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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2023

Wichtig

Komplizin
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Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was genau ich von dem Buch halten soll.

Wir verfolgen die Geschichte von Sarah Lai, welche in der Filmindustrie arbeitet und dort Opfer sexualisierter Gewalt ...

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was genau ich von dem Buch halten soll.

Wir verfolgen die Geschichte von Sarah Lai, welche in der Filmindustrie arbeitet und dort Opfer sexualisierter Gewalt wird und diese auch bei anderen erlebt. Die Geschichte spielt 10 Jahre später, wie sie von einem Journalisten interviewt wird über das, was damals vor 10 Jahren passiert ist.

Vorweg vertuschte sexualisierte Gewalt in der Filmindustrie, ist ein großes Problem, vor allem aufgrund des ungleichen Machtverhältnisses in dieser Industrie, welche dort oft ausgenutzt wird. Ich halte es für sehr wichtig darauf, aufmerksam zu machen, allerdings habe ich paar Kritikpunkte.

Der Schreibstil, war nichts Besonderes. Ich brauchte auch etwas, um in die Geschichte hineinzukommen.
Vor allem tue ich mich aber schwer mit dem Titel, Sarah Lai wird selber Opfer sexualisierter Gewalt und dieser Titel brandmarkt sie als Komplizin, als wäre sie selbst mit daran beteiligt werden, dabei dürfen wir nie vergessen, wer die Hauptverantwortlichen sind, nämlich die TÄTER.

Ich verstehe aber auch, was mit diesem Begriff gemeint seien soll, dass die Strukturen in der Filmindustrie unfassbar auf Hierarchie aufgebaut sind und Druck und Angst dazu gehören und dazu führen, dass man Geschehnisse lieber akzeptiert, als laut zu werden. Trotz dessen halte ich diesen Titel für sehr unvorteilhaft.

Dies macht aber keineswegs, die Message des Buches kaputt.

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Veröffentlicht am 24.04.2023

Man soll nicht alles glauben, was man liest

Der Tod in ihren Händen
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Bizarr und skurril, das sind die ersten Worte die mir, nach dem Lesen zu diesem Buch einfallen. Anfangs dachte ich, ich hätte alles im Blick und würde es durchschauen, aber je weiter ich las, desto mehr ...

Bizarr und skurril, das sind die ersten Worte die mir, nach dem Lesen zu diesem Buch einfallen. Anfangs dachte ich, ich hätte alles im Blick und würde es durchschauen, aber je weiter ich las, desto mehr verschwimmt Realität und Imagination.

Ein sehr interessantes Buch, welches vermutlich nicht jedem gefallen wird. Man muss sich drauf einlassen können.

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Veröffentlicht am 23.04.2023

Mystisch

Als wir Vögel waren
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Das wunderschön illustrierte Cover, brachte mich dazu den Klappentext zu lesen, ich erwartete eine angenehme schöne Liebesgeschichte.

Die Geschichte ist anders als der Klappentext andeutet, ...

Das wunderschön illustrierte Cover, brachte mich dazu den Klappentext zu lesen, ich erwartete eine angenehme schöne Liebesgeschichte.

Die Geschichte ist anders als der Klappentext andeutet, trotz dessen ist es eine wunderschöne Geschichte, über viel mehr als nur die Liebe zwischen einem Paar, sondern auch die Liebe in der Familie und vor allem auch die Liebe zu den bereits Verstorbenen.

Darwin und Yejide wachsen in unterschiedlichen Kulturen auf, Yejide wächst auf und ihr Leben ist mit dem Tod verbunden, Darwins Leben hatte wenig mit Verstorbenen zu tun, bis er einen Job auf einem Friedhof beginnt. Der Tod ist auch das, was die beiden zusammenführt und ihre gemeinsame Geschichte beginnen lässt.

Ein angenehmer Schreibstil, voller Poesie und Mystik. Ebenfalls gefallen haben mir Kapitel gefallen, aus Darwins und Yejides Sicht. Einige Kapitel waren allerdings etwas langatmig.

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Veröffentlicht am 20.04.2023

Nicht meins

Sieben Männer später
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Das Cover ist total schön gestaltet, mit ruhige angenehme Farben. Das Cover sowie der Klappentext versprechen ein ruhiges, aber auch lustiges Buch.

Esther ist auf der Suche nach ihrem Traummann ...

Das Cover ist total schön gestaltet, mit ruhige angenehme Farben. Das Cover sowie der Klappentext versprechen ein ruhiges, aber auch lustiges Buch.

Esther ist auf der Suche nach ihrem Traummann und nachdem sie einen Artikel gelesen hat, dass man im Leben nur sieben Beziehungen hat, startet sie ihre sieben-ex-Mission und herauszufinden, welcher davon doch ihr Traummann ist.

Ein definitiv lustiges Konzept, aber mit den Charakteren bin ich einfach nicht warm geworden, ziemlich oberflächlich ohne viel Tiefe und teilweise auch einfach unsympathisch.
Die Geschichte war leider auch ziemlich erwartbar, vor allem das Ende.
Eine Protagonistin, die glaubt, ein Mann wäre das wichtigste und am Ende merkt, wie wichtig andere Dingen in ihrem Leben auch sind. Ein paar wenige Stellen konnten einen überraschen, zum Großteil konnte man das Ende allerdings absehen.

Trotz dessen ist es ein leichtes Buch, welches man nicht zu ernst nehmen sollte, dann kann es auch etwas lustig werden.

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Veröffentlicht am 17.04.2023

Anders als erwartet

Die Guten und die Toten
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Ich bin normalerweise keine Krimi oder Thriller Leserin und bin dementsprechend mit der Erwartungshaltung „es passiert ein Mord, keiner weiß, wer der Mörder ist und die junge Kriminalkommissarin versucht ...

Ich bin normalerweise keine Krimi oder Thriller Leserin und bin dementsprechend mit der Erwartungshaltung „es passiert ein Mord, keiner weiß, wer der Mörder ist und die junge Kriminalkommissarin versucht den Fall zu lösen“ an dieses Buch gegangen und wurde damit überrascht. Bei diesem Thriller handelt es sich nicht um die typische Geschichte, wer ist der Mörder, sondern werden sie drauf kommen und wie beseitigen wir das Problem?

Trotz dessen fand ich die Personen und die Geschichte zu einseitig und vorhersehbar, die kalte Kriminalkommissarin, die eigentlich keine Kinder mag und auch sonst wenig andere Personen, verliebt sich auf einmal in den alleinerziehenden Vater mit kleiner Tochter oder illegale Deals zwischen Waffenhersteller und Botschaftern.

Der Schreibstil der Autorin, ist sehr leicht und einfach und lässt sich dementsprechend leicht lesen, die Bindestriche anstelle von Anführungsstrichen sind allerdings etwas gewöhnungsbedürftig.

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