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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.07.2019

Schlimme Zeiten

Zeit aus Glas
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!938 --- das Leben der jüdischen Familie Meyer aus Krefeld hat sich sehr geändert --- Ruth, die ältesteste, mitweile 17 Jahre alt, darf nicht Volksschule, der Vater darf nicht mehr arbeiten......
Zum ...

!938 --- das Leben der jüdischen Familie Meyer aus Krefeld hat sich sehr geändert --- Ruth, die ältesteste, mitweile 17 Jahre alt, darf nicht Volksschule, der Vater darf nicht mehr arbeiten......
Zum Glück oder auch Pech sind sie nicht arm und haben Rücklagen....
Dann die Reichsprogromnacht -- die Synagogen brennen, die Häuser der Juden werden verwüstet.... auch die MEyers sind betroffen....
Nichts ist mehr wie es war.....
Die ANfeindungen und die Gefahr wird immer größer --- Auswandern schwierig, weil die USA und die anderen Länder jedes jahr nur eine bestimmte Anhzahl an Menschen aufnehmen ....
Ruth sieht nur eine Möglichkeit, selbst ins Ausland zugehen und dort zu arbeiten, und dann die Familie nachholen - wird es gelingen?
FAZIT und MEINUNG:
Das Buch von Ulrike Renk ist ein Roman und der 2. Teil einer Trilogie, es beruht auf einer wahren Begebenheit.
Der Autorin ist gelungen diese Zeit sehr gut einzufangen und dem Leser, der Leserin rüberzubringen. man bangt förmlich mit der Familie mit.....
Wir wissen im Gegensatz zu den Protagonisten ja wie es ausgegangen ist, und das macht das Ganze noch schlimmer finde ich.
Mir hat auch dieses Buch der Autorin wieder gut gefallen und es bekommt 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle. Ach ja, Band 3 steht schon auf der Wunschliste

Veröffentlicht am 25.06.2019

Tot an fasching

Schwarzwasser
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Fasching in Bayern, es ist bitterkalt und es liegt viel Schnee. Leo Kreuthner, seines Zeichens Polizist, zurzeit ohne Führerschein und eher skurill, als brillanter Ermittler, ist fein kostümiert mit zwei ...

Fasching in Bayern, es ist bitterkalt und es liegt viel Schnee. Leo Kreuthner, seines Zeichens Polizist, zurzeit ohne Führerschein und eher skurill, als brillanter Ermittler, ist fein kostümiert mit zwei anderen unterwegs, ein alter Mann mit Parkinson und ein fesche Frau....
In einem abgelegen Haus finden sie den Besitzer erschossen vor und ein zugedröhntes Mädchen, verstört und bewaffnet ---
hat sie Klaus Wartberg, so heißt der Tote ermordet?????
Clemens Wallner und sein Team, zudem auch besagter Leo gehört ermitteln....
Merkwürdig nur dass einen Klaus Wartberg eigentlich gar nicht gibt, wer ist der Mann und warum hat er eine falsche Identität?
Fazit und Meinung:
Die Story an sich ist gr nicht mal schlecht --- sie führt zurück bis ins Jahr 1996 und deshalb auch zwei Erzählstränge, die am Schluss zusammenführen und die Geschichte aufklären.
Die Umsetzung hat mir nicht so gefallen, fand ich zum Teil sehr unglaubwürdig.....
Deshalb nur 3 Sterne für dieses Buch.

Veröffentlicht am 22.06.2019

Sag die Wahrheit

Die Lüge
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Lund - Schweden:
Adam, Ulrika und Stella sind eigentlich eineganz normale Familie, Vater Adam ist Pfarrer, MutterUlrike Anwältin und die 19 jährige Stella ist die rebellische Tochter.
Ein 32 jähriger Mann ...

Lund - Schweden:
Adam, Ulrika und Stella sind eigentlich eineganz normale Familie, Vater Adam ist Pfarrer, MutterUlrike Anwältin und die 19 jährige Stella ist die rebellische Tochter.
Ein 32 jähriger Mann wurde ermordet, prominent und einflussreich.
Wer ist der Täter?
Da wird Stella kurz nach ihrem 19.Geburtstag verhaftet.
Die Familie steht kopf.
Woher kannte das Mädchen den wesentlich älteren Mann, hatten die beiden wirklich eine Beziehung und waum ist Chris jetzt tot, erstochen!!!
Ulrika und Adam fragen sich, wie gut sie ihr Kind wirklich kennen.
Trauen sie ihr eine solche Tat zu.
Und würden sie lügen, um sie zu schützen?
Fazit und Meinung:
Das Buch ist interessant und nicht unspannend.
Es gibt 3 Erzählstränge.
Aus der Sicht von Vater Adam, er hat einen gewissen Kontrollzwang, neigt zur Überbeschüzung, und hätte seine Tochter gerne nach seinem Bild geformt --- aber Stella ist Stella und geht mit dem Kopf durch die Wand....
Dann aus der Sicht von Stella, aufmüpfig, rebellisch und oft uneinsichtig...
und von der Mutter, die ein nicht so einfaches Verhältnis zur Tochter hatte ...
Dadurch bedingt, gibt es einige Wiederholungen, die aber durch die jeweils andere Perspektive durchaus interessant sind.
Mir hat dieses Buch gut gefallen und ich vergebe hier 4 Sterne.

Veröffentlicht am 20.06.2019

Chalats Geschichte

Ich wähle die Freiheit
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Chalat, geboren 1981, ist muslimische Kurdin, sie ist ein aufgewecktes Mädchen. Leider ist ihr Vater früh verstorben.
Sie lernt gerne und ist eine gute Schülerin, muss die aber schon nach wenigen Jahren ...

Chalat, geboren 1981, ist muslimische Kurdin, sie ist ein aufgewecktes Mädchen. Leider ist ihr Vater früh verstorben.
Sie lernt gerne und ist eine gute Schülerin, muss die aber schon nach wenigen Jahren auf Wunsch ihrer Brüder verlassen.
Sie wird zuhause im Haushalt gebraucht.
Mit gerade 14 Jahren wird sie an einen wesentlich älteren Mann verkauft und zwangsverheiratet.
Umar, ihr Mann ist Mullah, hält sich für einen sehr frommen Mann und steht dem IS nahe.
Sie wird eingesperrt und mishandelt, bekommt zwei Kinder ----
eine Scheidung ist unmöglich - sie würde ihre geliebten töchter verlieren und mehr.......
Sie träumt von einem freien Leben....
2015 muss die Familie fliehen. Sie kommen nach Deutschland.
Endlich kann sie ihren gewalttätigen und ungeliebten Mann verlassen,
Die Kinder bleiben bei ihr.
Sie konvertiert zum Christentum und arbeitet heute als Schneiderin.
Ihre Töchter haben jetzt alle Chancen.....
Fazit und Meinung:
Chalats Geschichte ist nicht eeinfach zu lesen. Oft kann man nur den Kopf schütteln, Vieles kann man nicht nach vollziehen.
Schlimm fand ich den Aberglauben, aber wenn gerade Frauen und Mädchen bewusst die Bildung verweigert wird, ist das kein Wunder.
Der Islam kommt in diesem Bericht sehr schlecht weg.....
das kann ich nicht beurteilen - ich habe den Koram nie gelesen, kommt mir aber einseitig vor.
Den Schreibstil fand ich zum Teil sehr gewöhnungsbedürftig, ich hatte oft das Gefühl, das hier ein Kind schreibt und keine erwachsene Frau.
Mehr als 3,5 Sterne, kann ich hier leider nicht vergeben.

Veröffentlicht am 11.06.2019

Alte Knochen

Unbarmherzig (Ein Gina-Angelucci-Krimi 2)
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n dem idyllischen Dorf Altbruck findet die Steinmetzin Ella einen Schädel auf einem Schutthaufen....
weitere Knochen werden gefunden, die Rechtsmedizinerin schätzt die Liegezeit auf 70 - 80 Jahre.
Gina ...

n dem idyllischen Dorf Altbruck findet die Steinmetzin Ella einen Schädel auf einem Schutthaufen....
weitere Knochen werden gefunden, die Rechtsmedizinerin schätzt die Liegezeit auf 70 - 80 Jahre.
Gina Angelucci, Expertin für Cold Cases, gerade frisch aus der Elternzeit zurück und ihr Kollege Holger übernehmen den Fall.
Es sind Knochen von zwei Menschen, ein Mann und eine frau.
Bald wird klar, dass die Frau aus dem Baltikum stammt ----
war sie Zwangsarbeiterin - in der nähe gab es eine Munitionsfabrik, in der Zwangsarbeiter beschäftigt waren.
Können die beiden den Fall lösen...
Auskunft geben könnte die fast 90 jährige Toni, inzwischen schwer krank und Tochter des ehemaligen Bürgermeisters.
Doch die alte Dame mauert.
Hat sie was zu verbergen?
Während Gina ermittelt fühlt sich ihre kleine Familie von einer Stalkerin bedroht --- was hat die Frau vor - ist ihr kleines Glück in Gefahr?
fazit und Meinung:
Gina und Toni sind endlich glückliche Eltern von Chiara, einem kleinen Mädchen mit Down-Syndrom.
Das ist zwar nur einb Nebenschauplatz, gehört aber in diesem Fall dazu.
Die Ermittlungen verlaufen eher ruhig, was aber der Spannung keinen Abbruch tut.
In einem 2. Erzählstrang geht zurück ins jahr 1944 ins Lager der Zwangsarbeiterinnen
Ihre Ängste und Sorgen werden realistich geschildert.
Inge Löhnig hat es geschafft die damalige Zeit gut darzustellen und auch die Verbindung zur Gegenwart ist gelungen.
Auch das Privatleben der Ermittler und das Leben mit einem besonderen Kind hat mir gut gefallen.
Die Charaktere und Protagonisten überzeugen und sind authentisch.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, vergebe hier gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.