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Veröffentlicht am 25.03.2026

Zwischen Gummistiefeln und ganz großen Gefühlen

Die Liebe trägt Gummistiefel - Lakeland Love
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»Die Liebe trägt Gummistiefel« von Alexandra Zöbeli

Es ist schon eine Weile her, seit ich zuletzt etwas von ihr gelesen habe, aber ihre Geschichten sind für mich immer kleine Wohlfühlorte – warmherzig, ...

»Die Liebe trägt Gummistiefel« von Alexandra Zöbeli

Es ist schon eine Weile her, seit ich zuletzt etwas von ihr gelesen habe, aber ihre Geschichten sind für mich immer kleine Wohlfühlorte – warmherzig, emotional und wie ein Kurzurlaub nach Großbritannien. Genau diese besondere Mischung aus Leichtigkeit, Gefühl und einem Hauch Fernweh macht ihre Bücher für mich so besonders.

»Die Liebe trägt Gummistiefel« ist der zweite Band der Lakeland-Love-Reihe und auch ohne Vorkenntnisse findet man sofort in die Geschichte hinein. Und ganz ehrlich, ich habe jetzt richtig Lust bekommen, Band 1 auch noch zu lesen!

Die Geschichte rund um Tess, die nach einem Schicksalsschlag ihr Leben neu ordnen muss, fand ich sehr berührend. Ihre Wanderung auf dem Pennine Way ist nicht nur körperlich herausfordernd, sondern auch eine Reise zu sich selbst. Dabei begegnet sie nicht nur wundervollen Menschen und Tieren 🐶🦙sondern auch ihren eigenen Ängsten und Wünschen. Besonders gefallen haben mir das wunderschön beschriebene Setting, die sympathischen und authentischen Charaktere sowie die leisen, aber wichtigen Botschaften über Selbstfindung und Mut.

Die Liebe der Autorin zu Großbritannien spiegelt sich so schön in der Geschichte wieder, ich fühl das so mit. 😍

„Schau, wir sollten uns ein Beispiel an unseren Hunden nehmen. Sie leben im Hier und Jetzt.“ 🐾 Ein Gedanke, der bei mir hängen geblieben ist.

Tess’ Entwicklung zeigt, wie wichtig es ist, auf sich selbst zu hören und auch neue Wege zu gehen – selbst wenn sie sich zunächst ungewohnt oder schwierig anfühlen.

Ein gefühlvoller Wohlfühlroman mit wunderschönem Setting, liebenswerten Charakteren und einer berührenden Geschichte über Neuanfang, Mut und das Finden des eigenen Weges.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Meerwasserherzen- Wenn das Leben weitergeht, auch ohne Stop Taste

Die Inselschwestern - Meerwasserherzen
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Ein ruhiger, emotionaler Roman, Gefühlvoll, tiefgründig und zugleich leicht erzählt. Eine berührende Geschichte über Verlust und Neuanfang.

Und wieder habe ich mich nach Sylt gelesen wo der Nordseewind ...

Ein ruhiger, emotionaler Roman, Gefühlvoll, tiefgründig und zugleich leicht erzählt. Eine berührende Geschichte über Verlust und Neuanfang.

Und wieder habe ich mich nach Sylt gelesen wo der Nordseewind mich ordentlich durchgepustet hat.

Mit »Die Inselschwestern – Meerwasserherzen« von Nina Mazur habe ich eine Autorin entdeckt, deren Geschichte mich direkt berührt hat. Da ich bisher noch kein Buch von ihr gelesen habe, war ich umso gespannter auf ihr Debüt und ich wurde nicht enttäuscht. Dieser Auftakt der Inselschwestern-Reihe hat mir eine wirklich schöne und emotionale Lesezeit geschenkt.

Worum geht’s
Die Geschichte nimmt uns mit nach Sylt, zu Marina Hansen. Nach dem Unfalltod ihres Mannes steht ihre Welt plötzlich still. Was bleibt, ist die Verantwortung für ihre Tochter Lisa, der Zusammenhalt ihrer Familie und ihr Restaurant „Sölbloom“, das sie irgendwie durch den Alltag trägt.

Doch Trauer, Schuldgefühle und die Angst vor neuem Schmerz begleiten sie auf jedem Schritt. Besonders berührt hat mich, wie feinfühlig das Thema Trauer verarbeitet wird. Gleichzeitig schafft es die Autorin, trotz dieser schweren Themen bleibt eine gewisse Leichtigkeit.

An Marinas Seite ist Oliver, der beste Freund ihres verstorbenen Mannes und Lisas Patenonkel. Zwischen ihnen entstehen leise, vorsichtige Gefühle, die Marina selbst überraschen. Aber auch Zweifel, Ängste und ein dunkles Geheimnis stehen zwischen ihnen.

Der Schreibstil ist ruhig, warm und sehr angenehm zu lesen. Ich konnte mich gut in die Figuren hineinversetzen und habe besonders Marina und ihre Gedanken oft sehr gut verstanden.

Ein Zitat aus dem Buch ist mir besonders im Kopf geblieben:
„Schließlich läuft das Leben weiter, auch wenn ich gerne ab und zu auf Pause drücken würde.“
Und ganz ehrlich, wer hat sich das nicht schon einmal gewünscht?

Ein Buch für alle, die Geschichten mit Herz und Tiefgang lieben, sich nach Nordsee-Atmosphäre und Inselgefühl sehnen. Eine Geschichte über Trauer, Hoffnung und Neuanfang mögen und herzlichen Figuren, die Schritt für Schritt wieder ins Leben zurückfinden.


Eine eher ruhige Geschichte aber sehr gefühlvoll und hat mir ein paar schöne Lesestunden geschenkt.

Ich freue mich auf jeden Fall auf eine Fortsetzung,






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Veröffentlicht am 28.02.2026

Eine Reise von ganz unten bis hoch zum Mond

Juli und Ulf fliegen ins Weltall
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Ein kluges, liebevoll illustriertes Sachbilderbuch, das Wissen und Fantasie wunderbar verbindet. „Juli und Ulf fliegen ins Weltall" macht neugierig, erklärt komplexe Themen kindgerecht und lädt kleine ...

Ein kluges, liebevoll illustriertes Sachbilderbuch, das Wissen und Fantasie wunderbar verbindet. „Juli und Ulf fliegen ins Weltall" macht neugierig, erklärt komplexe Themen kindgerecht und lädt kleine Entdecker dazu ein, selbst nach den Sternen zu greifen. Absolut empfehlenswert für neugierige Kinder.


Wisst ihr eigentlich, wie weit es von der Erde bis zum Mond ist?
384.400 Kilometer. Eine unvorstellbare Strecke und genau dorthin nimmt uns dieses wunderbare Kinderbuch mit.

Eine Kinderbuchempfehlung für neugierige Entdeckerinnen und Entdecker von 6 bis 10 Jahren.: „Juli und Ulf fliegen ins Weltall“ aus dem Katapultverlag.

Nach ihrem Tauchgang in die Tiefsee zieht es Juli diesmal nach ganz oben. Höher und immer höher – bis ins Weltall. Kurzerhand wird aus dem U-Boot Ulf ein Ultraschnellraum-Boot mit Raketenantrieb und schon beginnt das Abenteuer.

Doch Juli will nicht einfach nur fliegen. Sie will verstehen. Warum steigen Heliumballons nach oben? Wie entstehen Wolken? Warum wird die Luft immer dünner? Was ist Schwerelosigkeit? Und warum ist der Mond eigentlich so voller Beulen?

Auf ihrer Reise begegnen Juli und Ulf Insekten, Wolken, Zugvögeln, Satelliten und sogar der ISS. Spielerisch und mit viel Humor werden spannende Sachthemen erklärt, und das kindgerecht, anschaulich und absolut faszinierend. Selbst Themen wie Atmosphäre, Schwerkraft oder Weltraumschrott werden verständlich und lebendig vermittelt.

Besonders gelungen finde ich den Aufbau des Buches. Man liest von unten nach oben, genauso wie Juli und Ulf sich immer höher arbeiten. Das macht das Lesen zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Die liebevollen Illustrationen von Iris Ott machen das Abenteuer noch lebendiger. Es gibt auf jeder Seite so viel zu entdecken, dass man immer wieder Neues findet.

Am Ende landen Juli und Ulf tatsächlich auf dem Mond. Dort hüpft Juli fast wie auf einem Trampolin, weil die Anziehungskraft viel geringer ist als auf der Erde. Ein magischer Moment, der neugierig macht auf weitere Reisen.

Mir gefällt besonders, dass Kinder hier nicht nur zuhören, sondern zum Mitdenken und Weiterträumen eingeladen werden. Wohin soll die nächste Reise gehen? Das möchte der Verlag von den Kindern wissen.

„Juli und Ulf fliegen ins Weltall“ verbindet Wissen, Fantasie und Humor und ist eine klare Empfehlung für alle neugierigen Kinder.


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Veröffentlicht am 28.02.2026

Mit Emmi macht backen und kochen so richtig Spaß

Emmi kocht einfach: 85 Rezepte für das ganze Jahr
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Ich habe wieder ein paar wundervolle Rezepte von @emmikochteinfach ausprobiert - diesmal aus »Emmi kocht einfach - 85 Rezepte für das ganze Jahr«.

Die Begeisterung meiner Familie ist groß, und bei diesen ...

Ich habe wieder ein paar wundervolle Rezepte von @emmikochteinfach ausprobiert - diesmal aus »Emmi kocht einfach - 85 Rezepte für das ganze Jahr«.

Die Begeisterung meiner Familie ist groß, und bei diesen Rezepten macht es mir richtig Spaß, Neues auszuprobieren. Einfache und leckere Gerichte rund um das ganze Jahr, wirklich alltagstauglich.
Die saisonalen Rezepte reichen von leckeren Süßspeisen über Salate, Suppen und Quiches bis hin zu vielen köstlichen Hauptgerichten.
Ein herausnehmbarer Saisonkalender zeigt, welches Obst und Gemüse wann frisch erhältlich ist. So gibt es für jede Jahreszeit das passende Rezept.
Kartoffelsuppe kennen wir alle - aber diese hier mag ich ganz besonders.
Meine Familie übrigens auch.
Mögt ihr Becherkuchen? Dieser Schoko-Nuss-Becherkuchen ist der Hammer. Daran kann ich mich gar nicht satt essen - einfach himmlisch!
Es gibt noch so viele Rezepte, die ich ausprobieren möchte, und ich freue mich schon sehr darauf.
Besonders gut gefällt mir auch, dass die Rezepte leicht verständlich sind und die Zutatenliste wirklich aus einfachen Zutaten besteht. Nichts Kompliziertes, das man nur für ein einziges Gericht kauft und dann nie wieder braucht.
Eine liebe Thalia-Buchhändlerin hat mir erzählt, dass sie sich Sonntags immer auf Emmis Newsletter freut
- den habe ich dann gleich mal abonniert. 

Ein Muss für alle die einfache, abwechslungsreiche und leckere Rezepte suchen. Von mir eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Zwischen Schuld und Wahrheit und einem Dorf das nichts vergisst.

Die Schuldlosen
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Für mich war es das erste Buch der Autorin. Schon der Klappentext und auch das Cover haben mich sehr neugierig gemacht. Das Cover finde ich wirklich gelungen und sehr passend. 
Auf dem Buchrücken steht: ...

Für mich war es das erste Buch der Autorin. Schon der Klappentext und auch das Cover haben mich sehr neugierig gemacht. Das Cover finde ich wirklich gelungen und sehr passend. 
Auf dem Buchrücken steht: „Hammesfahrs Krimis sind immer ein bisschen anders als andere und oft auch ein bisschen besser.“ – Stern
Und ja, anders ist dieser Krimi definitiv.
Die Spannung baut sich eher ruhig und langsam auf. Vieles passiert unterschwellig, zwischen den Zeilen, und Stück für Stück nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Für mich hätte es zwischendurch gern etwas mehr Nervenkitzel sein dürfen. Trotzdem konnte mich das Buch fesseln, denn ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt und wie die Geschichte endet.
„Die Schuldlosen“ ist ein Psycho-Krimi, der ohne großen Spannungsbogen auskommt, dafür aber mit Dorfatmosphäre überzeugt.

Worum geht’s? 
Am Ostersonntag verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer im Dorf: Janice Heckler ist tot in der Greve gefunden worden, halbnackt und offensichtlich ertränkt. Schnell ist für alle klar, wer der Täter sein soll: der Nachbar Alex Junggeburt – als Kind noch bedauert, als Jugendlicher gefürchtet, als Erwachsener verteufelt.
Sechs Jahre später kommt Alex frühzeitig aus der Haft frei und kehrt in sein Elternhaus zurück. Das Dorf reagiert mit Misstrauen und Angst. Die einen fürchten seine Rache, die anderen weitere Gewalttaten.
Und dann wird eine weitere Leiche gefunden, die Leiche von Heike Jentsch. 

Meine Meinung:                                                                     Für alle, die Krimis mögen, die weniger auf Action setzen und mehr auf Psychologie und zwischenmenschliche Abgründe.

Besonders gut gefallen hat mir der Schreibstil. Er ist klar, und sehr angenehm vom Schriftbild zu lesen. Ich konnte der Handlung gut folgen und habe automatisch versucht mitzurätseln. Nach und nach setzen sich die Puzzleteile zusammen, was die Geschichte trotz ruhiger Erzählweise spannend macht.

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