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mars754

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2026

brillanter Auftakt einer Romantasy-Reihe mit komplexem World-Building

Vesselless – Mein verräterisches Herz
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Dieser Auftakt einer Romantasy-Reihe hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen. Schon beim Aufschlagen des Buches merkt man, wie viel Liebe und Aufmerksamkeit in diese Geschichte ...

Dieser Auftakt einer Romantasy-Reihe hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen. Schon beim Aufschlagen des Buches merkt man, wie viel Liebe und Aufmerksamkeit in diese Geschichte geflossen ist. Das wunderschöne Cover wird durch einen prächtigen Farbschnitt ergänzt sowie durch eine farbige Karte auf dem Vorsatz vorne und die Stammbäume der Könige auf dem Vorsatz hinten. Insbesondere die Idee, die Stammbäume nicht irgendwo im Glossar unterzubringen sondern leicht zugänglich im hinteren Vorsatz, hat mir sehr gut gefallen, denn so waren sie beim Lesen einfach zugänglich, ohne groß blättern zu müssen.
Die detailreiche Aufmachung ist aber nur ein Abbild des gut durchdachten und aufwändigen World-Buildings, auf dem die Geschichte aufsetzt. Es gibt hierbei zwei Ebenen, die zusammen die Welt komplex und unwiderstehlich machen. Zum einen gibt es die Ebene der drei Königreiche, in der die Handlung primär spielt, und in der Menschen mit Hilfe von Vesseln Geister und deren Macht an sich binden und nutzen können. Zusätzlich dazu gibt es noch andere Dimensionen mit anderen Spezies, die für die Handlung ebenfalls eine Rolle spielen. Daher ist das Buch vor allem für Leser geeignet, die keine Scheu haben, sich komplett auf eine andere, komplexe Welt, ihre Regeln und Geheimnisse einzulassen.
Trotz des aufwändigen World-Buildings ist dies keine klassische Fantasy-Geschichte sondern eindeutig Romantasy, da die Beziehung zwischen den beiden Hauptpersonen ganz klar im Zentrum steht und die Handlung trägt. Die Charaktere sind brillant gezeichnet und wachsen einem sofort ans Herz, da man ihre Kämpfe und innere Zerrissenheit sehr gut nachfühlen kann. Vor allem die Stärke der weiblichen Hauptperson hat mich begeistert, da sie es ablehnt, mächtig zu werden und sich selbst zu verlieren, und dafür Schmerzen in Kauf nimmt und auch den Tod riskiert.
Zusammenfassend hat mich dieses Buch total umgehauen und ich kann die Fortsetzung überhaupt nicht erwarten. Jedem Fan von Romantasy, der vor einer komplexen Welt nicht zurückschreckt, kann ich diese Geschichte daher nur wärmstens ans Herz legen.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

wirklich starke Heldin und ungewöhnlich viel Spannung für eine Liebesgeschichte

Eine Gouvernante für den Duke
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Der vierte Band dieser Reihe überzeugt wieder auf voller Länge. Da jeder Band andere Personen behandelt, ist er auch ohne Vorkenntnisse der anderen Bücher lesbar, allerdings hilft es, wenn man die Bände ...

Der vierte Band dieser Reihe überzeugt wieder auf voller Länge. Da jeder Band andere Personen behandelt, ist er auch ohne Vorkenntnisse der anderen Bücher lesbar, allerdings hilft es, wenn man die Bände kennt, da dadurch einiges leichter verständlich ist und gewisse Personen einem vertraut sind. In diesem Fall fühlt es sich beim Lesen dieses Bandes wie ein Nachhausekommen an.

Wie schon in den anderen Büchern überzeugt diese Geschichte wieder mit einer starken und selbstbewussten weiblichen Hauptfigur. Was ich in diesem Buch besonders toll finde, ist, dass sie nicht nur Wissenschaftlerin ist, sondern im Lauf der Handlung auch immer furchtloser und freier wird, so dass sie sich nimmt, was sie möchte. Insofern kann man in der Geschichte wunderbar eine Rollenumkehr beobachten. Während der Lebemann seine Exzesse einstellt und sich mäßigt, befreit sich die Gouvernante immer mehr von den ihr eingeprägten Rollenvorstellungen.

Außerdem hat mir gut gefallen, dass das Buch nebenbei noch über ein furchtbares Thema aufklärt, nämlich dass unangepasste oder unliebsame Frauen früher oft einfach für den Rest ihres Lebens in der Psychiatrie verschwanden. Dieses Motiv durchzieht das ganze Buch, aber es wird auch darauf hingewiesen, dass es kein Einzelschicksal war, sondern dass dies immer wieder Frauen passiert ist, die sich nicht beugen wollten.

Der Schreibstil ist wie immer toll und lässt einen alles hautnah miterleben. Das führte dazu, dass ich das Buch stellenweise aus der Hand legen musste, weil es einfach zu spannend war und ich es nicht mehr ausgehalten habe. Das zeigt die große Kunst der Autorin, die die Spannung langsam aber stetig aufbaut, aber dann die Erwartungshaltung des Lesers über den weiteren Fortgang der Handlung immer wieder unterläuft, was ich großartig fand.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir diese Buch unglaublich gut gefallen hat und ich es nur jedem wärmstens empfehlen kann, der eine Regency-Liebesgeschichte mit einer wirklich starken Heldin mag.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Verwirrspiel um Illusionen, das nicht ganz überzeugt

Illusion – A Lie Worth Believing
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Dieser erste Band einer Dilogie besticht nicht nur äußerlich durch ein schönes Cover und einen passenden Farbschnitt sondern auch durch die Gestaltung des Innenteils. So ist jeder Kapitelanfang mit einer ...

Dieser erste Band einer Dilogie besticht nicht nur äußerlich durch ein schönes Cover und einen passenden Farbschnitt sondern auch durch die Gestaltung des Innenteils. So ist jeder Kapitelanfang mit einer Skizze hinterlegt, die einer der beiden Hauptpersonen zugeordnet ist. Außerdem wird der Inhalt von Notizzetteln oder Zeitungsartikeln nicht einfach im Text widergegeben sondern tatsächlich als Ansicht eines solchen dargestellt. Das macht den Text lebhafter und lässt den Leser besser in die Geschichte eintauchen.
Trotzdem hat mich die Geschichte nicht so richtig gepackt. Vielleicht lag das daran, dass ich insbesondere den männlichen Hauptcharakter Levin nicht so richtig packen konnte. Passend zu seinem Beruf als Illusionist hüllt er sich in Geheimnisse, die erst relativ spät im Buch nach und nach gelüftet werden. Auch wenn das sicherlich die Spannung hoch halten soll und ich Geheimnisse im Allgemeinen auch schätze, war es mir hier zu viel. Denn wenn man über lange Strecken nichts über einen Charakter weiß, außer dass er gut aussieht, Illusionist ist, Geheimnisse hat und seine Show wieder zurück möchte, ist das doch etwas wenig.
Im Gegensatz dazu konnte ich die Lage der weiblichen Hauptperson Stella sehr gut nachvollziehen. Sie steht vom Anfang an im Mittelpunkt der Geschichte und es ist leicht verständlich, warum sie sich dafür entscheidet, sich auf Levins Angebot einzulassen, auch wenn sie Zweifel hat. Sie ist auch die einzige Person, deren Motive klar sind, so dass man sich in sie einfühlen kann.
Der Schreibstil mit seinen ungewöhnlichen Wortbildern und interessanten Beschreibungen für Empfindungen hat mich anfangs sehr begeistert, weil er die geheimnisvolle Atmosphäre der Handlung gut einfängt. Im weiteren Verlauf des Buches wurde es mir aber zu viel, da ich stellenweise den Eindruck hatte, dass sich die Handlung hinter einem Nebel von Worten verbirgt. Wie gesagt, das passt zum durchgängigen Motiv des Buches über Illusionen, aber ich fand es zunehmend anstrengend zu lesen.
Die Handlung konzentriert sich zu Beginn des Buches auf Stellas Leben und ihre Gefühle und weitet sich erst sehr allmählich zu einem Spiel aus Intrigen und Verrat aus. Dadurch baut sich auch die Spannung nur langsam auf und leider waren einige Entwicklungen etwas vorhersehbar. Ich bin trotzdem auf die Fortsetzung gespannt, weil ich wirklich gerne die Auflösung für die zahlreichen ungelösten Rätsel wissen möchte.
Insgesamt gesehen war das Buch nett zu lesen, aber es hat mich nicht komplett abgeholt.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Tolles und spannendes Spiel mit Identitäten

A Monster's Heart
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Dieser erste Band einer Dilogie hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Schon auf den ersten Seiten begegnet man einer jungen Frau, die unter widrigsten Umständen versucht, zu überleben und das ...

Dieser erste Band einer Dilogie hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Schon auf den ersten Seiten begegnet man einer jungen Frau, die unter widrigsten Umständen versucht, zu überleben und das Richtige zu tun, auch wenn sie sich dafür in Gefahr begeben oder Verbrechen begehen muss. Es ist äußerst spannend zu erleben, wie sie sich im Lauf des Buches weiterentwickelt und ganz neue Seiten an sich entdeckt, aber trotzdem ihren moralischen Kompass nicht verliert. Auch wenn sie de facto eine Verbrecherin ist, ist sie moralischer als all die hochrangigen Personen, auf die sie im Lauf der Geschichte trifft.
Besonders gut hat mir in diesem Buch das Spiel mit den Identitäten gefallen. Fast jeder hat etwas zu verbergen und alle sind mehr, als sie zu sein scheinen, was immer wieder für Überraschungen sorgt und die Spannung durchgehend hoch hält. Dass es in der Geschichte außerdem darum geht, mit Hilfe eines Halbmonsters Jagd auf ein richtiges Monster zu machen, sorgt zusätzlich für eine Menge Action und Spannung.
Die Liebesgeschichte, die in diesem Band ihren Anfang nimmt, ist auch sehr glaubwürdig erzählt und lebt von den kleinen Momenten. Für mich macht dieses langsame Anbahnen den großen Reiz aus, da man es als Leser sehr gut nachvollziehen kann, wie die Gefühle wachsen.
Für mich ist das Buch eine rundum gelungene Fantasy/Romantasy-Geschichte, die eine wirklich gute und spannende Handlung und einen fieses Cliffhanger am Ende hat. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen, da es mir einige atemlose Stunden beschert hat.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

großartiger Abschluss der Geschichte

A Hunter's Legacy
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Dieser zweite Teil knüpft nahtlos an den üblen Cliffhanger des ersten Bandes an. Wie schon im ersten Band überzeugt die Geschichte mit einer atemlos machenden Handlung, die sich in diesem Buch über mehrere ...

Dieser zweite Teil knüpft nahtlos an den üblen Cliffhanger des ersten Bandes an. Wie schon im ersten Band überzeugt die Geschichte mit einer atemlos machenden Handlung, die sich in diesem Buch über mehrere Länder des Kontinents erstreckt. Dabei werden viele Handlungsstränge und Fährten, die bislang zum Teil sogar nur angedeutet wurden, wieder aufgenommen und schlüssig zusammengebracht. Am meisten hat mich dabei überrascht, wie sehr sich einige Charaktere weiterentwickeln, manchmal zum Guten, manchmal zum Schlechten. Aber über all dem steht weiterhin der Wunsch Xenas, für sich und Ajax einen Platz zu finden, an dem sie in Freiheit zusammen leben können. Dieser Wunsch kollidiert natürlich mit den Vorstellungen der Könige und Königinnen, so dass es zu mehr als einem Kampf kommt. Insgesamt gesehen hatte ich den Eindruck, dass angesichts der ganzen Action die Beziehung zwischen Xena und Ajax etwas weniger stark im Fokus steht als im ersten Teil. Was allerdings nicht bedeutet, dass die beiden nicht ihre Momente haben.
Dieses Buch ist jedenfalls ein spannender und würdiger Abschluss der Geschichte, den man nicht mehr aus der Hand legen kann, sobald man angefangen hat zu lesen.

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