Liebesroman
Gestern waren wir unendlichGestern waren wir unendlich ist ein ruhiger, tief emotionaler Roman, der sich anfühlt wie eine Erinnerung, die man nicht ganz loslassen kann. Dominik Gaida erzählt von Freundschaft, Liebe und dem schmerzhaften ...
Gestern waren wir unendlich ist ein ruhiger, tief emotionaler Roman, der sich anfühlt wie eine Erinnerung, die man nicht ganz loslassen kann. Dominik Gaida erzählt von Freundschaft, Liebe und dem schmerzhaften Wissen, dass nichts für immer bleibt – auch dann nicht, wenn es sich einmal genau so angefühlt hat.
Die Geschichte lebt von ihrer Nähe zu den Figuren. Ihre Gedanken, Hoffnungen und Unsicherheiten wirken ehrlich und ungefiltert. Besonders berührt hat mich, wie sehr das Buch von Momenten lebt – kleinen Augenblicken, die im Rückblick eine enorme Bedeutung bekommen. Man liest und denkt unweigerlich an eigene Erinnerungen, an Zeiten, die sich damals unendlich angefühlt haben.
Freundschaft steht erneut im Mittelpunkt und wird nicht idealisiert. Sie ist intensiv, manchmal brüchig, aber immer bedeutungsvoll. Dazu kommt eine leise, schmerzhafte Liebesgeschichte, die nicht laut erzählt wird, sondern zwischen den Zeilen stattfindet.