Profilbild von kayla

kayla

Lesejury Star
offline

kayla ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit kayla über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.03.2017

Gut, aber nicht perfekt

Mein Herz und andere schwarze Löcher
0

Wenn dein Herz sich anfühlt wie ein gähnendes schwarzes Loch, das alles verschlingt, welchen Sinn macht es dann noch, jeden Morgen aufzustehen? Aysel will nicht mehr leben – sie wartet nur noch auf den ...

Wenn dein Herz sich anfühlt wie ein gähnendes schwarzes Loch, das alles verschlingt, welchen Sinn macht es dann noch, jeden Morgen aufzustehen? Aysel will nicht mehr leben – sie wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, sich für immer zu verabschieden. Als sie im Internet Roman kennenlernt, scheint er der perfekte Komplize für ihr Vorhaben zu sein. Und während die beiden ihren gemeinsamen Tod planen, spürt Aysel, wie sehr sich auf die Treffen mit Roman freut, wie hell und leicht ihr Herz sein kann. Und plötzlich ist der Gedanke, das alles könnte ein Ende haben, vollkommen unerträglich ... Aysel beginnt zu kämpfen. Um ihr Leben. Um sein Leben. Und um ihre gemeinsame Liebe.
Eine Geschichte über zwei, die den Tod suchen – und die Liebe ihres Lebens finden.



Meine Meinung:

Besonders der Humor und der Stil der Autorin gefiel mir. Insgesamt war mir das Buch aber zu sehr wie ein Hollywood - Film inszeniert. Es handelt sich hierbei um ein Jugendbuch, das der Hauptzielgruppe gefallen dürfte.

Man kommt sofort gut ins Buch hinein, aber ich fand es gleichzeitig auch etwas überfrachtet...Aysels Vater ein Straftäter, der türkische Migrationshintergrund, das mobbing in der Schule, die beengten Wohnverhältnisse, der Scheidungs- und patchwork - Familien- Aspekt, Aysels Depressionen...man kann auch Depressionen ohne so schwierige Lebensumstände haben.

Die Altersempfehlung finde ich auch nicht richtig, für Kinder, die selbst solche Probleme haben, ist das Buch sicher nichts. Romans Geschichte ist auch sehr tragisch, aber fast auch schon klassisch, der Schuldkomplex, also Romans story hat mich null überrrascht.

Dann gab es auch das etwas schnelle Ende, die vorherigen Passagen waren ja im Vergleich dazu etwas ausführlicher. Und am Ende nahm Aysels Vater keinen Raum mehr in der story ein.

Ich finde es natürlich gut, dass die Protagonistin sich letztendlich doch für das Leben entschieden hat, bei meinem Fazit bin ich jedoch etwas gespalten. Die Altersempfehlung finde ich nicht passend, ich würde sie definitiv höher ansetzen.

Auch finde ich, dass neben allen guten und differenzierten Aspekten das Thema Suizid zu sehr romantisiert wird. Ich hoffe, dass es nun keine Leute geben wird, die solche Seiten im Internet suchen werden. Und Liebe als Allheilmittel, nun ja. Das Buch war mir auch etwas zu überladen, die Hauptzielgruppe wird es sicher erreichen, aber ganz ohne Einschränkung jubelnd empfehlen würde ich es nicht. Auch Aysels Physikaffinität kam mir etwas forciert vor, nach dem Motto: "Ich baue eine lieb - nerdige Figur im Stile eines Sheldon Cooper ein."

Manches in dem Roman wirkte auf mich recht konstruiert, nach dem Motto: Man nehme ein paar bewährte Schreibzutaten, boy meets girl, Drama, teenage angst, etwas Sarkasmus und rühre mit dem Schreibkochlöffel einmal um, baue ein happy ending ein und heraus kommt das YA - Bestseller - Süppchen. :)

Und ich finde, dass das ernste Thema Depression in gewisser Weise bagatellisiert wird, indem man einen Mord zum Auslöser einer reaktiven Depression macht.

Insgesamt ist das Buch wie ein Hollywoodfilm - interessant und unterhaltsam, zu Herzen gehend. Das Nachwort der Autorin gefiel mir gut.

Daher würde ich den Roman eher als guten Unterhaltungsroman einstufen, der sprachlich und stilistisch durchaus Spass gemacht hat.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Ira, Lew und Fido

Länger als sonst ist nicht für immer
0

Umschlaggestaltung:


Das Cover ist richtig toll und lädt zum Lesen ein.


Zum Inhalt:

"Sommer 1976. In Ostberlin kommt der 9-jährige Lew in eine neue Familie, nachdem seine Eltern Republikflucht begingen. ...

Umschlaggestaltung:


Das Cover ist richtig toll und lädt zum Lesen ein.


Zum Inhalt:

"Sommer 1976. In Ostberlin kommt der 9-jährige Lew in eine neue Familie, nachdem seine Eltern Republikflucht begingen. In einer schwäbischen Kleinstadt wird ein Mädchen namens Ira geboren und muss lernen, dass es von der Mutter nicht geliebt wird und dem Vater nicht zu nahe kommen darf. In einem Dorf in Jugoslawien begibt sich der 4-jährige Fido mit seinem Großvater auf die Reise nach Deutschland und wird nie mehr in die Heimat zurückkehren. Lew, Ira und Fido - zu unterschiedlichen Zeiten begegnen sie einander, lieben und verlieren sich wieder, können nicht finden, wonach sie sich sehnen: einen Ort, an dem sie zu Hause sind. Erst als fast 30 Jahre nach jenem Sommer Iras Vater im Sterben liegt und Lew überraschend eine Nachricht aus Indien erhält, öffnet sich ein Weg in die Vergangenheit, der ein Ankommen 'für immer' noch möglich macht."


[ kleine Anmerkung: Ich denke, "Republikflucht" müsste man in Anführungszeichen setzen, da es kein wertfreier Begriff ist. ]


Mein Leseeindruck:

Besonders gut gefiel mir die Einbindung großer Themen der deutschen Zeitgeschichte. "Zwanzig Jahre vergingen, und die Zeiten änderten
sich, brachten Arbeitslosigkeit in die Städte und Anwerber in die Dörfer." Viele Menschen wissen heute nicht, dass es in den 60ern Anwerbeagenturen -und Anwerber gab, die die "Gastarbeiter" holten. Dass diese nicht aus purer Langeweile kamen,sondern dass es durchaus auch ein Interesse der dt Witschaft und auch der südl.Länder (Devisen etc) gab.
Pia Ziefles Roman ist nicht nur lesenswert, sondern in gewisser Weise auch lehrreich. Die Arbeitsmigration in die BRD, das Unrechtsregime in der DDR, die Irrwege der 68'er Bewegung ( -In den 60/70er Jahren gab es in den westl. Gesellschaften viele Experimente, die traditionelle Familie wurde als 'altmodisch' diffamiert. Kinderladen, Kommunen... ) dies sind die 'Eckdaten' des Buches.
Fidos und Lews Lebensgeschichten fand ich sehr interessant. Die Figur Evi hat keine Vorurteile und nimmt Opa Tadija und dessen Enkel Fido, ein Gastarbeiterkind auf; eine "einfache" Frau mit großen Herzen, die etwas einsam ist und nicht uneigennützig handelt.
Schön, dass alle diakritischen Zeichen im Text richtig gesetzt wurden. Tadija hatte Heimweh nach den Feldern seiner Heimat, des Kombinats, in dem er tätig war. Milena schämte sich evtl. für ihre Herkunft, wollte eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigng, was wohl am leichtesten qua Heirat ging . Es war ihr Status an den Arbeitsplatz gekoppelt, wurde nur jährlich verlängert, wenn überhaupt, im Rahmen der Ölkrise gab es auch sog. "Rückkehrprämien".


Nicht so gut gefallen hat mir, dass im Text damit gearbeitet wurde, Dinge, die zwischen den Zeilen stehen, die der aufmerksame Leser eh "erliest", explizit zu benennen, etwa Evis Eifersucht und ein wenig Eigennutz in Sachen Fido. Man darf dem Leser auch ein wenig "nicht Mundgerechtes" zumuten, imho...
Lews Geschichte ist stark und wird sich im Verlauf der story als stärkster und bester (am besten ausgearbeitete) Strang entpuppen.

Zeitsprung:

Iras Vater Cornelius liegt im Sterben. Ihr böhmischer Opa scheint ein autoritärer Despot gewesen zu sein, Fido der beste Kinderfreund. Iras Mutter Jutta & Cornelius sind 68er, ausländerfeindliche Möchtegernlinksintellektuelle, Jutta ist eine verblendete, egozentrische Kinderschlägerin, Cornelius devot. Ira entwickelt eine Zwangsstörung, findet Trost und Wärme bei Tadija, Fido , Evi. Es entsteht eine Ersatzfamilie.

Lews Geschichte ist weiterhin stark, die Eltern sind nur scheinbar in den Westen geflohen, die Kinder bleiben zurück und sollen vom Staat auf Linie gebracht werden, werden Pioniere.

Iras Vater schien pädophile Neigungen zu haben und nutzte die emotionale Bedürftigkeit seiner Tochter aus... ich musste an die kruden, bekloppten Thesen Cohn-Bendits denken. Später tat er sich auch noch leid und beklagte man habe ihn "hart behandelt".
Hier gibt es wohl eine Kritik im Text an den 68ern, die Vielen als unfehlbar galten und gelten, was ich an sich gut finde, nur habe ich das bei Jasmin Ramadan und Michel Houellebecq pointierter und treffender gelesen. In "Kapitalismus und Hautkrankheiten" ist ein Vater altlinker Professor und pädophil, in "Elementarteilchen" Bruno und Michel Produkte völlig egozentrischer Eltern (Mutter auf Selbstfindungstrip und sexuell exhibitionistisch den Kindern ggüber).

Der Ira - Strang ist mir zu 'dick aufgetragen', beide Eltern wirken fast wie Karikaturen, da hätte dramaturgisch Jutta schon gereicht...
Das mit der Freien Schule lässt an die Odenwaldschule denken...

Der Lew - Strang gefiel mir weiterhin am besten. Lew und Ira hatten mal was miteinander...
Lew und Manuel kamen zu Parteibonzen, Lew sollte zum Schwimmstar werden, Lew suchte seinen Vater in Indien...

Cornelius' Todeskampf, Styx, Mythologie, Erinnerungen, abstossend seine Erinnerungen.
Fido ist rastlos, ein Suchender. Schade, dass die Figur so flach bleibt; Fido mit den 'schwarzen Locken', 'blauen Augen', Iras große Liebe. Weiterhin finde ich den Lew -Strang am Besten, die neuen Eltern sind voll auf Linie, der Chauffeur indes jemand, in dem Lew einen Freund findet.

Im Verlauf der Geschichte hätte ich mir eine detailliertere Figurenzeichnung gewünscht, mehr Tiefgang. Ich denke, dass die Form das Problem ist, denn das Buch ist relativ kurz, die Konflikte zu schnell aufgelöst und die 3 Handlungsstränge m.E. zu wenig kryptisch, ich hätte mir mehr Wendungen gewünscht, an sich wäre jeder Strang auch ein eigenes Buch wert.

Mir gefiel die Lew - story am besten. Er ist Johns Vater & kann sich durch die Aufarbeitung seiner Vergangenheit seiner Rolle dann doch stellen.
Dass Ira Fido belogen hat, fand ich nicht so toll, und wieso Fido nie mehr nach Serbien fuhr, konnte ich nicht nachvollziehen. Toll, dass er aber nach Norddeutschland wollte.
Die Figuren, ausser Lew,blieben mir insgesamt zu blass, die Komposition zu vordergründig und zu wenig kryptisch; andererseits auch sicher gut für manche Leser, von der Autorin so an die Hand genommen zu werden. Sprachlich und stilistisch fand ich es solide. Das offene Ende passte gut, aber mir war die story zu konzise, ich hätte mir mehr Entfaltung gewünscht, denn ich habe das Gefühl, dass die Autorin ihr Potential nicht zu 100 Prozent ausgeschöpft hat. Toll fand ich aber das code - switching und die schwäbischen Einsprengsel.

Der Roman ist gekennzeichnet durch Zeitsprünge, stream of consciousness und eine nicht lineare Erzählweise, was ich per se klasse finde.

"Länger als sonst ist nicht für immer" fand ich vom Aufbau her aber leider etwas unausgewogen, da es eigentlich um drei Lebensgeschichten gehen sollte; die drei Erzählstränge sind für mein Empfinden jedoch unterschiedlich gut ausgearbeitet, sodaß mir der Roman nicht ganz 'rund' erschien.



Fazit:



"Länger als sonst ist nicht für immer" blieb leider hinter meinen Erwartungen zurück.

Pia Ziefles Erstling "Suna" steht aber schon auf meiner Wunschliste!

Veröffentlicht am 19.03.2017

Tolle Unterhaltung

Hummeln im Herzen
0

Lena Klein schlittert von einer Katastrophe in die nächste: Die Überstunden ihres Verlobten sind sozusagen menschlicher Natur - das Hochzeitsaufgebot war schon bestellt, doch Lena bekommt den Laufpass. ...

Lena Klein schlittert von einer Katastrophe in die nächste: Die Überstunden ihres Verlobten sind sozusagen menschlicher Natur - das Hochzeitsaufgebot war schon bestellt, doch Lena bekommt den Laufpass.
Dann leitet sie auch noch eine Lästermail an alle in der Firma weiter und verliert postwendend ihren Job in der Anwaltskanzlei. Kein Bräutigam und keine Bleibe! Zum Glück gibt es da noch die Dreier - WG von Lenas Bruder Michel, in der die Hamburgerin Unterschlupf findet.

Als Michel und Freundin Juli den nächsten Schritt in ihrer Beziehung wagen, bleibt Lena mit womanizer Ben alleine wohnen, doch auch dies ist zunächst nicht von Dauer...

Lena will nicht die ewige Verliererin sein und erstellt einen 3 - Punkte - Plan, um zum Superweib zu mutieren. Obwohl sie einen Job in einer schicken Agentur anpeilt, landet sie zunächst als Aushilfe in Ottos Buchladen.
Den alten Griesgram schliesst sie ins Herz - und auch in der Liebe geht es nach einem peinlichen ONS bergauf - der hübsche Jan taucht auf der Bildfläche auf...

"Hummeln im Herzen" ist ein toller chicklit - Roman! Ich habe mich während der Lektüre nie gelangweilt oder geärgert. Alles ist stimmig, die Figuren sind interessant und die Handlung abwechslungsreich. Obwohl der Aufbau (einigermaßen genretypisch) ein wenig vorhersehbar ist, war ich angenehm vom Tiefgang der Erzählung überrascht (für das Genre nicht ganz so typisch!).
Viele Stellen sind einfach lustig und humorvoll beschrieben, aber es gibt auch Passagen, die die weniger lustigen Seiten des Lebens behandeln - wie kann man mit Trauer & Verlust umgehen? Was ist wichtiger - das eigene Bauchgefühl oder eine perfekte Biographie ? Welchen Sinn machen die allseits beliebten to-do-Listen überhaupt & ist das Leben planbar ?

Darüber hinaus ist Petra Huelsmanns Roman auch eine versteckte Liebeserklärung an die Stadt Hamburg.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Guter Auftakt

Revolverherz
0

Ich habe das Pferd sozusagen von hinten aufgezäumt. Nachdem ich
den neuesten Teil der Reihe gelesen habe, habe ich Lust auf die komplette Serie bekommmen.

"Revolverherz" ist ein typischer Auftaktband: ...

Ich habe das Pferd sozusagen von hinten aufgezäumt. Nachdem ich
den neuesten Teil der Reihe gelesen habe, habe ich Lust auf die komplette Serie bekommmen.

"Revolverherz" ist ein typischer Auftaktband:


Der trockene Humor von St. Pauli, gebrochene Herzen, Millerntor-Fußball-Feeling und eine bizarre Mordserie auf dem Kiez und mittendrin ermittelt Staatsanwältin Chastity Riley, Tochter eines amerikanischen Soldaten und einer deutschen Sekretärin, raue Schale, weicher Kern. Eine wunderbare Liebeserklärung an das Viertel rund um die Reeperbahn und die Menschen, die dort leben.


Der Kriminalfall dreht sich um ermordete , skalpierte table dancer in Hamburg. Der Krimi war spannend und gut geschrieben, aber man merkte, dass das Ganze noch in den Kinderschuhen steckte. Die Auflösung war einigermassen vorhersehbar, und gegen Ende gab es ein paar unlogische Elemente. Ein paar Figuren fand ich doch recht klischeehaft gezeichnet - einfältige Amerikaner, die wahnsinnig eindimensional beschrieben wurden, auch wenn es nur Nebenfiguren waren, radebrechende Russen, deren Akzent ungelenk verschriftlicht wurde, und überlebensgroße Kiezpaten wie aus dem Märchen. Der showdown war mir ausserdem zu konventionell und hatte etwas von einem Actionstreifen. Irgendwie ist es auch widersprüchlich, dass die studierte Juristin Riley Geld verabscheut und gerne ein Teil der working class wäre. Ihre Aversion den reichen Hanseaten gegenüber wirkt etwas übertrieben und unglaubwürdig.

Davon abgesehen ein toller, solider Krimi, den ich sehr gern gelesen habe!

Veröffentlicht am 19.03.2017

Vampire in den Goldenen Zwanzigern

Moonshine - Stadt der Dunkelheit
0

Johnsons Roman wirkt manchmal wie ein Exzerpt zum Seminarthema " Die Goldenen Zwanziger". Alles wird angeschnitten: Prohibition, die Frauenbewegung, die Bürgerbewegung, Jazz, Einwanderer, Armut.
Jedoch ...

Johnsons Roman wirkt manchmal wie ein Exzerpt zum Seminarthema " Die Goldenen Zwanziger". Alles wird angeschnitten: Prohibition, die Frauenbewegung, die Bürgerbewegung, Jazz, Einwanderer, Armut.
Jedoch wird ersichtlich, dass sich die Autorin wirklich Gedanken gemacht hat & versucht hat, ein Buch zu verfassen, welches nicht seicht und klischeebelanden ist. Die Idee, die "Roaring (!) Twenties" als Hintergrund zu wählen, ist wirklich kreativ. Auch die Figuren sind an sich erfrischend - da ist Zephyr, eine Provinzpomeranze, die in NY als Vampirrechtlerin arbeitet, obschon ihr "Daddy" (der Ausdruck nervte, konnte man ihn nicht übersetzen?) Vampirjäger ist. Die getöteten Vampire zerplatzen, dies fand ich unstimmig.
Es gibt auch Amir, einen Dschinn, und an sich wären alle Zutaten für einen originellen Roman da. Ausserdem gibt es den bösen Vampirboss Rinaldo ( AL Capone, hallo!). Aber der Roman las sich irgendwie sehr zäh. Johnson neigt zu Satzungetümen und "packt" sehr viele Infos in wenig Raum. Mit Zephyr wurde ich nicht warm. Trotzdem gebe ich Sterne für Johnsons Originalität.