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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.10.2025

Netter Liebesroman für zwischendurch

Die kleine Inselbibliothek
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Wie schon öfters kundgetan, sprechen mich Bücher über Bücher oder Bibliotheken einfach an. Das Buch hat meine Erwartungen nicht enttäuscht und war luftig leicht zu lesen.
Lucy lebt den Großteil ihres ...

Wie schon öfters kundgetan, sprechen mich Bücher über Bücher oder Bibliotheken einfach an. Das Buch hat meine Erwartungen nicht enttäuscht und war luftig leicht zu lesen.
Lucy lebt den Großteil ihres Lebens in ihrem Geburtsort an der Küste von Florida. Dort hat sie nachdem die Bücherei aus Kostengründen schließen musste eine Tauschbibliothek eingerichtet, in der man auch Nachrichten zu den Büchern hinterlassen kann. Nachdem die Stadtkasse leer ist, soll der Hafen lukrativer werden und es wird ein externer Stadtplaner hinzugezogen. Seit Wochen schon, und da stimmt meiner Meinung nach das Zeitverhältnis nicht im Buch, schreibt Lucy über die Tauschecke mit einem Unbekannten. Logan der Stadtplaner, Achtung Spoiler, (der, wie wir später erfahren die Nachrichten schreibt) tritt aber erstmals kurz vor der Versammlung seine Rolle im Roman an Spoiler 2 (somit frage ich mich, wo er sich in dem kleinen Ort, wo fast jeder jeden kennt zuvor versteckt haben mag, um die Nachrichten zu hinterlassen und doch von keinem gesehen zu werden)

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Geschichten zum Nachdenken

Der Laden in der Mondlichtgasse
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Mir gefiel das Buch vom Cover her so gut und auch der Titel hat mich sehr angesprochen. Nachdem es sich um Geschichten inspiriert von Romanen von Satoshi Yagisawa handelt, dessen Bücher ich gerne gelesen ...

Mir gefiel das Buch vom Cover her so gut und auch der Titel hat mich sehr angesprochen. Nachdem es sich um Geschichten inspiriert von Romanen von Satoshi Yagisawa handelt, dessen Bücher ich gerne gelesen habe, dachte ich mir dass das etwas sein könnte.
Nun ja, nach der ersten Geschichte war ich hin und hergerissen. Die japanischen Namen gepaart mit einer Story rund um einen Fuchs(halb)geist namens Kogetsu wusste ich zuerst nichts damit anzufangen. Zum Glück habe ich dann mit dem zweiten Kapitel begonnen. Die ersten 5 Kapitel sind in sich geschlossene Geschichten, deren komplette Schlüssigkeit sich dann aber mit dem letzten Teil (6) ergibt.
Es steckt sehr viel Wahrheit hinter den Fabeln und für die japanischen Ausdrücke gibt es am Ende des Buches auch ein Glossar.
Der rätselhafte Kogetsu betreibt eine Confiserie in der Mondlichtgasse. Das Besondere daran ist, dass diese nur von Menschen betreten werden kann, die große Probleme haben. Man findet die Gasse hinter einem japanischen Schrein, wo gläubige Shintoisten hingehen um Opfergaben zu machen und zu beten. Er verkauft dort Zaubersüßware, die bei richtiger Dosis den Käufern hilft.

In der ersten Geschichte geht es um die Schülerin Kana, deren Freund sich von ihr distanziert und die sich extrem einsam fühlt.
Kapitel zwei handelt von dem Makler Koguma Ayuma, dessen Name übersetzt kleiner laufender Bär heißt. Da er auch etwas rundlich ist, fühlt er sich oft verspottet, weil die Menschen bei Erwähnung seines Namens meist lachen.
Geschichte drei ist zum Thema Freundschaft. Yui ist eher ruhig und erzählt nicht so viel, weil sie denkt, dass sie für ihre Freundinnen uninteressant ist, doch was ist, wenn das plötzlich umgekehrt ist und man offenherzig durchs Leben geht?
In Kapitel vier dreht sich alles um Risa und Ayaka, die beide Trompetenspielerinnen sind und in der Schule in Konkurrenz stehen.
Story fünf bringt uns in eine junge Familie, bei der im Alltag die Liebe verloren gegangen ist. Im Laden verkauft Kogetsu einen Zauberschein-Liebesapfel um zu helfen.

Wie schon oben erwähnt führt uns der Schluss an den Anfang der Geschichte, wie es zu dem Laden in der Mondlichtgasse kam. Eine Geschichte über Freundschaft.
Rückblickend schwanke ich zwischen 4 und 5 Sternen für das Buch. Es ist wirklich wunderschön und wen japanische Erzählungen nicht abschrecken, sollte sich wirklich überlegen, den „Roman“ zu lesen.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Wieder sehr nett

Die Tage im Café Torunka
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Wieder sehr nett
Nachdem ich die anderen Bücher von Satoshi Yagisawa schon gelesen hatte und mir die sehr gefielen (klar Buchladen und so...) dachte ich das könnte etwas für mich sein und wurde nicht enttäuscht. ...

Wieder sehr nett
Nachdem ich die anderen Bücher von Satoshi Yagisawa schon gelesen hatte und mir die sehr gefielen (klar Buchladen und so...) dachte ich das könnte etwas für mich sein und wurde nicht enttäuscht.
Auch wenn ichkeine Kaffeetrinkerin bin, konnte ich mich gut in das Buch einfühlen. Übrigens trinkt die Hauptprotagonistin Shizuku auch keinen Kaffee.
Ab Seite 20 dachte ich vorerst der Roman wäre doch nichts für mich. Ging es doch auf einmal um ein Leben vor dem "Jetzt".
Zumindest ging es auf einmal um das Thema Wiedergeburt und grosse ehemalige Liebe, was in diese Geschichte so gar nicht gepasst hätte. Zum Glück hab ich weiter gegeben, denn es stellte sich heraus, dass das nur Ablenkung war.
Im Buch selbst geht es um verschiedene Liebende und das Leben. Sehr schön geschildert sind die Geschichten der unterschiedlichen Charaktere.
Ich hoffe, dass es auch hier einmal eine Fortsetzung geben wird. Dee Roman hat mir echt gut gefallen auch wenn es natürlich für uns Europäer recht ungewöhnliche Namen sind, die in der Geschichte vorkommen.

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Veröffentlicht am 15.08.2025

Traurig, aber wunderschöne Romanze

Versprich mir, dass du tanzt
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Dani Atkins ist bekannt für Herzschmerz und was sie verspricht, hält sie auch.
Habe ein Farbschnittexemplar erhalten, ziemlich viel rosa, aber sehr stimmig.
Zum Roman:
Lilys Mann ist vor einem Jahr an ...

Dani Atkins ist bekannt für Herzschmerz und was sie verspricht, hält sie auch.
Habe ein Farbschnittexemplar erhalten, ziemlich viel rosa, aber sehr stimmig.
Zum Roman:
Lilys Mann ist vor einem Jahr an Krebs verstorben und Lily fühlt den Schmerz immer noch extrem. Sie hat sich in die Arbeit gestürzt und ihr Unternehmen, eine Kuchenmanufaktur, erfolgreich "groß" gemacht.
Am Sterbebett hat die Frau ihrem Liebsten versprochen, die Aussprache mit ihrem ehemals besten Freund zu suchen, mit dem sie seit ihrer Hochzeit zerstritten ist. Laut ihm gibt es eine Sache, die nur mehr er ihr erklären kann. In ihrer Jugend ist Josh von den Nachbarn als Pflegekind aufgenommen worden und die Beiden haben viel Zeit im Baumhaus verbracht. Damals waren Gefühle im Spiel, die keiner der Zwei richtig zuordnen konnte.
Doch sie hat keine Ahnung wo er jetzt wohnt, also begibt sie sich, als die Zeit für sie persönlich reif ist, auf die Suche.
Als sie ihn dann mitten im Nirgendwo findet, kommt es wie es kommen muss, und ein Schneesturm ermöglicht keine nach Hause Fahrt mehr. Somit bleibt viel Zeit zu schweigen und später doch auch zum Reden. Da entdeckt sie im Wald ein Baumhaus, das Josh nach ihrer Jugendvorstellung selbst gefertigt hat.
Als Lily dann das Geheimnis erfährt ist sie erst völlig verstört. Wie konnte ihr verstorbener Mann gemeinsam mit Josh diese Sache verheimlichen.
Der Zeitsprung in Kapitel 41 ist extrem gut gelungen und mehr will ich auch nicht verraten, aber obwohl das Buch teils traurig war, konnte ich die wunderschöne Geschichte um Lily, Josh und Adam genießen.

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Veröffentlicht am 02.08.2025

Wenn gesprochene Worte fehlen

Die Briefeschreiberin
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Wenn gesprochene Worte fehlen
Nachdem ich selber eine Briefe Schreiberin bin, wollte ich das Buch unbedingt haben. Das Cover ist nicht so meins, jetzt wo ich das Buch gelesen habe, aber stimmig.
Ganz ehrlich ...

Wenn gesprochene Worte fehlen
Nachdem ich selber eine Briefe Schreiberin bin, wollte ich das Buch unbedingt haben. Das Cover ist nicht so meins, jetzt wo ich das Buch gelesen habe, aber stimmig.
Ganz ehrlich gesagt habe ich den "Roman" oder besser gesagt die Briefe als sehr traurig empfunden. Vielleicht liegt es daran, dass bei uns in der Familie selber gerade das Schicksal zugeschlagen hat, oder meine Erwartung war einfach eine andere, weil ich meist "gute" Briefe schreibe.
Die Geschichte von Sybil wird in den Briefen nach und nach sichtbar, ich brauchte aber viele Seiten, bis ich das System verstanden habe und mit den Charakteren vertraut war. Die Protagonisten kommuniziert mit ihrem Adoptivbruder Felix, Harry einem Teenager, Rosalie - ihrer Freundin, Theodor dem Nachbarn, Mick, Basam einem geflüchteten Syrer und zu guter Letzt Hattie - der Schwester.
Für nicht Briefe Schreiber glaube ich ist das Buch schwer zu lesen, aber durch die chronologische Reihung der Korrespondenz bekommt man eine Übersicht über das Leben von Sybil.
Leider kann ich nicht sagen, ob ich das Buch weiterempfehlen kann, da es mir zwar gefallen hat, aber dann doch wie bereits erwähnt teils sehr erschütternd war. Darum auch nicht die volle Punkteanzahl von mir.

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