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Veröffentlicht am 23.10.2017

Spannender Auftakt eines Sechsteilers

Vergeltung - Folge 1
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Vergeltung 1. Das Mädchen ist der Auftakt zu einer Serie die aus sechs Teilen besteht. Die Autorin Katharina Peters schildert im Prolog das Schicksal eines Mädchens, welche die Schuld am Tod ihres kleines ...

Vergeltung 1. Das Mädchen ist der Auftakt zu einer Serie die aus sechs Teilen besteht. Die Autorin Katharina Peters schildert im Prolog das Schicksal eines Mädchens, welche die Schuld am Tod ihres kleines Bruders, der von ihrer Mutter zu Tode misshandelt wurde, auf sich genommen hat. Das Mädchen Sandra ist 13 Jahre alt und sieht wie ihre Mutter entführt wird, nachdem sie sich, wie schon oft in der Nähe der alten Wohnung herumgetrieben hat. Diesen Prolog sollte man sorgfältig lesen, da hier wichtiges seinen Anfang nimmt.

Danach steigt die Geschichte an dem Punkt ein, an dem der Abteilungsleiter Bernd Krüger die Kriminalpsychologin Hannah Jakob bittet sich einen Fall anzusehen, der sich fest gefahren hat. Hannah arbeitet für das BKA. Sie soll mit einem Kollegen vom LKA zusammen arbeiten. Dieser Kollege, Mark Springer eckt oft an und ist ein schwieriger Charakter. Ein Rechtsanwalt ist verschwunden und alle Spuren führen bisher ins Nichts. Wobei Mark Springer einige Spuren näher verfolgen möchte.

Die Autorin Katharina Peters legt verschiedene Stränge an die sich sicherlich am Ende alle verknüpfen werden. Kleine Hinweise werden immer wieder eingestreut, so dass ich einige Passagen auch zwei Mal gelesen habe. So auch den Prolog über das Mädchen, der erst mal so gar nicht zur Geschichte zu gehören scheint.

Im Laufe der Geschichte werden immer mehr handelnde Personen eingeführt, wobei man als Leser aber nicht auf den ersten Blick bei allen erkennen kann, in welcher Beziehung sie zu einander stehen. Die Geschichte wird im ersten Teil behutsam aber spannungsreich aufgebaut, so dass ich am Ende des ersten Bandes sehr gespannt auf Teil 2 bin. Band 1 endet mit einem Überraschungseffekt, den ich so nicht vermutet hätte.

Bisher wirken die bekannten Protagonisten in sich stimmig und nicht überzeichnet. Man wünscht den ermittelnden Hannah und Mark, das sie Erfolgt haben.

Veröffentlicht am 23.10.2017

Süße Träume

Vegane Dessertträume
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Mit ihrem Buch Vegane Dessertträume nimmt uns die Autorin Brigitte Bach mit auf eine Reise durch die süße vegane Dessertwelt. Sehr gut finde ich die ausführliche Einleitung mit vielen Erläuterungen rund ...

Mit ihrem Buch Vegane Dessertträume nimmt uns die Autorin Brigitte Bach mit auf eine Reise durch die süße vegane Dessertwelt. Sehr gut finde ich die ausführliche Einleitung mit vielen Erläuterungen rund um die vegane Dessertwelt. So gelingt es auch Einsteigern sich schnell zurecht zu finden. Nach der Einleitung mit vielen Tricks und Hinweisen kommt der eigentliche Rezeptteil unterteilt in die Rubriken Zum Löffeln, Zum Herzerwärmen, Zum Schwelgen, Zum Dahinschmelzen und Zum Stiebitzen. Zum Schluss endet das Buch mit einem alphabetischen Rezept-und Stichwortregister sowie eine Übersicht der Rezepte nach sojafrei, glutenfrei, alternativ gesüßt, lässt sich gut vorbereiten und unkompliziert. Außerdem ist noch einen kleine Übersetzungshilfe als Küchendolmetscher österreichisch-deutsch vorhanden. So kann eigentlich nichts schief gehen.

Meine Favoriten aus dem Buch sind zum einen die Limetten-Joghurt Creme mit Himbeeren und Knusperstreuseln, ein Gedicht aus Joghurt Creme und Himbeeren. Ich habe dies auch schon mit der Alternative Kirsche und Erdbeere nachgezaubert. Einfach nur lecker und sobald es wieder Heidelbeeren gibt kommen diese auch in der Variante auf den Tisch. Diese Creme lässt sich auch sehr gut vorbereiten. Auch das Mandel Gries Flammerie kam bei meinen Gästen gut an.

Hilfreich finde ich es, dass die Autorin auch viele Hinweise bei den einzelnen Rezepten hinzufügt, so das man diese auch glutenfrei zubereiten kann. Außerdem gibt sie bei vielen Rezepten einen Einblick in ihre praktischen Erfahrungen und wie man Stolpersteine umgehen kann. So gelingt es auch Desserteinsteigern diese nachzukochen.

Die großartigen Fotos der fertigen Desserts runden den positiven Gesamteindruck zu diesem Buch ab. Für mich ein Kochbuch das jeden Cent wert ist und aus dem ich schon einiges gezaubert habe.

Veröffentlicht am 23.10.2017

Vegan kochen leicht gemacht

Vegan kochen - 300 Lieblingsrezepte
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Mit ihrem Kochbuch Vegan kochen bieten die Autorinnen Beate Mihály, Stefanie Krause und Maria Mihály eine gute Möglichkeit die vegane Küche kennen zu lernen. 300 Rezepte aus vielen Bereichen geben Anregungen ...

Mit ihrem Kochbuch Vegan kochen bieten die Autorinnen Beate Mihály, Stefanie Krause und Maria Mihály eine gute Möglichkeit die vegane Küche kennen zu lernen. 300 Rezepte aus vielen Bereichen geben Anregungen und Hilfen rund ums vegane Kochen. Sehr gut finde ich das Kapitel Allgemeines vorab, dort wird vieles erklärt und man bekommt gute Tipps und Hinweise. Die Rezepte selber sind leicht nachzukochen und auch nicht allzu exotisch, so das man die Zutaten gut einkaufen kann. Vor jeder Rezeptrubrik gibt es noch mal Hinweise und Tipps zum Thema.

Was mir ein wenig gefehlt hat, sind Fotos der fertigen Gerichte, aber das hätte die Produktionskosten des Buches wahrscheinlich zu stark erhöht und so bekommt man für günstige 14,90 Euro ein ausgezeichnetes Kochbuch, das mir die vegane Küche ein gutes Stück näher gebracht hat und mir auch Anregungen für eigene Rezeptkreationen gegeben hat.

Veröffentlicht am 23.10.2017

Ungeboren

Ungeboren
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Der Autor Ralf Becker lässt uns im Roman Ungeboren teilhaben an der Aufdeckung einer ungeheuren Verschwörung. Diese wird durch einen ehemals erfolgreichen Journalisten namens Norbert Jaeger entdeckt und ...

Der Autor Ralf Becker lässt uns im Roman Ungeboren teilhaben an der Aufdeckung einer ungeheuren Verschwörung. Diese wird durch einen ehemals erfolgreichen Journalisten namens Norbert Jaeger entdeckt und aufgelöst Dieser hat seine besten Zeiten hinter sich gelassen und versucht nur noch auf Kosten von anderen sich durchs Leben zu saufen. Ein kleiner Auftrag führt ihn nach Nauenheim und dort wird er auf einen anderen Fall aufmerksam und möchte ihn weiterverfolgen. Dabei heftet sich ihm Jeremias, ein Waisenkind an die Fersen, Jeremias möchte gerne selber schreiben und hofft durch Jaeger was darüber zu lernen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelt sich eine Beziehung zwischen beiden und alles gipfelt in einen für mich sehr guten Abschluss.

Die Protagonisten haben bei Ralf Becker Ecken und Kanten und wirken nicht immer sofort sympathisch oder unsympathisch, man sollte sich aber darauf einlassen, zu sehen wie sich die Personen entwickeln. Ich wurde schnell in den Bann der Geschichte gezogen und fand den Schreibstil gut lesbar und flüssig und das Buch hat mir einige Stunden Lesefreude geschenkt.

Veröffentlicht am 23.10.2017

Berührend und nachdenklich stimmend

Duft nach Weiß
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Mit ihrem Roman Der Duft nach Weiß nimmt die Autorin Stefanie Gregg den Leser mit in die kommunistische Vergangenheit Bulgariens und führt ihre Geschichte bis zur heutigen Zeit. Erzählt wird die Geschichte ...

Mit ihrem Roman Der Duft nach Weiß nimmt die Autorin Stefanie Gregg den Leser mit in die kommunistische Vergangenheit Bulgariens und führt ihre Geschichte bis zur heutigen Zeit. Erzählt wird die Geschichte von Anelija, welche bei ihrer Großmutter bzw. Urgroßmutter in einem Dorf in Bulgarien. Anelija's Mutter ist in die BRD geflohen, als Anelija noch sehr jung war. So kennt Anelija ihre Mutter nur aus den heißersehnten Briefen. Wir begleiten die Protagonisten durch ihre Kindheit und bei der späteren Flucht zu ihrer Mutter. Zeitgleich erfahren wir ,wie es Georgi Markow, einem bulgarischen Schriftsteller ergeht, der sich systemkritisch äußert. Die Entwicklung Anelija's vom Kind zur verantwortungsvollen Frau wird berührend beschrieben ohne ins rührselige abzudriften.

Die Autorin erzählt ihre Geschichte in mehreren Strängen, die immer wieder in der Zeit hin und her springen. Nach anfänglichen Irritationen, fand ich mich in diese Erzählweise gut hinein und konnte durch die Rückblicke die heutige Situation immer besser verstehen. Der Erzählstil selber ist gut lesbar und der Leser wird auch nicht durch die Vielzahl von Namen erschlagen. Insgesamt eine stimmige und glaubwürdige Geschichte über die Verhältnisse in Bulgarien zur Zeit des Kommunismus. Ich fühlte mich bei keiner Seite gelangweilt und folgte gespannt der Lebensgeschichte der verschiedenen Charaktere. Für einige sicherlich keine leichte Entspannungslektüre, für mich eine gut recherchierte Geschichte aus der jüngeren Vergangenheit Bulgariens.