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Veröffentlicht am 15.11.2025

ergreifend

Lebensbande
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Wieder einmal hat mich Mechthild Borrmann mit ihrem Roman „Lebensbande“ überzeugt. Bisher haben mich alle ihre Werke angesprochen, da ich über diese Zeitepochen sehr gern lesen. Ein Stück Zeitgeschichte ...

Wieder einmal hat mich Mechthild Borrmann mit ihrem Roman „Lebensbande“ überzeugt. Bisher haben mich alle ihre Werke angesprochen, da ich über diese Zeitepochen sehr gern lesen. Ein Stück Zeitgeschichte wird immer perfekt mit Fiktion verknüpft.

Das neue Werk spiel in zwei verschiedenen Zeitebenen, das allein macht es für mich schon spannend.
Herbst 1991. Nora lebt in einem Ort an der Ostsee und wird von der Rentenversicherung aufgefordert ihre Konten zu klären. Dabei gerät ihr bisheriges Leben aus den Fugen.
Fasst zeitgleich erhält sie einen Brief aus Hamburg. Der junge Mann behauptet ihr Neffe zu sein…
Zeitschnitt. 1933. Wir lernen die junge Lene kennen. Sie wohnt mit ihrem Bruder und den Eltern Nahe der Grenze zu den Niederlanden, wo sie einen Bauernhof bewirtschaften. Lene verliebt sich in einen jungen Niederländer, aber die Eltern wünschen diese Beziehung nicht und schicken Lene daher in eine Stellung als Hauswirtschafterin. In ihrer neuen Heimat lernt sie einen jungen Mann kennen, wird alsbald schwanger und wird zur Heirat genötigt. Lene gebärt einen behinderten Sohn.
Als ihr Mann tödlich verunglückt, muss sie sich allein um ihre kleine Familie kümmern. Nora hilft ihr dabei und kümmert sich um den kleinen behinderten Sohn, dessen Pflege eigentlich von den Nationalsozialisten übernommen werden soll…

Mich hat die Story sehr bewegt, obwohl es eine fiktive Geschichte ist, stecken so viele reale Fakten darin. Ich habe das Buch weniger Tage verschlungen, konnte das Buch schwer aus der Hand legen.
Leider kann ich nur 5 Sterne vergeben, absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

ein gutes Ende

Ein gutes Ende
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Hedwig Courths-Mahler (1867-1950), eine der bekanntesten Schriftstellerinnen, hatte kein leichtes Leben. Sie wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und verfolgte zielstrebig ihrem Verlangen als Schriftstellerin ...

Hedwig Courths-Mahler (1867-1950), eine der bekanntesten Schriftstellerinnen, hatte kein leichtes Leben. Sie wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und verfolgte zielstrebig ihrem Verlangen als Schriftstellerin tätig zu sein. Sie arbeitete dafür hart und trat mit Beharrlichkeit auf, um sich ihren Lebenstraum zu erfüllen.

Durch den Schreibstil der Autorinnen Clara Bachmann fühlte ich mich gut in die Zeit und das Leben von Hedwig Courths-Mahler versetzt. Es las sich klar und flüssig. Ich kannte bereits einige Werke von
Hedwig Courths-Mahler, wusste aber bis daher nichts von der Person selbst. Der Roman „Ein gutes Ende“ beleuchtet nun den Lebensweg dieser bemerkenswerten Frau. Sie musste viele Rückschläge hinnehmen, verfolgte ihr Ziel und ließ dabei den Mut nie sinken.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen, konnte ich sehr viel über die Königin der Liebesromane erfahren.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Frauen im Widerstand

Wir dachten, das Leben kommt noch
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„Wir dachten das Leben kommt noch“ von Elisabeth Sandmann ist ein sehr spannender historischer Roman. Es geht um sehr mutige Frauen, die beginnend ab 1942 in Frankreich im Untergrund tätig sind und spionieren. ...

„Wir dachten das Leben kommt noch“ von Elisabeth Sandmann ist ein sehr spannender historischer Roman. Es geht um sehr mutige Frauen, die beginnend ab 1942 in Frankreich im Untergrund tätig sind und spionieren. Sie arbeiten als Funkerinnen, sabotieren und arbeiten dabei selbstlos, unerschrocken und riskieren damit ihr eigenes Leben. Der Roman spielt somit über verschiedene Zeitebenen.
Pat wird von der BBC-Moderatorin Gwen kontaktiert, die sich für ihre Vergangenheit interessiert. Pat möchte jedoch nicht über ihre Vergangenheit reden, Jahre musste sie sich in Schweigen hüllen und durfte mit niemandem über ihre Tätigkeit reden. Pats Vergangenheit ist verknüpft mit Widerstand. Mutige Frauen verübten Sabotageakte, setzten geheime Funksprüche ab, töteten lautlos und riskierten damit ihr Leben.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen, ist er doch ein Stück aufarbeitete Historie und ich finde Realität und Fiktion sind sehr gut miteinander verknüpft. Das Thema ist sehr interessant und den Roman dazu noch lehrreich.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Wohlfühlroman

Meerblick auf vier Pfoten
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Valentina May hat mich mit dem tollen Wohlfühlroman „Meerblick auf vier Pfoten“ sehr überrascht.

Merle flieht vor ihrem Ehemann mit ihrem Hund an ein kleines Dorf an die Ostsee. Hier möchte sie mit der ...

Valentina May hat mich mit dem tollen Wohlfühlroman „Meerblick auf vier Pfoten“ sehr überrascht.

Merle flieht vor ihrem Ehemann mit ihrem Hund an ein kleines Dorf an die Ostsee. Hier möchte sie mit der Pensionsbesitzerin ein kleines Urlaubsdomizil aufbauen. Eigentlich ist in ihrem neuen Leben kein Platz für einen neuen Partner, aber dann lernt sie Jonas kennen…

Mir hat der Roman sehr gefallen. Eine schöne Geschichte mit und für´s Herz. Sehr flüssig und klar geschrieben. Dabei aber auch sehr feinfühlig und warmherzig, mit einem kleinen Augenzwinkern und einer Prise Humor. Besonders hat mir gefallen, dass hier das sensible Thema Flucht vor dem Ehemann Einfluss gefunden hat. Das Thema ist nicht vordergründig, wird aber am Rande eingeflochten bzw. findet Erwähnung. Für macht es somit die ganze Story rund und authentisch. Ich habe mich schnell durch den Roman gelesen, weil ich immer wieder neugierig war, wie es sich nun mit Merle weiterentwickelt und konnte mir sehr gut die Ostsee-Idylle vorstellen. Die Begegnung mit den süßen Hunden rundete für mich den Lesegenuss ab.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Wohlfühlroman

Meerblick auf vier Pfoten
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Valentina May hat mich mit dem tollen Wohlfühlroman „Meerblick auf vier Pfoten“ sehr überrascht.

Merle flieht vor ihrem Ehemann mit ihrem Hund an ein kleines Dorf an die Ostsee. Hier möchte sie mit der ...

Valentina May hat mich mit dem tollen Wohlfühlroman „Meerblick auf vier Pfoten“ sehr überrascht.

Merle flieht vor ihrem Ehemann mit ihrem Hund an ein kleines Dorf an die Ostsee. Hier möchte sie mit der Pensionsbesitzerin ein kleines Urlaubsdomizil aufbauen. Eigentlich ist in ihrem neuen Leben kein Platz für einen neuen Partner, aber dann lernt sie Jonas kennen…

Mir hat der Roman sehr gefallen. Eine schöne Geschichte mit und für´s Herz. Sehr flüssig und klar geschrieben. Dabei aber auch sehr feinfühlig und warmherzig, mit einem kleinen Augenzwinkern und einer Prise Humor. Besonders hat mir gefallen, dass hier das sensible Thema Flucht vor dem Ehemann Einfluss gefunden hat. Das Thema ist nicht vordergründig, wird aber am Rande eingeflochten bzw. findet Erwähnung. Für macht es somit die ganze Story rund und authentisch. Ich habe mich schnell durch den Roman gelesen, weil ich immer wieder neugierig war, wie es sich nun mit Merle weiterentwickelt und konnte mir sehr gut die Ostsee-Idylle vorstellen. Die Begegnung mit den süßen Hunden rundete für mich den Lesegenuss ab.

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