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knetbert

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2019

Charmant

Tagebuch eines Buchhändlers
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Charmant
Dieses Buch ist absolut zurecht „Das Kultbuch aus Schottland“.
Welcome to Wigtown, einer kleinen Gemeinde in Schottland. Hier lebt Shaun Bythell, seines Zeichens Inhaber der größten Second-Hand-Buchhandlung ...

Charmant
Dieses Buch ist absolut zurecht „Das Kultbuch aus Schottland“.
Welcome to Wigtown, einer kleinen Gemeinde in Schottland. Hier lebt Shaun Bythell, seines Zeichens Inhaber der größten Second-Hand-Buchhandlung des Landes, „The Bookshop“ - und er lässt uns freundlicherweise an seinem nicht immer ganz einfachen Leben teilhaben.
Erst dachte ich, wie unterhaltsam kann das dann sein, wenn er von seinem Alltag erzählt und wieviele Bücher er verkauft hat...
Doch seine Geschichten von exzentrischen Kunden, unhöflichen Angestellte und einer ständig leere Kasse sind wirklich unterhaltsam und interessant geschrieben und man kann sich dem Charme der Küstenkleinstadt Wigtown und auch der des Buchladens einfach nicht entziehen.
Ein Buch, das mal anders daher kommt – aber überzeugt !

Veröffentlicht am 25.08.2019

Unausgegoren

Something in the Water – Im Sog des Verbrechens
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Unausgegoren
Selten habe ich einen „Thriller“ gelesen, der den Titel so wenig verdient hatte wie dieser...
Die Story
„Erins Glück scheint perfekt, als sie mit Mark ihre Flitterwochen auf Bora Bora verbringt. ...

Unausgegoren
Selten habe ich einen „Thriller“ gelesen, der den Titel so wenig verdient hatte wie dieser...
Die Story
„Erins Glück scheint perfekt, als sie mit Mark ihre Flitterwochen auf Bora Bora verbringt. Auf der paradiesischen Insel genießen die beiden unbeschwerte Tage – bis sie bei einem Tauchausflug auf eine Tasche mit wertvollem Inhalt stoßen. Erin und Mark beschließen, ihren Fund für sich zu behalten und alle Spuren zu verwischen. Aber zurück in London beginnt ihr Geheimnis schon bald, sie in einen reißenden Abgrund zu ziehen. Als sich beunruhige Vorfälle häufen, weiß Erin plötzlich nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann …“
lockt den Leser zugegebenermaßen erstmal an, das klingt alles sehr vielversprechend.
Und dann beginnt man zu lesen...
Und ich für meinen Teil habe ich mich sehr schnell gelangweilt leider...
Hatte aber dennoch Hoffnung, dass es noch was wird...
Doch die gab ich dann nach zwei Dritteln schlussendlich auch komplett auf und habe mich nur noch bis zum Ende durchgequält. Der Schluss war leider auch nicht überzeugend, viel zu vorhersehbar. Sorry, das war nichts !

Veröffentlicht am 25.08.2019

Und keiner glaubt Dir...

Kalte Wasser
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Und keiner glaubt Dir...
Oder wirst Du verrückt..??
Lauren ist sich nicht sicher- in fast nichts mehr...
Lauren ist gerade Mutter von Zwillingen geworden, als der Alptraum beginnt. Eine Frau steht nachts ...

Und keiner glaubt Dir...
Oder wirst Du verrückt..??
Lauren ist sich nicht sicher- in fast nichts mehr...
Lauren ist gerade Mutter von Zwillingen geworden, als der Alptraum beginnt. Eine Frau steht nachts an ihrem Krankenhausbett und schlägt ihr einen grausamen Deal vor: Eines von ihren Kindern gegen eines von Laurens. Lauren kann sich retten und die Polizei rufen. Dort wird der Vorfall zuerst nicht ernst genommen. Nur die junge Polizistin Harper glaubt ihr. Als plötzlich Laurens Kinder entführt werden, ist sie überzeugt: Jemand hat es auf sie abgesehen. Wird sie langsam verrückt, oder weiß sie etwas, das sonst niemand weiß?
Super spannend geschrieben, sehr guter Spannungsaufbau und die Spannung lässt auch nicht merklich nach, zieht den Leser immer mehr in ihren Bann.
Die Figuren sind gut durchdacht und authentisch präsentiert. Man leidet richtig mit.
Endlich mal wieder ein Thriller, den den Namen auch verdient (ich weiß, dass auf dem Buch „Roman“ steht, aber eingeordnet wurde er ja unter dem Genre „Thriller“) !

Veröffentlicht am 25.08.2019

Hat mich gelangweilt

Harz
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Hat mich gelangweilt
Vom Klappentext her
„Liv ist seit dem sechsten Lebensjahr tot, ertrunken in der Brandung. Das zumindest lässt ihr Vater Jens die Behörden glauben. Jens ist ein krankhafter Sammler, ...

Hat mich gelangweilt
Vom Klappentext her
„Liv ist seit dem sechsten Lebensjahr tot, ertrunken in der Brandung. Das zumindest lässt ihr Vater Jens die Behörden glauben. Jens ist ein krankhafter Sammler, getrieben von der Angst, seine einzige Tochter zu verlieren. Und so lebt Liv in der Einsamkeit eines Containers hinter dem Hof, versteckt zwischen selbst gezimmerten Särgen und in Harz konservierten Tieren - ein sorgsam von der Außenwelt abgeschirmtes Leben, ein Leben in der Falle. Meisterhaft erzählt Ane Riel von einer scheinbar verkehrten Welt, in der aus Liebe Obsession wird und aus dem Wunsch nach Sicherheit tödliche Gefahr.“
dachte ich, das sei ein Buch für mich. Doch leider hielt das Buch nicht, was der Klappentext „versprach“, im Gegenteil. Ich hatte mir das Buch einfach weit spannender vorgestellt und auch gewünscht. Stattdessen „plätschert“ die Geschichte nur so vor sich hin und kommt einfach nicht „in Fahrt“ leider.

Veröffentlicht am 25.08.2019

Nichts für schwache Nerven

Opfer
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Nichts für schwache Nerven
Bevor ich näher auf das Buch eingehe, vorab eine „Warnung“ für „die etwas zarteren Leserseelen“, denn die könnte mit dem Buch vielleicht so ihre Probleme haben... Es ist nämlich ...

Nichts für schwache Nerven
Bevor ich näher auf das Buch eingehe, vorab eine „Warnung“ für „die etwas zarteren Leserseelen“, denn die könnte mit dem Buch vielleicht so ihre Probleme haben... Es ist nämlich nicht nur spannend, sondern auch noch recht brutal. Mich schockt sowas nach zig Psychothrillern ja nicht mehr so, aber wenn jetzt jemand etwas „unbedarfter“ an das Buch heran geht, sage ich mal, könnte das schon zuviel des Guten sein vielleicht, wer weiß...
Wie gesagt: MIR hat es gefallen, aber ich mag sowas eben auch. Nicht Brutalität an sich natürlich, sondern wenn Autoren kein Blatt vor den Mund nehmen und einfach „raushauen“, auch wenn dem Leser dann das Blut in den Adern gefriert oder er denkt „Wer denkt sich sowas Krankes bitte aus..??“
Richtig „krank“ - wie diverse Horrorromane - ist dieser Thriller natürlich nicht, aber schon recht schonungslos und teilweise echt brutal, das sei mal voran erwähnt...
Der Klappentext:
„Nördlich von Stockholm findet ein Bauer einen Mann in seiner Scheune, nackt und brutal gefoltert. Als Kommissar Carl Edson von der Reichsmordkommission mit seinem Team eintrifft, stellen sie schockiert fest, dass der Mann noch lebt. Noch bevor Edson tiefer in die Ermittlungen einsteigen kann, berichtet Reporterin Alexandra Bengtsson über den Fall. Das Opfer, Marco Holst, ist ein Krimineller, er hatte viele Feinde. Persönliche Rache? Ein blutiger Krieg in der Unterwelt? Doch bevor Holst eine Aussage machen kann, stirbt er im Krankenhaus. Als scheinbar wahllos weitere Morde an Kriminellen begangen werden, sucht die Reichsmordkommission fieberhaft nach einem Muster. Bis eine Spur Carl Edson und Alexandra Bengtsson in die Vergangenheit führt, zu äußerst düsteren, gewalttätigen Ereignissen.“
klang jetzt für meine Begriffe nicht sehr spektakulär, eher nach solider, ganz netter Krimilektüre, aber da hatte ich das Buch (und den Autor) doch ein wenig unterschätzt.