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Veröffentlicht am 02.08.2021

Konnte mich leider gar nicht überzeugen

Good Girls Die First
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Ich habe dieses Buch bereits vor 6 Wochen beendet. Ja, es hat mich bis jetzt beschäftigt, weil ich die ganze Zeit nicht wusste, ob es mir gefallen hat oder eher nicht.
Leider bin ich zu der Entscheidung ...

Ich habe dieses Buch bereits vor 6 Wochen beendet. Ja, es hat mich bis jetzt beschäftigt, weil ich die ganze Zeit nicht wusste, ob es mir gefallen hat oder eher nicht.
Leider bin ich zu der Entscheidung gekommen, dass es meine Vorstellung nicht erfüllen konnte.
Es fing sehr vielversprechend an. Mit einem wirklich tollen und gut durchdachten Setting. Einem alten verfallebnen Freizeitpark auf einem Pier. Umgeben von Ruinen, vereinzelten Überresten, keinem Handyempfang und natürlich abgesperrt, um Schaulustige von der Szenerie fern zu halten. Düster gelegen und je nach Wetterlage komplett versunken im Nebel. Ein Ort mit vielen Geheimnissen und es passieren mysteriöse Dinge. Ein Setting ganz nach meinem Geschmack, denn es verspricht einfach spannend zu werden.
Die erste Ernüchterung hatte ich dann bei den Protagonisten. Zehn an der Zahl… und leider hatte ich arge Schwierigkeiten diese wirklich auseinander zu halten. Habe mir dann irgendwann eine Liste erstellt und vorne ins Buch gelegt, um nachvollziehen zu können um wen es gerade geht.
Ava – die Fotografin, Jolie – das Großmaul, Clem – der Musiker, Olly – die Sportskanone, Livia – die Drogensüchtige, Scarlett – die sexy Tänzerin, Noah – der Schläger, Teddy – der Sohn, Imogen – die Arrogante und Esme – die Prinzessin.
Keiner von Ihnen hat mich so wirklich überzeugt und keiner war wirklich sympathisch. Das fand ich sehr schade, denn man konnte keine direkte Verbindung zu ihnen aufbauen. Für mich ist dies extrem wichtig, da dies einen Großteil des Buches ausmacht. Irgendwann habe ich mich damit abgefunden, denn die Protagonisten werden eh ja und nach ausgedünnt.
Was positiv ist, alle Geheimnisse werden nach und nach gelüftet. Ich dachte, dass dies wahre Highlights sind. Weit gefehlt. Manche waren miteinander verbunden, andere eher so lala. Da war ich eher überrascht, welche Geheimnisse gemeint sind, denn wirklich dramatisch waren die wenigsten.
Nach und nach wird klar, dass manche Geheimnisse zusammenhängen und dass die Lösung des einen fast automatisch das andere mit aufdeckt. Was manchen zum Verhängnis wird.
Allerdings verloren hat mich die Autorin ab dem Moment, wo ich dem Aufbau des Piers nicht mehr folgen konnte. Ich hatte das Gefühl, dass er aus mehreren Ebenen besteht und anscheint an einer Seite an einer Steininsel angrenzt. Wobei dies nur meiner Vorstellung geschuldet ist und ich irgendwann nur noch irritiert war. Die Zeit auf diesem Pier scheint anders zu sein…denn die Zeit vergeht doch nicht normal.
Die Jugendlichen werden irgendwann mit einer unheimlichen Gestalt konfrontiert. Sozusagen dem Geist dieses Piers, der einen neuen Wirt benötigt um sich erneut ins Leben zu stürzen. Doch der Wirt der benötigt wird, darf sein Geheimnis nicht lüften, muss standhaft bleiben, stur und stark. Wer sein schweigen bricht stirbt, ist unbrauchbar!
MMh…. Um es kurz zu machen. Ich habe mir das Ende einfach anders vorgestellt, denn dieses Buch hat Potenzial. Doch es wurde nicht genutzt. Jeder einzelne Tod, war zu einfach, zu emotionslos und nicht das was ich mir erhofft habe. Es wäre so viel möglich gewesen, doch es kam zu wenig.
Ich hatte das Gefühl, die Autorin hatte eine Idee, eine die sie unbedingt umsetzen wollte und hat daher alles ins Buch reingepackt. Hier wäre aber weniger mehr gewesen und es hätte funktioniert.
Auch den Schreibstil muss man mögen. Sehr gehetzt, sehr schnelllebig, komplett emotionslos, gradlinig, unverschnörkelt und knapp. Hier werden wenig Worte verschwendet, hier geht es wirklich um Fakten. Gerade das macht manche Szenen Spannend. Aber andere wiederum langweilig, weil die Emotionen auf der Strecke bleiben.

Wirklich Schade!
Leider gehen meine Vorstellung nach dem Klappentext und dem wirklich gelesenen Buch sehr auseinander. Hatte ich schon lange nicht mehr.


Meine Bewertung: 2 Sterne
Leider ein Buch, welches meine Erwartung nicht erfüllen konnte. Mich hat der Klappentext komplett begeistert, leider wurde diese Freude nicht umgesetzt. Ein Buch welches ich nicht greifen konnte, da mir zu viel in diesem passiert ist, in einer wahren Hektik und ohne viele Emotionen. Ein Buch, wie ich finde, kein Jugendbuch ist und von diesen Lesern auch nicht verstanden wird, da es doch irgendwann sehr spuky wird. Wer es mag nicht genau definieren zu können wohin die Reise geht, wenig wert auf tolle Protagonisten legt und eher das anonyme an diesen schätzt ist hier genau richtig.

Veröffentlicht am 02.08.2021

Besser als Band 1 ... Lesenswert!

Winstons geheimste Fälle (Band 2) - Das Geisterschiff
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Wir haben das erste Buch von Winston, welches ebenfalls bei Loewe WOW erschienen ist geliebt. Wir kennen die Bücher rund um Kater Winston nicht, was aber überhaupt nicht dramatisch ist, denn diese Bücher ...

Wir haben das erste Buch von Winston, welches ebenfalls bei Loewe WOW erschienen ist geliebt. Wir kennen die Bücher rund um Kater Winston nicht, was aber überhaupt nicht dramatisch ist, denn diese Bücher lesen sich auch ohne jegliches Vorwissen lesen.
Was an dieser Reihe besonders ist, der Stil. Es ist eine Mischung aus Textpassagen und schwarz-weiß Illustrationen. Die Geschichte, die dieses Mal erlebt wird, lässt sich daher auf zweierlei Weisen erfassen. In der lesenden Variante, für alle Kinder die entweder Leseeinsteiger sind, oder eher etwas lesefaul und Angst vor zu vielen Textpassagen haben. In der illustrierten Variante, etwas für die, die Comics lieben und gerne nicht nur in Text, sondern auch Bildern eintauchen wollen.
Der Schreibstil daher einfach gehalten, unverschnörkelt und wird grandios durch die Illustrationen unterstützt. Ein Lese- sowie Anschauabenteuer, in welches man mit Ganzen Sinnen eintauchen kann.
Die Story selber ist in sich abgeschlossen und lässt sich komplett autark von allen anderen Geschichten lesen.
Natürlich dominiert in diesen wie immer der dicke, faule Kater Winston. Er hat ganz klar das Herz am Rechten Fleck und stürzt sich zu 1000 % in Dinge hinein, von denen er glaubt das sie es wert sind. Aber, ich bin auch ein heimlicher Fan der Waschbären.
Dieses Mal finde ich es besonders gut, denn Winston muss des Öfteren über seinen eigenen Schatten springen. Was ganz klar zeigt, dass Mut auch belohnt werden kann, wenn man nur selbst an sich glaubt und die Angst nicht Überhand gewinnen lässt.
Ein Buch, welches seinen ganz eigenen Zauber versprüht und komplett Lust auf mehr Winston macht. Es regt die Fantasie an, lässt einen in diese eintauchen und zeigt, dass Humor seine ganz eigene Facette hatte.
Wir freuen uns auf das nächste humorvolle, etwas ungewöhnliche Abenteuer mit Winston.



Wie hat Maxi Winstons geheimste Fälle gefallen?
Mir hat es richtig gut gefallen, vor allem das Piratenschiff mit den Waschbären, so cool. Trotzdem bin ich ein absoluter Kater Winston Fan, da er einfach so anders ist. Mutig, tollkühn, ohne Angst. Mir hat das Lesen richtig Spaß gemacht.


Meine Bewertung: 5 Sterne
Wieder einmal ein wirklich spannender und kniffeliger Fall, den es zu lösen gilt. Eine Geschichte nicht nur für kleine Detektive. Ein Abenteuer, ganz nach Winston Style. Ein Buch, was wirklich alles erfüllt um kleine und große Leser glücklich zu machen. Daher kann ich es nur empfehlen, egal ob ihr Winston schon kennt oder auch nicht. Lesen, begeistern lassen und definitiv Fan werden.

Veröffentlicht am 02.08.2021

Regt eindeutig zum nachdenken an

Die Valentines – verdammt berühmt. Perfect Girl
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Schon beim ersten Band hat mich das Cover fasziniert, weil es so wunderbar kitschig und Klischeehaft ist. Aber der zweite Teil, hat dieses wunderbare inszenierte Hollywood als Bild. Alleine das ist schon ...

Schon beim ersten Band hat mich das Cover fasziniert, weil es so wunderbar kitschig und Klischeehaft ist. Aber der zweite Teil, hat dieses wunderbare inszenierte Hollywood als Bild. Alleine das ist schon ein Eyecatcher.
Der erste Teil wurde Hope gewidmet. In diesem geht es um Faith.
Faith selbst habe ich bereits in Band 1 kennengelernt und fand sie nicht sonderlich sympathisch. Eher ein wenig arrogant und immer wieder bedacht auf ihre Äußerliche Schönheit. Von daher war ich sehr gespannt auf diesen Band um ob sich meine Meinung in Bezug auf Faith wandeln wird.
Und ja, meine Meinung muss ich wahrlich revidieren. Faith ist sehr sanftmütig, liebenswürdig, wird von allen anderen aufgrund ihrer Schönheit bewundert, vor allem wegen ihrem makellosen Gesicht, was allen Bewunderern sofort ins Auge fällt, nur ihr selbst nicht. Sie ist stets perfekt.
Trotzdem legt sie eine gewisse Kühle an den Tag, denn sie zu ihrem eigenen Schutz hat, um Dinge nicht so an sich heranzulassen. Ihr Bestreben ist es, die Familie zusammenzuhalten. Ihre Geschwister und Eltern sich nicht entzweien zu sehen, sondern den nach Hause simulierten Familientraum auch innerhalb zu haben.
Doch dafür muss sie erst einmal für ihre eigene Unabhängigkeit einstehen und kämpfen. Der Weg dahin ist steinig, unangenehm, schmerzhaft und schwer. Doch dies ist die einzige Möglichkeit, dass fremd bestimmte Leben hinter sich zu lassen und in ihre eigenes zurückzufinden.
Wir erleben hier eine Protagonistin, die nach außen hin, eine professionelle Berühmtheit abgibt. Sich von nichts aus der Ruhe bringen lässt, doch dies ist nur eine Fassade. Denn innerlich sieht es bei Faith ganz anders aus
Als Leser werden wir Zeuge wie es ist Berühmt zu sein und sein eigenes Leben an der Haustüre abzugeben, bevor man dieses verlässt. Wie brutal ehrlich und gemein Social Media sein kann, wie die eigene Privatsphäre mit Füßen getreten wird. Das man von Paparazzi verfolgt wird, die einfach nur das Beste Bild wollen, egal zu welchem Preis.
Dieses Buch zeigt schonungslos ehrlich, wie das Leben als Berühmtheit ist. Wie wenig man, man selbst sein kann. Man sieht nur das was man sehen will, doch wie es hinter dem ganzen Glamour aussieht, bleibt oftmals verborgen. Das das Leben dort aus Zwang, Depression und Leid besteht, bleibt oftmals verborgen. Nicht nur, damit der Anschein gewahrt wird, sondern weil niemand genau das Sehen will.
Alleine das Lesen regt sich nachdenken an. Denn das was wir sehen ist nicht real. Das was wir sagen, kommt zwar an, jedoch wissen wir niemals, was unsere Aussage mit demjenigen innerlich wirklich macht.
Faith wird als starker, unerschütterlicher Charakter dargestellt. Daher war sie mir auch im ersten band so unsympathisch, weil ich das Gefühl hatte, nicht durch ihre Fassade durchdringen zu können. Doch jetzt, wenn man die Geschichte von Faith kennt, sieht es ein wenig anders aus. Jetzt weiß man, wieso sie genau so ist und warum sie diese Maske zur Schau trägt.
Mir persönlich hat dieser Band besser gefallen, da er eindeutig mehr Höhen und Tiefen hat als Band 1. Es mag bestimmt auch am Thema liegen, welches einfach präsenter ist und was ein Leben in Ruhm und Reichtum mit sich bringt. Was dieses Buch aber besonders macht, ist der Wechsel zwischen dem Rampenlicht und dem Blick dahinter. Dieser switch zwischen den Welten, gibt dem Buch eine ganz eigene Note.
Der Schreibstil, sehr einladend, da er trotz der ganzen Dramatik, eine kleine Botschaft rüberbringt, die zum Nachdenken anregt. Dieses Buch lässt sich sehr gut lesen, ist gradlinig und unverschnörkelt geschrieben, lässt sich zügig und flott lesen.
Ich freue mich auf jeden Fall auf Band 3, der Mercy, der ältesten Schwester gewidmet ist.


Meine Bewertung: 4 Sterne
Ein wahres kleines Schätzchen, da bedeutend mehr in diesem Buch drinsteckt, als im ersten Moment vermutet. Ein Buch, welches zum nachdenken anregt. Was einen zum einen verzaubert durch seine schillernde Welt, zum anderen aber auch verunsichert und traurig macht, wenn man sieht was hinter passiert. Eine Botschaft, so klein, aber nicht unbedeutend. Ein Buch was einen durch den Tag begleitet, keine dramatischen Höhen oder Tiefen hat, aber mit einer Message aufwartet, die einen grübeln lässt. Ein tolles Buch, aus einer tollen Reihe. Definitiv eine Leseempfehlung, vor allem dann, wenn ihr diese Trilogie noch nicht kennt.

Veröffentlicht am 27.07.2021

Ein starkes Buch mit einer tollen Protagonistin

Lügentochter
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Schon komisch, was manchmal Bücher mit einem machen können.
Ein Buch, so unscheinbar es sein mag, mit so unsagbar viel Inhalt.
Dieses Buch lebt vor allem von Piper. Ich habe sie als Hauptprotagonistin ...

Schon komisch, was manchmal Bücher mit einem machen können.
Ein Buch, so unscheinbar es sein mag, mit so unsagbar viel Inhalt.
Dieses Buch lebt vor allem von Piper. Ich habe sie als Hauptprotagonistin direkt in mein Herz geschlossen. Sie ist ein einer Sekte aufgewachsen. In dieser wurden ihr Dinge vermittelt, die sie zu akzeptieren und erfüllen hat. Daraus ergeben sich ihre Pflichten, die sie stets versucht zu erfüllen. Piper kennt kein anderes Leben und akzeptiert es daher anstandslos. Doch als der Moment kommt, als sich alles ändert, fällt ihr dies besonders schwer. Von jetzt auf gleich ist alles anders. Piper stellt sich und ihre erlernte Werte in Frage, denn diese neue Welt soll angeblich besser sein. Doch wagt Piper den Schritt nach draußen um dies selbst zu erfahren?
Zusätzlich zu Piper lernen wir auch Carla und Holliday kennen.
Carla befindet sich gerade mitten im Teenageralter und kommt mir ihrer oftmals bockigen Art nicht wirklich weiter. Denn eigentlich ist sie im inneren eher unsicher, sensibel und noch ein ganz kleines Mädchen. Sie braucht Nähe und Geborgenheit.
Holliday kommt erst später im Verlauf des Buches hinzu und bildet den kompletten Gegenpol zu Piper. Gerade deswegen ergänzen sich die beiden s unsagbar gut. Sie fügen sich zusammen wie ein Ying/Yang Zeichen und ergeben daher ein tolles Duo.
Der Schreibstil ist sehr gradlinig, sehr flüssig und leicht lesbar. Man fliegt nur so durch die Seiten, da die Sätze unverschnörkelt, sehr pur und authentisch sind.
Das Besonderes an diesem Stil ist aber die Unterteilung der Kapitel in „Davor & Danach“.
„Davor“ ist das Leben von Piper in der Sekte. Wie sie ihren Alltag bestreitet, wie sie miteinander umgehen und wie der Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft agiert.
„Danach“ ist das Leben welches Piper nach der Sekte führt. In einem völlig fremden Haus, mit einer völlig fremden Frau. Sie versucht sich zurecht zu finden, was gar nicht einfach ist, da alles anders zu sein scheint.
Beide Kapitelarten sind von ihrer Art mehr als gut, denn sie machen das Leben aus welches Piper lebt. Man erhält in beide Einblicke und beide sind nicht voneinander trennbar. Sie sind verwoben wie ein Spinnennetz und können nur gemeinsam existieren.
Man merkt den Schmerz und den inneren Kampf den Piper mit sich selbst ausmacht, denn nach den lebenslangen Manipulationen die sie ertragen musste ist es schwer zu unterscheiden was richtig und was falsch ist. Sie hat nie etwas in Frage gestellt und plötzlich kommen ihr Dinge einfach absurd vor, Dinge die alltäglich sind, machen ihr Angst und sie vermisst ihr altes Leben.
Es gibt immer wieder Wendungen in dem Buch, mit denen man nicht wirklich gerechnet hat. Dadurch erhält es einen Gewissen grad an Spannung, denn man will hinter die Wahrheit des Ganzen kommen. Man geleitet Piper auf dem Weg zur Wahrheit und ist dennoch überrascht.
Es gibt immer wieder Szenen und Aktionen, die einen zum schmunzeln bringen. Z.B. als Piper sich versucht in ihrem neuen zu Hause zurecht zu finden und zur Hilfe eine Karte zeichnet. In meinen Augen ein genialer Schachzug der Autorin um der ganzen Situation noch mehr Tiefe zu verleihen und zu zeigen, wie sehr Piper sich umgewöhnen muss.

Das Zusammenspiel von Handlung, Protagonisten und Story ist unsagbar gut und macht das Buch zu etwas ganz Besonderem.


Meine Bewertung: 5 Sterne
Ein Buch, welches ich so nicht habe kommen sehen. Ein absolutes Lesehighlight. Es ist unverfälscht, glaubwürdig, emotional, tiefgreifend, berührt und hat dennoch Charme. Ein Buch welches man einfach lesen muss und welches so pur daherkommt wie sein Cover. Ich kann nur sagen, lesen…lesen…lesen und sich selbst ein Bild davon machen. Manchmal bedarf es nicht tausend Worte, sondern nur ein paar wenige!

Veröffentlicht am 20.07.2021

Kommt nicht an Band 1 heran

Vincent und das Geisterlama (Band 2)
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Wenn ich an den ersten Band von Vincent denke, bin ich immer noch ganz verzaubert. Es hat mich in allen Poren erwärmt und wirklich happy gemacht. Eine Story die einen verzaubert.
Natürlich hat man dann ...

Wenn ich an den ersten Band von Vincent denke, bin ich immer noch ganz verzaubert. Es hat mich in allen Poren erwärmt und wirklich happy gemacht. Eine Story die einen verzaubert.
Natürlich hat man dann an einen 2.ten Band diverse Erwartungshaltungen. Ob dieser Band diese erfüllt, mal abwarten.
Leider, muss ich es direkt vorne weg nehmen, ist er bedeutend schwächer als Band 1. Er konnte mich nicht so fesseln und überzeugen.
Es hat extrem lange gedauert, bis die ersten logischen Witze gekommen sind, die man von Vincent gewohnt ist aber vor allem von seinen Freunden, die nicht auf den Mund gefallen sind. Es war sehr langatmig und hat auf sich warten lassen. Ich war schon leicht irritiert, denn vor allem Polly und Fritzi haben das letzte Buch mit ihrer Komik bereichert.

Es hat einfach das unbeschwerte gefehlt. Ich hatte beim lesen das Gefühl, dass manches wie erzwungen ist und das Dinge urplötzlich auftauchen, wie das Lama. Es schleppte sich so ein wenig dahin und kam einfach nicht in Schwung. Die Spannung war nicht da und der AHA Effekt ist ausgeblieben.
Meine Hoffnung war, dass das Geisterlama die ultimativen Tipps für Vincent hätte, mit denen er endlich in die Geisterwelt gelangen kann. Aber dem war nicht so. So wirklich habe ich den Sinn des Lamas nicht verstanden, denn der Sinn und Zweck warum der Zoo aufgesucht wurde ist nicht wirklich erfüllt. Okay, vielleicht war dies eine Vorstufe zu Band 3? Man weiß es nicht. Irritiert hat es mich aber auf jeden Fall.
Ich glaube, dass einzig Gute ist…. Der Glaube an sich selbst. Wenn man an sich glaubt, versetzt dieser Glaube Berge. Zumindest ist es das was man am ende dem Buch entnehmen kann. Auch wenn der Weg dahin nicht ganz optimal war.
Unabhängig von der Story und meiner Meinung dazu, ist es natürlich wieder grandios geschrieben und illustriert. Es macht einfach Spaß die Bücher aus dem Loewe WOW Programm in die Hand zu nehmen, weil man einfach weiß, es ist besonders, anders aber grandios herausgearbeitet.

Wie hat Maxi Vincent gefallen?
Auch wenn Mama sagt, ihr hat der Witz gefehlt… ich mochte die mexikanischen Mäuse und das Faultier. Sie haben mich komplett zum lachen gebracht und mit ihrem Witz gepunktet.

Meine Bewertung: 4 Sterne
Hier gingen erstmalig die Meinung von Maxi und mir auseinander. Daher haben wir uns in der Mitte getroffen. Leider kommt dieses Buch nicht an seinen Auftaktband heran, denn die Latte lag schon sehr hoch. Trotzdem hatte ich mir einfach mehr erhofft. Mehr Lösungen, mehr Witze, mehr Situationskomik aber vor allem die Tipps die Vincent sich erhofft hat. Trotzdem transportiert das Buch am Ende eine ganz wichtige Message… Glaube an sich selbst! Allerdings hat der Witz auf dem Weg dorthin ein wenig gefehlt!