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Veröffentlicht am 19.09.2021

schaurigschöne Halloween-Rezepte

Scary Potter - Halloween bei Potters
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Tom Grimm hat in diesem schaurigschön illustrierten Buch über 50 ansprechende Rezepte speziell für Halloween zusammengetragen, süße, salzige und herzhafte.

Abgehackte „Demetorenfinger“, „Schleimwurmsalat“ ...

Tom Grimm hat in diesem schaurigschön illustrierten Buch über 50 ansprechende Rezepte speziell für Halloween zusammengetragen, süße, salzige und herzhafte.

Abgehackte „Demetorenfinger“, „Schleimwurmsalat“ oder „Riesenspinnenglibber“, „Fledermaushäppchen“ , aber auch alkoholische Getränke und warme Speisen wie den „Verdorbenen Fisch“ kann man dank der guten Anleitungen ganz einfach nachzaubern. Besonders gut gefallen mir die schnellen, dekorativen Leckereien, die viel hermachen, wie beispielsweise die „Schoko-Acromantulas“, die „Gefüllten Schrumpfköpfe“, „Mad-Eye-Moody-Spieße“ oder die „Schrumpfkopfkartoffeln“.

Auch dieses Buch ist wieder bezaubernd gestaltet worden; die Rezepte wurden auf schwarzem Untergrund gedruckt, die Zutatenliste als Inschrift eines Grabsteines. Die fertige Speise wird auf der gegenüberliegenden Seite, wunderbar in Szene gesetzt, auf einem professionellen Foto gezeigt.

Alleine das Durchblättern bereitet viel Freude. Insgesamt gefällt mir dieses Halloween-Kochbuch ausgesprochen gut. Da ich bereits mehrere Kochbücher von Tim Grimm habe, kannte ich das ein oder andere Rezept bereits, viele waren für mich jedoch ganz neu. Dieses Kochbuch finde ich für Halloween perfekt, nicht nur für Potterheads.

Veröffentlicht am 15.09.2021

sehr gut erklärt; enthält viele tolle Rezepte

Einfach Brote selber backen
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Die Schwestern Ulrike und Jutta Schneider zeigen in diesem, ihrem dritten, Backbuch, nach einer ausführlichen Einführung gelingsichere Rezepte für ganz unterschiedliche Brote.

Es werden die einzelnen ...

Die Schwestern Ulrike und Jutta Schneider zeigen in diesem, ihrem dritten, Backbuch, nach einer ausführlichen Einführung gelingsichere Rezepte für ganz unterschiedliche Brote.

Es werden die einzelnen Arbeitsschritte vermittelt, Vorteig, Anstellgut, Hauptteige, Ruhezeiten und mehr vermittelt. Hier hat mir besonders gut die ausführliche Beschreibung zu Hefewasser, Wasserkefir oder Kombucha als Starter und die Erklärungen zur Fermentation gefallen. Die sich anschließenden Rezepte sind in vier Kapiteln zu unterschiedlichen Ruhe- und Teigführungszeiten zusammengefaßt, von 6 bis hin zu über 24 Stunden Teigruhe. Unter den Rezepten sprechen mich besonders das Karotten-Knäckebrot, Saftiges Orangenbrot, Fladenbrot mit Hanf & Apfel, Kastanien-Fladenbrote, Baiersbronner Kohlenbrot, Kichererbsen-Bâtard, Spritziges Federweißerbrot oder die Dattel-Haselnuss-Sonne an. Die Rezepte sind allesamt gut erklärt und es gibt eine kurze, ergänzende Beschreibung zum Brot samt einem ganzseitigen Foto dessen. Sehr hilfreich finde ich zudem eine Zeit-und-Arbeitsschiene, auf der die Zutaten, Arbeitsschritte und Zeiten sofort ablesbar sind.

Insgesamt finde ich die Auswahl an Rezepten sehr abwechslungsreich, die Anleitungen sehr gelungen und verständlich.

Veröffentlicht am 15.09.2021

wenn es denn nun auch die Bildungsverantwortlichen lesen...

Die Schule brennt
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Der Journalist Carsten Tergast hat für eine kurze Zeit als Quereinsteiger-Lehrer gearbeitet. Seine Erfahrungen sowie die anderer Lehrer, Probleme und Ursachen sowie Verbesserungsvorschläge hat er, angereichert ...

Der Journalist Carsten Tergast hat für eine kurze Zeit als Quereinsteiger-Lehrer gearbeitet. Seine Erfahrungen sowie die anderer Lehrer, Probleme und Ursachen sowie Verbesserungsvorschläge hat er, angereichert durch viele kurzangeschnittene Fallbeispiele, aufgezeigt.

Angefangen vom Reformwahn, von neuerfundenen tollen, aber unrefflktierten Lehrmethoden, über den seit Jahren bestehenden Anspruch, dass Lehrer mehr Kumpel als Respektperson sein sollen, über die Gefahr des Burn-Outs bei Lehrern und den erpressenden Eltern mit stetigem juristischen Beistand, der Abschaffung vom Sitzenbleiben, von Leistungsverweigerung, Sprach- und Schreibproblemen, vom Niedergang der Ausbildungsberufe und dem Bestreben, dass nahezu jeder, irgendwie, studieren soll, will oder muss, von fehlenden sozialen Vorbildern, den katastrophalen Lehr- und Lernbedindungen unter Corona und einigem mehr, durchleuchtet Tergast, was schon seit Jahrzehnten im Bildungssystem schief läuft, gibt am Ende einige Lösungsansätze, die vieles beinhalten, was vor der großen, bunten und kreativen Welle an modernen Lehrexperimenten, eben doch besser funktioniert hat, wie beispielsweise Schreiben und Lesen lernen (nicht nach Gehör), Erlernen von sozialer und kultureller Kompetenz (auch am Vorbild), literarische Bildung.

Eigentlich sollten das alles Selbstverständlichkeiten sein; wie gut, dass es mal jemand so deutlich ausspricht.

Veröffentlicht am 13.09.2021

altes Wissen samt Rezepten super auf den Punkt gebracht

Das große kleine Buch: Harz- und Pechsalben
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Karin Buchard erklärt in diesem Buch, wie man Harz sammelt ohne den Baum zu verletzen und stellt verchiedene Harze sowie die heilende Kraft von Harz vor. Nachdem die benötigten Materialien zum Kochen von ...

Karin Buchard erklärt in diesem Buch, wie man Harz sammelt ohne den Baum zu verletzen und stellt verchiedene Harze sowie die heilende Kraft von Harz vor. Nachdem die benötigten Materialien zum Kochen von Pechsalbe gezeigt besprochen wurden, zeigt sie, auch in Schritt-für-Schritt-Fotos, wie man das Basisrezept zur Pechsalbe zubereitet. Dem folgen verschiedene Rezepte für unterschiedliche Pechsalben und -auflagen, Brustsalbe, Fußbalsam und Weihrauchsalbe für die Gelenke.

Das Buch stammt aus der Serie „Das kleine Buch“, die ich sammle. Auch in diesem Band wurde alles sehr gut erklärt, ergänzt durch die vielen Fotos. Die Auswahl an Rezepten finde ich ausgesprochen gelungen. Mir gefällt besonders, wie knackig der Inhalt auf den Punkt gebracht und leicht verständlich, vermittelt wird.

Veröffentlicht am 13.09.2021

die Geschichte des vietnamesischen Volkes außergewöhnlich und tiefbeeindruckend erzählt

Der Gesang der Berge
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Nguyễn Phan Quế Mai, geboren 1973, erlebte Zerstörung und andere Auswirkungen des Vietnamkrieges. „Der Gesang der Berge“ ist inspiriert von den Erlebnissen ihrer eigenen Familie und derjenigen um sie herum. ...

Nguyễn Phan Quế Mai, geboren 1973, erlebte Zerstörung und andere Auswirkungen des Vietnamkrieges. „Der Gesang der Berge“ ist inspiriert von den Erlebnissen ihrer eigenen Familie und derjenigen um sie herum. Schon zu Beginn des Buches macht Nguyễn Phan Quế Mai darauf aufmerksam, dass es sich um einen Roman handelt, in dem zwar die geschilderten historischen Ereignisse der Wahrheit entsprechen, die entsprechenden Figuren, Namen und Handlungen aber frei erfunden sind. Eine Widmung läßt aber erahnen, wie dicht und realistisch diese an der Wahrheit liegen.

Nguyễn Phan Quế Mai beschreibt in verschiedenen, sich abwechselnden Zeitsträngen, von 1930 an beginnend bis 2017, mal aus der Sicht der Grossmutter, mal aus der von Hương, ihrer Enkelin, die bei ihr lebt, die Geschichte Vietnams und der eigenen Familie. Sehr anschaulich und trotz des Schmerzes, der Verluste und der Trauer beschreibt die Autorin über Besetzung, Unterdrückung und Krieg durch Franzosen, Japaner, Amerikaner und auch durch Vietnamesen in der Zeit des Großen Hungers, der Landreform und des Krieges.

Ich habe schon einige Bücher über Vietnams Geschichte gelesen, kaum eines war so ergreifend und einfühlsam geschrieben und vermittelt empathisch so tiefe Einblicke, wie der Krieg zumindest einen Teil der Seele nimmt, so dass man nie wieder ganz werden kann. Die weise Großmutter sagt es mit den Worten. „Kriege haben die Macht, liebenswerte und kultivierte Menschen in Ungeheuer zu verwandeln“ (S.110). Und genau das wird offensichtlich in diesem Roman; es wird keine Partei ergriffen; das Gesagte trifft auf alle zu, auch auf ehemalige Kriegsgegener aus anderen Ländern oder dem eigenen. Für mich war dieser Roman so fessenld, dass ich ihn kaum aus der Hand legen mochte. Die Vertreibung aus dem Norden, das Zurücklassen der Kinder bei fremden Leuten, die Kämpfe für ein besseres Leben, im Glauben, das Richtige zu tun, die Zerstreuung der Familien und Versuch, irgendwo Fuß zu fassen und seine Familienmitglieder wiederzufinden, Schuldgefühle abzugeben zu Dingen, die man nicht beeinflussen konnte, die Botschaft der Sinnlosigkeit von Krieg und Vertreibung sowie die Notwendigkeit von Vergebeung und Neuanfang wurden ausgesprochen ergreifend und mitempfindbar erzählt; für mich haben auch die eingestreuten, vietnamesichen Redewendungen das beeindruckende Leselerlebnis abgerundet.

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