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Veröffentlicht am 18.08.2026

Eine Biber bombastische Vorlese-, Abenteuer Geschichte

Biber Justin. Auf der dunklen Seite des Pools
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Eine humorvoll erzählte Familiengeschichte voller Biberrandale, Situationskomik und ganz viel Herz.

Eine unglaublich schöne, Biber- bombastische und urkomische Vorlesegeschichte. Ich hatte wieder so ...

Eine humorvoll erzählte Familiengeschichte voller Biberrandale, Situationskomik und ganz viel Herz.

Eine unglaublich schöne, Biber- bombastische und urkomische Vorlesegeschichte. Ich hatte wieder so viel Spaß beim lesen

Wie wahrscheinlich ist es eigentlich, dass ein Wunsch in Erfüllung geht? Ich glaube ja, das hängt vom Wunsch ab.
So beginnt Smilla Blau‘s Geschichte von »Biber Justin«.

Eine unglaublich schöne und urkomische Vorlesegeschichte. Ich hatte wieder so viel Spaß beim lesen.

Und die bi-ber-bombastischen Illustrationen lassen die Geschichte natürlich noch lebendiger werden.

Ja, es ist ein Kinderbuch, aber wer sagt, dass es nur für Kinder ist?🙃

Worum geht’s?
Ein Biber als Assistenzhund? Das kann ja nur chaotisch werden! 🦫

Als Opa mit seinem neuen „Assistenzhund“ Justin bei Lenny einzieht, merkt dieser schnell, dass mit Justin irgendetwas anders ist. Denn Justin ist kein Hund, sondern ein Biber und der sorgt nicht nur im Garten, sondern auch im Pool für jede Menge Chaos. Besonders blöd für Lenny, der dringend für die Qualifikation seines Wasserballteams trainieren muss.

So humorvoll, turbulent erzählte Familiengeschichte voller Biberrandale, liebenswerter Figuren und herrlich schräger Situationen. Ich musste beim lesen immer wieder lachen und konnte mir viele Szenen bildlich vorstellen.

Der Schreibstil ist einfach superduperbombastisch. Wörter wie „Alter Spalter!“ oder Justins freche Sprüche machen unglaublich viel Spaß.

Für mich ist das genau so ein Buch, das man sich abends gemeinsam auf dem Sofa schnappt, noch „nur ein Kapitel“ lesen möchte und am Ende doch weiterliest, weil man unbedingt wissen will, welche Biberrandale als Nächstes passiert.


Hinter all dem Chaos verbirgt sich auch ganz viel Herz verbirgt. Es geht um Familie, Zusammenhalt, das Zusammenleben der Generationen und darum, anderen mit Offenheit zu begegnen.

Ganz nebenbei merkt man, wie gut die Geschichte rund um den Biber und auch den Wasserballsport recherchiert wurde.

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Veröffentlicht am 09.08.2026

Ein Junggesellinnenabschied, der ganz anders endet als geplant

Bachelorette Party
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Wenn ihr Thriller mit einer düsteren Atmosphäre, vielen Geheimnissen und einigen überraschenden Wendungen mögt, dann …


Wie stellst du dir den perfekten Junggesellinnenabschied vor?

Bestimmt als große ...

Wenn ihr Thriller mit einer düsteren Atmosphäre, vielen Geheimnissen und einigen überraschenden Wendungen mögt, dann …


Wie stellst du dir den perfekten Junggesellinnenabschied vor?

Bestimmt als große Party mit viel Spaß, leckeren Drinks und einer unvergesslichen Zeit mit den besten Freundinnen. Der Junggesellinnenabschied, um den es in diesem Buch geht, ist allerdings alles andere als unbeschwert. Dabei fängt alles ganz harmlos an

Worum geht’s?
Anneliese feiert ihren Junggesellinnenabschied auf einer abgelegenen schwedischen Schäreninsel. Ein luxuriöses Yoga-Retreat, traumhafte Natur und ein Wochenende unter Freundinnen, eigentlich die perfekten Voraussetzungen. Doch Tessa verbindet mit der Insel ein ungelöster Vermisstenfall. Vor zehn Jahren verschwanden dort vier junge Frauen spurlos. Als das einzige Boot abtreibt und die Gruppe von der Außenwelt abgeschnitten ist, kippt die Stimmung. Geheimnisse kommen ans Licht, Misstrauen macht sich breit und plötzlich ist nichts mehr, wie es scheint.

Ein echt packender Thriller, wobei ich finde, dass er eher gemütlich losgeht. Die Spannung baut sich nach und nach auf und dann wird es so richtig spannend. Ich konnte das Buch irgendwann nicht mehr aus der Hand legen und war zu keinem Zeitpunkt sicher, wer für die Gräueltaten verantwortlich ist.

Es gab immer wieder Wendungen, die mich überrascht haben, und ich habe zwischendurch wirklich jeden einzelnen verdächtigt. Die teilweise bedrückende Atmosphäre auf der abgelegenen Insel und das Gefühl, dass jede Figur etwas zu verbergen hat, fand ich echt besonders gelungen.

Ich hatte schon länger keinen Thriller mehr gelesen und war deshalb besonders gespannt. Nachdem ich bereits einige neugierig machende Rezensionen gelesen hatte, kann ich jetzt auch sagen, dass die Geschichte wirklich fesselnd ist.

Wenn ihr Thriller mögt, die ihre Spannung langsam aufbauen, mit einer düsteren Atmosphäre, vielen Geheimnissen und einigen überraschenden Wendungen, dann solltet ihr euch Bachelorette unbedingt anschauen.

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Veröffentlicht am 23.07.2026

Zwischen Mirabellen, Sommerduft und einem Neuanfang

Mirabellentage
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„Heimkommen kann man nur, wenn man von zu Hause weg geht!“

Wieder einmal möchte ich mit einem wunderschönen Zitat beginnen. Und wenn ihr das Buch gelesen habt, werdet ihr verstehen, was damit gemeint ...

„Heimkommen kann man nur, wenn man von zu Hause weg geht!“

Wieder einmal möchte ich mit einem wunderschönen Zitat beginnen. Und wenn ihr das Buch gelesen habt, werdet ihr verstehen, was damit gemeint ist. ❤️ Ich finde übrigens auch, dass der Titel einfach perfekt gewählt ist.

Da mir „Mühlensommer“ schon unglaublich gut gefallen hat, war die Vorfreude auf Mirabellentage riesig. Und ich habe mich vom ersten Moment an wieder in Blumfeld zu Hause gefühlt.

Worum geht’s?
Anna ist Anfang fünfzig und war viele Jahre die Haushälterin von Pfarrer Josef. Eigentlich ist sie aber viel mehr als das. Sie ist die gute Seele des Ortes. Als Josef plötzlich stirbt, gerät ihre ganze Welt ins Wanken. Doch bevor sie überhaupt Zeit hat, über ihre Zukunft nachzudenken, soll sie seinen letzten Wunsch erfüllen und seine Asche ans Meer bringen. Eine Reise, die viel mehr wird als nur eine Fahrt ans Meer.

Besonders gefallen hat mir der Schreibstil. Martina Bogdahn schreibt so lebendig, dass ich alles direkt vor Augen hatte. Den Duft des Sommers, die Mirabellen, Blumfeld… ich hatte das Gefühl, mittendrin zu sein.

Und dann dieser Humor. 😂 Die Busfahrt zur Sebastian Kneip (P)-Tour… ich musste so lachen.

Gleichzeitig ist die Geschichte unglaublich gefühlvoll. Stück für Stück durfte ich Anna kennenlernen und sie ist mir immer mehr ans Herz gewachsen. Ich fand den Gedanken so schön, dass Pfarrer Josef sich diesen letzten Wunsch vielleicht ganz bewusst ausgesucht hat, damit Anna endlich einmal ans Meer kommt und dabei vielleicht auch sich selbst ein Stück näher.

Für mich steckt in diesem Buch so viel mehr als nur eine schöne Geschichte. Ich habe ganz viele kleine Botschaften zwischen den Zeilen entdeckt.

Wenn ihr Geschichten mögt, die euch zum Lachen bringen, ans Herz gehen und euch ganz nebenbei daran erinnern, dass es nie zu spät ist, neue Wege zu gehen, dann ist „Mirabellentage“ genau das richtige Buch. Für mich war es eine wunderschöne Wohlfühlgeschichte mit ganz viel Herz und Tiefgang, die bestimmt noch lange in mir nachklingen wird.

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Veröffentlicht am 15.07.2026

Ein Garten voller Wunder – Eine Geschichte, die Herz und Seele zum Blühen bringt

Ein Garten voller Wunder
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»Aus der größten Leere entstehen oft die schönsten Blüten.« 🌸
– Zitat S. 29

Mit diesem Zitat möchte ich meine Rezension zu dem wundervollen Debütroman »Ein Garten voller Wunder« von Christiane Wolter ...

»Aus der größten Leere entstehen oft die schönsten Blüten.« 🌸
– Zitat S. 29

Mit diesem Zitat möchte ich meine Rezension zu dem wundervollen Debütroman »Ein Garten voller Wunder« von Christiane Wolter beginnen.

Selten hat mich ein Buch auf so leise und zugleich intensive Weise berührt. Die Geschichte beginnt traurig, ohne dabei jemals bedrückend zu werden. Stattdessen strahlt sie eine Wärme und Hoffnung aus, die mich von der ersten bis zur letzten Seite begleitet haben.

Christiane Wolter erzählt die Geschichte der 32-jährigen Ella, die nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter in ihr Elternhaus zurückkehrt. Dort erwarten sie nicht nur Erinnerungen und Trauer, sondern auch ein verwilderter Garten. Während sie beginnt, die Beete wieder zum Blühen zu bringen, setzt sie Stück für Stück auch ihr eigenes Leben neu zusammen. Unterstützt wird sie dabei von ihrem weisen Nachbarn Herrn Langenbeck, dessen Gedanken und Lebensweisheiten mich immer wieder zum Nachdenken gebracht haben.

»Manchmal muss etwas erst zerbrechen, damit es seine vollkommene Form finden kann.«
– Zitat S. 37

Besonders die japanische Kunst des Kintsugi, bei der Zerbrochenes nicht versteckt, sondern mit Gold veredelt wird, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Eine wunderschöne Botschaft darüber, dass unsere Brüche und Narben Teil unserer Geschichte sind und uns nicht weniger wertvoll machen.

Es war so schön, Ella auf ihrem Weg zu begleiten. Zu sehen, wie sie langsam wieder Wurzeln schlägt, Mut fasst und wächst. Und ebenso schön war es, ihren Garten förmlich beim Erblühen zu beobachten. Die Geschichte ist ruhig erzählt und gleichzeitig voller Leben, Hoffnung und kleiner Wunder.

Besonders berührt haben mich die vielen klugen Gedanken, die in der Geschichte stecken. Den Vergleich mit der Regentonne fand ich so schön.

Wie eine Regentonne nur eine bestimmte Menge Wasser aufnehmen kann, können auch wir Menschen eine gewisse Menge an Belastungen tragen. Doch wenn immer mehr hinzukommt und wir vergessen, für einen Ausgleich zu sorgen, läuft irgendwann auch unsere Tonne über. Ein einfaches Bild, das so viel Wahrheit in sich trägt.

Auch dieses Gespräch zwischen Ella und Herrn Langenbeck ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
»Unkraut raubt den Nutzpflanzen Licht und Nährstoffe, die sie dringend benötigen. Es ist wie die Sorgen, die Sie sich machen. Sie rauben den positiven Gedanken jede Lebensgrundlage.«
– Zitat S. 76

Wie wahr.

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Veröffentlicht am 14.07.2026

Ein Stück Großbritannien zwischen zwei Buchdeckeln

Dear Britain
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Eine Reise durch Großbritannien mit Annette Dittert. Für mich als England-Fan ein absolutes Herzensbuch

Ich musste das Buch sofort haben, weil ich mein Herz irgendwann an England verloren habe. Kaum bin ...

Eine Reise durch Großbritannien mit Annette Dittert. Für mich als England-Fan ein absolutes Herzensbuch

Ich musste das Buch sofort haben, weil ich mein Herz irgendwann an England verloren habe. Kaum bin ich in London, habe ich dieses ganz besondere Kribbeln im Bauch und ein Dauergrinsen im Gesicht. Genau dieses Gefühl beschreibt Annette Dittert ebenfalls und ich habe mich darin sofort wiedergefunden.

Schon London Calling habe ich mit großer Begeisterung gelesen. Umso mehr habe ich mich auf Dear Britain gefreut. Die Vorfreude hat sich für mich auf jeder einzelnen Seite gelohnt. Ich habe das Buch unglaublich gern gelesen und am liebsten wäre ich Annette Dittert noch viel länger durch Großbritannien gefolgt.

Dass Annette Dittert viele Jahre als ARD-Auslandskorrespondentin aus London berichtet hat und mittlerweile selbst die britische Staatsbürgerschaft besitzt, merkt man auf jeder Seite. Sie kennt das Land nicht nur unglaublich gut, sondern erzählt mit einer Wärme und Authentizität, die mich sofort mitgenommen hat.

Dieses Buch ist nicht einfach ein Sachbuch über den Brexit. Sondern eher eine sehr persönliche Liebeserklärung an Großbritannien. Es ist ehrlich, kritisch und gleichzeitig voller Wärme. Annette Dittert erzählt von politischen Hintergründen ohne das sie trocken rüber kommen. Stattdessen nimmt sie uns mit mitten hinein in das echte Großbritannien. Das fand ich besonders spannend.

Außerdem haben mich die Einblicke hinter die Kulissen, wie das House of Lords, die traditionsreichen Gentlemans Clubs, die britische Gartenkultur, das ungeschriebene Verfassungssystem und natürlich ihr buntes Narrowboat Emilia am Regent’s Canal fasziniert. Gerade dieser Teil hat mich besonders gut gefallen, weil ich selbst schon so oft am Regent’s Canal entlangspaziert bin und jedes Mal diese besondere Atmosphäre genieße. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, wieder dort zu sein.

Ich liebe einfach die Art, wie Annette Dittert erzählt. Informativ, klug, humorvoll und dabei so nah, dass ich manchmal das Gefühl hatte, sie würde mir das alles erzählen.

Für mich ist Dear Britain eine absolute Empfehlung für alle, die England genauso lieben wie ich. Für alle, die mehr über Land und Leute erfahren möchten. Für alle, die verstehen wollen, was Großbritannien heute bewegt. Und für alle, die sich beim Gedanken an London und England sofort ein kleines bisschen zu Hause fühlen.

Hier noch ein Zitat, welches Annette Dittert noch eine Weile begleitet hat:
“Man muss sich im Leben an die Kirschen erinnern und nicht an die Kerne.”
Ich finde es auch ganz besonders.
Ein wunderschöner Gedanke, der auch bei mir nachklingt.

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