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Veröffentlicht am 23.05.2026

Warum gerade diese Frauen

39 Grad
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Der Autor Quentin Peck hat sich nicht nur extreme Temperaturen ausgesucht, er stellt auch große Anforderungen an seine Leserschaft.

Hat in seinem letzten Buch noch winterliche Kälte geherrscht, die der ...

Der Autor Quentin Peck hat sich nicht nur extreme Temperaturen ausgesucht, er stellt auch große Anforderungen an seine Leserschaft.

Hat in seinem letzten Buch noch winterliche Kälte geherrscht, die der Mörder gnadenlos genutzt hat, ist es nun die Hitze, die alle in den Wahnsinn treibt.

Wieder treibt ein Mörder sein tödliches Spiel mit seinen Opfern, aber auch mit Lukas, dem Ermittler, der mit Hilfe von Berit, der Profilerin und seinem Kollegen Weber versucht, die Zahl der Opfer gering zu halten. Diesmal sucht der Mörder seine Opfer nach besonders perfiden Kriterien aus, getrieben von Vorfällen aus seiner Jugend. Mehr sei hier nicht verraten.

Wer sich dieses Buch aussucht, erhält etwas Besonderes. Der Autor spart weder mit Grausamkeit, noch mit Menschlichkeit und erstellt damit ein flüssig zu lesendes, extrem spannendes Buch, das man nur schwer aus der Hand legen mag.

Ein trotz allem erfreuliches Ende beschließt das Buch.

Das Cover hat, wie auch das Vorgänger-Buch einen guten Bezug zum Inhalt.

Eine Fortsetzung wäre das Non-plus-Ultra

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Wunderschön

111 Orte in und um Valencia, die man gesehen haben muss
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Mit dem Buch " 111 Orte in und um Valencia, die man gesehen haben muss ", ist mir ein echter Schatz in die Hände gefallen.
Schon im Vorwort verspricht der Autor Daniel Izquierdo - Hänni, mit seinen 111 ...

Mit dem Buch " 111 Orte in und um Valencia, die man gesehen haben muss ", ist mir ein echter Schatz in die Hände gefallen.
Schon im Vorwort verspricht der Autor Daniel Izquierdo - Hänni, mit seinen 111 Kapiteln sowohl der Mentalität seiner valencianisch - spanischen Mitbürger, als aber auch seiner deutschsprachigen Leserschaft gerecht zu werden.
Und dass Izquierdo-Hänni die von ihm beschriebenen Orte liebt, wird schon im ersten Kapitel klar.
Was kann typischer sein als ein Fächer. Es muss nur der Richtige sein. Nun weiß ich, wo ich ihn finde.
Auch das zweite Kapitel, in dem es um Wasser geht, was den Autor zu seinem Krimi "Gefährliches Wasser" inspiriert hat, ist hochinteressant.
Weiter geht die Rundreise durch Valencias Straßen und Gassen. Märkte, Kultur-und Sporteinrichtungen, Gastronomie, Kirchen, Spielplätze, Eis-Salons und Museen, romantische Gärten zum Entspannen, Brücken, Skulpturen, Strand und Sand, Kunsthandwerk, Stauseen, Paella, Valencias Heiliger Gral, Wehranlagen, Porzellan, ein Adlerhorst und noch viel mehr gibt es in dem handlichen Buch, das auch eine digitale Karte von Valencia anbietet, zu entdecken.
Und wer in einem Urlaub nicht alles schafft,
"Wiederkommen" heißt das Zauberwort.

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Metamorphose

Die Krabbenfischerin – Das Erbe der Küste
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Danela Pietreks Buch hat mich sehr berührt.

Da wird erzählt, wie Runa ihre Mutter verliert, sich dann um ihre jüngeren Geschwister kümmert, und als sie nicht mehr kann, geht sie nach Hamburg und lebt ...

Danela Pietreks Buch hat mich sehr berührt.

Da wird erzählt, wie Runa ihre Mutter verliert, sich dann um ihre jüngeren Geschwister kümmert, und als sie nicht mehr kann, geht sie nach Hamburg und lebt auf einem Hausboot. Ihr Freund, Ole, mit dem sie Freundschaft plus lebt, ist Seenotretter.

Runa hat einen Sohn, Finn, der gerade das Abi gemacht hat und ein Jahr nach Kanada gehen will.

Da erreicht sie die Nachricht, dass ihr jüngerer Bruder Peer tödlich verunglückt ist. Ihre Schwester, die als Ornithologin auf einer Insel lebt und ihr jüngster Bruder Torge versuchen nun, den Vater und sein Unternehmen, eine Krabbenfischerei, zu unterstützen und schlssendlich vor der Insolvenz zu bewahren.

Dabei kommt es aber immer wieder zu Streitigkeiten, zu Machtspielchen, zu Missverständnissen und vor allem für Runa gilt es, eine Entscheidung zu treffen, sei es ihr Arbeitsplatz in Hamburg oder ihrem Sohn endlich zu sagen, wer sein Vater ist.

Eine Geschichte, die man so leicht lesen kann und die so viele Denkanstöße gibt, man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Von mir gibt es da klar 5 Sterne.

Auch das Cover passt gut zur Geschichte.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Signora Portalettere

Die Briefträgerin
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Mit diesem Buch ist mir ein richtiger Schatz in die Hände geraten.

Die Autorin Francesca Giannone beschreibt in ihrem Werk das Leben der Anna
Allavena.

Das fiktive Dorf Lizzanello ist der ...

Mit diesem Buch ist mir ein richtiger Schatz in die Hände geraten.

Die Autorin Francesca Giannone beschreibt in ihrem Werk das Leben der Anna
Allavena.

Das fiktive Dorf Lizzanello ist der Ort, an dem sich, nachdem Anna mit ihrem Mann Carlo in sein Heimatdorf gezogen ist, ihr Leben hauptsächlich abspielt.
Carlo hat das Haus seines Onkels geerbt, sein Bruder Antonio hat das Haus der Eltern übernommen.
Nun ist also die Familie zusammen. Carlo und Anna mit Söhnchen Roberto, Tochter Claudia ist leider im Alter von 3 Monaten plötzlich verstorben. Antonio mit Ehefrau Agneta und Tochter Lorenza.

Aber da ist auch noch die Schneiderin Carmela, die von Carlo vor Jahren einfach verlassen wurde, und ein Geheimnis, das erst Jahre später für alle Beteiligten ein großes Problem werden wird, von dem Anna aber nie erfahren wird.

Schon bei den ersten Zeilen taucht man als Leser in das beschauliche Leben des Italien im Jahr 1934 ein.

Da wird gekocht, geliebt, gestritten, gehandelt, intrigiert, gelogen und betrogen, gebetet, gesündigt und gebeichtet, und alles voller Inbrunst und italienischer Mentalität.
Die Jahre von 1934 bis zu Annas Tod im Jahr 1961 sind prall gefüllt mit Leben und Liebe.

Wunderbar beschrieben sind die damals gültigen Gesetze innerhalb der Familien, der Zusammenhalt, die gegenseitige Achtung, das Zusammenspiel von " das gehört sich nicht " und " das ist erlaubt ", an das sich beinahe alle halten.

Die Liebe von Anna und ihrem Carlo ist ebenso Thema wie die Beziehung zu Antonio, der sich mit seiner Schwägerin über Bücher austauscht, Schwägerin Agatha, die so gerne Anna zur Freundin hätte, Lorenza, die sich unglücklich verliebt und einen anderen Mann heiratet.

Anna, die als ehemalige Lehrerin wieder ins Berufsleben einsteigt und Briefträgerin wird, später sogar ein Frauenhaus gründet, die sich mit dem Pfarrer anlegt, der dies unbedingt segnen will.

Carlo, der Weinbauer und Bürgermeister wird, sein erster Wein heißt " Donna Anna" und wird ein Verkaufsschlager.

Und das Geheimnis, das erst auf den letzten Seite gelüftet wird, für die, die es hauptsächlich betrifft.

Ein tolles Cover mit viel Aussagekraft ist ein echter Hingucker und macht Lust aufs Lesen.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Trauma

Unter Wasser
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Die Autorin Tara Menon beschreibt in ihrem Roman die Erinnerungen der Protagonistin Marissa an ihre Freundin Arielle und welche Gefühle diese hervorrufen.
Marissa und Arielle lernten sich als ...

Die Autorin Tara Menon beschreibt in ihrem Roman die Erinnerungen der Protagonistin Marissa an ihre Freundin Arielle und welche Gefühle diese hervorrufen.
Marissa und Arielle lernten sich als Kinder in Thailand kennen und es entwickelte sich zwischen den beiden Mädchen eine ganz spezielle Freundschaft, sie waren beinahe Schwestern.
Marissa hatte ihre Mutter verloren und Arielle bot ihr an, ihre Mutter, eine sehr warmherzige Frau, mit Marissa zu teilen. Dafür kamen sich Marissas Vater und Arielle nahe, da Arielles Vater seine Tochter nie so behandelte, wie es ein Vater tun sollte. Er steckte seine Energien in das Hotel seiner Frau und war für organisatorische Dinge zuständig.
Marissas Vater, ein Meeresbiologe, forschte in Thailand und lehrte die beiden Mädchen, wie die Welt unter Wasser funktioniert. Die Mädchen hatten eine recht unbeschwerte Kindheit und erlebten die Unterwasserwelt sehr bewusst.
Bis der Tsunami kam und alles veränderte.
Arielle überlebte die Riesenwelle im Gegensatz zu Marissa nicht,
Diese ging dann wieder nach New York zurück und erlebte wieder und wieder in ihren Alpträumen schlimme Situationen. Auch war Arielle ihre ständige Begleiterin, wo immer sich Marissa aufhielt.

Ein sehr berührender Roman, der sehr gut wiedergibt, wie die Menschen diese Katastrophe er- und überlebten und welche Traumata sie heute noch mit sich herumtragen.
Das Cover in wunderschönen Blautönen hat etwas Tröstliches zu bieten.

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