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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2020

Nick, Nack, Paddywack

Der Luzifer-Killer
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Vor mir liegt das ausgelesene Exemplar des Autors Elias Haller. Er hat jahrelang an der Idee gefeilt und nun ist der Thriller fertig geschrieben.
Die Kommissare Karla Frost und Erik Donner ermitteln ...



Vor mir liegt das ausgelesene Exemplar des Autors Elias Haller. Er hat jahrelang an der Idee gefeilt und nun ist der Thriller fertig geschrieben.
Die Kommissare Karla Frost und Erik Donner ermitteln im Fall von vielen Morden, Vergewaltigungen und Quälereien.
Nach und nach erfährt der Leser vom Luzifer-Video, dass in kleinen Dosen die Gesichter, Namen und Verbrechen aus der Vergangenheit offenbart.
Sehr interessant sind die zwischen die einzelnen Kapitel gesetzten Rückblenden, aus denen man erkennen kann, worum es in den Videos geht, denn die polizeiliche Ermittlungsarbeit wird von höherer Stelle gebremst und sabotiert, indem Personen eingeschleust werden, um den Fortschritt der Ermittlungen zu wissen und in gewisse Bahnen lenken zu können.
Aber mit Klara Frost und Erik Donner sind zwei völlig unberechenbare Kräfte am Werk.
Machen sie sich auf 81 Kapitel heftiger Lektüre gefasst.
Ein sehr passendes Cover lenkt zusätzlich die Aufmerksamkeit auf das Buch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.03.2020

Spannung, die nicht abreisst

Totsee
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Arne M. Boehlers Thriller hat seine Bezeichnung verdient.

Der Spannungsbogen erstreckt sich mit kleinen Kurven nach oben und auch nach unten durch die gesamte Geschichte, die recht heftig ist.
Sympathische ...

Arne M. Boehlers Thriller hat seine Bezeichnung verdient.

Der Spannungsbogen erstreckt sich mit kleinen Kurven nach oben und auch nach unten durch die gesamte Geschichte, die recht heftig ist.
Sympathische und sehr unsympathische Protagonisten bevölkern das Buch und sorgen für spannenden und aufregenden Lesegenuß.
Das Thema ist zeitnah und solche Dinge könnten jederzeit auch real passieren. Auch der geschichtliche Hintergrund läßt sich hinterfragen.
Zum Inhalt:
Die sehr sympathische Personenschützerin Nora Dahn bekommt einen Auftrag. Sie soll eine gewisse Kim Bergström beschützen, ein junges Mädchen, das ein Pharmaunternehmen erben wird, jedoch psychische Probleme hat und sich deshalb mit einer Begleiterin und eben Nora auf einer Berghütte erholen soll.
Nora will zuerst ablehnen, wird aber mit einem Video, das sie beim Ladendiebstahl zeigt, erpresst. Nora willigt gezwungenermaßen ein.
Sie fühlt sich aber auch Kim gegenüber verpflichtet, da man ihr vorwirft, am Tod des Vaters von Kim mitschuldig zu sein, allerdings war Nora zum Zeitpunkt der Todes von Peter Bergström nicht in dessen Nähe, da sie den Schutzauftrag schon früher aus persönlichen Gründen zurückgelegt hatte.
Nora will nur weg, aber Kim bittet sie telefonisch, den Auftrag auszuführen, weil sie vor der Begleiterin, Heide Wörner, einer Psychiaterin und Freundin von Kims Onkel, Angst hat und Nora sagt zu, obwohl ihr Bauchgefühl sie davor warnt.
In Folge passieren eigenartige Dinge, vom Bergrutsch bis zum Fund zweier Kinderleichen. Und das wird ein Thriller im Thriller.
Und das ist noch nicht alles. Da geht es um Anschläge auf Kirchen durch Asylanten, die Polizei findet aber keine Gemeinsamkeiten.
Nora gerät öfters in Lebensgefahr, will nun aber unbedingt wissen, was da wirklich gespielt wird.
Die größte Herausforderung dieses Buches ist eigentlich nur, es , wenn auch nur für kurze Zeit, aus der Hand legen zu müssen.
Wie sich dann alle Rätsel auflösen und die Geschichte ausgeht, muß man gelesen haben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.03.2020

Die Tätowierung

Die Frauenkammer
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Das Thema dieses Romans ist nicht neu und nicht unreal. Haben wir in leicht verändertem Modus alles schon gehabt. Ein Psychopath sperrt Frauen in eine Kammer in seinem umgebauten Keller, tätowiert sie, ...

Das Thema dieses Romans ist nicht neu und nicht unreal. Haben wir in leicht verändertem Modus alles schon gehabt. Ein Psychopath sperrt Frauen in eine Kammer in seinem umgebauten Keller, tätowiert sie, quält sie und bringt sie um. Danach legt er sie irgendwo in der Öffentlichkeit ab, vergräbt sie, eine läßt er laufen.
So kommen die Dinge ins Rollen. Kommissar Frank Holper braucht lange, bis er die Zusammenhänge kapiert.
Ein Roman, dessen Handlung gar nicht so weit her geholt ist. Der Autor Jannes C. Cramer schreibt sehr logisch, wie der Täter seine Coups plant und ausführt und läßt die Leser an dessen kranken Gedanken teilhaben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2020

Matrose beisst Polizeihund

Tagesschau und Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen
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Da ist den beiden verantwortlichen Damen etwas ganz Großes gelungen.
Sarah Welk erklärt sehr feinfühlig, wie Nachrichten in den TV-Medien Zustandekommen, und von der Recherche bis zur Meldung ...

Da ist den beiden verantwortlichen Damen etwas ganz Großes gelungen.
Sarah Welk erklärt sehr feinfühlig, wie Nachrichten in den TV-Medien Zustandekommen, und von der Recherche bis zur Meldung den Weg, den diese Nachrichten gehen. Interviews lockern alles wunderbar auf und auch an Beispielen mangelt es nicht.
Und das Ganze nicht nur Deutschland betreffend, sondern auch Österreich und die Schweiz.
Und, ganz wichtig, Nachrichten haben leider die Tendenz, nicht gut zu sein, daher Tipps und Ratschläge für junge Konsumenten, wie sie damit umgehen können.
Die sehr netten, auflockernden Illustrationen hat die Grafikdesignerin und Illustratorin Dunja Schnabel beigesteuert. Sie ist auch bekannt für ihre Arbeiten in Kinder- und Schulbüchern.
Das Cover erklärt sich wohl von selbst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2020

Wer hat denn nun das Geld?

Highway ins Verderben
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Hildegard Grünthaler, schon bekannt als Reiseschriftstellerin ist nun auch unter die Krimiautoren gegangen.
Aber ohne Reisebericht geht es dann doch nicht.
In einer deutschen Kleinstadt wird ein bekanntes ...

Hildegard Grünthaler, schon bekannt als Reiseschriftstellerin ist nun auch unter die Krimiautoren gegangen.
Aber ohne Reisebericht geht es dann doch nicht.
In einer deutschen Kleinstadt wird ein bekanntes Bild gestohlen und natürlich wollen die Diebe Lösegeld haben.
Dummerweise erschießen sie sich gegenseitig , als sie teilen wollen.
Und zufällig kommt gerade ein verschuldeter Staubsaugervertreter dort im Wald, wo es passiert, vorbei. Helfen kann er nicht mehr, die beiden Diebe sind tot. Aber das Geld und die Waffen sind durchaus noch brauchbar, also nimmt der gute Mann alles mit, rammt aber bei seiner überstürzten Flucht vom Tatort beinahe ein Wohnmobil.
Und dann fangen die Verwicklungen an.
Die Besitzer des Wohnmobils finden die Toten und alarmieren die Polizei und geraten prompt in Verdacht, das Geld zu haben.
Der Kriminalbeamte, der den Diebstahl aufklären soll, ist eitel und unfähig. Und zufälligerweise planen sowohl das Finder Ehepaar als auch der Dieb des Diebesgutes eine Reise durch Amerika im Wohnmobil. Zu allem Überfluß setzt die Versicherung auch noch eine Privatdetektiv auf das Geld an.
Die Reise über den Highway des Verderbens beginnt.....
Es ist kein grausamer, blutiger Krimi, sondern ein auf humorvolle Art und Weise geschriebener Reisebericht durch Kanada Mexiko und Teile der USA.
Wer gerne lacht und auf Spannung nicht verzichten möchte, wird hier bestens bedient. Auch das Cover macht Lust auf eine Fahrt auf Highways, womit auch immer.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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