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Veröffentlicht am 26.06.2023

Super süß aber nicht ohne Probleme

One Room Dog 1
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'One Room Dog' ist ein süßer Slice of Life Manga über eine junge Frau namens Hitomi Rokujou und ihr alltägliches leben mit dem Samijedenspitz Potemaru.
Wir treffen in dem Manga viele verschiedene Hunde ...

'One Room Dog' ist ein süßer Slice of Life Manga über eine junge Frau namens Hitomi Rokujou und ihr alltägliches leben mit dem Samijedenspitz Potemaru.
Wir treffen in dem Manga viele verschiedene Hunde und ihre Besitzer an die alle (vorallem die Hunde) liebevoll illustriert sind.
Leider hat der Manga ein paar Probleme die in vielen Japanischen Medien auftreten. Unsere Protagonistin hat zum Beispiel eine kleine Krise im Buch weil sie zugenommen hat, dieses ist für viele Leute denke ich einfach zu ignorieren aber ich würde deshalb das Buch keinen Leuten empfehlen die in der Vergangenheit oder aktuell Probleme mit Essstörungen oder ähnlichem haben, auch wenn es im Manga zum Glück kein Hauptthema ist. Außerdem wurde am Ende des Mangas ein Männlicher Charakter eingefügt der mir ein bisschen Unbehagen bereitet, es kann aber gut sein das ich ein bisschen sensibel bin was das angeht da ich oft von Manga und Anime enttäuscht wurde.
Ich weiß außerdem nicht wie wohl ich mich mit der Altersempfehlung ab 10 Jahren fühle, es ist sehr süß gestaltet und man kann die Gedanken und Gespräche der Tiere sehen was denke ich für Kinder sehr ansprechend ist aber leider wurde zumindest in einer Scene etwas gemacht was einen schnellen Trip zum Tierarzt kosten könnte. Im Manga wird dem Hund scheinend ungekochter Weißkohl als Snack gegeben, welcher für Hunde nicht gut verträglich ist und wenn überhaupt gekocht und in kleinen Mengen Angebot werden sollte. Es ist zu meines Wissens zwar nichts lebensgefährliches was dort abgebildet wurde aber doch etwas was schnell unangenehm für Besitzer und Tier werden könnte, und leider wissen wir alle das Kinder gerne nachmachen was sie sehen.
Ich habe den größten Teil des Mangas genossen, da er auch mit vier Bänden abgeschlossen wird denke ich das es ein schöner Manga für zwischendurch ist, solange man keine Probleme mit Essstörungen hat und man mit Kindern darüber redet das Hunde keinen Weißkohl essen dürfen.

Veröffentlicht am 05.06.2023

Nicht für jeden geeignet

Girls like girls – Sag mir nicht, wie ich mich fühle
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Erstmal zum Cover, es gefällt mir wirklich sehr gut wäre da nicht der 'Sticker' der leider kein Aufkleber ist sonder Teil des Covers und dadurch nicht entfernbar. Ich bin zumindest froh das der 'Sticker' ...

Erstmal zum Cover, es gefällt mir wirklich sehr gut wäre da nicht der 'Sticker' der leider kein Aufkleber ist sonder Teil des Covers und dadurch nicht entfernbar. Ich bin zumindest froh das der 'Sticker' Farblich zum Coverart passt.
Nun zu den Charakteren, unsere beiden Hauptcharaktere Coley und Sonya waren mir nicht unbedingt sympathisch. Coley ist ein junges, traumatisiertes Mädchen was dringend Therapie gebracht hätte, die sie leider aber nicht bekommen hat. Coley ist meiner Meinung nach ein bisschen unberechenbar und hat Dinge gemacht die als Leser schwer nachvollziehbar sind, was man zu einem gewissen Punkt damit abtun kann das sie ein Teenager ist.
Unsere zweite Protagonistin Sonya treffen wir fast nur betrunken an oder im Begriff sich zu betrinken, wir können annehmen das sie dieses tut um gegen ihre strenge, kontrollierende Mutter zu rebellieren. Es wird im Buch leider nie als etwas negatives dargestellt, obwohl es meiner Meinung nach stark in die Richtung Alkoholismus geht.
Coley's Vater versucht sein bestes und ist einer von zwei Charakterren die ich mag. Der Konflikt zwischen ihm und seiner Tochter ist auch der einzige Punkt im Buch wo Coley sich weiterentwickeln darf.
Ungefähr in der Mitte des Buches wird ein weiterer Weiblicher Charakter ins Geschehen geworfen, der leider nur unnötige Fragen aufwirft. Ich hätte mir gewünscht anstatt einen Charakter zu integrieren, der nur da ist um Drama zu machen, hätte man die Zeit damit verbringen können uns zu zeigen was Coley und Sonya aneinander mögen.
Im großen und ganzen war das Buch schnell und einfach zu lesen, und wenn du ein Fan von Hayley Kiyoko oder ihren Songs bist macht es dir vielleicht mehr Spaß.
Ich würde das Buch keinen jüngeren Personen empfehlen wegen dem extremen Alkohol Konsum der fast in die romantisierung geht und auch dem sonstigem Drogenkonsum. Bitte lest es nur wenn ihr euch zutraut über Suizid und andere nicht leichte Themen zu lesen.