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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.10.2024

Atmosphärisch

La Louisiane
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Paris ,1720 - neunzig Frauen werden verschifft und nach La Louisiane , eine französische Kolonie, verschickt und dort mit unbekannten Männer verheiratet , unter die Frauen sind Charlotte, Ethiene, Petronille ...

Paris ,1720 - neunzig Frauen werden verschifft und nach La Louisiane , eine französische Kolonie, verschickt und dort mit unbekannten Männer verheiratet , unter die Frauen sind Charlotte, Ethiene, Petronille und Genevieve zwischen die vier entsteht eine richtige Freundschaft. In die neuen Land läuft nicht alles gut aber der Freundschaft bleibt und hilft die vier Frauen in die schwierigen Leben dort.

Die Geschichte ist sehr gut recherchiert und das Schicksal von die Frauen berührend und ergreifend . Die Autorin mischt der Wahrheit mit die Fiktion und der Mischung ist atmosphärisch, lebendig und authentisch. Zwar ist der Schreibstil gewöhnungsbedürftig und am Anfang macht große Schwierigkeiten aber danach die Geschichte liest sich wie eine atemberaubende und traurige Abenteuer. Die Szenen sind detaliert , ich kann mir gut sich die Frauen und der Alltag von denen vorstellen, auch die Gefühle sind spürbar, egal ob das ist die trauende um ihre Baby Charlotte oder die Genevieve welche nach der Tod von ihrem Mann schwer zu kämpfen hat.

Ein sehr gelungenes historisches Roman wo die Frauen im Mittelpunkt stehen.

Veröffentlicht am 22.09.2024

Der Mensch und die Natur

Das große Spiel
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Kleine, durch Menschen ausgebeutete Insel im blauen Pazifik - Makatea - dort wird die große , letzte Spiel ,welche über unseren Zukunft entscheiden wird, stattfinden. Vier Menschen , eine Meeresbiologin, ...

Kleine, durch Menschen ausgebeutete Insel im blauen Pazifik - Makatea - dort wird die große , letzte Spiel ,welche über unseren Zukunft entscheiden wird, stattfinden. Vier Menschen , eine Meeresbiologin, eine Künstlerin, ein Büchernarr und ein Computernerd sind mit die Koralleninseln dicht verbunden und ihre Lebenswege und Entscheidungen drehen sich um die katastrophalen Zustand von die Natur - und darum ist Idee geboren- ein neues Spiel zu erschaffen und die Menschheit in neue Welt zu führen.

Das Buch ist nicht leicht zum lesen zum lesen, wegen Schreibweise oder die unglaublich vielen Informationen ,und ehrlich gesagt ich habe sehr lange gebraucht bis habe ich das ganze verstanden, am Anfang sind die vier Personen uns näher gebracht, ihre Leben, ihre Charaktere, ihre Gedanken und später , lange nach der Hälfte von die Geschichte , wird über das Zusammenhang mit das Spiel geschrieben. Trotz die anfänglichen Schwierigkeiten finde ich das Buch sehr gut , der Autor schreibt über viele aktuellen Problemen , die Ausbeutung von die Natur ist nur ein Thema, und was gefällt mir hier am meisten über die schreibt er "leise" und ohne Wut, er gibt uns der Stoff und wir müssen nachdenken und von Wut "kochen" über unsere Dummheit.

Die Szenen unter Wasser sind wie mit Pinsel geschrieben, wer Angst von tauchen hat , hier beim lesen kann diese wunderschöne Welt entdecken, sehr plastisch und lebendig ist das alles. Die vier Protagonisten sind uns auch präzise dargestellt, und die Entscheidungen welche die getroffen haben durch die detallierte Geschichte, können wir gut nachvollziehen.

Dicht und lebendig, klug und schön, farbenfroh und sanft ist die Geschichte - ein Bild sowie ein Stempel in unsere Geschichte.

Veröffentlicht am 08.09.2024

Stilles Leben

Akikos stilles Glück
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Akiko lebt alleine in großen Tokio, sie ist fleißig, sie arbeitet viel, aber ihre Leben eigentlich ist sehr monoton und einsam , alles hat sein Ablauf, alles hat Regel. An einem Abend Akiko trifft Kento, ...

Akiko lebt alleine in großen Tokio, sie ist fleißig, sie arbeitet viel, aber ihre Leben eigentlich ist sehr monoton und einsam , alles hat sein Ablauf, alles hat Regel. An einem Abend Akiko trifft Kento, ihre erste Liebe aus der Schule, Kento war so wie sie ein Außenseiter und jetzt hat er sich zu einem Nachtmensch verwandelt - er geht nur Nachts aus dem Haus, spricht mit niemanden monatelang und verliest sein Wohnung nur ungern. Kento ist hoch intelliegent und gerade wenn Akiko entdeckt in ihrer Geschichte eine große Lüge , hilft er ihr sich zu selber neu entdecken und die Antworten auf die wichtigen Fragen finden.

Sehr ruhiges, nostalgisches, schönes Buch, der Schreibstil hat ungewöhnliche beruhigende Wirkung auf mich, und die vielen Fragen welche Akiko sich stellt gehen mir auch durch mein Kopf- was wäre wenn ?

Besonders gut gefällt mir dass der Autor mir der Japan näher bringt, die Kultur ist mir fremd und solche Worte wie Hikikomori waren mir unbekannt, ehrlich gesagt habe ich nicht gewusst, dass im Japan so viel Leute unter diese Syndrom leiden... auch die tägliche Leben dort ist ganz anders als bei uns und essen so wie so, schön dass es solche Bücher gibt wo die fiktive mit die sachlichen so leicht und unauffällig verknüpft ist.

Besonders schöne Lektüre wenn jemand abschalten von die alltäglichen Stress will und bisschen über das Leben nachdenken.

Veröffentlicht am 01.09.2024

Lange Weg zum Freiheit

Sing, wilder Vogel, sing
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Honora war im Irland geboren und von Anfang an war sie anders als andere Kinder, sie hat sich besser in Natur gefühlt als zwischen die Menschen, sie war mutiger und stärker und hat immer sich nach Freiheit ...

Honora war im Irland geboren und von Anfang an war sie anders als andere Kinder, sie hat sich besser in Natur gefühlt als zwischen die Menschen, sie war mutiger und stärker und hat immer sich nach Freiheit gesehnt . Nach dem Ausbruch von Hungersnot im Irland und fruchtbaren Ereignissen reist Honora nach Amerika, dort ist wieder zu erst gefangen zwischen Leuten und durch die beste Freundin verraten, aber Honora gibt nicht auf und endlich in Westen in der Prärie sie findet die lang gesuchte Freiheit...

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ist flüssig zum lesen und gleichzeitig stellenweise fast poetisch, die Schilderungen über die harte Leben im Irland obwohl grausam sind durch die Schreibweise klingen nicht so brutal, die sind durch die lyrische Note gedämpft. Die Autorin schreibt auch über die amerikanische Bordelle in leichten Still , auch hier obwohl das Leben von die Mädchen so hart und nicht leicht war ich als Leser spüre das nicht, im Gegenteil bin mehr auf Honora und ihre Pläne fixiert als auf die obskure Details.

Die Geschichte aus historischen Sicht ist auch sehr interessant und mir gefällt das die Sprache an die Zeiten eingepasst ist. Die Charaktere sind umfassend geschrieben, so dass ich über jeder ein Bild im Kopf habe und die vielen Details aus damaligen Leben helfen mir sich das gelesene vorstellen.

Honora hat lange gesucht aber sie hat ihre Freiheit gefunden, die Geschichte ist ein Lob auf alle welche in Leben nicht aufgeben sondern immer nach vorne schauen und gehen zum Ziel.

Veröffentlicht am 29.08.2024

Atmosphärisch

Das Schweigen meiner Freundin
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Giulia mit 60 Jahren kehrt in ihre Heimat wo sie in Kindheit ihre große Liebe kennengelernt hat - Christi, diese Beziehung hat sich Jahrelang gezogen aber die beide waren nie längere Zeit glücklich, diese ...

Giulia mit 60 Jahren kehrt in ihre Heimat wo sie in Kindheit ihre große Liebe kennengelernt hat - Christi, diese Beziehung hat sich Jahrelang gezogen aber die beide waren nie längere Zeit glücklich, diese Beziehung war ganz anders als normal, eigentlich ganz giftig für die beide...

Diese Geschichte ist sehr schön geschrieben, sehr atmosphärisch, stellenweise nostalgisch und obwohl die Autorin über "große " Sachen schreibt bleibt hier alles ruhig und was mir besonders gefallen hat, die Autorin verurteilt niemanden, ich als Leser soll mich eigene Meinung bilden, wer von diesen drei trägt für diese unglückliche Leben die meiste Schuld ?

Giulia und Christi sind vielleicht keine Sympathieträger aber trotzdem als Figuren in diese Geschichte mag ich die zwei gerne, manchmal hätte ich Lust die beide schütteln und fragen - warum tut ihr gegenseitig so weh ?, das Leben von die beiden konnte ganz anders werden, war das nur der Schweigen von Christi? oder Giulia hat nicht der Mut ? auf jeden Fall die Geschichte zeigt wie klein ist der Grenze zwischen Liebe und Hass und wie können wir ganze Leben litten wenn uns der Mut fehlt...Matti habe ich von Anfang an nicht gemocht...

Der Schreibstil ist flüssig und unterhaltsam, sehr einfühlsam und mit viel Spitzenfingergefühl beschreibt die Autorin die gefühlvolle Durcheinander , sie hat einen beindrückenden Roman über Liebe geschrieben - unkonventionell und berührend.