Cover-Bild Die Briefeschreiberin
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 27.08.2025
  • ISBN: 9783442317844
Virginia Evans

Die Briefeschreiberin

Roman - Der gefeierte Nr.1-Bestseller der New York Times
Regina Rawlinson (Übersetzer)

Vom Geheimtipp zum New York Times-Nr.1-Bestseller: Entdecken auch Sie Ihr neues Lieblingsbuch

Adoptivtochter und Starjuristin, Gartenliebhaberin und Ehefrau, Mutter und mütterliche Freundin – die 73jährige Sybil van Antwerp hatte schon viele Rollen inne in ihrem bewegten Leben. Eines hat sie dabei stets begleitet: ihre Leidenschaft fürs Briefeschreiben. Jeden Tag greift sie zu Füller und Papier und schreibt darüber, was sie bewegt und stört, was sie begeistert und betrauert. Voller geistreichem Humor und mitunter etwas ruppiger Herzlichkeit berichtet sie von Schicksalsschlägen und Glücksmomenten, von Liebe und Triumph. Doch jenseits dieser Seiten hat Sybil die Menschen, die ihr etwas bedeuten, stets auf Abstand gehalten. Bis ein anonymes Schreiben sie zwingt, sich mit ihren eigenen Fehlern auseinanderzusetzen – und sich dem einen großen Geheimnis zu stellen, das ihr Leben geprägt hat. Denn für ein Postscriptum ist es nie zu spät.
Ein ebenso bewegender wie tiefgründiger Briefroman mit einer etwas kratzbürstigen Heldin und großen Themen – für alle Fans von Elizabeth Strouts unnachahmlicher Protagonistin Olive Kitteridge.

Ein Juwel über die tröstende Kraft der Literatur und die tiefe Verbundenheit zwischen Menschen, die sich womöglich nie persönlich begegnen.

»Feinsinnig erzählt und grandios konstruiert. ›Die Briefeschreiberin‹ ist das fesselnde Porträt einer Frau, die gegen jede äußere Widrigkeit zu Einsicht und Veränderung fähig ist. Ein Grund zu feiern – so wie auch dieser Roman.« Ann Patchett

»Ein Buch mit wunderbar gezeichneten, vielschichtigen Charakteren. Und mit Briefen, die so grandios und abwechslungsreich geschrieben sind, dass das Leben der ›Briefeschreiberin‹ Sybil Van Antwerp mit all seinen Höhen und Tiefen selbst zu einem Kunstwerk wird.« Adriana Trigiani

»›Die Briefeschreiberin‹ wird Sie zum Lachen und zum Weinen bringen, und es wird Sie zum Nachdenken anregen, wie es nur die besten Romane tun. Lesen, lesen, lesen Sie es! Und dann kaufen Sie es für jeden, der Ihnen am Herzen liegt!« Fran Littlewood

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.02.2026

Ein P.S. fürs Leben

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Ein berührender, kluger Briefroman, der zeigt, wie viel Mut in ehrlichen Worten steckt und dass es nie zu spät ist, sein Herz zu öffnen. Ein echtes Herzensbuch. 💌

Ich wusste diesmal wirklich nicht, wie ...

Ein berührender, kluger Briefroman, der zeigt, wie viel Mut in ehrlichen Worten steckt und dass es nie zu spät ist, sein Herz zu öffnen. Ein echtes Herzensbuch. 💌

Ich wusste diesmal wirklich nicht, wie ich anfangen soll zu erzählen.
Vielleicht, weil mich dieses Buch so unerwartet tief berührt hat.

„Die Briefeschreiberin“ ist der Debütroman von Virginia Evans und so fesselnd schön erzählt.

Was für ein leises, kluges, wunderschönes Herzensbuch.

Sybil van Antwerp ist 73, scharfzüngig, klug, manchmal kratzbürstig und sie schreibt. Jeden Tag. Briefe an ihre Familie, Freunde, Nachbarn und Fremde. Manche verschickt sie, manche behält sie für sich. Und mit jedem einzelnen Brief öffnet sie ein Stück ihrer Geschichte.

Ich habe gelacht über ihren trockenen Humor, geschluckt bei ihrer Ehrlichkeit und ich war so gerührt, oder besser berührt, zwischen all den Zeilen, in denen so viel Menschlichkeit steckt.

Sybil steht vor dem Verlust ihres Augenlichts und ausgerechnet das Schreiben ist ihr Lebenselixier. Diese Angst, dieses Festhalten am Leben, an Worten, an Beziehungen, das ging mir unglaublich nah.

Was mich besonders bewegt hat:
Wie viel Mut es braucht, sich den eigenen Fehlern zu stellen. Wie viel Kraft darin liegt, Dinge auszusprechen, auch wenn es „nur“ auf Papier ist. Und dass es für ein „P.S.“ eben nie zu spät ist.

Dieser Roman ist komplett in Briefform erzählt und trotzdem (oder gerade deswegen) so intensiv, so nah, so echt.

Ein echtes Lieblingsbuch, berührend schön.
Ein kleines literarisches Juwel über Empathie, Verlust, Schuld, Liebe und die Kraft von Worten.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Einfach wunderbar

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Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen und habe es in zwei "Sitzungen" durchgelesen. Ein Leben aus der Perspektive der Briefeschreibenden. Manchmal ein Dialog, manchmal ein Monolog. Das Buch ...

Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen und habe es in zwei "Sitzungen" durchgelesen. Ein Leben aus der Perspektive der Briefeschreibenden. Manchmal ein Dialog, manchmal ein Monolog. Das Buch unterstreicht die Kraft und die Magie des geschriebenen Wortes und wie es auch zur Selbstreflektion einlädt. Dabei geht es um Trauer, aber auch viel um Liebe und Freundschaft. Definitiv ein Highlight für mich in diesem Jahr!

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Die Briefe eines Lebens

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Der Roman macht seinem Titel alle Ehre und ist eine Aneinanderreihung unterschiedlichster Korrespondenzen in Briefform von und an Protagonistin Sybil van Antwerp. Ich finde es spannend, welch tiefe Einblicke ...

Der Roman macht seinem Titel alle Ehre und ist eine Aneinanderreihung unterschiedlichster Korrespondenzen in Briefform von und an Protagonistin Sybil van Antwerp. Ich finde es spannend, welch tiefe Einblicke man in das Leben der Figuren nur anhand der Korrespondenzen bekommt. Es gibt keine aktive Handlung, nur indirekte Kommunikation. Und trotzdem wird in diesen Briefen, die man meist nur als einseitige Perspektive erfährt, viel offenbart und aufgezeigt, was die Figuren ausmacht und bewegt.

Die Korrespondenzen erstrecken sich über einen Zeitraum mehrerer Jahre. Man erfährt dadurch einiges über und von Protagonistin Sybil, die ein bewegtes Leben führt. Die unterschiedlichen Beziehungsgrade zu den Empfängern ihrer Briefe werden gut herausgearbeitet und einige davon sind auch in deutlichem Wandel begriffen, den man als Leser indirekt miterlebt. Auch ergibt sich im Kontext der Gesamtheit aller Briefe ein sehr detailliertes Bild eines Lebens, das von Liebe, aber auch Schmerz gezeichnet war.

Ich finde Sybil amüsant und sympathisch, sie hat einfach Schneid und ist um keinen bissigen Kommentar verlegen, was ihre Korrespondenzen sehr unterhaltsam macht. Die Briefe sind durchweilig, beleuchten verschiedene Aspekte von Sybils Leben und sind auch nicht um Konflikte und Differenzen verlegen. Man taucht überraschend tief in das Leben der Protagonistin ein, sodass es sich am Ende in bisschen so anfühlt, als würde man selbst zurückbleiben.

Mochte ich sehr. Ist mal was völlig anderes, aber tatsächlich sehr charmant und toll zu lesen.

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Veröffentlicht am 29.11.2025

Ich habe es geliebt

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Die 73-jährige Sybil van Antwerp gibt eine ganz hervorragende Hauptfigur ab, die sich nicht scheut, ihre Meinung zu sagen. Sie hat einen nicht ganz umgänglichen Charakter, ist streitlustig und eigenbrötlerisch, ...

Die 73-jährige Sybil van Antwerp gibt eine ganz hervorragende Hauptfigur ab, die sich nicht scheut, ihre Meinung zu sagen. Sie hat einen nicht ganz umgänglichen Charakter, ist streitlustig und eigenbrötlerisch, vor allem aber klug, nachdenklich und sie schreibt so galant formuliert, dass ich selbst gern Briefe von ihr erhalten würde. Deshalb habe ich den Briefroman sehr genossen, zumal ich eine Faible für diese Literaturform habe.

„Schreiben fiel mir leichter als Sprechen. Das ist bis heute so geblieben.“

Wie ein Puzzle setzt die Autorin Virginia Evans das Bild von Sybil und ihrem Leben zusammen. Dabei weckt sie nicht ganz unabsichtlich die eigene Lust zum Briefeschreiben, da Sybil schwärmerisch das geschriebene Wort huldigt und viele gute Gründe aufzählt, die ich selbst an der „ursprünglichsten Formen des gesitteten Austauschs“ schätze.
Ich bin vom Hörbuch (ganz großartig gesprochen von Beate Himmelstoß) auf das Buch umgestiegen, da ich besser damit zurecht kam, die Briefe vorzublättern, um zu sehen, wer sie verfasst hat, wenn sie nicht von Sybil stammten. Über viele Jahre Korrespondenz - und es ist erstaunlich, wie viel man den Briefen und Mails entnehmen kann und wie gut diese Erzählweise funktioniert, die ganz ohne Szenen, Dialoge oder Begegnungen auskommt. An einigen Stellen hat mich Virginia Evans auch neugierig gemacht und eine angenehme Spannung erzeugt. Wer ist der anonyme Schreiber mit dem Kürzel DM, der Sybil zunehmend ängstigt? Dann ist da noch die drohende Blindheit und der damit verbundene Verlust ihrer bevorzugten Kontaktpflege. Dieser Satz lässt ahnen, wie sie damit umgeht: „Ich werde wohl eingehen wie ein Fisch, den man aus dem Teich gezogen und auf dem Steg in der prallen Sonne vergessen hat.“ Dann hat mich noch neugierig gemacht, wem Sybil die besonders tiefgründigen und ehrlichen Zeilen schreibt, die sie dann nicht abschickt. Es erweckt den Eindruck eines Tagebuchs und es gibt noch mehr Geheimnisse in Sybils Leben. Ganz besonders mochte ich allerdings die vertrauensvollen Briefe an ihren Adoptivbruder, den sie sehr schätzt und dessen Antworten von Humor gezeichnet sind. Auch ihre Vorliebe, Autoren zu schreiben, fand ich vorzüglich, weil es ihre Leseleidenschaft aufnimmt und ihre klugen Leseeindrücke eine Freude sind. Die Korrespondenzen sind vielfältig und zeigen viele Facetten. Auch die schwierige Mutter-Tochter-Beziehung. Mir wurde jedenfalls nicht langweilig. Die Avancen des Nachbarn haben mich schmunzeln lassen und all das zeigt vermutlich schon, wie sehr ich «Die Briefeschreiberin» geliebt habe. Ein Jahreshighlight für mich, dem ich eine große Leserschaft wünsche, die ganz besondere Bücher mit Herz und Humor entdecken möchten.

Veröffentlicht am 12.11.2025

ich bin begeistert

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" Die Briefeschreiberin" von Virginia Evans ist das Debüt der amerikanischen Schriftstellerin und konnte mich mehr als begeistern.

Was für eine tolle Idee einen Roman in Briefform zu schreiben, in einer ...

" Die Briefeschreiberin" von Virginia Evans ist das Debüt der amerikanischen Schriftstellerin und konnte mich mehr als begeistern.

Was für eine tolle Idee einen Roman in Briefform zu schreiben, in einer Zeit, in der E-mails und Whatsapp dies mittlerweile übernommen haben.
Doch Sybil van Antwerp, erfolgreiche Juristin, mittlerweile 73 und im Ruhestand, greift immer wieder zu Briefpapier und Stift, um an Freunde Verwandte, Service-Mitarbeiter und auch Schriftsteller zu schreiben, denn auch das Lesen ist eine Leidenschaft von ihr, um so schlimmer, als dass sie bald Gefahr geht zu erblinden.
In den verschiedenen Briefen , die Sybil schreibt, erfährt der Leser nach und nach von Sybil`s Leben, das nicht einfach war.
Als Adoptivkind hat sie sich immer nach einer Familie gesehnt, hat geheiratet, drei Kinder bekommen und war auch in ihrem Beruf als Juristin erfolgreich.
Doch das Leben wäre nicht das Leben, wenn es nicht auch Schicksalschläge bereit hielte.

Dieses Buch zu lesen war berührend, interessant und mehr als unterhaltsam.
Am Ende des Buches gibt es ein Personenverzeichnis, was ich oft aufgeschlagen habe, um die Personen mit denen Sybil sich austauschte auch immer richtig einordnen zu können.
Die Darstellung von Sybil fand ich gelungen, man erfährt nach und nach, dass sie eine Person ist, die kein Blatt vor den Mund nimmt, womit sie natürlich auch manchmal aneckt, aber ich fand sie sympathisch. Ihr Leben war bunt, schmerzhaft und ganz bestimmt nicht einfach und eigentlich ist sie eine Person, die sich vor Menschen zurückzieht, doch durch das Schreiben hält sie Kontakt zu ihrn Mitmenschen.

Nach dem Beenden des Buches habe auch ich wieder Lust Stift und Papier zur Hand zu nehmen, um an Freunde und Verwandte zu schreiben, denn dieses Buch hallt nach, regt zum Nachdenken an und wird mir sicher in Erinnerung bleiben.

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