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Veröffentlicht am 03.12.2024

Cosy-Crime für zwischendurch

May Morrigans mysteriöse Morde
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Zum Inhalt:
Vor den Toren Londons lebt May Morrigan, zusammen mit ihrem Studienfreund Fletcher. Bereits in Rente könnte May das Leben in diesem idyllischen Ort und ihrer Buchhandlung, die sie vermietet ...

Zum Inhalt:
Vor den Toren Londons lebt May Morrigan, zusammen mit ihrem Studienfreund Fletcher. Bereits in Rente könnte May das Leben in diesem idyllischen Ort und ihrer Buchhandlung, die sie vermietet hat, wunderbar genießen. Leider gibt es immer wieder ein paar Störenfriede, die jedoch nicht mit Mays Hang zur Beseitigung dieser gerechnet haben. Als jedoch ein junges Mädchen verschwindet und ein Reporter einen Serientäter vermutet, wird Mays Ehrgeiz geweckt und sie setzt ihre kriminellen Fähigkeiten zur Aufklärung des verschwundenen Mädchens ein.

Meine Meinung:
Das Cover zeigt eine ältere Dame, und der Titel lädt zu Spekulationen ein. Kein Wunder, dass ich mich als Krimileser angesprochen fühlte, denn ich liebe skurrile Figuren und typisch englische Kriminalromane. Zuerst dachte ich allerdings, mehr Idylle geht nicht, bei der liebevollen Beschreibung des Städtchens und den skurrilen Personen. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten in das Buch hineinzukommen, evtl. lag es daran, dass ich einige Zeit brauchte, um die Figuren zuzuordnen und ich den erwarteten Nervenkitzel vermisste. Für mich begann das Buch erst mehr Spannung aufzuweisen, als May sich mit einigen Personen zusammengeschlossen hat, um im Falle des verschwundenen Mädchens zu ermitteln, da Reporter Danny einen Serientäter vermutet. Mays mysteriöse Morde kamen allerdings nicht so richtig zum Tragen, hier hätte ich mir etwas mehr Informationen gewünscht. Sicherlich erklärt sie später so einiges, aber letztendlich habe ich mir durch den Titel mehr versprochen. Bei diesem Cosy-Crime mit schwarzem Humor sollte man unbedingt auf die kleinen Nuancen achten, so kommt man schnell auf die einige Klärungen. Letztendlich wurde ich gut unterhalten, obwohl ich anfängliche Schwierigkeiten hatte und mir mehr Details gewünscht hätte.

Fazit:
Cosy-Crime mit schwarzem Humor, der mich zwar gut unterhalten hat, aber meine Vorstellungen nicht ganz erfüllte.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.11.2024

Mix aus Roman und Thriller

The Killer Profile
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Zum Inhalt:
Midnight Jones arbeitet als Datenanalystin für die Firma Necto. Sie ist für die Profilauswertung der Tests von Bewerbern für Job oder Studium zuständig. Bei einer Auswertung denkt sie zuerst ...

Zum Inhalt:
Midnight Jones arbeitet als Datenanalystin für die Firma Necto. Sie ist für die Profilauswertung der Tests von Bewerbern für Job oder Studium zuständig. Bei einer Auswertung denkt sie zuerst an einen Fehler und lässt den Datensatz noch einmal durchlaufen, dabei sieht sie nicht nur schockierende Bilder, sondern auch keinerlei Regung des Bewerbers darauf. Beunruhigt wendet sich Midnight an ihre Vorgesetzte, doch diese reagiert nicht wie von ihr erhofft. Als ein Mord in der Nähe ihrer Wohnung geschieht, entdeckt sie verblüffende Ähnlichkeiten mit dem Datensatz des Bewerbers. Von Schuldgefühlen geplagt versucht Midnight näheres zu erfahren, ohne zu ahnen, dass sie bereits ins Visier des Täters geraten ist.

Meine Meinung:
Mir persönlich gefällt das Cover, dass wie eine verschwommene Aufnahme einer Kamera wirkt.
Helen Fields beginnt mit einem starken Einstieg in die Story, danach lernt man Midnight und ihr Umfeld näher kennen. Sie wirkt sehr pflichtbewusst, egal ob bei der Arbeit oder in ihrem Privatleben. Midnight kümmert sich sehr fürsorglich um ihre behinderte Zwillingsschwester Dawn, was eine relativ große Rolle in der Geschichte einnimmt. Bei diesen Passagen hatte ich eher das Gefühl einen Roman zu lesen als einen Thriller und die Spannung blieb deswegen manchmal auf der Strecke. Überzeugt hat mich die Darstellung des Unternehmens mit seinen geheimen Sektionen und der streng strukturierten Personalkultur, sowie das menschliche Verhalten ihrer Kollegen, in dem sich zeigte das jeder sich selbst der Nächste ist. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven und ich konnte erst so nach und nach einen Zusammenhang erkennen. Eher unterschwellig fiel mein Augenmerk auf zwei mögliche Täter und ich schwankte immer wieder von einem zum anderen. Doch erst bei einem dramatischen Showdown löste die Autorin das Rätsel auf. Helen Fields hat hier ein interessantes Thema präsentiert, allerdings die Spannung nicht dauerhaft halten können. Für mich bisher das schwächste Buch der Autorin, trotzdem bescherte es, auch durch seinen flüssigen Schreibstil, kurzweilige Lesestunden.

Fazit:
Interessante Story, die für kurzweilige Lesestunden sorgt, auch wenn die Spannung zwischendrin abflaut.

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Veröffentlicht am 06.11.2024

Tom Skagens 4. Fall

Kalter Sturm
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Zum Inhalt:
Erneut gerät der Ermittler Tom Skagen ins Visier von Åsgards SØNER und soll deshalb in ein Save House. Doch ein Anruf ändert den Plan und Tom beschließt bei einem Fall im hohen Norden an der ...

Zum Inhalt:
Erneut gerät der Ermittler Tom Skagen ins Visier von Åsgards SØNER und soll deshalb in ein Save House. Doch ein Anruf ändert den Plan und Tom beschließt bei einem Fall im hohen Norden an der Isländischen Ostküste zu helfen. Auf einer Schaffarm in Dverganes wurde eine Mutter ermordet, nachdem ihr Sohn vermisst, jedoch wiedergefunden wurde. Hängen diese beiden Vorfälle zusammen?
Gemeinsam mit Kriminalkommissar Nils Jónsson und Halla Austdal stößt er auf einer Mauer des Schweigens, in denen nicht nur Glauben und Aberglauben, sondern das Wetter die Ermittlungen erschweren.

Meine Meinung:
Das Cover, mit seinem einsamen Haus, den Klippen und den schneebedeckten Bergen im Hintergrund, passt hervorragend zur Story und in die Cover-Reihe der Tom Skagen Fälle. Der Anfang beginnt mit zwei Handlungssträngen, zunächst in Norwegen und Island, die sich dann zusammenfügen.
Das Verhalten bzw. die Gedanken der einzelnen Figuren lassen immer wieder rätseln, ob die jeweilige Person für die Tat verantwortlich ist, schließlich haben einige etwas zu verbergen und wirken nicht gerade sympathisch. Leicht haben Tom und seine Mitstreiter es nicht und folgen anderen Spuren als der Leser, dies sorgt für eine gewisse Spannung, die der ruhige Schreibstil nicht vermuten lassen.
Anne Nordby versteht es, Themen aufzugreifen mit denen man sich während des Lesens auseinandersetzt, hier treffen streng gläubige, sektenartige Strukturen und der Glaube an die Elfen und Zwerge Islands aufeinander.
Die raue Natur Islands, die Einsamkeit der Schaff Farm und die karge Lavalandschaft werden so detailliert beschrieben, dass ich hin- und hergerissen war, von dem Gedanken, da würde ich nie und nimmer hingehen und gleichzeitig dem Verlangen das alles einmal unbedingt zu sehen.
Auch wenn der Thriller diesmal nicht so spannend war wie die Vorgänger, hat es die Autorin geschafft, das ich viel gerätselt habe und am Ende doch überrascht wurde.

Fazit:
Ein ruhiger Thriller, der in der rauen Natur Islands zum Rätseln einlädt und am Ende doch überrascht.

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Veröffentlicht am 29.10.2024

Happy End oder nicht?

Happy End
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Zum Inhalt:
Isa geht nur kurz in den Keller, als sie zurückkehrt, ist ihr kleiner 4 Monate alter Sohn spurlos von seiner Krabbeldecke im Wohnzimmer verschwunden. Ein Albtraum für alle Eltern. Auch für ...

Zum Inhalt:
Isa geht nur kurz in den Keller, als sie zurückkehrt, ist ihr kleiner 4 Monate alter Sohn spurlos von seiner Krabbeldecke im Wohnzimmer verschwunden. Ein Albtraum für alle Eltern. Auch für Mark und Isa stürzt die Welt ein, während Isa ihren Kummer kaum erträgt, stürzt sich Mark in die Arbeit und ist oft auf Dienstreisen. Als nach einem halben Jahr Ben an einer Tankstelle gesund aufgefunden wird, sind die Eltern überglücklich. Doch Bens Rückkehr bleibt genauso rätselhaft wie sein Verschwinden. Isa quält sich immer mehr mit der Frage, wo und bei wem Ben war. Mit der Zeit erwachen in Isa immer mehr Zweifel, denn warum verhält sich Ben ihr gegenüber so ablehnend und wo sind seine grünbraunen Sprengel in seinen blauen Augen geblieben? Verzweifelt entdeckt Isa immer mehr Ungereimtheiten oder verliert sie den Verstand?

Meine Meinung:
So viele gute Bewertungen haben mich auf dieses Buch neugierig gemacht. Ist das Debüt von Sarah Bestgen wirklich so gut?
Der Prolog lässt schon einmal die Spur von Gefahr erahnen. Doch schnell wird man in die Welt von Isa und Mark befördert. Ein flüssiger Schreibstil und das Spiel mit den Gefühlen der Protagonisten sorgten für ein zügiges Lesen der Story, allerdings fehlte mir am Anfang mehr Spannung und Isa handelte manchmal etwas naiv.
Isas Empfinden ist sehr gut nachvollziehbar, während ich mit Mark so meine Schwierigkeiten hatte. Relativ schnell kam ich zu einem Verdacht, doch mir stellte sich die Frage: „Wieso und warum?“. Während ich mich noch dieser Frage widmete, tauchten neue Personen in Isas Leben auf, so sorgte die Autorin für ein permanentes Gedankenspiel meinerseits. Wer meint es gut mit Isa und wer treibt ein perfides Spiel mit Ihr? Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und gipfeln in einem großen Showdown, der die fehlende Spannung vom Anfang wieder wett macht.

Fazit:
Ein Thrillerdebüt, das gut konstruiert ist und die Gedanken beschäftigt.

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Edies schwierigstes Puzzle

Das mörderische Christmas Puzzle
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Zum Inhalt:
Für die Weihnachtszeit kann sich die 80-jährige Edie, nach einigen schweren Schicksalsschlägen, nicht begeistern. Die Rätselexpertin lebt sehr zurückgezogen. Ein Geräusch lässt sie vor ihrer ...

Zum Inhalt:
Für die Weihnachtszeit kann sich die 80-jährige Edie, nach einigen schweren Schicksalsschlägen, nicht begeistern. Die Rätselexpertin lebt sehr zurückgezogen. Ein Geräusch lässt sie vor ihrer Haustür treten, dort findet sie ein Päckchen mit 6 Puzzleteilen mit der Aufforderung, das Rätsel zu lösen. Sollte ihr das nicht gelingen, sterben bis Weihnachten 4 Personen, für deren Tod sie dann verantwortlich ist. Als das erste Opfer auftaucht, begreift Edie, dass sie das Rätsel unbedingt lösen muss, dabei werden unangenehme Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit geweckt.

Meine Meinung:
Das Cover passt meiner Meinung nach hervorragend zu dem Inhalt. Der flüssige Schreibstil lässt die Seiten nur so dahin gleiten und erinnert mich an so einige englische Kriminalromane.
Der Roman spielt zwar in der Weihnachtszeit, kann aber zu jedem anderen Zeitpunkt gelesen werden. Rätselexpertin Edie muss ein mysteriöses Puzzle lösen, um Menschenleben zu retten. Dies ist recht schwierig, da weitere Puzzleteile erst beim ersten Opfer gefunden werden. Um dem Ganzen auf den Grund zu gehen, ist Edie gezwungen, sich in die vorweihnachtlichen Straßen zu begeben und sich widerwillig ihrer Vergangenheit zu stellen. Durch die Rückblicke der Geschehnisse in Edies Leben während der Weihnachtszeit konnte ich Edies Abneigung für Weihnachten und auch ihre schroffe, eher unsympathische Art besser verstehen.
Herrlich erfrischend ist ihre 90-jährige Nachbarin Riga, die mit ihren Sprüchen bei mir sehr gepunktet hat. Zusammen mit den Rückblenden und den Gedanken des Mörders R.I.P ist genügend Abwechslung und eine gewisse Spannung geboten. Eine Hochspannung wie bei einem Thriller kommt zwar nicht auf, aber in ruhigen Tönen weckt die Story genügend Neugier, um das Buch zügig zu lesen, da man unbedingt den Ausgang wissen will.

Fazit:
Wer sich auf die Protagonistin einlässt, wird mit unterhaltsamen Lesestunden belohnt.

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