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meriberisuperlight

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.06.2017

interessant und unterhaltsam

Diese schrecklich schönen Jahre
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Frau Fröhlich kannte ich bisher eigentlich nur aus zufällig gesehenen Talkshows (bei welchen sie mir ehrlich gesagt leicht auf den Keks ging, weil ihr Mundwerk sogar meines in den Schatten zu stellen schien ...

Frau Fröhlich kannte ich bisher eigentlich nur aus zufällig gesehenen Talkshows (bei welchen sie mir ehrlich gesagt leicht auf den Keks ging, weil ihr Mundwerk sogar meines in den Schatten zu stellen schien und das will wirklich etwas heißen!g) und aus dem vor etlichen Jahren wohl von fast allen Ftauen gelesenen "Moppel-Ich". Deshalb war ich auch ein wenig skeptisch, als mir dieses Buch über die Wechseljahre in die Hände fiel. Um so größer die Überraschung: Ich bin begeistert! Wie in einem Gespräch (Susanne Fröhlich und ihre Co-Autorin Constanze Kleis kamen überein, dass Fröhlich allein als "Ich-Erzählerin" auftritt) zwischen zwei guten Freundinnen plaudert sie, damals 51, über so ziemlich alle Dinge, die mit dem Klimakterium zusammen hängen. Aber es geht auch um Waxing der Intimzone, Botox, Kindererziehung, Internet-Partnerbörsen und viel, viel mehr. Ein Buch, das sowohl interessant als auch unterhaltsam zu lesen ist. Zeichnungen lockern das Ganze zusätzlich auf; kleine "Post its" dienen als Merkhilfe.

Veröffentlicht am 25.06.2017

eine reise zu sich selbst

Leichtmatrosen
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Vier, im Film drei, junge Männer begeben sich, da eine eigentlich von einem von ihnen als romantische Überraschung für seine Herzdame geplante Fahrt nicht zu stande kam, auf eine feucht-fröhliche Herrenpartie ...

Vier, im Film drei, junge Männer begeben sich, da eine eigentlich von einem von ihnen als romantische Überraschung für seine Herzdame geplante Fahrt nicht zu stande kam, auf eine feucht-fröhliche Herrenpartie im weiteren Berliner Umland. Ihr Schiff, nach einem Flüsschen "Dahme" benannt, wird erst einmal kurzer Hand in "Tusse" umgetauft, denn mit Damen, seien es nun welche mit oder welche ohne "H", haben sie es nicht unbedingt so. Natürlich erleben sie auf ihrer Fahrt einige unerwartete Abenteuer, überwiegend lustig, gelegentlich jedoch auch nicht ganz ungefährlich. Und ganz nebenbei lernen sie auch Einiges, was für ihr weiteres Leben wichtig ist, denn irgendwie ist das Ganze auch eine Reise zu sich selbst.

Veröffentlicht am 25.06.2017

enttäuschend

Smoke
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Die Geschichte führt uns Leser in die zweite Hälfte der Regierungszeit der britischen Königin Victoria. Protagonisten sind zwei junge Männer und ein junges Mädchen. Das Cover und der Titel passen zum Inhalt, ...

Die Geschichte führt uns Leser in die zweite Hälfte der Regierungszeit der britischen Königin Victoria. Protagonisten sind zwei junge Männer und ein junges Mädchen. Das Cover und der Titel passen zum Inhalt, denn es geht um Rauch, auf englisch "Smoke". Dieser Rauch entfleucht Menschen mit dunklen Gedanken. Diese Idee interessierte mich, hatte ich mir doch bereits zuvor schon gelegentlich - beispielsweise in Zusammenhang mit dem Thema "Datenvorratsspeicherung" oder dem Thema "Der gläserne Mensch" - Gedanken darüber gemacht, wie es wohl in einer Welt gänzlich ohne Geheimnisse, also auch ohne Missverständnisse, aber auch ohne Geburtstagsüberraschungen sein würde. Hier allerdings hatte ich überraschender Weise leider nur ein beeinträchtigtes Lesevergnügen, denn alles war mir recht bald irgendwie zu viel, zu düster. Einerseits ist eine Themenvielfalt zwar begrüßenswert, vor allem, wenn es um historische oder soziale Belange wie beispielsweise Kinderarbeit geht. Hier jedoch verlor ich zunehmend die Übersicht und parallel dazu leider auch das Interesse.

Veröffentlicht am 25.06.2017

regt einen zum nachdenken an

Sturmherz
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Der Titel passt zur Geschichte, das Coverbild ebenfalls, auf den Coverinnenseiten hätte ich mir jedoch zwei Karten gewünscht, aus denen die Handlungsorte und die von der großen Flut Anfang der 60er Jahre ...

Der Titel passt zur Geschichte, das Coverbild ebenfalls, auf den Coverinnenseiten hätte ich mir jedoch zwei Karten gewünscht, aus denen die Handlungsorte und die von der großen Flut Anfang der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts betroffenen Gebiete in Hamburg aufgezeigt werden. Die Geschichte wird hauptsächlich in zwei Handlungssträngen erzählt, einmal zur Zeit der großen Sturmflut, die wohl auf ewig mit dem Namen des späteren Bundeskanzlers Helmut Schmidt verbunden sein wird, und dann beinahe in der Jetztzeit, als die Kinder der damaligen Protagonisten bereits zum Teil selbst fast erwachsene Kinder haben

Es ist ein Buch, das zeigt, was geschehen kann, wenn man Dinge verschweigt, weil man jemand anderen schützen möchte. Es fiel mir nicht immer leicht, die Handlungen der Protagonisten nachzuvollziehen, aber insgesamt möchte ich dieses Leseerlebnis nicht missen.

Veröffentlicht am 22.06.2017

toll geschrieben

Die Frau in Weiß
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Eines der besten Bücher, die ich je gelesen und dann auch noch das Glück hatte, in einer grenzgenialen Verfilmung im TV zu sehen! Eine reiche und hübsche naive junge Erbin, deren gute und clevere Freundin, ...

Eines der besten Bücher, die ich je gelesen und dann auch noch das Glück hatte, in einer grenzgenialen Verfilmung im TV zu sehen! Eine reiche und hübsche naive junge Erbin, deren gute und clevere Freundin, ihr nicht gesellschaftlich gleichgestellter Verehrer, ein geiziger, egoistischer alter Onkel, ein gesellschaftlich angesehener und allgemein als passend empfundener Brautwerber, ein zwielichtiger Strippenzieher mit einer ganz besonderen Ehefrau und dann noch eine der reichen Erbin verblüffend ähnelnde geheimnisvolle "Frau in Weiß" sind die Hauptfiguren dieses Genremixes aus Liebesgeschichte, Familiensaga, Kriminalroman und Gänsehaut erregendem Psychothriller. Er spielt zur Regierungszeit der Königin Victoria in England. Die geschickt aufgebaute Spannung war vor allem in der Verfilmung teilweise kaum auszuhalten. Es spielten u. a, Heidelinde Weis, Eric Pohlmann, Helmut Käutner, Christoph Bantzer, Tana Schanzara, Pinkas Braun und und Eva Christian.