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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2019

Könnte spannender

SCHWEIGEPFLICHT
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Könnte spannender...
Jens Lapidus war mir bislang kein Begriff, ist mir aber schon von mehreren Seiten empfohlen worden und ich dachte mir „Warum nicht, ein Versuch schadet ja nun nicht...“ und ich fand ...

Könnte spannender...
Jens Lapidus war mir bislang kein Begriff, ist mir aber schon von mehreren Seiten empfohlen worden und ich dachte mir „Warum nicht, ein Versuch schadet ja nun nicht...“ und ich fand die 640 Seiten „Schweigepflicht“ auch wirklich unterhaltsam.
Von der Spannung her würde ich einen Stern abziehen, da es doch einige „Längen“ gab, die ich bei einem Thriller nicht haben möchte. Bei einem Krimi ist das für mich in Ordnung, aber bei einem Thriller erwarte ich da einfach mehr; durchgängige Spannung und auch ein ordentlicher Spannungsaufbau, bei dem es nur bergauf geht.
Die Geschichte unterhält aber ordentlich und Aktionen und Reaktionen der Figuren sind auch nachvollziehbar.
Von der Atmosphäre her hätte ich mir etwas mehr düstere Spannung gewünscht, das war mir doch zu wenig teilweise.

Veröffentlicht am 08.06.2019

Extraodinary twins

Zara und Zoë - Rache in Marseille
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Extraordinary twins
Eine Kommissarin, die die Regeln nicht brechen kann und auch nicht will.
Eine Killerin, die keine Skrupel kennt.
Und die Zwei sind Zwillinge...
Zwillinge, deren Weg sich kreuzt.
Dass ...

Extraordinary twins
Eine Kommissarin, die die Regeln nicht brechen kann und auch nicht will.
Eine Killerin, die keine Skrupel kennt.
Und die Zwei sind Zwillinge...
Zwillinge, deren Weg sich kreuzt.
Dass das „nicht gut gehen“ kann, kann man sich als Leser ja nun auch schon selbst denken. Aber Alexander Oetker´s Buch gibt noch viel mehr her:
„Kommissarin Zara von Hardenberg ist die beste Profilerin bei Europol. Weil sie sich alles merkt, alles entdeckt und alles voraussieht. Das Dumme ist nur: Sie kann keine Regeln brechen. Als sie ein junges Mädchen bestialisch ermordet in der Felsenlandschaft Marseilles finden, spürt sie, dass das Verbrechen auf eine drohende Katastrophe hinweist. Sie kennt nur eine, die diese noch aufhalten kann: ihre Zwillingsschwester Zoë – eine Killerin der korsischen Mafia, deren einzige Grenze sie selbst ist. Das Aufeinandertreffen der verfeindeten Schwestern wird zum Kampf um Leben und Tod. Und dann erst beginnt der eigentliche Showdown im nächtlichen Marseille.“
Durchaus spannend geschrieben, wenn auch nicht nervenzerfetzend nägelkauend spannend, aber unterhaltsam und durchgängig spannend, das ist doch auch was.
Die Figuren sind gut skizziert und glaubwürdig; jede auf ihre Art wirklich interessant und voller Ecken und Kanten, keine 08/15-Mädels, beide auf ihre Art tough, stehen beide „ihren Mann“ im Job, jede auf ihre ureigene Art. Gerade diese beiden Frauen machen für mich den Reiz dieses Thrillers aus und die Kulisse Marseille fand ich auch sehr gut und passend gewählt.

Veröffentlicht am 08.06.2019

Gut umgesetzte Idee

Auris
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Gut umgesetzte Idee
Was Phonetik ist, wusste ich – aber das Gebiet forensische Phonetik war neu für mich. Interessante Idee für einen Thriller – und von wem kommt sie..?? Vom Großmeister himself: Sebastian ...

Gut umgesetzte Idee
Was Phonetik ist, wusste ich – aber das Gebiet forensische Phonetik war neu für mich. Interessante Idee für einen Thriller – und von wem kommt sie..?? Vom Großmeister himself: Sebastian Fitzek !
Zugegebenermaßen war das auch der Grund, dass ich dieses Buch lesen wollte. Nichts gegen Vincent Kliesch, aber hätte er alleine auf dem Cover gestanden, wäre das Buch wohl „an mir vorbei gegangen“... Gut, er hat es geschrieben, schon klar, aber Sebastian Fitzek als „Zugpferd“ zieht schon gut, wie mir auch schon von mehreren Leuten bestätigt worden ist.
„Der Start einer neuen Thriller-Reihe von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek“ spricht für mich schon für eine nähere Zusammenarbeit, als das Sebastian nur die Idee geliefert hat, und Vincent Kliesch schreibt das ja auch so ähnlich im Buch.
Ist ja auch egal, jedenfalls sind Jula und Hegel mal Hauptfiguren, die es „in sich haben“ und von denen ich gerne mehr lesen möchte demnächst, denn die Geschichte war spannend und gut präsentiert, egal wer nun die Idee hatte.

Veröffentlicht am 31.03.2019

Ich war enttäuscht

Schatten der Toten
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Ich war enttäuscht
Ich habe mir von „Schatten der Toten“ viel versprochen – und wurde leider verhältnismäßig enttäuscht; ich muss es leider so sagen. Auch wenn mir das leidtut, weil ich weiß, wieviel Herzblut ...

Ich war enttäuscht
Ich habe mir von „Schatten der Toten“ viel versprochen – und wurde leider verhältnismäßig enttäuscht; ich muss es leider so sagen. Auch wenn mir das leidtut, weil ich weiß, wieviel Herzblut und Energie die Autoren/-innen in ihre Bücher stecken, aber verstellen möchte ich mich eben auch nicht und Geschmäcker sind eben auch nunmal verschieden und grundsätzlich ist das doch auch in Ordnung, wie ich finde.
Der Klappentext
„Judith Kepler kennt den Tod wie wenige andere – denn sie ist Tatortreinigerin. Gerade beginnt sie, über ihr weiteres Leben nachzudenken: Ihr Chef will, dass sie die Firma übernimmt, und ihre Beziehung zu einem Waisenmädchen entwickelt sich auf unerwartete Weise. Doch dann stirbt Eva Kellermann, eine frühere Stasi-Spionin. Ihr letztes Geheimnis setzt eine tödliche Jagd in Gang, auf einen der größten Verbrecher dieser Zeit: Bastide Larcan. Er ist Judiths Vater – der so viel Leid verursachte und sich nie dafür verantworten musste. Seine Spur führt nach Odessa, und Judith muss sich entscheiden: für ihr Leben oder für eine Reise in die Vergangenheit, in der die Schatten der Toten sie erwarten …“
veranlasste mich dazu, mir dieses Buch aus der Bücherei zu leihen.
Ich empfand das Lesen leider als sehr anstrengend und habe mich mehr oder minder durch das Buch gequält, bis ich schlussendlich abgebrochen habe (aber ich habe dennoch mehr als genug gelesen, dass ich hier eine adäquate Meinung abgeben kann, bevor kritische Stimmen aufkommen..!), denn mir war es einfach zu langatmig. Ich sah keinen „roten Faden“, der den Leser durch das Buch „führt“/zieht, fand Vieles unglaubwürdig und leider auch langweilig, sorry.

Veröffentlicht am 31.03.2019

Ohne viel Blut

Mitternachtsmädchen (Ein Nathalie-Svensson-Krimi 3)
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Ohne viel Blut
Manchmal darf es dann auch mal ein Krimi ohne viel Blutvergießen sein, ein wenig ruhiger, nicht so brutal – und das ist man mit „Mitternachtsmädchen“ ganz gut bedient, denn man hat einen ...

Ohne viel Blut
Manchmal darf es dann auch mal ein Krimi ohne viel Blutvergießen sein, ein wenig ruhiger, nicht so brutal – und das ist man mit „Mitternachtsmädchen“ ganz gut bedient, denn man hat einen soliden Krimi vor sich.
Uppsala im Frühling: Die Studenten der Universitätsstadt feiern die Walpurgisnacht, als im Hörsaal der Anatomie die Leiche einer blonden Studentin gefunden wird, die eindeutige Würgemale aufweist. Schon zuvor wurden mehrere blonde Frauen überfallen und gewürgt. Genau wie bei der toten Studentin, fehlte allen Opfern der linke Schuh.
Die Polizei will ein Täterprofil erstellen und ruft Psychiaterin Nathalie Svensson zu Hilfe. Zermürbt vom Scheidungskrieg mit ihrem Ex-Mann stürzt Nathalie sich in die Ermittlungen. Denn das Opfer ist die Tochter einer guten Freundin, und ihr ist klar: solange der Täter nicht gefasst wird, ist keine junge Frau in Uppsala sicher.
Ich kann meinem Namensvetter Arne Dahl zwar nicht ganz beipflichten (»Jonas Moström schreibt mit einer nie nachlassenden Intensität, die den Leser durch die Nacht treibt.« Arne Dahl), aber das Buch ist ganz ordentlich geschrieben.
Die volle Punktzahl vergebe ich nicht, da ich schon bessere Krimis gelesen habe, aber vier Sterne hat sich der Autor dennoch verdient (3,5 hätte ich sonst vergeben, aber abrunden finde ich dann auch nicht richtig, daher die 4 Sterne).