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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.09.2024

3.5 Sterne

Juli, August, September
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Das Cover hat mich interessiert, die Leseprobe hat mir auch gut gefallen, aber im Ganzen sind es für mich dann doch nur 3.5 Sterne. Die negative Einstellung der Hauptcharaktere Lou zu allem hat mich mit ...

Das Cover hat mich interessiert, die Leseprobe hat mir auch gut gefallen, aber im Ganzen sind es für mich dann doch nur 3.5 Sterne. Die negative Einstellung der Hauptcharaktere Lou zu allem hat mich mit den Seiten eher gestört, als dass es mich unterhalten hat. Einige Stellen wiederum haben mir dann wieder sehr gut gefallen, besonders der Einblick in die Familiendynamiken. Lou macht sich auf die Suche nach sich selbst, und wühlt dabei in ihrer Vergangenheit und der ihrer Familie. Doch findet sie das was sie sucht? Für mich keine befriedigende Suche. Zu welcher Erkenntnis kommt sie im Endeffekt, was hat das Ganze mit Religion zu tun und welche Rolle spielt ihre Familiengeschichte? All diese Fragen bleiben für mich offen stehen... Wird es eine Fortsetzung geben?
Der Schreibstil hat es mir angetan, schnell und flüssig, angenehm einfach. Vielleicht werde ich andere Texte der Autorin lesen.

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Veröffentlicht am 31.07.2024

Kommen wir irgendwann überhaupt an?

Sobald wir angekommen sind
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Ben begibt sich auf eine Reise des Lebens - Selbstfindung, Verarbeitung verschiedener Traumata, Veränderungen jeglicher Art. Er flieht vor seinen Problemen aber bemerkt relativ schnell, dass gewisse Probleme ...

Ben begibt sich auf eine Reise des Lebens - Selbstfindung, Verarbeitung verschiedener Traumata, Veränderungen jeglicher Art. Er flieht vor seinen Problemen aber bemerkt relativ schnell, dass gewisse Probleme einen verfolgen, egal wo auf der Erde man sich gerade befindet.
Micha Lewinsky schreibt vom ankommen, doch auch nach dieser Geschichte stellt sich mir die Frage ob wir überhaupt jemals wirklich irgendwo ankommen können? Denn auch Ben scheint nicht ankommen zu können.
Die Geschichte hatte für mich einige interessante Sichtweisen, andere habe ich wiederum garnicht teilen können, das hat das Buch für mich aber umso abwechslungsreicher gemacht.
Den Schreibstil habe ich für angenehm empfunden und das Tempo des Erzählers war ein Gutes.
Allerdings hat mir einiges gefehlt, vor allem an vielen Stellen der angepriesene Witz. Trotzdem eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 19.07.2024

Ein schöner Spiegel der heutigen Gesellschaft?

Experienced. Die Liebe bietet unbegrenzte Möglichkeiten
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Das Buch hat mir gut gefallen, es war etwas neues und trotzdem ein Spiegel der heutigen Gesellschaft. Eine Liebesgeschichte, in der es nicht nur um die Liebe geht. Kate Young beschreibt das Leben und die ...

Das Buch hat mir gut gefallen, es war etwas neues und trotzdem ein Spiegel der heutigen Gesellschaft. Eine Liebesgeschichte, in der es nicht nur um die Liebe geht. Kate Young beschreibt das Leben und die Gefühle einer sehr sympathischen Protagonistin, der 30-jährigen Bette. Eine Beziehungspause klingt erstmal hart, aber vielleicht ist es das richtige für beide ? Ungerne würde ich potentiellen Lesern etwas der Geschichte vorweg nehmen, aber es ist alles eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit einigen unvorhergesehenen Wendungen. Bette's alltägliches Leben wird schrittweise beschrieben, die Art und Weise wie die Kapitel aufgeteilt sind hat mir auch sehr gut gefallen. Es ist eben nicht immer nur die Zeit die zählt...
Der Schreibstil ist flüssig und dann Buch hat sich in einem sehr angenehmen Tempo lesen gelassen. Ich werde es definitiv weiter empfehlen!

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Veröffentlicht am 19.07.2024

Die unschöne Version der schönsten Version

Die schönste Version
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Absolute Empfehlung, diese Buch ist definitiv eines meiner bisherigen Jahreshighlights.

Ruth-Marie Thomas erzählt die Geschichte von Jella, von damals und heute. Es geht um das Erwachsen werden, die erste ...

Absolute Empfehlung, diese Buch ist definitiv eines meiner bisherigen Jahreshighlights.

Ruth-Marie Thomas erzählt die Geschichte von Jella, von damals und heute. Es geht um das Erwachsen werden, die erste Liebe, ostdeutsche Kleinstadtromantik und dem unschönen Thema der sexualisierten Gewalt. Freundschaften, Liebschaften und dem grellen Licht des Alltages.

An einigen Stellen schmerzt die Geschichte ganz schön, an anderen ist sie einfach nur wahnsinnig schön und berührend. An vielen Stellen konnte ich mit Jella gut mitfühlen, der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und einladend, oftmals angenehm lyrisch und die Handlungen der Charaktere einfach nur nachvollziehbar.

Und am Ende bleibt das Bewusstsein, dass auch die schönsten Dinge in Wirklichkeit garnicht so schön sind, wie sie eigentlich scheinen...

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Veröffentlicht am 06.05.2024

Wieso wir uns nicht (mehr) für alles schämen sollten

Sorry not sorry
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Wieso schämen wir Frauen uns so viel häufiger als Männer? Anika Landsteiner erzählt von persönlichen Erfahrungen, gesellschaftlichen Phänomenen, und dem eigentlichen Ursprung unserer Scham. Wenn auch häufig ...

Wieso schämen wir Frauen uns so viel häufiger als Männer? Anika Landsteiner erzählt von persönlichen Erfahrungen, gesellschaftlichen Phänomenen, und dem eigentlichen Ursprung unserer Scham. Wenn auch häufig nichts neues, trotzdem immer wieder sehr erschreckend, daran erinnert zu werden, dass der Scham im Alltag weit verbreitet eine wirklich so große Rolle spielt.
Dieses Buch hilft auf eine besondere Art und Weise, den Scham zu verstehen, und führt vielleicht (hoffentlich) bei den Leser:innen dazu, von Grund auf nachvollziehen zu können, dass er eigentlich garnicht berechtigt ist, ohne ein Ratgeber zu sein. Landsteiner spricht wichtige Themen an, wie z.B. den Schwangerschaftsabbruch, was sie und ihre Geschichten sehr nahbar macht. An einigen Stellen hätte ich mir allerdings ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Nichts desto trotz eine Leseempfehlung an alle, die sich andauernd dabei erwischen sich für sich selber zu schämen.

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