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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

toller Auftakt eines Vierteilers

Calendar Girl - Verführt (Calendar Girl Quartal 1)
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Mia hat Geldsorgen, weil ihr Vater 1 Millionen Schulden hat und die Geldeintreiber ihn schon ins Krankenhaus gebracht haben. Ihre Tante Millie bietet ihr einen Job in ihrem Escortservice an: ...

Mia hat Geldsorgen, weil ihr Vater 1 Millionen Schulden hat und die Geldeintreiber ihn schon ins Krankenhaus gebracht haben. Ihre Tante Millie bietet ihr einen Job in ihrem Escortservice an: für 100.000 Dollar pro Monat. Direkt mit dem ersten Kunden Wes verbindet sie große Leidenschaft und es knistert gewaltig, aber Wes ist nur Mr. Januar. Der nächste Auftrag wartet...

"Verführt" ist der erste Teil der vierteiligen Calendar Girl Serie von Audrey Carlan. Es geht um die Monate Januar, Februar und März.

Der Schreibstil ist gut zu lesen und das Buch ist in die einzelnen Monate aufgeteilt. So hat das Buch ein bisschen Charakter von Kurzgeschichten, die aber in einer zusammenhängenden Geschichte eingebunden werden.

Im Januar kocht schon direkt Leidenschaft über. Ich mochte Wes von Anfang an. Die beiden verstehen sich blendend und haben auch viel Sex. Aber da Mia für ein Jahr jeden Monat einen anderen Auftrag bekommt, gibt es für den Moment leider kein "Vergiss die Aufträge und bleibe bei mir "-Ende.
Der Mr. Februar war mir nicht so sympathisch und ich konnte nicht so verstehen, das Mia so einen Zugang zu dem Franzosen hatte. Der März wiederum hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte hat mich gut unterhalten.

Ich denke, das es immer Monate geben wird , wo die Geschichten (Aufträge) einem besser gefallen als andere Monate. Von daher einen Stern Abzug.
Ich finde die Idee aber super und bin sehr neugierig auf die weiteren Monate und ob Mia nach einem Jahr vielleicht nicht nur schuldenfrei ist, sondern auch ihr Liebesglück gefunden hat !

Veröffentlicht am 15.09.2016

Tante Poldi mischt wieder Sizilien auf

Tante Poldi und die Früchte des Herrn
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Tante Poldi ermittelt wieder: ein toter Hund, zwei Leichen und ein Wasserversorgungsproblem. Als ob das nicht schon genug wäre, kriselt es mit Montana, es plagen sie Zahnschmerzen und sie verfällt wieder ...

Tante Poldi ermittelt wieder: ein toter Hund, zwei Leichen und ein Wasserversorgungsproblem. Als ob das nicht schon genug wäre, kriselt es mit Montana, es plagen sie Zahnschmerzen und sie verfällt wieder in leichte Depressionen....

"Tante Poldi und die Früchte des Herrn" ist der zweite Teil um die ältere, offene, skurille Dame und bayrisches Urgestein Tante Poldi. Einst ist sie nach dem Tode ihres Mannes aus München nach Sizilien gezogen um sich dem Projekt "Todsaufen mit Meerblick" zu widmen.
Tante Poldi aber ist sehr neugierig und stolpert schon wieder über einen Mordfall.

Der Schreibstil ist sehr eigenwillig, genauso wie die Hauptperson. Wenn man sich "eingelesen" hat läufts sehr flüssig. Tante Poldi spricht in bayrischem Dialekt und untermalt ihre Aussagen mit sehr vielen Kraftausdrücken , die mich sehr zum Schmunzeln gebracht haben. Das Buch ist genau wie der erste Teil aus Sicht von Poldis Neffen geschrieben, einem Schriftsteller, der zum Schreiben zu Poldi fährt und sie ihn immer auf neuestem Ermittlungsstand hält.

Die Geschichte vereint wieder gekonnt Sizilien mit München. Der Autor schafft es hervorragend die Mentalitäten hervorzuheben. Nebenbei interessierte mich noch am meisten die private Beziehung zwischen Poldi und Montana, den ich immer noch sehr mag. Die beiden sind wie Feuer und Wasser und es ist immer interessant zu verfolgen , wie es mit den beiden weitergeht.

Obwohl dieses Buch ein Krimi ist, ist es durchgehend heiter, sarkastisch und richtig unterhaltsam! Ich freue mich schon sehr auf ein weiteres Buch mit Tante Poldi !

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Schreibstil
  • Humor
  • Charaktere
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 15.09.2016

Neue Abenteuer mit Peggy Peppermint

Jojo und Juna auf Himmelstour
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Jojo und Juna finden auf dem Dachboden des alten Mühlenhauses mintfarbene Flügel, die wohl dem Zaubertandem Peggy Peppermint gehören. Nachdem sie es geschafft haben sie an Peggy zu befestigen gehts auch ...

Jojo und Juna finden auf dem Dachboden des alten Mühlenhauses mintfarbene Flügel, die wohl dem Zaubertandem Peggy Peppermint gehören. Nachdem sie es geschafft haben sie an Peggy zu befestigen gehts auch schon los. das Zaubertandem hebt ab !

"Jojo und Juna auf Himmelstour" ist der zweite Band. Er ist für sich alleine lesbar, aber es ist von Vorteil wenn man den ersten kennt, sonst ist es eventuell schwierig die verschiedenen Personen alle richtig zuzuordnen. Manchmal ist der Schreibstil bisschen schwierig, so das manche Sätze vom Satzbau her nochmal von meinem Kind (8 Jahre) hinterfragt wurden.

Ansonsten bestehen die beiden Freundinnen zusammen mit Peggy wieder kleine Abenteuer und sowohl Freundschaft, als auch Zusammenhalt ( auch in der Familie) wird in diesem Buch großgeschrieben.

Heimliche Stars des Buches , wie schon im ersten Teil, sind Oma Heidi und der französische Aupairjunge Bruno.
Oma Heidi ist völlig up-to-date und googelt schon mal mit ihrem Handy rum. Und Bruno sorgt mit seiner Ausprache ( es wird alles genauso geschrieben, wie man es ausspricht, nicht wie es wirklich geschrieben wird ! ) und seinem französischen Akzent für eine Menge Lacher.
Auch sind die drei L´s wieder mit von der Partie und sorgen ständig für Ärger.

Sowohl mir als auch meiner Tochter hat auch dieser Band sehr gut gefallen und wir würden uns freuen, wenn es bald schon neue Abenteuer mit dem Zaubertandem geben würde !

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wo ist Mia ?

Remember Mia
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Das 7 Monate alte Baby Mia verschwindet aus dem Apartment und mit ihm alles was daran erinnert, das dort jemals ein Baby war. Die Mutter Estelle wird Tage später verletzt und mit Amnesie aus einem Autowrack ...

Das 7 Monate alte Baby Mia verschwindet aus dem Apartment und mit ihm alles was daran erinnert, das dort jemals ein Baby war. Die Mutter Estelle wird Tage später verletzt und mit Amnesie aus einem Autowrack gezogen. Was ist nur geschehen ? Hat sie wirklich was mit dem Verschwinden ihres Babys zu tun ?

"Remember Mia " ist ein Thriller der Autorin Alexandra Burt. Die Geschichte wechselt von Gegenwart zu den Erinnerungen aus der Vergangenheit, die langsam wiederkehren.
Die Hauptprotagonistin Estelle ist komplett mit dem Baby überfordert und fällt in Depressionen. Ihr Mann Jack ist keine Unterstützung und stürzt sich in Arbeit zieht sogar wegen dem Beruf in eine andere Stadt. Ich konnte mit Estelle nicht wirklich so viel anfangen, da ich mich da überhaupt nicht reinversetzen konnte und ihre Handlungen absolut nicht nachvollziehen konnte.
Als nach Mias Verschwinden Estelle sich in psychologische Behandlung gibt wurde das Buch sehr langweilig. Die Gespräche mit dem Arzt zogen sich über einen ganzen Abschnitt. Danach kommen bei Estelle langsam die Erinnerungen wieder und die Geschichte nimmt Fahrt auf. Der letzte Abschnitt war regelrecht spannend und auch Estelle erschien mir klarer und selbstsicher. Das hat mir besser gefallen, als der Anfang.
Zum Ende hin wurde es rasant und Dinge überschlagen sich. Da hätte ich mir noch ein paar Hintergrundinformationen mehr gewünscht, für mich blieben noch ein paar Fragen offen.

Im Gesamten war mir das Buch etwas zu Psychologielastig und ich konnte leider nicht die Ebene erreichen, wo man sich in ein Buch fallen lässt. Die Idee hat mir aber gut gefallen und stellenweise war es richtig interessant und spannend !

Veröffentlicht am 15.09.2016

Zum Lachen, Weinen, Nachdenken und Wohlfühlen

Romeo und Romy
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Romy, erfolglose Schauspielerin, fährt zur Beerdingung von Oma Lene nach Großzerlitsch. Dort bleibt sie erstmal und bedauert, das die alten Menschen dort sich darüber streiten, wer die letzten Gräber auf ...

Romy, erfolglose Schauspielerin, fährt zur Beerdingung von Oma Lene nach Großzerlitsch. Dort bleibt sie erstmal und bedauert, das die alten Menschen dort sich darüber streiten, wer die letzten Gräber auf dem Friedhof bekommt. So kann das nicht weitergehen und Romy hat eine Idee um sie auf andere Gedanken zu bringen. Aus der alten geerbten Scheune soll ein Theater entstehen und zusammen mit den Einwohnern des kleinen Dorfes möchte sie Romeo und Julia auf die Bühne bringen. Wird sie mit ihrem wenigen Geld schaffen und lassen sich die Alten auf den Plan ein ? Und welche Rolle spielt der "Frischedoktor" Ben ?

Romeo und Romy ist ein sehr emotionaler Roman von Andreas Izquierdo. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und der Autor schafft es Trauriges mit Heiterem und Glück mit Schicksalsschlägen zu verbinden.
Die Hauptperson Romy ist sehr sympathisch. Sie hat die Alten des Dorfes in ihr Herz geschlossen und kann es nicht ertragen, das sie versuchen sich umzubringen ,nur um auf einem der letzten Plätze auf ihrem Friedhof zu landen. Und wirklich : Eine große Aufgabe lenkt die Herrschaften ab und sie sehen das sie für etwas gebraucht werden und stürzen sich mit voller Hingabe in die neue Aufgabe.

Die Liebesbeziehung von Romy und Ben spielt in diesem Buch nur am Rande eine Rolle, aber ich finde es genau passend. Den Hauptanteil haben die alten Menschen, die man jeden auf ihre Art sofort ins Herz schliesst.
ich konnte mich sehr in die Geschichte fallen lassen und musste auch mit den Tränen kämpfen, denn nicht alle Personen sind am Ende noch am Leben. Und trotzdem hat das Buch eine Art Happy End und gibt jedem die Botschaft mit, das egal wie alt man ist, trotzdem noch was mit seinem Leben anfangen kann und gebraucht wird. Und das Freunde immer für einen da sind !

"Romeo und Romy" ist ein wunderbares Buch zum Lachen, Weinen, Nachdenken und Wohlfühlen und ich kann es mit voller Überzeugung weiterempfehlen !!!

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