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Veröffentlicht am 09.08.2023

Tolle Eishockey-Lovestory

Icebreaker
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Das Buch „Icebreaker“ hatte besonders in den letzten Monaten besonders auf Booktok einen internationalen großen Hype – meiner Meinung nach zurecht.


Zuallererst möchte ich auf das Buchcover eingehen. ...

Das Buch „Icebreaker“ hatte besonders in den letzten Monaten besonders auf Booktok einen internationalen großen Hype – meiner Meinung nach zurecht.


Zuallererst möchte ich auf das Buchcover eingehen. Dieses finde ich nämlich richtig schön und ist meiner Meinung nach wirklich eine 5/5.


Auch der Schreibstil hat mir von Anfang an gefallen und ich fand die Geschichte auch eigentlich durchgehend spannend. Bei den Leserunden wollte ich immer sofort weiterlesen und musste mich regelrecht zwingen das Buch wegzulegen.


Ich hatte an die Liebesgeschichte durch den internationalen Hype relativ hohe Erwartungen und wurde dennoch nicht enttäuscht.


Die Storyline ist im Grunde genommen simple und es gab keine unerwarteten Wendepunkte. Trotzdem ist die Geschichte keineswegs langweilig und auch nicht komplett voraussichtlich. Dem Leser ist bewusst, dass es ein Happy End geben wird, aber nicht die Entwicklung der Charaktere.


In der Geschichte war mir Nate von Anfang an sympathisch und ist für mich zu einem Book-Boyfriend geworden. Er war einfach immer verständnisvoll, geduldig und gleichzeitig auch liebevoll und lustig. Er war einfach immer zu allen Menschen in seinem Umfeld so unglaublich toll und besonders wie er Anastasia behandelt hat, hat dazu geführt, dass man ihn einfach lieben muss.

Anastasia mochte ich im Gegensatz zu Nate nicht von Anfang an. Sie war mir zu Beginn etwas kühl, jedoch hat sich das im Laufe der Geschichte wirklich total gebessert. Je näher sie Nate und seiner Freundesgruppe kam, desto mehr ist sie „aufgetaut“. Man hat durch den Verlauf der Geschichte immer mehr über sie erfahren und meiner Ansicht nach auch verstanden weshalb sie Anfangs so „unsympathisch“ und kühl gewirkt hat. Ihr Charakter hatte meiner Meinung nach die interessanteste Entwicklung und anders als zu Beginn erwartet ist sie mir nun sympathisch. Ich finde sie wirkt als Charakter mit ihrer unperfekten Art total menschlich.


Die Nebenfiguren haben mir insgesamt auch sehr gefallen. Besonders die Freundschaft von Lola und Stasi fand ich toll. Genauso gefallen haben mir die Mitbewohner von Nate. Man hat im Laufe der Geschichte wirklich gemerkt, dass sich die Jungs mit Stasi angefreundet haben und sie ihnen ans Herz gewachsen ist. Durch die Erwähnung der Nebencharaktere hatte ich immer wieder den Gedanke, dass es toll wäre wenn einzelne Figuren ihre eigene Story bekommen würden.


Der Wahl des Antagonisten Aaron ist meiner Meinung nach eine gute Wahl gewesen, weil er die Art von Person ist, welche toxische Freundschaften im wahren Leben verkörpert und einem einreden, dass man nicht gut genug ist – genau so wie Aaron es bei Stasi gemacht hat.

Aaron war mir von Anfang an unsympathisch und Zwischendurch fand ich ihn wirklich extrem anstrengend. Ich habe bis zuletzt nicht verstanden was seine eigentliche Intention war und habe auch gerätselt was denn er eigentlich mit seinem Verhalten erreichen möchte.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich wirklich erleichert und froh war als Stasi am Ende endlich erkannt hat, dass es nichts bringt Aaron überhaupt nur einen Funken Aufmersamkeit zu schenken und sie ihn endlich abgeschrieben hat.


Die Beziehung von Nate und Anastasia wurde meiner Meinung nach nicht zu kitschig dargestellt. Ich finde, dass die Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden realitätsnah gewirkt haben und es trotzdem schön und passend war, dass sie am Ende zusammengeblieben sind. Besonders die Momente auf dem Eis beim Training und auch die Ferien, die sie miteinander verbracht haben, haben mir gefallen. Es war romantisch aber auch nicht übertrieben schnulzig.
Etwas überraschend waren meiner Meinung nach die doch vielen Spice Szenen. Ich fand sie keineswegs schlecht, jedoch habe ich nicht damit gerechnet (wahrscheinlich wegen dem Cover). Meiner Meinung nach haben sie aber zu der Story gepasst und auch die Beziehung zwischen den beiden leidenschaftlicher dargestellt.


Minimal enttäuschend fand ich, dass das Ende, sowie der Epilog, so kurz gestaltet wurde. Ich finde, dass es toll gewesen wäre, wenn man mehr über die Ereignisse erfahren hätte die am Ende des Buches passiert sind. Besonders, dass wir nicht erfahren haben wie Nate seinen Abschluss macht und die beiden die Fernbeziehung überstehen, fand ich schade. Ich hätte auch gerne einen Einblick gehabt, wie sich die Beziehung zwischen Nate und seinem Vater entwickelt und was mit Nates Schwester passiert. Das gleiche gilt für den Sport von Nate und auch von Stasi.

Der Epilog ist meiner Meinung nach ebenfalls zu weit in der Zukunft dargestellt. Man hätte mehr daraus machen können. Ich denke, dass es vielleicht besser gewesen wäre, wenn man beispielsweise den einen Teil des Epilogs aus der Sicht von z.B. Stasi liest, welcher nur einige Monate und 1-2 Jahre in der Zukunft liegt und den anderen Teil des Epilogs z.B. dann von Nate liest, der dann eben den Situation geschildert hätte, die im letztendlichen Epilog dargestellt wurde.

Dass Anastasia am Ende schwanger ist und auch der Antrag ist zwar kein einfallsreiches Ende, aber es hätte mich nicht gestört, wenn man es besser verpackt hätte. Obwohl ich ein Fan von Happy Ends und schönen Epilogen bin, war dieser sogar für mich zu einfallslos.


Insgesamt lässt es sich meiner Meinung nach sagen, dass das Buch auf jeden Fall Empfehlenswert für jeden New Adult Leser. Besonders für diejenigen, die Fans von der Off-Campus Reihe von Elle Kennedy sind, kann ich das Buch nur empfehlen.

Icebreaker ist eine schöne Liebesgeschichte als Read für Zwischendurch und hat mir persönlich auch total Spaß gemacht zu lesen. Mir haben die Charaktere zugesprochen und auch Gefühlsmäßig hat für mich alles gepasst.

Ein kleines Minus ist eben für mich persönlich das Ende, aber das ist ja letztendlich immer Geschmackssache.

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