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Veröffentlicht am 15.06.2020

Vater und Tochter

Die Moortochter
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Helena hat eigentlich mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen, kaum einer weiß, wer sie wirklich ist. Da erfährt sie, dass ihr Vater, ein gefährlicher Psychopath aus dem Gefängnis ausgebrochen ist. Sie muss ...

Helena hat eigentlich mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen, kaum einer weiß, wer sie wirklich ist. Da erfährt sie, dass ihr Vater, ein gefährlicher Psychopath aus dem Gefängnis ausgebrochen ist. Sie muss ihn finden, bevor er sie findet, denn der Mann hat noch eine Rechnung mit ihr offen. Helena ist im Moor aufgewachsen, die ersten 12 Jahre ihres Lebens kannte sie nichts anderes, sie ist eine hervorragende Jägerin und Fährtenleserein - das alles hat ihr der Vater beigebracht - aber der Mann ist auch extrem gefährlich, er hat Helenas Mutter als Kind entführt und ins Moor verschleppt....... Helena ist dort zur Welt gekommen....

Fazit und Meinung:
Dieses Buch ist kein Thriller, erst recht kein Psychothriller, aber trotzdem sehr spannend. Es ist eher eine ungewöhnliche Familiengeschichte mit viel Potenzial. Ein Mädchen wird entführt und bleibt über viele viele Jahre verschwunden.... lebt mit ihrem Entführer im Moor, bringt dort sein Kind zur Welt und muss sich mit den Begebenheiten abfinden. Für das Kind, dass dort aufwächst (Helena) ist das Leben so wie es ist normal - ihr Vater ist viele Jahre ihr Held...... bis erfährt wer er wirklich ist....
Das Buch hat zwei Erzählstränge, einmal die Kindheit im Moor und dann die Suche nach dem entflohenen Varter, wobei die Vergangenheit deutlich mehr Raum einnimmt.... Dan gibt es noch eine kursiv erzählte Geschichte ---- "DIE TOCHTER DES MOORKÖNIGS" ......
Mir hat dieses Buch gut gefallen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt, deshalb vergebe ich 4 Sterne für dieses Buch.

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Veröffentlicht am 31.05.2020

Kim und Aischa

Aischa oder Die Sonne des Lebens
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Aischa ist 16 Jahre alt und wäscht behütet in einer strenggläubigen muslimischen Familie auf. Sie darf aufs Gymnasium gehen und lernt gut. Eines Tages lernt sie bei einer Schulkameredin den jungen Vietnamesen ...

Aischa ist 16 Jahre alt und wäscht behütet in einer strenggläubigen muslimischen Familie auf. Sie darf aufs Gymnasium gehen und lernt gut. Eines Tages lernt sie bei einer Schulkameredin den jungen Vietnamesen Kim kennen. Kim ist 19 und hat schon viel Schlimmes erlebt. Aber das hat ihn nur reifen lassen. Die jungen Leute verlieben sich und für Aischa ist das ein Problem. Hin und her gerissen zwischen 2 Kulturen. Ihre Familie wacht eifersüchtig über ihre "Tugend"..... Doch Aischa ist entschlossen für ihre Liebe zu kämpfen. Hilfe findet sie bei ihrer Großmutter ....

Fazit und Meinung: Dieses Buch ist schon etwas älter, und sicher schon gut 20 alt. Doch viel geändert sich nichts. Die muslimischen Mädchen werden oft noch immer unterdrückt und müssen sich den Wünschen der Familie, sprich den des Vaters und der Brüder fügen. Fedrica de Cesco hat diesen Konflikt gut ausgearbeitet. Der leserfühlt mit Aischa aus deren Sicht das Buch geschrieben ist.Aischa muss einen schweren Weg gehen, aus dem es kein zurück gibt, um sich zu befreien...... Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich vergebe 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 17.05.2020

Entführt

Missing. New York
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Die kleine Hailey, ein fünfjähriges Mischlingsmädchen wird aus dem Vorgarten entführt, die Mutter war nur kurz ins Haus gegangen - kurze Zeit später war das kleine Mädcehn spurlos verschwunden .... Frank ...

Die kleine Hailey, ein fünfjähriges Mischlingsmädchen wird aus dem Vorgarten entführt, die Mutter war nur kurz ins Haus gegangen - kurze Zeit später war das kleine Mädcehn spurlos verschwunden .... Frank Decker ermittelt, aber er findet keine Spur - da verschwindet wenige Tage später wieder ein kleines Mädchen - und diesmal gibt es eine Leiche und der Täter wird gefasst. hat er auch die kleine Hailey entführt - der mann schweigt und das Kind bleibt verschwunden - die Akte wird geschlossen - doch Frank Decker gibt nicht auf und sucht weiter - er glaubt, dass das KInd noch lebt ---- eine vage Spur führt bis nach New York und bis in die Hölle.

Fzit und Meinung: Das Buch ist aus der Sicht des Ermittlers Frank Decker geschrieben. Der Leser ist also immer auf der Seite des Ermittlers und erlebt das selbe wie er - seine Höhen und Tiefen. Einige kursiv geschriebene Absätze berichten von den Ängsten und Nöten des kleinen Mädchens. Die Suche führt den Ermittler durch halb Amerika bis nach New York - er kann will die Suche nicht aufgeben, die in tief in menschliche Abgründe führt. Das Buch ist nicht uninteressant, hat aber etliche Längen und nimmt immer nur zwischendurch an Fahrt auf. So ganz konnte es mich nicht überzeugen, deshalb nur 3,5 Sterne Schade!!! hätte man mehr draus machen können

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Veröffentlicht am 23.04.2020

Mord durch Unfall

Lehrermord
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Johann Prossma, ein beliebter Lehrer verunglückt auf dem Weg zur Schule tödlich. Es war Mord, denn die Bremsschläuche des Autos waren manipuliert. Die Kleinstadt Spenge ich geschockt. Hauptkommissar Korff ...

Johann Prossma, ein beliebter Lehrer verunglückt auf dem Weg zur Schule tödlich. Es war Mord, denn die Bremsschläuche des Autos waren manipuliert. Die Kleinstadt Spenge ich geschockt. Hauptkommissar Korff von der Bielefelder Kripo undsein Team beginnen mit den Ermittlungen. Doch die Befragungen verlaufen im Sande. Auffällig. der Lehrer lebte auf großem Fuß.... Da geschieht ein weiterer Mord, und Hauptkommissar Korff erkennt, dass er ineine ganz Richtung ermitteln muss - doch jemand scheint was dagegen zu haben.....

Fazit und Meinung: Ein Provinzkrimi mit einigen Facetten, der sich gut lesen lässt. Mir hat dieses Buch gefallen und die Protagonisten waren glaubwürdig und kamen gut rüber. Die Auflösung kam mir ein bischen zu schnell, man kann sagen es war Intuition des Ermittlers, aber warum nicht - ein guter Ermittler braucht das. Von mir gibt es 4 Sterne für dieses Buch. Ich denke anderen Krimilesern wird es auch gefallen.

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Veröffentlicht am 22.04.2020

Landhunger

Sheloquins Vermächtnis
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In der Nähe der Stadt Hope in Kanada wurde ein alter Indianer ermordet. Das gefällt dem alten Staff Sergeant Ben Clifford überhaupt nicht. Steht er doch kurz vor seiner Pensionierung. Sheloquin, so hieß ...

In der Nähe der Stadt Hope in Kanada wurde ein alter Indianer ermordet. Das gefällt dem alten Staff Sergeant Ben Clifford überhaupt nicht. Steht er doch kurz vor seiner Pensionierung. Sheloquin, so hieß der alte Mann besass ein großes Stück Land an einem See - alles unberührte Natur - und mächtige Investoren haben ein großes Interesse daran - musste der Indianer deshalb sterben. Cody White Crow ist davon überzeugt - zusammen mit seinem Bruder David und der jungen Indianerin Montaya Sun Road, sowie seinem treuen Wolfshund Mellow versucht er den Fall zu klären und gerät dabei ins Vesier des Mörders..... Zugleich scheint der Staff Sergeant nicht viel Interesse an dem Fall zu haben. Steckt er etwa mit drin.

Fazit und Meinung: Brita Rose Billert hat mit Sheloquins Vermächtnis einen spannenden Krimi geschrieben. Hintergrund ist der uraralte Konflikt zwischen rot und weiß. Den Ureinwohnern des Landes, in diesem Fall Kanada (British Columbia) wollen viele noch immer nicht die gleichen Rechte zubilligen, wie sie für die weißen selbstverständlich sind. Es geht um Macht, Gier und um viel Geld. Dafür ist ja bekanntlich fast alles zu haben und ein Menschenleben nicht viel wert. Mir hat deises Buch sehr gut gefallen und ich habe micht oft mitten im Geschehen gefühlt. Die Protagonisten überzeugen und sind sehr glaubwürdig. Auch die herrlichen Beschreibungen der Landschaft und der tief verwurzelte Glaube der Ureinwohner haben mich tief berührt. Von mir gibt es volle 5 Sterne für dieses Buch.

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