titel? Also bitte, wie kann ich da noch widerstehen? ...

Constantin Schreiber und ein Ägyptenkrimi? Eine christliche Kommissarin und ihr moslemischer Kollege ermitteln? Auf dem Cover eine Pyramide und Kleopatra im Titel? Also bitte, wie kann ich da noch widerstehen? Ich kann nicht.

Die junge Kommissarin Theodora Costanda muss einen schwierigen Fall ermitteln. Zu Tode gekommen ist ein Priester und es gibt so einige Möglichkeiten, wer oder was hinter dem Mord stecken könnte. Wie erhofft, hat Constantin Schreiber in diesen Krimi sehr viel Lokalkolorit einfließen lassen. Da ich noch nie in Ägypten war, interessieren mich Land und Leute und Kultur sehr und ich kam hier beim Lesen voll auf meine Kosten, ja, entwickelte sogar den Wunsch, einmal dorthin zu reisen. Der Kriminalfall war interessant und es die Ermittlungen konnte man gut nachverfolgen und miträtseln. Ich würde nicht sagen, dass es ein richtiger Pageturner war. Aber für den ersten Band war doch da sehr viel Schönes drin und das Buch machte große Lust auf mehr. Ich freue mich, dass bereits ein zweiter Band angekündigt ist und kann Kleopatras Grab empfehlen.

Veröffentlicht am 04.06.2024

sehr lesenswert

Amrum
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An diesem Buch hat mich einfach alles angesprochen. Zum einen der Autor Hark Bohm, dessen Filme ich sehr schätze. Der Titel und das Cover sind genau mein Geschmack und die Story ist absolut mein Beuteschema. ...

An diesem Buch hat mich einfach alles angesprochen. Zum einen der Autor Hark Bohm, dessen Filme ich sehr schätze. Der Titel und das Cover sind genau mein Geschmack und die Story ist absolut mein Beuteschema. Hoher Norden, Mitte des 20.ten Jahrhunderts, Coming of Age. Hach, da waren die Erwartungen ziemlich hoch.

Die beiden Autoren erzählen vom 10jährigen Nanning, der auf der Insel Amrum aufwächst. Das Ende des zweiten Weltkrieges ist nahe und auch wenn das Inselleben meist eher beschaulich und von Wind und Wellen umspült ist, so spürt man doch unterschwellig immer das radikale Regime und die Einschränkungen durch den Krieg. Eine sehr präsente Rolle spielen die Natur und die Insel in dieser Geschichte. Es ist mehr die Alltags-Dramatik, die den Ton angibt. Aber gerade das hat mir sehr gefallen, denn der Erzählstil ist ausgesprochen klug und intensiv. Nanning ist ein durch und durch liebenswerter Charakter. Wie er versucht, seine Mutter zu beschützen und den durch den Krieg abwesenden Vater zu ersetzen, ist herzerwärmend tapfer. Wie er mit noch kindlichem Blick auf die politischen Geschehnisse blickt, auch auf die Nähe der Eltern zum Nazi-Regime, das ist authentisch und mit einer klaren reinen Aufmerksamkeit, die zum Nachdenken animiert.

Hurra. all meine Erwartungen wurden erfüllt. Ein sehr lesenswerter Roman.

Veröffentlicht am 03.06.2024

Guter Mittelband

Jade War - Magie ist Macht
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Ich mochte schon im ersten Band Jade City, dass die Fantasy-Element hier nur so sparsam eingesetzt werden, wie es unbedingt nötig ist, um zu erklären, dass es sich um eine fiktive Welt handelt und auch ...

Ich mochte schon im ersten Band Jade City, dass die Fantasy-Element hier nur so sparsam eingesetzt werden, wie es unbedingt nötig ist, um zu erklären, dass es sich um eine fiktive Welt handelt und auch der wichtigste "Rohstoff" in diesem Universum mit dieser Jade ein erfundener. Wer möchte, kann sich also gerne die Realität drüber vorstellen ich hab es als Fiction gelesen und genossen.

Der zweite Band schließt direkt an den ersten an. Gut, dass ich den erst kürzlich beendet hatte, also keine Probleme beim Widereinstieg. Die Clans werden nun teilweise von den Jüngeren übernommen und es kommt frischer Wind in die Strukturen. Das ist natürlich nicht für jedes Clanmitglied einfach. Und dann gibt es auch noch Angriffe von außen, die alles gewaltig durchrütteln. Man könnte sage, dass die Trilogie als Epos angelegt ist, denn wir folgen der Handlung über einen sehr großen Zeitraum. Klar, dass sich da auch die Hauptdarsteller entwickeln. Das gefiel mir besonders gut.

Bin gespannt auf den Abschlussband.

Veröffentlicht am 03.06.2024

Wilde Achterbahnfahrt

Die Feinde der Zeit
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Gleich vorneweg. Man muss die ersten beiden Teile nicht unbedingt gelesen haben. Denn der dritte Band spielt viele Generationen später. Und wer den Autor noch nicht kennt, der sollte sich auf einiges gefasst ...

Gleich vorneweg. Man muss die ersten beiden Teile nicht unbedingt gelesen haben. Denn der dritte Band spielt viele Generationen später. Und wer den Autor noch nicht kennt, der sollte sich auf einiges gefasst machen . Tchaikovsky spielt mit sämtlichen Klischees des Genres. Und zwar gefühlt mit allen auf einmal. Einer Raumschiffbesatzung aus unzähligen Wesen, ein paar Menschen, einer großarigen KI - und alle auf einer Reise zur Entdeckung neuer Welten. Da ist also auch noch eine Prise Raumschiff Enterprise drin.

Eine wilde Achterbahn und ich finde es erstaunlich, wie gut er die Fäden in der Hand hält und genau weiß, wo er den Leser hinführen will. DAs Ende hat sehr überrascht und umgehauen. Kein Ende, dass ich liebe. Aber dennoch ein Finale, wie es zum Autor passt.