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Veröffentlicht am 20.06.2026

Der Blick in Dackelaugen

Die Glorreichen 77. Rache kennt keinen Ruhestand
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Angelika Niestrath hat in ihrem Roman ein gar nicht so unaktuelles Thama aufgegriffen. Seniorenresidenz versucht, mehr Gewinn zu lukriieren, aber die durchaus noch selbstständigen Herrschaften rebellieren. ...

Angelika Niestrath hat in ihrem Roman ein gar nicht so unaktuelles Thama aufgegriffen. Seniorenresidenz versucht, mehr Gewinn zu lukriieren, aber die durchaus noch selbstständigen Herrschaften rebellieren. Und das auf eine recht ungewöhnliche Art und Weise.

Nachdem die Betreiber des Hauses nicht vor Mord zurückschrecken, sind auch die alten Leute wenig zimperlich, denn da hat sich ein neuer Gast im Haus etabliert, von dem einer der Bewohner etwas weiss, das ihn erpressbar macht.

Und so kommt eins zum anderen, es gibt jede Menge Todesfälle, nicht alle gewollt, aber tot ist eben tot.

Die ganze Handlung ist trotz der Verbrechen, die da geschehen, einfach witzig, es gibt viel Situationskomik und man kann sich bestens unterhalten ( evtl. mit einem Spritzer Makaberheit )

Auch das Cover sieht gut aus und lädt zum Zugreifen ein.

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Veröffentlicht am 19.06.2026

Unerwartete Wendungen

Alles ihre Schuld
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Dieses Buch ist nach längerer Zeit wieder einmal eines, das mich noch lange, nachdem ich es fertig gelesen habe, zum Nachdenken bringt.
Es ist so voller unerwarteter Wendungen und doch so logisch ...

Dieses Buch ist nach längerer Zeit wieder einmal eines, das mich noch lange, nachdem ich es fertig gelesen habe, zum Nachdenken bringt.
Es ist so voller unerwarteter Wendungen und doch so logisch aufgebaut, dass ich es auch geglaubt hätte, wenn es als Aufmacher in einer Tageszeitung gekommen wäre. Ist es zum Glück nicht.
Die Autorin Andrea Mara werde ich mir merken.
Im Roman geht es um das Verschwinden eines kleinen Buben.
Was sich Mutter, Vater, Bekannte und Verwandte für Gedanken darüber machen, was sie unternehmen, um den kleinen Kerl zu finden, wer ihn entführt hat und warum, das alles füllt ein dickes Buch mit 443 Seiten, von denen jede einzelne es wert ist, gelesen zu werden. Ein schönes Cover, das auf die Gegend, in welcher sich die extrem spannende Handlung abspielt, zeigt eine Wohnstraße irgendwo in Irland. Auch die Farbgestaltung des Covers ist sehr ansprechend.

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Veröffentlicht am 30.05.2026

Tabea kanns nicht lassen

Arrivederci am Lago Maggiore
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Die Protagonistin Tabea Kummer verbringt wieder einmal ihren Urlaub am Lago Maggiore.

Die Autorin Alexandra Holenstein setzt auf Humor und witzige Ansagen und schafft es dabei sehr gut, Mord immer als ...

Die Protagonistin Tabea Kummer verbringt wieder einmal ihren Urlaub am Lago Maggiore.

Die Autorin Alexandra Holenstein setzt auf Humor und witzige Ansagen und schafft es dabei sehr gut, Mord immer als schlimmes Verbrechen darzustellen. Ihre Ansagen und Beschreibungen lassen mich ständig schmunzeln.

Tabea will eigentlich nur Urlaub machen, lesen und den Hund bewegen. Ihr Vermieter hat anders im Sinn, er bittet sie, in seiner Pension, Verzeihung, in seinem Boutiquehotel in Ascona die Hausdame zu geben, weil er nach Süditalien zu seinem todkranken Bruder gerufen wurde.

Kaum ist er weg, gibt es eine Tote. Eine bekannte Influencerin, die mit ihrem Partner im Hotel wohnt(e). Unangenehm, weil die anderen Gäste nicht gerade streichelweich sind und jeder Gast seine speziellen Eigenheiten pflegt. Da hat Tabea schön zu tun.

Ein Wiedersehen mit der Kommissarin Lara Patelli ist ebenso unausweichlich wie nötig, nur ist Patelli diesmal schwanger und im entsprechenden Zustand.

Unterstützung bekommt Tabea von der Haushälterin Esmeralda, diese hat ihre Gründe dafür. Und ebenso hilfreich ist der gute Putzgeist des Hauses, Valentino, den wohl mehr als Kollegialität mit Esmeralda verbindet.

Auch die Mutter samt Begleiterin, Sohn samt Freund und schlussendlich Freundin Mimi, die Liebeskummer hat, reisen an, um Tabea den Rücken zu stärken.

Die Ermittlungen bringen einiges an dunklen Geheimnissen und alten Wunden ans Licht.

Ein Cover, das danach schreit, am Lago Maggiore Urlaub zu machen, rundet den Gesamteindruck perfekt ab.

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Veröffentlicht am 30.05.2026

Linda erlebt Malta

Ein Sommer auf Malta
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Die Autorin dieses Romans, der eine schöne Geschichte erzählt, entführt ihre Leser auf die Insel Malta.

Allerbeste Voraussetzungen für eine Liebesgeschichte sind gegeben.

Linda, die Hauptperson, ist ...

Die Autorin dieses Romans, der eine schöne Geschichte erzählt, entführt ihre Leser auf die Insel Malta.

Allerbeste Voraussetzungen für eine Liebesgeschichte sind gegeben.

Linda, die Hauptperson, ist frisch getrennt und will auf Malta in einer Englisch-Schule unterrichten. Ausserdem ist sie zur Hochzeit ihrer besten Freundin Claire eingeladen.

Schon im Flugzeug lernt sie einen sehr interessanten Mann, Clive, kennen, mit dem sie eine recht spritzige , launige Konversation führt.

Ihr Hotel ist nicht ganz so, wie man sich das Vorstellt, dort wird umgebaut und es ist nur die schöne Aussicht, die verleitet, zu bleiben, aber Linda wohnt bald ohnehin am Campus.

Als sie abends durch die Gegend bummelt, entdeckt sie ihre Flugbekanntschaft in einer Bar und er lädt sie ein. Ein paar Cocktails zu viel und Linda kippt. Clive bringt sie in ihr Hotel . Als sie aufwacht, malt sie sich aus, was alles passiert sein könnte, ist aber beruhigt

Am Tag darauf werden im Hotel Blumen abgegeben, von denen Linda glaubt, sie wären von David, ihrem Ex, der ebenfalls zur Hochzeit eingeladen ist.

Und als sie zu der Schule fährt, um sich etwas umzuschauen, trifft sie den jungen Mann wieder, der ihr seine Jacke angeboten hatte, als sie am Flughafen auf den Bus gewartet hatte.

Die Hochzeit hätte beinahe nicht stattgefunden, das junge Paar hatte sich gestritten, als es um einen Ehevertag ging, der ausgerechnet von Clive, der ein guter Freund von Enzo ist, aufgesetzt wurde.

Und nun gehen die Verwicklungen, Missverständnisse und Intrigen los, Schlag auf Schlag, David verbreitet über Clive, den er gar nicht kennt, aber als Rivalen wahrnimmt, Gerüchte, die nicht stimmen, Linda ist hin und hergerissen und das junge Ehepaar meldet sich auch nicht mehr.

Linda geht eine Zeit lang mit Niko, dem jungen Mann vom Bus, aus und gibt ihm Privatunterricht, weil er eine Stelle auf Malta angenommen hat.

David taucht als angeblicher Lehrer an ihrer Schule auf und versucht, sie zurück zu gewinnen.

Und Linda? Freundschaft mit Niko, vorsichtige Annäherung mit David, aber sie denkt eigentlich nur an Clive....

Für wen wird sie sich entscheiden?

Und was ist aus ihrer Freundin geworden?

Ein schöner Sommerroman mit einem schönen sommerlichen Cover. Man kann gar nicht aufhören, zu lesen....

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Veröffentlicht am 29.05.2026

Frauenkunst

Fünf Tage im Licht
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Die Autorin Rhiannon Lucy Cosslett nimmt ihre Leser mit auf eine griechische Insel.
Vier Frauen wollen dort einige Tage auf dem Sommersitz von Alessia verbringen, um mit einer der Frauen, Helena, ...

Die Autorin Rhiannon Lucy Cosslett nimmt ihre Leser mit auf eine griechische Insel.
Vier Frauen wollen dort einige Tage auf dem Sommersitz von Alessia verbringen, um mit einer der Frauen, Helena, Abschied von deren Junggesellinnenleben zu feiern. Iris, Sophie und Alessia sind als Brautjungfern für die Hochzeit geplant.
Nach fünf Tagen sollen die Männer auf die Insel nachkommen.
Sophie, die in London mit Greg zusammen wohnt, der sie auch finanziell unterstützt, ist Malerin und möchte kinderlos bleiben, im Gegensatz zu Greg.
Sophie hinterfragt ihre Beziehung zu Greg, ganz besonders, als sie einen Freund von Alessia, Ky, kennen lernt und sich mit ihm einlässt.
Sie hat ein schlechtes Gewissen, aber ihre Gefühle gehen mit ihr durch.
Vor jedem Kapitel des Romans tritt Sophie gedanklich in einen Briefwechsel mit Künstlerinnen verschiedenster Herkunft und Epochen, die Akte als Selbstbildnisse gemalt haben. Und das Thema Mutterschaft spielt immer mit in ihre Gedanken.
Das Buch ist wirklich schön zu lesen, die Sommerstimmung und die Düfte auf der griechischen Insel haben ein ganz besonders Flair.
Auch das Cover lässt Sommerstimmung aufkommen.

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