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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.12.2016

Würdiger Abschluss !

Die Auserwählten - Phase Null
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Ab 13 Jahren empfiehlt sich dieses Buch.
Es ist im Grunde Band 5 einer Reihe, doch wenn man es genau nimmt, eher das 2. Prequel der „Blaze Runner-Trilogie“..!
Kill Order ist das 1. Prequel / Band 4, wenn ...

Ab 13 Jahren empfiehlt sich dieses Buch.
Es ist im Grunde Band 5 einer Reihe, doch wenn man es genau nimmt, eher das 2. Prequel der „Blaze Runner-Trilogie“..!
Kill Order ist das 1. Prequel / Band 4, wenn man so will und die Titel der Trilogie lauten:
Im Labyrinth / Band 1
In der Brandwüste / Band 2
In der Todeszone / Band 3

Im Grunde haben die Fans (diese Reihe ist ja unfassbar erfolgreich - auch die Verfilmungen waren es) ja auf dieses Prequel gewartet.
Was ist eigentlich ein Prequel ?
Ein Prequel bezeichnet eine Erzählung, die als Fortsetzung zu einem Werk erschien, deren Handlung aber in der internen Chronologie vor diesem angesiedelt ist. Hierbei handelt es sich also nicht um eine Fortsetzung im eigentlichen Sinne, da die bereits bekannte Handlung nicht fortgeführt wird, sondern ihr ein zusätzlicher Teil der Geschichte vorangestellt wird.
Und nun erfahren wir endlich, was Thomas mit dem Labyrinth zu tun hatte, wie alles begann.
Und das auch noch so spannend geschrieben, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, bis alle 440 Seiten ausgelesen waren. Wirklich fesselnd geschrieben und ein absolut würdiger Abschluss einer tollen Reihe !

Veröffentlicht am 06.12.2016

Eltern haften an ihren Kindern - Aber sowas von !

Eltern haften an ihren Kindern
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Eltern haften an ihren Kindern - Aber sowas von !
Zuallererst einmal sei gesagt, dass der Titel schon mal echt witzig ist. Schließlich wird allerorts darauf hingewiesen, dass Eltern für ihre Kinder haften ...

Eltern haften an ihren Kindern - Aber sowas von !
Zuallererst einmal sei gesagt, dass der Titel schon mal echt witzig ist. Schließlich wird allerorts darauf hingewiesen, dass Eltern für ihre Kinder haften – aber dass sie auch an ihnen haften, wurde so noch nicht thematisiert, grins.

Als dreifacher Vater weiß der Autor natürlich, wovon er redet – und das tut er auch auf eine sehr lustige und augenzwinkernde Art und Weise. Die Kapitelüberschriften allein sind schon wieder witzig und sein Schreibstil tut sein Übriges dazu.

Die Pointen sind auf den Punkt und zielen genau auf mein Komikzentrum. Selbst wenn man kein Elternteil ist, macht das Lesen dieses Buches wirklich Spass. Und außerdem kennt doch jeder jemanden, der jemanden kennt, der...
Ein echt kleines, feines, witziges Buch !

Veröffentlicht am 03.12.2016

Name verdient

Stiefkind
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Die Küste Cornwalls, sturmumtost – eine wirklich gute Kulisse für einen spannenden Psychothriller. Man merkt, dass S. K. Tremayne weiß, was er tut – er hat das mit „Eisige Schwestern“ ja auch schon hinlänglich ...

Die Küste Cornwalls, sturmumtost – eine wirklich gute Kulisse für einen spannenden Psychothriller. Man merkt, dass S. K. Tremayne weiß, was er tut – er hat das mit „Eisige Schwestern“ ja auch schon hinlänglich bewiesen..!

Da denkt Frau, sie hat den Jackpot im Leben geknackt und es läuft weiterhin super mit dem neuen Mann, den schicken Haus an der Küste und dem durchaus verträglichen 9-jährigen Stiefsohn – bis der kleine Mann ihr mitteilt, dass seine Mutter an Weihnachten zur Familie zurückkehren wird und sie dann leider sterben wird gleichzeitig... Seine Mutter ist aber nicht nur verschwunden gewesen, sondern tot...

Allein bei dem Satz des Kleinen läuft dem Leser ja schon eine Gänsehaut über den ganzen Körper...

Und diese Gänsehaut hält sich auch recht hartnäckig im weiteren Buch, jedenfalls ging mir das so, wodurch das Buch dann das Prädikat „Psychothriller“ auch redlich verdient. Denn leider gibt es noch immer mal wieder Bücher, die als solche deklariert und angepriesen/beworben werden, denen es dann aber an Spannung und der „Psycho-Komponente“ fehlt leider, so dass man sich fragt, ob man überhaupt einen Thriller vor sich hat, geschweige denn einen Psychothriller...
S. K. Tremayne hingegen ist ein Meister seines Fachs und hält den Leser mit einer atemraubend spannenden Geschichte mit vielschichtigen Persönlichkeiten in Atem.

Ein sehr gut durchdachter und spannnend erzählter Psychothriller, der diesen Namen auch verdient hat.

Veröffentlicht am 07.11.2016

Witzig und böse

Das Nest
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Witzig und böse
Wer kennt sie nicht, die Zwistigkeiten unter Geschwistern..??!
Melody, Jack, Beatrice und Leo sind da keine Ausnahme...

Als Kinder haben sie einander geneckt, als Erwachsene verbindet ...

Witzig und böse
Wer kennt sie nicht, die Zwistigkeiten unter Geschwistern..??!
Melody, Jack, Beatrice und Leo sind da keine Ausnahme...

Als Kinder haben sie einander geneckt, als Erwachsene verbindet die Geschwister Melody, Jack, Beatrice und Leo Plumb nur noch eine gemeinsame Erbschaft. Mitten in der Finanzkrise brauchen alle dringend Geld. Melody, Hausfrau und Mutter, wachsen die Ausgaben für ihr Vorstadthäuschen und die Collegegebühren ihrer Töchter über den Kopf. Antiquitätenhändler Jack hat hinter dem Rücken seines Ehemanns das Sommerhaus verpfändet. Beatrice, erfolglose Schriftstellerin, will endlich ihr Apartment vergrößern. Doch kurz bevor das Erbe ausbezahlt wird, verwendet ihre Mutter es, um Playboy Leo aus einer Notlage zu helfen. Unfreiwillig wiedervereint, müssen die Geschwister sich mit altem Groll und falschen Gewissheiten auseinandersetzen. Aber vor allem müssen sie irgendwo frisches Geld auftreiben...

Schwarzer Humor trifft mein Komikzentrum immer genau und dieser Roman passt da hervorragend. Immer mit einem Augenzwinkern erzählt, auf den Punkt, toller Schreibstil und Spannung ist auch mit dabei, was will man mehr ?

Veröffentlicht am 29.09.2016

Solider Thriller

DNA
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„DNA“ von Yrsa Siguardardottir hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen.
Die Geschichte ist durchaus fesselnd erzählt, wenn auch nicht durchgehend, doch das hat man in den wenigsten Thrillern, dass es ...

„DNA“ von Yrsa Siguardardottir hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen.
Die Geschichte ist durchaus fesselnd erzählt, wenn auch nicht durchgehend, doch das hat man in den wenigsten Thrillern, dass es nun immer Seite für Seite nervenzerfetzend spannend ist, von daher ist das schon in Ordnung gewesen für mich; ich wollte es halt nur erwähnen...
Eine junge Frau wird ermordet und ihre kleine Tochter bekommt fast alles hautnah mit...
Und sie erzählt den Ermittlern, dass noch eine Frau in Gefahr ist bzw. ermordet werden soll. Kann das stimmen ? Das Mädchen ist doch erst 7 Jahre alt – inwieweit kann man ihr da trauen dass sie sich das nicht nur einbildet bzw. erfunden hat..??
Doch dann geschieht ein zweiter Mord und Kommissar Huldar steht vor einem Rätsel, denn die Frauen hatten so gar nichts miteinander zu tun...
Und was hat der junge Amateurfunker mit der ganzen Sache zu tun ? Wie passt der ins Bild ?
Auch das Zwischenmenschliche spielt bei der Autorin eine große Rolle, besonders wie die Ermittler untereinander miteinander klarkommen – oder eben auch halt nicht... Das fand ich teilweise ein wenig zu sehr „ausgewalzt“ bzw. teilweise wiederholt, das hätte man kürzen können ein wenig meiner Meinung nach...
Ansonsten ist „DNA“ aber ein solider Thriller mit einer gut durchdachten Geschichte und einem überzeugenden Plot. Vier Sterne von mir !